Oktober


Donnerstag 08.10.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Gartenheim, Hildesheimer Str. 142

Hegemann Trio

Jazz Club By Gartenheim. Jörg Hegemann aus Witten ist einer der raren Meister, die das Boogie-Woogie-Piano perfekt beherrschen und den Charme und die Kraft dieser Musik auch im neuen Jahrtausend lebendig erhalten. Er nimmt seine Zuhörer mit ins Chicago der 1930er Jahre und zeigt ihnen die musikalische Welt der Boogie-Woogie-Kings Albert Ammons, Meade Lux Lewis und Pete Johnson. Inzwischen kann Jörg auf rund 2000 Auftritte in 40 Bühnenjahren zurückblicken. Als Spezialisten für klassischen und authentischen Boogie-Woogie und Blues sind Dirk Engelmeyer (Schlagzeug und Gesang) und Matthias Klüter (Kontrabass) unter Boogie-Pianisten eine weithin geschätzte Begleitband. Mit ihrem authentischen Groove verleihen sie Jörg Hegemanns klassischen Boogies die richtige Klangfarbe und lassen die faszinierende Musik der 1930er Jahre wieder lebendig werden.
Jörg Hegemann (p), Dirk Engelmeyer (d, voc), Matthias Klüter (b)



Donnerstag 08.10.

Beginn
19.30 Uhr

Ort
Rampe

Jazzwoche Hannover 2026: Mike Parker Trio / Wish? Listen!

Mike Parker Trio (Foto): Einflüsse von Led Zeppelin, John Coltrane, David Bowie, Thelonious Monk, Maurice Ravel, A Tribe Called Quest – alles verpackt in den Kompositionen von Kontrabassist Mike Parker und vorgetragen von seinem Trio mit Drums und Saxofon. Das Mike Parker Trio schafft mit seinem Spiel unmittelbare, rohe Energie und eine Interaktion, die nur zwischen langjährigen musikalischen Weggefährten entstehen kann.
Mike Parker (Kontrabass) ∙ Marcin Kaletka (Tenorsaxofon) ∙ Max Olszewski (Schlagzeug)

Wish? Listen! Du hast einen Wunsch? Hör in dich hinein! Wish?Listen! kreiert ein breites, abwechslungsreiches Spektrum an zeitgenössischem Jazz und – noch wichtiger – schafft einen Raum für Spielfreude, Freiheit und Inspiration. Grooves von Backbeat bis Bop, harmonisch abwechslungsreiche Klangwelten, simple wie komplexe Strukturen, Metren und Stories – eine umfassende musikalische Reiseapotheke.
Lars Stoermer (Saxophon, Querflöte, Bassklarinette) ∙ Sebastian Steffan (Piano) ∙ Peter Schwebs (Kontrabass) ∙ Leo Weber (Schlagzeug)



Donnerstag 08.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jazzwoche Hannover 2026: Session

Opener: Niklas Hochtritt & Jorik Voit sowie Marla Stier & Vncenz Reinfeld



Freitag 09.10.

Beginn
12.00 Uhr

Ort
GHeimLabor der Wohnungsgenossenschaft Gartenheim, Bandelstraße 27

Jörg Hegemann

Jörg Hegemann aus Witten an der Ruhr, 1966 geboren, ist einer der raren Meister, die den Booge-Woogie-Piano-Stil perfekt beherrschen und den Charme und die Kraft dieser Musik auch im neuen Jahrtausend lebendig erhalten. Er nimmt seine Zuhörer mit ins Chicago der 1930er Jahre und zeigt ihnen die musikalische Welt der Boogie-Woogie-Kings Albert Ammons, Meade Lux Lewis und Pete Johnson. Auf rund 2.000 Auftritte in über 40 Bühnenjahren kann er zurückblicken, darunter Konzerte in den USA, Russland und weiteren 13 europäischen Ländern. Nach seinem Trio-Auftritt bei der Wohnungsgenossenschaft Gartenheim am Abend zuvor gibt Jörg Hegemann ein Solo-Konzert im GHeimLabor von Gartenheim (ehemals Repair-Café). Die perfekte Einstimmung zum Wochenende nach einem vormittäglichen Rundgang über den Wochenmarkt am Südstädter Stephansplatz.



Freitag 09.10.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
MUSEUM Wilhelm BUSCH, Georgengarten

Jazz Club Classics

Zum 60. Jubiläum des Jazz Club Hannover und inmitten der Loriot-Ausstellung lädt der Jazz Club zu einem besonderen Abend mit frühem Swing, Stride Piano und den beschwingten Klängen der 1920er und 1930er Jahre ein. Die Formation Jazz Club Classics um Lothar Krist verbindet musikalische Virtuosität, Eleganz und augenzwinkernde Leichtigkeit – ein Genuss für Jazzliebhaberinnen und Jazzliebhaber ebenso wie für Loriot-Fans. Das Konzert findet im Veranstaltungssaal des MUSEUM Wilhelm BUSCH und somit inmitten der Zeichnungen des berühmten Humoristen statt.
Lothar Krist (cl, sax), Gregor Kilian (p), Clara Däubler (b), Niklas Jaunich (d)



Freitag 09.10.

Beginn
20.0 Uhr

Ort
Pavillon

Hattler

Hellmut Hattler ist in Deutschland legendär (Kraan, Tab Two u.a.) und auch in der internationalen Szene als musician’s musician eine feste Größe. Kaum ein deutscher Musiker hat sich so konsequent als Instrumentalist und Songwriter durch eine so unverwechselbare musikalische Sprache hervorgetan, sich darüber hinaus ständig weiterentwickelt, ohne dabei den roten Faden seiner musikalischen Wiedererkennbarkeit zu verlieren wie Echo-Preisträger und Ausnahmebassist Hellmut Hattler. Seit einigen Jahren nun fokussiert er seine ganze Erfahrung und Leidenschaft auf sein Lieblingsprojekt Hattler. Nach wie vor erwartet den Konzertbesucher diese unnachahmliche Melange aus coolen Clubsounds, Psychedelic Pop und NuJazz die als druckvolle Liveversionen der besten Hattler Titel zu Gehör gebracht werden. Hellmut Hattler dazu: „Wir sind eine echte Live-Band und es geht bei unseren Konzerten immer, und ohne Beweislast, nur um Musik, Rhythmus und alles was Gehirnzellen und Füße bewegt“. Das Ganze wird zusätzlich von perfekten Live-Videoprojektionen unterstützt – kurz: Hattler Musik ist kraft- und druckvoll, aber auch sehr smooth & mellow, mit einem sicheren Gefühl für besondere Melodien, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen. Diese einerseits musikalisch-technische und andererseits menschliche Mischung „funk“tioniert, ja, mehr noch, sie ist musikalisch hochexplosiv. Dieses Jahr wird das 25-jährige Bestehen der Band mit einer Tournee und der Veröffentlichung eines Best-Of-Albums mit dem Titel “Happy Birthday Baby“ mit ganz neuen, den erfolgreichsten und mit bislang unveröffentlichten Live-Titeln gefeiert.



Freitag 09.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe

Jazzwoche Hannover 2026: The Match

The Match verbindet zwei Instrumentalist:innen und zwei Stimmen zu einem faszinierenden Klangkosmos. Mit präparierten Instrumenten, erweiterten Spieltechniken und Einflüssen aus Jazz, Neuer Musik, Songwriting und freier Improvisation entsteht eine Musik voller Kontraste. Dichte Klangflächen treffen auf eingängige Melodien, rhythmische Ausbrüche auf ruhige Soundlandschaften. Stets überraschend und doch organisch entfaltet das Duo eine ganz eigene musikalische Sprache, die berührt, fesselt und den Ausgang jeder musikalischen Reise offenlässt.
Johanna Borchert (Piano, Gesang, Synths) ∙ Miles Perkin (Kontrabass, Gesang, Electronics, Drums)



Samstag 10.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Jazzwoche Hannover 2026: Heidi Vogel / Will Barry Duo

Heidi Vogel zählt zu den markantesten Stimmen des britischen Jazz. Als langjährige Sängerin von The Cinematic Orchestra stand sie weltweit auf renommierten Bühnen und arbeitete mit Größen wie Thundercat, Chick Corea und Bobby McFerrin. Im Rahmen der Jazzwoche Hannover tritt sie gemeinsam mit Will Barry im Duo auf. Ihre außergewöhnlich wandelbare Stimme trifft dabei auf Barrys virtuoses und zugleich feinfühliges Spiel – ein Abend zwischen Jazz, Soul und musikalischer Offenheit.
Heidi Vogel – Gesang; Will Barry – Klavier



Samstag 10.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Olicía

Olicía ist die Band der beiden Sängerinnen und Multiinstrumentalistinnen Fama M’Boup und Anna-Lucia Rupp. Im Zentrum von Olicía stehen ihre beiden Stimmen. Sie teilen sich die lead vocals; schichten, harmonisieren, bilden vokale Rhythmen oder erweitern sich zu großen Chören. Die Instrumentierung reicht von Synths und geloopten Stimmfetzen bis zu Gitarre und Klarinette. Genregrenzen sind für Olicía immer schon fluide-fragile Folkmomente, pulsierender Pop, avantgardistischer Soul, Spoken Word, Jazz. Wobei die Musik von Olicía durch ihre ganz eigene Form der Entstehung über zwei synchronisierte Loopstations immer sanft futuristisch anmutet. Die Zwänge (und Längen) loopbasierter Musik scheinen die beiden dabei praktisch außer Kraft zu setzen und entwerfen mit Effizienz und Eleganz direkte Songs, die Raum für Improvisation und Zufall offenlassen.
Fama M’Boup, Anna-Lucia Rupp (voc, electronics)



Samstag 10.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe

Jazzwoche Hannover 2026: Potsa Lotsa XXL

Silke Eberhard ist eine feinsinnige Mittlerin zwischen verschiedenen Aggregatzuständen aus Vergangenheit und Gegenwart, Sendern und Empfängern wie auch den Intentionen und Obsessionen von zehn Individualisten, die sie zielgerichtet in ihren Kompositionen vereint. Unaufdringlich und mit bemerkenswertem Einfühlungsvermögen stellt sie Spielfreude über Intellekt sowie Demut und Respekt vor dem Material über virtuosen Exhibitionismus. Selbst sagt sie: “Es ist schon durchkomponierte Musik, aber es ist immer alles erlaubt und kann immer alles passieren”.
Silke Eberhard (Altsaxofon) ∙ Jürgen Kupke (Klarinette) ∙ Uli Kempendorff (Tenorsaxofon) ∙ Nikolaus Neuser (Trompete) ∙ Gerhard Gschlößl (Posaune) ∙ Johannes Fink (Cello) ∙ David Soyza (Vibrafon) ∙ Antonis Anissegos (Piano) ∙ Isabel Rößler (Kontrabass) ∙ Kay Lübke (Schlagzeug)



Samstag 10.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Garage Nord, Weidendamm 28

Jazzwoche Hannover 2026: Tyrone Isaac-Stuart feat. Adam Chakir

Tyrone Isaac-Stuart ist ein interdisziplinärer Künstler aus London. Als Saxophonist, Tänzer, Rapper und Choreograf entwickelte er eine eigenständige künstlerische Sprache zwischen Krump, zeitgenössischem Tanz und Jazz. Er arbeitete u. a. mit Boy Blue, Moses Boyd und Kokoroko und erhielt den Steve Reid Innovation Award 2019/20. Bei dieser interdisziplinären Performance trifft der Londoner Tyrone Isaac-Stuart auf den Hannoveraner Adam Chakir. Adam ist ein dynamischer, autodidaktischer Tänzer, der seine Reise in der pulsierenden Welt des Hip-Hop begann. Tief verwurzelt in Stilen wie House, Popping und Breaking, hat er sich zu einem vielseitigen Künstler entwickelt, der mühelos die Grenzen zwischen Streetdance und zeitgenössischem Tanz verbindet. Seine Arbeit ist ein roher Ausdruck seiner Identität, stets davon geprägt, die Grenzen seines tänzerischen Schaffens zu verschieben.



Sonntag 11.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kino im Sprengel ∙ Klaus-Müller-Kilian-Weg 2

Jazzwoche Hannover 2026: Freekestra

Jazzwoche Cinema



Montag 12.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe

Jazzwoche Hannover 2026: Rufus D

Bachelorkonzert Balz Muheim. Rufus D erschaffen mit Gitarre, Bass und Schlagzeug einen mitreißenden Klangkosmos zwischen Postrock, experimenteller Musik und hypnotischen Grooves. Aus Loops, vielschichtigen Rhythmen und fein verzahnten Interaktionen entwickeln sich dichte Klanglandschaften, die sich geduldig entfalten und immer wieder überraschende Wendungen nehmen. Mal schwebend und atmosphärisch, mal wuchtig und voller Energie erzeugt dieses junge Trio einen intensiven Sog.
Dominik Zäch (Gitarre) ∙ Balz Muheim (Schlagzeug) ∙ Linus Meier (E-Bass)



Montag 12.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jazzwoche Hannover 2026: Session

Opener: Northtown Underground



Dienstag 13.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe

Jazzwoche Hannover 2026: Myra Melford’s Fire and Water Quintet / Monika Herzig’s Transparent

Myra Melford’s Fire and Water Quintet (Foto): In der Welt der improvisierten Musik wirken sogenannte Supergroups manchmal fast alltäglich. Schließlich gibt es in diesem Bereich so viele herausragende Künstler*innen, und verständlicherweise möchten sie häufig miteinander zusammenarbeiten. Dennoch verleiht die Gruppe, die die gefeierte Pianistin und Komponistin Myra Melford hier zusammengestellt hat, diesem abgenutzten Klischee eine neue Bedeutung. Jede der Beteiligten verfügt über einen beeindruckenden Katalog als Bandleaderin und Mitwirkende, und Melford hatte zuvor bereits mit allen von ihnen gearbeitet, jedoch nie mit ihnen gemeinsam in dieser Konstellation. Das Ergebnis ist ein Zusammentreffen einiger der überzeugendsten Improvisator:innen, die heute aktiv sind.
Mary Halvorson (E-Gitarre) ∙ Ingrid Laubrock (Tenor- und Sopransaxofon) ∙ Tomeka Reid (Cello) ∙ Lesley Mok (Schlagzeug) ∙ Myra Melford  (Piano, Melodica)

Monika Herzig’s Transparent: Mit Transparent widmet sich die Pianistin und Komponistin Monika Herzig den Themen Familie, Identität und Geschlechtervielfalt. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen als Mutter eines trans Kindes sowie Gesprächen mit anderen betroffenen Familien entstand ein Werk, das musikalische Ausdruckskraft mit gesellschaftlicher Reflexion verbindet. Gemeinsam mit langjährigen Weggefährt:innen schafft Herzig einen Raum für Zuhören, Austausch und Empathie.



Dienstag 13.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jazzwoche Hannover 2026: Session

Opener: Lilás



Mittwoch 14.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Jazzwoche Hannover 2026: daoud / Crome

daoud, das Sorgenkind des Jazz, das sich weigert, nach den Regeln des Jazz zu spielen, stellt sich eine Musik vor, die von einem Gefühl der Unzulänglichkeit angetrieben wird – eine Musik, die Konventionen bricht, ohne um Zustimmung zu buhlen, und die sowohl neugierige Neulinge als auch erfahrene Puristen gleichermaßen anspricht. Um die Musik herum schafft der Künstler ein rohes visuelles Universum, das ebenso von Provokation wie von jugendlicher Unbekümmertheit geprägt ist, eine Rückkehr in die Kindheit, nicht um Trost zu finden, sondern um Widersprüche aufzudecken. Fragilität, Vergänglichkeit, Satire – seine Ästhetik umarmt den Makel, anstatt ihn zu verbergen.
daoud (Trompete) ∙ Thomas Perier (Keyboards) ∙ Louis Navarro (Kontrabass) ∙ Quentin Braine (Schlagzeug)

Crome (Foto) verbindet die klassischen Ideen des Jazz mit modernen, groovigen Sounds und bringt so den traditionellen Jazz-Gedanken ins Hier und Jetzt. Mit treibenden Beats und gefühlvollen Voicings schaffen sie eine Klangwelt, die sowohl Jazz-Fans als auch Liebhaber moderner Pop, Hiphop- und Jazz Musik begeistert. Musiker wie Yussef Dayes, Braxton Cook oder Nubiyan Twist inspirieren den Sound von Crome maßgeblich. Cromes Musik bringt das Publikum in Bewegung und lässt es gleichzeitig in ihre verträumte musikalische Welt der Melancholie eintauchen.
Malte Alborn (Saxofon) ∙ Tom Trabandt (Trompete) ∙ Mathis Herb (Gitarre) ∙ Eduard Dorn (E-Bass) ∙ Dejan Hauch (Schlagzeu



Mittwoch 14.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jazzwoche Hannover 2026: Session

Opener: Robin Rammé Quartett



Donnerstag 15.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Myra Maud

Myra Maud sings Nina Simone. Musik ist eine mächtige Art, sich auszudrücken und die Welt zu verändern.“ Mit dieser Vision und ihrem außergewöhnlichen Talent haben Myra Maud und ihre Band ein Tribute-Projekt geschaffen, das die Musik und die Persönlichkeit von Nina Simone in all ihren Facetten einfängt und dem Publikum ein Erlebnis der ganz besonderen Art beschert. In dieser Hommage ehren Myra Maud und ihre Band die unvergessliche Künstlerin und hauchen ihrer zeitlosen Musik auf beeindruckende Weise neues Leben ein. Kompositionen von Ihr und ihre famosen Interpretationen von Songs von Nat Adderley, Lou Donaldson, Duke Ellington oder Jacques Brel stehen im Mittelpunkt. Mit ihrer Band rund um den in Hannover bestens bekannten und stets geschmackvoll agierenden Pianisten Lutz Krajenski wird Nina Simones kraftvolle energiereiche Botschaft mit Leidenschaft zelebriert. Myra Maud mit Band – Eine Ode an diese großartige Sängerin und Pianistin Nina Simone.



Donnerstag 15.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Freitag 16.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Julie Sassoon Quartett

Nach dem Erfolg ihres gefeierten Albums „Voyages“ – das von Kritikern hochgelobt wurde – begeistert das Julie Sassoon Quartet das Publikum in bedeutenden Jazzclubs und Konzertsälen in Europa und Großbritannien. Ausverkaufte Auftritte beim London Jazz Festival und in der Hamburger Elbphilharmonie zeugen von der Präsenz und der internationalen Anerkennung des Quartetts. Im Zentrum des Ensembles steht die Pianistin und Komponistin Julie Sassoon. Mit ihrer unverwechselbaren musikalischen Sprache nimmt sie das Publikum mit auf eine intensive und immer wieder überraschende Reise. Ihre Musik verbindet lyrische Schönheit mit kraftvoller Abstraktion und bewegt sich zwischen feinen Nuancen, unerwarteten Wendungen, geheimnisvollen Klangmomenten und großer emotionaler Tiefe. Auch ihre internationale Anerkennung wächst kontinuierlich: 2026 wurde Julie Sassoon als eine von nur fünf Künstlerinnen für die Shortlist des renommierten Jazzpreises Berlin nominiert. Das Album „Voyages“ erhielt zudem eine Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik – eine Auszeichnung, die die besondere Originalität, Ausdruckskraft und künstlerische Qualität des Quartetts eindrucksvoll widerspiegelt.
Julie Sassoon – Piano/Composition; Lothar Ohlmeier – Tenor Saxophone; Bass Clarinet; Meinrad Kneer – Double Bass; Rudi Fischerlehner – Drums



Freitag 16.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Uhu-Theater im Künstlerhaus

Juliano Rossi feat. Lutz Krajenski

Swing, Soul, Jazz. Standards und Eigenes



Samstag 17.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Aurora Oktett

Mit seinem 2016 gegründeten Aurora-Oktett hat Carl Christian Wittig ein Ensemble ins Leben gerufen, das sich sowohl im Jazz als auch in der klassischen Tradition frei bewegt. Dabei gelingt dem Achter die Integration von Streichquartett und Jazzquartett mit verblüffender Leichtigkeit. Die Verbindung von klassischen Emotionen mit der rhythmischen Intensität des Jazz lässt facettenreiche Kompositionen entstehen. 2022 erschien das Debütalbum des Oktetts „Perspective Suite“ bei dem Label des Posaunisten Nils Wogram, nWog Records. Jüngst veröffentlichte das Oktett sein zweites Album mit dem Titel „Continuity and Resonance“ (XJAZZ Music) und wurde dafür mit dem Deutschen Jazzpreis 2025 ausgezeichnet.
Carl Wittig (b), Ada Schwengebecher (vn), Sophia Rasche (vn), Marie Schutrak (va), Franziska Ludwig (clo), Phillip Dornbusch (sax, cl), Pascal Klewer (tp, voc), Tom Friedrich (d)



Samstag 17.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

Sultans of Swing

Juju Schmid und Band präsentieren Jazz- und Swingklassiker von Frank Sinatra, Dean Martin, Bobby Darin u.a.



Sonntag 18.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Moonlight Trio

Das Moonlight Trio verbindet auf einzigartige Weise die Magie des Jazz mit den leidenschaftlichen Rhythmen des Latin. Adriana Soares de Almeida bereichert die Musik mit ihrer portugiesischen Muttersprache und verleiht dem Repertoire dadurch eine ganz besondere Note. Die Musik weckt warme Sommergefühle, lädt zum Entspannen und Träumen ein – und vor allem dazu, den Moment und die feinen musikalischen Nuancen zu genießen.
Adriana Soares de Almeida – Gesang; Joel Marschner – Klavier; Hervé Jeanne – Kontrabass



Mittwoch 21.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Cécile McLorin Salvant

„Die beste Jazzsängerin der letzten Dekade“ (New York Times). Eine alte Seele mit futuristischen Ambitionen und einer so gegenwärtigen Stimme, dass sie Raum und Zeit zu überwinden scheint – das ist Cécile McLorin Salvant. Mit Lobeshymnen überschüttet, mit Grammys ausgezeichnet und mit renommierten Preisen wie dem Stipendium der MacArthur-Stiftung geehrt, gilt die 36-jährige Sängerin als Ausnahmetalent. Der Guardian nannte sie ein „Genie des Jazz“, der Spiegel sah in ihr die „Erbin von Billie Holiday“, und für die New York Times ist sie schlicht „die beste Jazzsängerin der letzten Dekade“. Mutig und unberechenbar verbindet sie die Traditionen von Blues, Jazz und Folk mit der Haltung des Hip-Hop sowie der Leidenschaft und Dramatik von Künstlerinnen wie Björk oder Kate Bush. Ihr Gesang ist intensiv, nahezu schmerzhaft schön – getragen von einem tiefen Verständnis für musikalische Geschichte und zugleich von einem kompromisslosen Drang nach künstlerischer Freiheit.



Donnerstag 22.10.

Ende
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Freitag 23.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Bossarenova Trio

In Rio de Janeiro und Berlin haben Paula Morelenbaum, Joo Kraus and Ralf Schmid ihr neues Album produziert, dies- und jenseits des „Oceano Atlântico“. Nach den melancholischen Sphären ihrer ersten Produktion „Samba Prelúdio“, entdeckt das transatlantische Trio auf „Oceano Atlântico“ seine groovige Seite und bricht in Rio´s Samba-Viertel auf. Angetrieben von Joos und Ralfs elektronischen Sound-Beigaben sowie einem brasilianischen Gast-Percussionisten entstehen pulsierende Grooves, nahe an Samba und Brazilectro, die Paulas Gesangslinien energetisch aufladen. Kompositionen von Caetano Veloso, Ivan Lins, Chico Buarque oder Edu Lobo werden re-komponiert und das Ensemble entfaltet seine eigene exklusive Musiksprache.
Paula Morelenbaum (voc), Joo Kraus (tp, beatbox, voc), Ralf Schmid (keys), special guest (perc)



Freitag 23.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
daunstärs, Langenhagen

Juliano Rossi

Swing, Soul, Jazz. Auch morgen



Samstag 24.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kalle Kulturzentrum, Garbsen, An der Feuerwache 3-5

JazzArt Ensemble

Mit einer für den modernen Jazz absolut ungewöhnlichen Besetzung wartet das diesjährige JazzArt Ensemble auf: Theorbe, Cembalo und Viola da Gamba, neben Stimme, Saxophon und Drums, bilden nur einen Teil des vielfältigen Instrumentariums, mit dem das Sextett um den künstlerischen Leiter Ulli Orth exklusive Eigenkompositionen der Ensemblemitglieder für einen spannenden Konzertabend auf die Bühne bringt. Angeregt durch Einflüsse der hannoverschen Musiktradition seit Händel und Steffani entstehen außerordentliche Sounds und Grooves, die Epochengrenzen überspannen und Experimentierfreude mit ausgiebigen Improvisationsanteilen bieten. Das Konzert des Jazzclub Garbsen verspricht einen Musikgenuss der Extraklasse, bei dem sich nicht nur Jazzliebhaber und Freunde der klassischen Musik berührt fühlen werden, sondern alle Musikinteressierten mit offenen Ohren für Feines und Neues.



Samstag 24.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
daunstärs, Langenhagen

Julianio Rossi

Swing, Soul, Jazz



Sonntag 25.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Lisa Stick Quartett

Ursprünglich war die Band nur für einen gemeinsamen Abend gedacht: Für ein Konzert im Januar 2024 stellte die Hamburger Posaunistin Lisa Stick ihre persönliche Traumbesetzung zusammen – mit Cesar Joaniquet aus Aarhus an Tenor- und Sopransaxophon, Anders Jormin aus Göteborg am Kontrabass und Heinrich Köbberling aus Berlin am Schlagzeug. Doch schon an diesem ersten Abend war klar: Diese Besetzung sollte weiter bestehen. Die musikalische Verbindung stimmte einfach zu gut. Es folgten weitere Konzerte, darunter ein Auftritt im Kölner „Loft“ im April 2025, der von Christian Heck aufgenommen wurde. Dort spielte das Quartett erstmals ohne Klavier – zunächst eher zufällig, doch schnell zeigte sich, dass gerade diese Reduktion eine besondere Qualität hatte. Der Verzicht auf ein Harmonieinstrument eröffnete neue klangliche Räume und gab der Musik noch mehr Luft, Tiefe und Beweglichkeit. Die Spielfreude der vier Musiker ist dabei jederzeit unmittelbar spürbar. Lisa Sticks Kompositionen schaffen den Rahmen, in dem diese Offenheit entstehen kann. Sie geben Orientierung, ohne die Musik festzulegen, und lassen viel Raum für Spontaneität und Interaktion. So entwickelt das Quartett einen ganz eigenen Sound – geprägt von Melodien, Farben, Offenheit und der Freiheit, auf das zu reagieren, was im nächsten Moment musikalisch entsteht.
Cesar Joaniquet – Tenor-, Sopransaxophon; Anders Jormin – Kontrabass; Heinrich Köbberling – Schlagzeug; Lisa Stick – Posaune



Donnerstag 29.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
St. Martin Kirche Linden, Niemeyerstraße 16

Michael Wollny / Émile Parisien

Der Jazz Club auf Jubiläumstour. Der deutsche Pianist Michael Wollny und der französische Sopransaxofonist Émile Parisien sind Brüder im Geiste. Beide gelten als stilprägende Vertreter ihrer Instrumente – im Jazz und weit über dessen Grenzen hinaus. Beiden gelingt es, aus den unterschiedlichsten musikalischen Einflüssen, von Jazz dies- und jenseits des Atlantiks, Klassik, Pop, Neuer Musik, Avantgarde und Mainstream immer wieder neue, unerwartete Ereignisse zu kreieren. Beide sind Meister des Moments, verstehen es aufs Sensibelste, sich auf ihr Gegenüber einzulassen und im Austausch mit diesem immer wieder ungehörte Musik entstehen zu lassen. So entsteht im Zusammenspiel ein ganzer Kosmos aus Einflüssen, Ideen, Eingebungen und ein meisterhafter Dialog zweier Unikate des europäischen Jazz.



Donnerstag 29.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Freitag 30.10.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Café Zweiundvierzig

„Jazznacht“

mit Max Ischebeck (g), Cristobal Pinto (b) und Sylvoia Schmidt (voc).



Samstag 31.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Stadthaus, Burgdorf

Abi Wallenstein & Three Generations Bluesband

Kalle Reuter, Martin Röttger, Abi Wallenstein und Matthias Schlechter.
Konzert der Jazzfreunde Altkreis Burgdorf



November


Sonntag 01.11.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Hannover Kontrabass Quartett

Während viele Bands und Ensembles mit nur eine Kontrabassposition zu vergeben haben, hat das Tonhallenorchester Hannover gleich vier Kontrabassist:innen zu bieten: Clara Däubler, Johannes Keller, Jürgen Morgenstern-Feise und Miles Perkin, die an diesem Abend im Quartett zu hören sein werden. Ein großes Spektrum an Klangfarben, sowie Komponiertes und Improvisiertes garantieren große Hörmomente!



Sonntag 01.11.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Fabrizio Sotti & Friends

Die Liste der Künstler, mit denen der Gitarrist Fabrizio Sotti in seiner Karriere zusammengearbeitet hat, sagt viel über seine Vielseitigkeit aus: Cassandra Wilson, Al Foster, Randy Brecker, Ice-T, 2Pac, Dead Prez, Q-Tip, Shaggy, Zucchero. Seit 2006 bringt Sotti seine Erfahrung in eigenen Projekten mit ein, mischt eindrucksvoll Jazz mit HipHop und globalen Rhythmen. Die Besetzung seiner aktuellen Band ist nicht minder eindrucksvoll: Neben Alessandro Simeoni am Bass und Keyboarder Claudio Guarcello begleiten der legendäre Percussionist Mino Cinelu (Miles Davis, Sting) und Rapper M-1, Vorzeigereimer der Band Dead Prez, Sotti auf seiner multistilistischen Reise. Die Show speist sich aus modern überarbeiteten Jazz-Standards, Scottis Eigenkompositionen und den Hits von Dead Prez. Das Konzert wird präsentiert von Juwelier Laufer anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Mindener Familienunternehmens.
Fabrizio Sotti (g) Alessandro Simeoni (b), Claudio Guarcello (keys), Mino Cinelu, (perc), M-1 (rap)



Donnerstag 05.11.

Ort
Börse Hannover, An der Börse 2

Emil Brandqvist Trio

Seit dem Erfolg des Esbjörn Svensson Trios, das Anfang der 2000er Jahre die Jazzszene begeisterte, erfreuen sich Jazz-Dreier-Formationen aus Skandinavien immer größerer Beliebtheit. Anfang November ist der Jazz Club nun mit einem skandinavischen Trio in der Börse Hannover zu Gast. Emil Brandqvist, der Namensgeber des Piano-Trios, ist dabei gar nicht Pianist, sondern Schlagzeuger. Was so erstaunlich auch wieder nicht ist, da der Zauber des Svensson Trios gerade im Zusammenspiel dreier gleichberechtigt agierender Musiker bestand. So auch im Emil Brandqvist Trio. Auch auf der aktuellen CD „Poems For Travellers“ begeistern die Musiker mit einer eigenen Erzählstruktur und pendeln geschickt zwischen den Gefühlspolen melancholisch und aufgeregt. Emil Brandqvist am Schlagzeug, Tuomas A. Turunen am Piano und der kongeniale Max Tornberg am Bass erzählen Geschichten, an die man sich noch lange erinnert.
Emil Brandqvist (d), Tuomas A. Turunen (p), Max Tornberg (b)



Freitag 06.11.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Gawlik, Henkelhausen, Steidle

Diese Trio-Formation basiert auf den solistischen Fähigkeiten der drei Protagonisten. Zusammen bahnen sie sich in komplementärer Art und Weise ihren Weg durch die eigens von jedem Einzel- nen geschriebenen Stücke. Die Stilistik ist dabei zweitrangig – Inspiration ziehen die drei einerseits aus ihrem solistischen Spiel und andererseits aus dem „Aufeinander-Hören“. Jeder Einzelne kann bereits aus einem großen Fundus an Erfahrung schöpfen. So sind sie in Bands und Ensembles wie Tau, Felix Henkelhausen Quintet, NDR Big Band, Jim Black & the Shrimps, Der Rote Bereich, The Killing Popes, SoKo Steidle u. v. a. zu finden.
Julius Gawlik – Tenorsaxophon; Felix Henkelhausen – Bass; Oli Steidle – Drums



Samstag 07.11.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Ida Nielsen

Der Prince und „seine Frauen“. Fans des verstorbenen minneapolitanischen Funk-Genius erinnern sich gerne an seine musikalischen Gespielinnen: Sheila E., Apollonia, Vanity 6, Cat, Wendy & Lisa, Nik West … Nicht zu vergessen: Ida Nielsen. Die Dänin hatte seit 2010 in Princes Band „The New Power Generation“ den Posten der Bassistin inne. Keine unwichtige Position, denn die Musikgeschichte weiß seit Larry Graham und Bootsy Collins: Ohne Bass kein Funk. Und Frau Nielsen spielt den Bass, als sei sie nicht am Skagerrak, sondern am East River aufgewachsen – pumpend, slappend und schön am unteren Ende des Frequenzspektrums. Nun kommt sie mal wieder in den Jazz Club: mit einer hochkarätigen Band und einem Tribute an ihren Meister Prince – anlässlich dessen zehnten Todestages.
Ida Nielsen (b, voc), Kuku Agami (rap), Phong Le (keys), Asger Yde Hansen (d), Asger Kirkegaard (g)



Sonntag 08.11.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Henny Baldt Quintett

Das Quintett um den Schlagzeuger Henny Baldt präsentiert ausgewählte Songs aus der Cool- und Swing-Ära und lässt dabei den besonderen Geist dieser prägenden Jazz-Epochen lebendig werden. Die stilistische Vielfalt und der unverwechselbare Klang dieser Zeit dienen den fünf Musikern als Inspiration, die Stücke auf ihre eigene Weise zu interpretieren. Mit viel Drive, musikalischer Spielfreude und einem Gespür für Dynamik verbindet das Quintett swingende Grooves mit großzügigem Raum für Improvisationen. Dabei entstehen lebendige und abwechslungsreiche Arrangements, in denen bekannte Melodien ebenso ihren Platz finden wie spontane musikalische Dialoge. So trifft die Atmosphäre des klassischen Jazz auf einen frischen, zeitgemäßen Sound – authentisch, virtuos und mit viel Raum für individuelle Ausdrucksmöglichkeiten der Musiker.



Freitag 13.11.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Felix Petry Collective

plays Ellington and Strayhorn. Duke Ellington und Billy Strayhorn waren ein geniales Team in der Geschichte des Jazz. Ihre Musik ist zeitlos, modern, positiv, inspirierend und weltoffen. In einer Zeit, die stark vom Rassismus geprägt war, standen Sie mit Ihrer Musik für Toleranz und Frieden. Das Felix Petry Collective nimmt sich der Musik Ellingtons und Strayhorns mit einem großen Augenmerk auf den Kollektivgedanken, der dieser Musik innewohnt, an. Mit Anja Ritterbusch, Clara Däubler, Willi Hanne und Eike Wulfmeier versammelt Felix Petry ein hochkarätiges Ensemble.
Anja Ritterbusch – Gesang (Foto); Felix Petry – Saxophon; Eike Wulfmeier – Klavier; Clara Däubler – Kontrabass; Willi Hanne – Schlagzeug



Samstag 14.11.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Adam Ben Ezra

Seit über einem Jahrzehnt verändert Adam Ben Ezra die Art und Weise, wie wir über den Kontrabass denken. Als Virtuose und Multiinstrumentalist hat er dem Instrument mit außergewöhnlichem Talent neues Leben eingehaucht – eine Verbindung aus technischer Meisterschaft und emotional aufgeladenen Kompositionen. Er hat Hunderte von Konzerten in Europa, den USA und darüber hinaus gegeben und die Bühne mit Größen wie Snarky Puppy, Pat Metheny, Victor Wooten und Richard Bona geteilt. Nun kommt er mit dem Schlagzeuger Shayan Fathi in den Club, um sein aktuelles Album „Heavy Drops“ live zu präsentieren – eine facettenreiche Klangreise durch Genres und die Rhythmen dieser Welt.
Adam Ben Ezra (b), Shayan Fathi (d)



Sonntag 15.11.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

NaabtalDeath invites TWIRLS

Das Duo Twirls besteht aus dem in Berlin lebenden Saxophonisten Alexander Beierbach und dem Pianisten Nicolas Schulze aus Potsdam. In freien und intimen Dialogen erkunden die beiden Instrumentalisten eine Klang- und Texturlandschaft, die von ihren unterschiedlichen musikalischen Hintergründen geprägt ist. Nachdem sie sich im Laufe der Jahre in verschiedenen musikalischen Konstellationen kennengelernt hatten, begannen sie 2018, als Improvisationsduo aufzutreten. Seitdem haben sie ihren ganz eigenen Weg gefunden, eine Vielzahl von Klangschichten mit unterschiedli- cher Dichte und Raumwirkung miteinander zu verweben. Im Mai 2022 nahm das Duo sein Debütalbum im Emil-Berliner-Studio Berlin auf, das im Juni 2023 bei Tiger Moon Records erschien.
Alexander Beierbach – tenor & soprano saxophone; Nicolas Schulze – piano; NaabtalDeath – amplified tortured zither, electronics



Montag 16.11.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Theater am Aegi

Max Mutzke

Die beeindruckende Karriere des Sängers und Songwriters Max Mutzke begann 2004 mit dem Nummer 1-Hit „Can’t Wait Until Tonight“, mit dem er den 8. Platz beim Eurovision Song Contest belegte. Seitdem begeistert der Künstler mit der wiedererkennbaren, soulig-weichen Stimme seine Fans mit verschiedenen musika-lischen Facetten. Egal, ob Pop, Rock, Soul, Funk oder Jazz – Max Mutzke beherrscht jedes Genre. Max Mutzke hat mittlerweile acht Studioalben und zwei Livealben veröffentlicht. Sein aktuelles Album „XX“ erschien am 11. Oktober 2024– im zwanzigsten Jahr seiner beeindruckenden Karriere. Es wird allen Facetten des Künstlers gerecht und ist – entgegen der letzten Alben – kein rein deutschsprachiges Album: Sein Titel „Forever Strong“, mit dem er erneut am ESC Vorentscheid im Februar 2024 teilnahm, findet sich genauso auf dem Album wie der am 9. August 2024 veröffentliche Song „California Spider“. Sein Publikum begeistert Max Mutzke neben seiner markanten Stimme vor allem mit seiner Vielseitigkeit. Diese konnte der Sänger bereits in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern beweisen: Seit Jahren spielt Max Mutzke mit Jazzgrößen wie Klaus Doldinger, Wolfgang Haffner, Bill Evans, Till Brönner, Nils Wülker, Matti Klein Band, Marialy Pacheco und vielen mehr, aber auch mit den größten und erfolgreichsten Big Bands wie beispielsweise der SWR Big Band, dem WDR Funkhausorchester, der Big Band der Bundeswehr oder auch mit klassischen Orchestern wie der NDR Radiophilharmonie, dem Filmorchester Babelsberg oder dem Streichquintett Takeover Ensemble.



Freitag 20.11.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Frank Gratkowski / Kazuhisa Uchihashi Duo

„Unser Stil ist jeder Stil“, sagte Kazu zu Frank nach einem gemeinsamen Konzert. Ihre Improvisationen stecken voller Überraschungen und unerwarteter Wendungen und lassen sich stilistisch kaum einordnen. Vom allerersten Moment an, der etwa im Jahr 2016 stattfand, spürten Frank und Kazu eine starke musikalische Verbindung. Seitdem spielen sie regelmäßig zusammen in kleineren und größeren Formationen wie SKEIN, Achim Kaufmanns Trokaan Project und Frank Gratkowskis Entrainment. Das Duo tourte 2023 und 2024 ausgiebig durch Japan, und 2025 erschien eine CD von der zweiten Tournee.
Frank Gratkowski – altosax, clarinets, flutes; Kazuhisa Uchihashi – guitar, daxophone



Samstag 21.11.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Thomas Stieger

Thomas Stieger hat sich als vielseitiger Bassist, Produzent und Komponist in der Musikszene Europas einen Namen gemacht. Mit einem langjährigen Ruf als gefragter Session-Musiker und Sideman arbeitet er mit einer Vielzahl national und international renommierter Künstler aller Genres zusammen (u.a. Wolfgang Haffner, Nils Landgren, Torsten Goods oder Sarah Connor) und spielt Konzerte auf der ganzen Welt. Nachdem er mit seiner Band „Marriage Material“ zwei von der Kritik gefeierte Fusion-Jazz-Alben veröffentlicht hat, erschien 2024 sein erstes Album „Choices“ unter seinem eigenen Namen, das im Mittelpunkt seines Auftritts im Jazz Club steht.
Thomas Stieger (b), Simon Oslender (keys), Marc Doffey (sax), Igor Osypov (g), Peter Gall (d)



Sonntag 22.11.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Rumba Jam

Rumba Jam – das ist explosives und grooviges Latin-Jazz-Feeling aus Hannover. Das Quintett bringt mitreißende Kompositionen von Größen wie dem Caribbean Jazz Project, Chick Corea und Jorge Dalto auf die Bühne. Erleben Sie eine energiegeladene Performance, bei der virtuoser Jazz auf die unwiderstehlichen Rhythmen der Karibik trifft.
Lami Nam – Piano; Karsten Gohde – Saxophon & Querflöte; Sebastian Bauer – Bass; Oliver Arlt – Percussion; Dieter „Zipper“ Schmigelok – Drums



Freitag 27.11.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Hanno Busch

„Perspective“ heißt sinnstiftend das neue Album des Gitarristen Hanno Busch – ein vielschichtiges Werk, das musikalisch den Puls unserer Gegenwart einfängt. Gemeinsam mit seinem hochkarätig besetzten Quartett – Matthew Halpin (Saxophon), Jonas Burgwinkel (Schlagzeug) und Claus Fischer (Bass) – gelingt es Busch, komplexe Emotionen zwischen Kontemplation und Aufruhr, zwischen innerer Ruhe und drängender Unruhe in Klang zu übersetzen. Seine neuen Kompositionen reflektieren den Wandel der Zeit – eine Ära geprägt von Effizienz, rascher Kommunikation und zugleich einem Mangel an Empathie und Neugier auf echten Perspektivwechsel. In dieser Welt des ständigen Reagierens stellt Busch die Frage: Was passiert, wenn wir wirklich zuhören? Überraschen lassen!
Hanno Busch (g), Peter Weniger (sax, fl), Claus Fischer (b), Hendrik Smock (d)



Sonntag 29.11.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

AGogol & NaabtalDeath invites Ute Völker

Das frei improvisierende Hannoversch–Berliner Duo AGogol & NaabtalDeath hat sich diesmal die Wuppertaler Akkordeonistin Ute Völker zum gemeinsamen Musizieren eingeladen. Ute Völker ist als Akkordeonistin auf freie improvisierte Musik spezialisiert. In ihrer Musik lotet sie die Möglichkeiten ihres Instrumentes aus. Sie erschafft Klangarchitekturen, die in Raum und Zeit zerfließen und sich zu immer wieder neuen und überraschenden akustischen Formen verbinden. Andreas Gogol (aka AGogol) ist Künstler, Filmemacher und Musiker und lebt in Berlin. Seit 1986 hat Gogol bereits an diversen Filmfestivals, Ausstellungen und zahlreichen Solo – und Gruppenkonzerten mitgewirkt, die sich stilistisch von Punk über Noise, Jazz und experimentelle Improvisati- onen erstrecken. 2005 erschien auf dem Kölner Label a-musik sein Soloalbum „Gorymaaz“. Seitdem kam es zu Kooperationen und Performances mit Telemach Wiesinger auf 16 mm Film und live auf der Bühne. Außerdem war Gogol Mitveranstalter von Konzerten experimenteller Musik bei „Electronic Church“ (Berlin) und Mitorganisator des CTM- Festivals (Berlin). In den letzten Jahren liegt sein Fokus auf der klanglichen Erforschung der modifizierten elektrischen Gitarre. Eberhard Meisel (aka NaabtalDeath) spielt amplifizierte, präparierte Zither angeschlossen an elekt- ronische Effektgeräte und ermöglicht so, dem Zitherspiel bisher ungewohnte Seiten abzugewinnen.
AGogol – electric tabletop guitar, voice, electronics; NaabtalDeath – amplified tortured zither, electronics; Ute Völker – accordion



Dezember


Freitag 04.12.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
St. Martin Kirche Linden, Niemeyerstraße 16

Luca Sestak Trio

Der 31-jährige Pianist Luca Sestak ist kein Bilderstürmer, der eine neue Jazz-Revolution anzetteln will. Im Gegenteil! Er geht zurück zu den Wurzeln und vermischt, was ihm beim Pianounterricht gern verboten wurde: Bach und Blues, Chopin und Boogie. Weil er das mit einem gewissen Charme und Esprit umsetzt, wurde er bereits 30 Millionen Mal bei YouTube angeklickt. Und auch im Jazz Club Hannover wusste der in Celle geborene Sestak schon öfter zu begeistern. Mit seinem eingespielten Trio bewegt er sich galant und originell zwischen den vermeintlichen Gegensätzen aus Blues, Jazz und Klassik. Auf seinem aktuellen Album „Lighter Notes“ spielt er noch konsequenter mit den Gegensätzen, verfugt Bach mit Jazz und bringt Chopin den Funk bei.
Luca Sestak (p), Michael Goldmann (b), Nicholas Stampf (d)



Donnerstag 10.12.

Ort
Gartenheim, Hildesheimer Str. 142

Joscho Stephan – Munich Connection

Joscho Stephan zählt zu den prägendsten Gitarristen des modernen Gypsy Swing. Mit authentischem Ton, harmonischer Raffinesse und virtuoser Solotechnik hat er sich international einen herausragenden Ruf erspielt. Sein Stil verbindet die Tradition des Genres mit Latin-, Klassik- und Rock-Einflüssen und begeistert damit sein Konzertpublikum auf der ganzen Welt. Für das Projekt „Munich Connection“ wird Stephan von zwei herausragenden Vertretern der süddeutschen Musikszene begleitet: Zum einen von Raffael Müller (Rhythmusgitarre), dessen Wurzeln tief in der Gypsy-Swing-Musik verankert sind. Zum anderen wird er von Julia Hornung (Kontrabass) begleitet, einer festen Größe der Münchner Gypsy-Jazz-Szene, die für ihr melodisches und fein musikalisches Bass-Spiel bekannt ist. Gemeinsam formen sie die „Munich Connection“ – ein Trio, das virtuosen Gypsy Jazz mit frischer Spielfreude verbindet.
Joscho Stephan (g), Raffael Mülller (g), Julia Hornung (b)



Samstag 12.12.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Soulounge

Wenn es eines gibt, was die Welt in Zeiten von Künstlicher Intelligenz, digitaler Vereinsamung und zunehmender gesellschaftlicher Kälte braucht, dann ist es: Seele. Und genau dafür steht die von Gitarrist Sven Bünger einst als loses Projekt gegründete Allstarformation Soulounge. Soul, der auch funken darf. Jetzt, pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum, entfaltet das bewährte Konzept – eingespielte Band trifft auf unfassbar gute Soul-Sangestalente – wieder seine ganze Magie: Aus jeder Note des neuen Albums „Keep the Funk Alive“ dringt immense Spielfreude und überbordende Musikalität. „Funk ist für mich die Tanzmusik schlechthin“, erklärt Soulounge-Mastermind Bünger. Mit anderen Worten: Wer hier sitzen bleibt, ist selber schuld!
Phil Siemers (voc), Miu (voc), Moritz Kruit (voc), Sven Bünger (g), Tobias Held (d) , Tim Kirschke (b) , Nis Kötting (keys)



Donnerstag 17.12.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazz Club

B.B. & The Blues Shacks

Doppelkonzert, siehe 18.12.



Freitag 18.12.

Ort
Jazz Club

B.B. & The Blues Shacks

Die Frage wäre in jeder Quiz-Show ein Bringer. Sie wäre aber auch viel zu leicht zu erraten. Welchen Bandnamen muss man kennen, wenn die beiden Begriffe „Weihnachten“ und „Jazz Club Hannover“ fallen? Natürlich „B.B & The Blues Shacks“. Seit Gottgedenken spielen die Hildesheimer Blues-Fürsten vor Weihnachten im Jazz Club ein immer wieder ausverkauftes Doppelkonzert. Auf die Band um die Gebrüder Arlt ist einfach Verlass. Sie spielen den Blues, als sei er eben gerade erst erfunden worden. Die wohl beste deutsche Blues-Band zelebriert live seit über 30 Jahren mit Konstanz und Bodenhaftung authentischen Sound mit rasanten Soul-Beigaben im 12-Takt-Muster. Die Band verspricht: Ihre Bühnenpräsenz erschwert den Zuschauern das Atmen.
Michael Arlt (voc, hca), Andreas Arlt (g), Fabian Fritz (keys), Henning Hauerken (b), Andre Werkmeister (d), Johan Norin (tp), Torbjörn Elisasson (sax)