Mai


Mittwoch 13.05.

Beginn
19.30 Uhr

Ort
Schauspielhaus

„Enercity Jazz Night“

Am Vorabend des traditionellen Open Airs „enercity swinging hannover“ gibt es ein besonderes Warm Up. Bass-Göttin Nik West mit Band sowie im Anschluss DJ-Ikone Ferry Ultra versprechen einen groovenden Abend, unterhaltsam. tanzbar, schweißtreibend. Nik West ist mehr als nur eine Musikerin, sie ist eine explosive Kraft der Individualität, die das Publikum weltweit in ihren Bann zieht und den Puls in die Höhe treibt. Kurzum: Ihre Bühnenpräsenz ist ein Spektakel. Mit Nik West kommt eine Bassistin nach Hannover, die ihre Karriere an der Seite von Superstar Prince mächtig ankurbelte. Schon zu Zeiten des verstorbenen Funk-Gottes war sie aufgrund ihrer Slap-Bass-Technik und ihrer exaltierten Bühnenshow eines der Highlights in seinen Shows.



Mittwoch 13.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Geschwister-Scholl-Gymnasiums Berenbostel, Ludwigstraße 4

Jazztage Garbsen: Jazzorgan – Jazzorchester Garbsen feat. Christina Hein

Unter dem Motto „A Tribute to a new Generation of Big Band Legends“ stellt die Big Band Jazzorgan mit Sängerin Christina Hein in ihrem neuen Programm die Musik der nächsten Generation von Big Band-Legenden in den Mittelpunkt. Zu hören sind Kompositionen und Arrangements von Bob Mintzer, Thad Jones, John Clayton  und anderen Bandleadern der Sechziger, Siebziger und Achtziger Jahre.



Donnerstag 14.05.

Beginn
10.30 Uhr

Ort
Neues Rathaus, Platz der Menschenrechte

Enercity Swinging Hannover

Hannover swingt wieder am Himmelfahrtstag vor dem Neuen Rathaus! Das beliebte Open-Air-Event „enercity swinging hannover“ hat im vergangenen Jahr rund 60.000 Menschen auf den Platz der Menschenrechte gelockt. In diesem Jahr steht Norddeutschlands größtes Jazzfestival ganz im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums des Jazz Clubs. Zum runden Geburtstag gibt es ab 10:30 Uhr ein erweitertes Programm voller Swing, Funk, Soul, Rock und Bigband-Jazz

10.30 – 11.30 Uhr
Knut Richter Swingtett
Swing ist seine Leidenschaft: Der Jazz-Gitarrist aus Barsinghausen eröffnet erneut das Open-Air-Jazzfestival enercity swinging hannover auf dem Platz der Menschenrechte vor dem Neuen Rathaus. Mit Urban Beyer (Trompete), Dirk Piezunka (Sax), Joe Dinkelbach (Piano/Akkordeon), Thomas Wille (Kontrabass) und Ralf Jackowski (Schlagzeug) bildet Knut Richter ein perfekt eingespieltes Swingtett. Der charakteristische Gitarrensound und der lässige Gesang sorgen für besonderes Flair. Die Jazzfreunde erwartet ein Mix aus Klassikern und selten gehörten Perlen von Swing bis Latin – gute Laune und Fingerschnippen garantiert!

11.40 – 12.00 Uhr
Gospelchor
Jedes Jahr findet am Wochenende vor Himmelfahrt der traditionelle Himmelfahrtsworkshop der Gospelkirche statt. Höhepunkt ist am Feiertag ein Gottesdienst in der Marktkirche sowie ein Kurzkonzert auf dem Platz der Menschenrechte im Rahmen von enercity swinging hannover. In diesem Jahr leitet Christine Hamburger den Workshop. Seit ihrer Kindheit in der Chormusik aktiv, prägt sie seit 1995 die Gospelszene als Chorleiterin, Gesangs- und Workshopdozentin und leidenschaftliche Interpretin. Begleitet wird der Workshop von Gospelkantor Jan Meyer am Klavier; das Konzert unterstützt eine Band (Klavier: Jan Meyer, Gitarre: Markus Mayer, Bass: Elkmar Winter, Drums: Gunnar Hoppe).

12.10 – 13.00 Uhr
Big Band Berenbostel
Hannovers musikalische Exzellenz zeigt sich nicht nur in Chören und Klassik, sondern auch im Jazz – besonders durch die Big Band des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Berenbostel. Sie steht erstmals auf der großen Festivalbühne vor dem Neuen Rathaus. Seit 2003 gewinnt sie regelmäßig nationale Bigband-Wettbewerbe und wurde 2025 erneut als beste Jugend-Bigband Deutschlands ausgezeichnet. Mit kraftvollem, jungem Sound, starken Sänger*innen und internationalen Erfahrungen passt sie perfekt ins Programm des diesjährigen enercity swinging hannover.

13.30 – 14.45 Uhr
Lutz Krajenski Big Band feat. Atrin Madani
„Zieh’ die Schuh’ aus“, „Frauen regier’n die Welt“ und „In diesem Moment“ machten Roger Cicero unvergesslich. Sein 2006 erschienenes Album „Männersachen“ brachte erstmals Big‑Band‑Sound mit deutschen Texten in die Popcharts. 2026 jährt sich sein Todestag zum zehnten Mal – Anlass für seine ehemalige Band, Ciceros Musik lebendig zu halten. Beim diesjährigen enercity swinging hannover präsentieren sie unter Leitung von Lutz Krajenski viel Swing, Soul und Groove. Sänger Atrin Madani, selbst von Cicero geprägt, interpretiert die Songs auf eigene Weise und verbeugt sich damit vor einem Künstler, der bis heute berührt.

15.10 – 16.40 Uhr
Nik West
Sie gilt als „Königin der Bassisten“ und als weiblicher Lenny Kravitz. Für Quincy Jones ist sie eine „Baaad mama jama“, für Steven Tyler „holy funkadelic“. Nik West ist eine explosive Kraft der Individualität, deren Bühnenpräsenz weltweit begeistert. Ihre Karriere nahm Fahrt auf an der Seite von Prince, dessen Shows sie mit Slap‑Bass und energiegeladener Performance prägte. Sie spielte u. a. mit John Mayer, Santana und Macy Gray und zuletzt im Support von Lenny Kravitz. Nun kommt sie als Headlinerin zu enercity swinging hannover. 2025 erschien ihr neues Live‑Album – und zum 60‑jährigen Jubiläum des Jazz Clubs setzt sie neue Funk‑Maßstäbe.

17.00 – 18.30 Uhr
Botticelli Baby
Die siebenköpfige Dortmunder Band setzt mit ihrem eigenwilligen Sound ein Ausrufezeichen beim enercity swinging hannover. Ihren Stil nennen sie „Junk“ – eine explosive Mischung aus Gypsy Jazz, Swing, Hot Jazz, Pop, Blues, Balkansound und Punk‑Ästhetik. Seit 2013 verbindet Botticelli Baby mit großer Detailverliebtheit Gegensätze und gilt heute als eine der aufregendsten Formationen Deutschlands. Ihr rauer, energiegeladener Jazz begeistert Fans von Tschechien bis Spanien. Nun wollen sie das Publikum vor dem Neuen Rathaus in einen Rausch versetzen – ein einziges Fest, versprechen sie.



Donnerstag 14.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kanapee

The Stomping Sugar Group

Swing der 20er und 30er Jahre und jede Menge Lindy Hop, gespielt von der vorzüglichen Sängerin Chiara Raimondi und ihren nicht minder tollen Bandkolleg:innen. Auch morgen und übermorgen



Donnerstag 14.05.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Freitag 15.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kanapee

The Stomping Sugar Group

Swing der 20er und 30er Jahre und jede Menge Lindy Hop. Auch morgen.



Samstag 16.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Geschwister-Scholl-Gymnasiums Berenbostel, Ludwigstraße 4

Jazztage Garbsen: Inga Lühning Band

Eine der bekanntesten und profiliertesten Stimmen im Jazz präsentiert ihr neues Album „Daughters & Sons“. Wie schon auf den beiden Vorgängeralben unter eigenem Namen ist Inga Lühnings Musik nicht einer einzelnen hergebrachten Schublade zuzuordnen, sondern bedient sich in Jazz-, Pop-, Singer-Songwritermusik, mal mit bluesigen, mal folkigen Anleihen. In ihren Songs geht es um Liebe, Empowerment und die kleinen sowie großen Struggles in ihrem Leben. Faszinierend zu hören, wie all das – gehalten von Inga Lühnings wunderschöner, virtuos-fesselnder und immer 100-prozentig authentischer, angenehmer Stimme – zusammengeht, und sich zu einem Gesamtwohlklang fügt.
Inga Lühning – Vocals; Thomas Rückert – Piano (fender rhodes); André Nendza – Bass; Marcus Möller – Drums; Kai Brückner – Gitarre



Samstag 16.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kanapee

The Stomping Sugar Group

Swing der 20er und 30er Jahre und jede Menge Lindy Hop.



Sonntag 17.05.

Beginn
14.30 Uhr

Ort
Gehrden, Am Markt

Friendship Trio

Entspannter Live-Jazz unter freiem Himmel mit dem Friendship Trio, bestehend aus Hans-Malte Witte (Saxophon), Eike Wulfmeier (Piano) und Hervé Jeanne (Kontrabass). Vorbeikommen, verweilen, Nachmittag genießen und den Gehrdener Marktplatz in swingender Atmosphäre erleben. Eigene Stühle dürfen gerne mitgebracht werden (bei Regen im Bürgersaal).



Sonntag 17.05.

Beginn
15.00 Uhr

Ort
Geschwister-Scholl-Gymnasiums Berenbostel, Ludwigstraße 4

Jazztage Garbsen: Chris Hopkins meets Young Lions

Der vielfach preisgekrönte Pianist und Saxophonist Chris Hopkins zählt mit bisher über 5000 Live-Konzerten international zu den meist beschäftigten Künstlern überhaupt. In den Neunzigern noch selbst oft als jüngstes Bandmitglied auf der Bühne, freut Chris Hopkins sich nun, zum ersten Mal einige der talentiertesten Jazz- MusikerInnen einer neuen Generation zu präsentieren. In einer neuen Symbiose trifft musikalischer Tausendsassa auf jugendliche Energie, Sinatra-beeinflusste Vocals mit starker eigener Stimme – classy wie die originären Helden des Jazz-Gesangs und ohne überflüssigen Scat-Firlefanz – treffen auf virtuose instrumentale Improvisationsfreude, kreativ und aktuell.



Mittwoch 20.05.

Beginn
19.30 Uhr

Ort
Rampe

Highfive Bigband

Energiegeladene Formation aus Bredenbeck, die eine mitreißende Mischung aus Jazz, Swing, Funk u.v.m. auf die Bühne bringt. Eintritt frei!



Donnerstag 21.05.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Samstag 23.05.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Bliss Quintet

Mit seiner spielerischen Interaktion und energiegeladenen Präsenz hat sich das Bliss Quintet schnell als zukunftsweisende Band in der norwegischen Jazzszene etabliert. Dramatische, energiegeladene Balladen, fanfarenartige Bläserriffs, komplexe Rhythmen und offene harmonische Landschaften sind zentrale Themen für das Bliss Quintet. Der Fokus auf spielerische Interaktion, wilde energetische Präsenz und Elemente des freien Spiels ist im Sound der Band fest verankert. Sie erinnern damit an norwegische Bands wie Atomic und Masqualero. Besonders faszinierend ist beim Bliss Quintet ihr einzigartiger Sound, der geprägt ist vom Einsatz einer Vierteltontrompete und einem akustischen Fretless-Bass.
Oscar Andreas Haug (tp), Zakarias Meyer Øverli (sax), Benjamín Gísli Einarsson (p), Gard Kronborg (b), Rino Sivathas (d)



Mittwoch 27.05.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Landesgartenschau, Bad Nenndorf

Highfive Bigband

Energiegeladene Formation aus Bredenbeck, die eine mitreißende Mischung aus Jazz, Swing, Funk u.v.m. auf die Bühne bringt. Eintritt frei!



Donnerstag 28.05.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Freitag 29.05.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Sprengel Museum

YORK & Band feat. Ulita Knaus

Der Jazz Club feiert sein 60-jähriges Bestehen und bringt im Laufe des Jubiläumsjahres mehrfach mit Kooperationspartnern den Jazz in die Stadt. Zu diesen Partnern zählt das Sprengel Museum Hannover, wo der Jazz Club Ende Mai im Calder-Saal zu einer „SoulJazz Experience“ lädt. YORK verkörpert unzweifelhaft die hannoversche Soul- und Jazz-DNA. Jahrelang war der Multi-Instrumentalist, Komponist und Produzent als gefragter Sideman an Saxofon und Flöte live und im Studio für Szene-Schwergewichte wie Randy Crawford, Phil Collins, Mousse T. oder Jazzkantine tätig. Anfang der 2020er Jahre produzierte er das Album „The SoulJazz Experience“ und stellte eine großartige Liveband zusammen, um seine Vorliebe für Soul und Jazz auszuleben. Teil dieser „Experience“ sind die gelegentlich eingefügten Scratches, mit denen YORK seine heimliche Liebe zum DJing zeigt, und die gesangliche Performance der Hamburger Ausnahmekünstlerin Ulita Knaus. Ein musikalischer Hörgenuss von Lounge bis Funk für alle, die groovig tanzbaren Jazz mögen.
YORK (sax, fl, Djing), Ulita Knaus (voc), Kristof Hinz (d), Christian Decker (b), Ralph König (g), Martin Meyer (keys)



Samstag 30.05.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Carl Mayotte Quintet

Carl Mayotte ist ein preisgekrönter kanadischer Bassist, Komponist und Bandleader. Aufgrund seiner Virtuosität und rhythmischen Präzision sowie seines Mutes zwischen den Genres zu agieren, hat sich Mayotte auch außerhalb Kanadas einen Namen gemacht. Er mischt ansatzlos Jazz, Fusion, Rock und Latin zu einem kraftvollen wie eigenständigen Mix. Für seine von der Kritik begeistert aufgenommenen Alben ist Mayotte in seinem Heimatland mit dem prestigeträchtigen Félix Award ausgezeichnet worden. Seine Projekte zeichnen sich durch ausgefeilte Kompositionen, dynamische Grooves und einem feinen Gespür für Storytelling nach Noten aus. In den Club kommt Majotte mit seinem neuen Album „Claude“, dessen Hauptcharakteristika Energie und Offenheit sind.
Carl Mayotte (b), Gabriel Cyr (g), Damien-Jade Cyr (sax), Francis Grégoire (keys), Stéphane Chamberland (d)



Sonntag 31.05.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Attias-Hanne-Häckel-Perkin

Musik zwischen Improvisation und Komposition. Dieses Quartett vereint vier eigenständige musikalische Stimmen zu einem spannungsgeladenen Dialog zwischen Struktur und Freiheit. Michaël Attias und Richard Häckel begegnen sich auf Augenhöhe – mal verschmelzend, mal kontrastierend – und entfalten ein dichtes Geflecht aus Linien, Klangfarben und spontanen Ideen. Ihre Interaktion bewegt sich fließend zwischen komponierten Motiven und freier Improvisation. Das Fundament bildet Miles Perkin am Bass, dessen Spiel sowohl rhythmische Klarheit als auch harmonische Offenheit schafft. Gemeinsam mit Willi Hanne am Schlagzeug entsteht ein dynamisches Pulsieren, das die Musik antreibt, strukturiert und zugleich immer wieder aufbricht. Das Quartett versteht Musik als lebendigen Prozess: Komposition dient als Ausgangspunkt, Improvisation als Weg und Ziel zugleich. Dabei entstehen Klangräume, die sich ständig verändern – mal energiegeladen und expressiv, mal subtil und konzentriert. Ein Konzert dieses Ensembles ist kein statisches Programm, sondern eine Einladung, den Moment mitzuerleben: unvorhersehbar, intensiv und voller musikalischer Entdeckungen.
Michaël Attias – Saxophon; Richard Häckel -Saxophon; Miles Perkin – Bass; Willi Hanne – Drums



Juni


Freitag 05.06.

Beginn
17.00 Uhr

Ort
Käthe-Kollwitz-Schule, Podbileskistr. 230

Käthe Jam Session

Öffentliche Session für alle, die (noch) keine Profis sind. Gejammt wird über einfache Jazzstandards (Blue Bossa, Autumn Leaves, Summertime etc.). Noten in allen nötigen Transpositionen liegen vor Ort aus. Eintritt frei



Freitag 05.06.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Tudo Azul

Das junge Sextett mit Musiker*innen aus Hannover und Hamburg widmet sich der brasilianischen Musik – mit eigenen Kompositionen und kreativen Arrangements bekannter Klassiker. Geprägt von den brasilianischen Wurzeln einiger Mitglieder und einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kultur Brasiliens zelebrieren Tudo Azul einen authentischen Sound mit viel Lebensfreude. Die Band zählte zu den Finalisten beim renommierten Future-Sounds-Wettbewerb der Leverkusener Jazztage. 2025 hat Tudo Azul das zweite Album produziert – mit vielseitigen Eigenkompositionen und einer bunten Mischung aus Tradition und modernen Sounds.
Carolina Paludo Sulczinski (voc), Yvonne Schwitalla (fl), Bastian Maas (p), Lucas Brum (g), Timon Krämer (b), Chris Wirtz (d)



Sonntag 07.06.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Felix Petry Trio featuring Lisa Stick

In diesem zeitgenössischen Jazz–Trio treffen Musizierende mit individueller Klangsprache und reichem Erfahrungsschatz aufeinander. Die Grundlage des Repertoires bilden Originalwerke, in denen Einflüsse von Avantgarde, Folk und Modern Jazz hörbar werden. Das Programm umfasst sowohl freies Powerplay als auch bluesig erdige Kompositionen. Lisa Stick lebt als freischaffende Musikerin in Hamburg. Sie hat Jazzposaune an der „Hochschule für Musik und Theater Hamburg“ bei Nils Landgren und Dan Gottshall studiert und ein Masterstudium namens „Nordic Master“ in Skandinavien absolviert, in dessen Rahmen sie 2013 bis 2015 halbjährig von Stadt zu Stadt zog (Aarhus (DK), Stockholm, Helsinki). Mit ihrem deutsch–schwedisch–finischen Quintett „Flickstick“, für das sie gemeinsam mit der Berliner Saxophonistin Birgitta Flick die Musik schreibt, veröffentlichte Lisa Stick 2014 ihr Debütalbum „Hymn“ bei WismART. Im Januar 2018 erschien das zweite Album namens „Flickstick“ der Band, wieder bei WismART. Seit Mai 2015 spielt sie ihre eigene Musik auch in einer neuen Formation, dem Lisa Stick Quintett. Die neueste Formation ist das „Lisa Stick 7tett“, ein Jazzensemble inklusive Streichquartett.
Lisa Stick – Posaune; Felix Petry – Tenor Saxophone, Querflöte; Clara Däubler – Kontrabass; Willi Hanne – Schlagzeug, Perkussion



Freitag 12.06.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

HowToBegin!

Das Duo HowToBegin! polarisiert konsequent zwischen dem akustischen und dem akusmatischen Raum. Aus dem Gedankengut der freien Improvisation machen sie das Unmittelbare zur Identität. Dabei schürfen sie in digitaler Klangverarbeitung: Artefakte, Glitch und Verzerrungen drängen sich auf und provozieren Aktion und Intervention. Paulina Sofie Kiss (Viola, Elektronik) und Aaron Rosenow (Drums, Elektronik) gehen konzentriert und dynamisch schonungslos in den Moment. Niemals beiläufig, stets wach und neugierig. Sie provozieren, fragen, betrachten, stellen fest und handeln aus – mal laut, mal leise, immer spannungsgeladen. In diesem Wechselspiel aus physischem Klang und digitaler Transformation wird jeder Augenblick zu einer radikalen Entscheidung, die die Hörer:innen mitten hineinzieht in die Unvorhersehbarkeit des Jetzt.



Samstag 13.06.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Shuteen Erdenebaatar Quartett

Die in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar geborene Komponistin und Pianistin Shuteen Erdenebaatar fasziniert mit ihren sehnsuchtsvollen Melodien, angereichert mit tiefgründigen und ausdrucksstarken Harmonien und Rhythmen. Als klassisch trainierte Musikerin, die im Alter von 16 Jahren bereits ihr Bachelor-Studium in klassischer Komposition absolvierte, entdeckte sie bald den Jazz für sich. Mit ihrem Quartett verbindet die mehrfache Jazzpreisträgerin mitreißenden Swing mit stilistischer Finesse und technischer Brillanz. Die Süddeutsche Zeitung urteilte: „Menschen am Klavier tun sich schwerer als andere, so zu klingen, wie sie sind, und dann auch noch so, dass alle anderen sie sofort erkennen. Shuteen Erdenebaatar gehört zu den Pianist:innen, die das geschafft haben.“
Shuteen Erdenebaatar (p), Jakob Manz (sax, fl), Nils Kugelmann (b), Amir Bresler (d)



Sonntag 14.06.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

AGogol & NaabtalDeath invites Anja Keysing

Sonntag, 14.06.2026, 18:00 Uhr, Tonhalle Hannover

Das frei improvisierende Hannoversch–Berliner Duo AGogol & NaabtalDeath hat sich diesmal die Münsteraner Akkordeonisten Anja Kreysing zum gemeinsamen Musizieren eingeladen. Anja Kreysing ist Klang- und Medienkünstlerin / Post-Cinematic Composer. In ihrer Arbeit verbindet sie Expanded Cinema, postkinematografische Komposition und Live-Soundtracks mit Akkordeon und Elektronik. Ihre experimentellen Videos und elektroakustischen Echtzeit-Partituren oszillieren zwischen Abstraktion und Narration. Anja setzt ihr computerisiertes Akkordeon als atmende Schnittstelle zwischen Tradition und Transformation im Sinne einer zeitge- nössischen Kinoorgel für mächtige Klangwände und immersive Soundscapes ein. Ihre Kompositionen untersuchen Landschaften und Architekturen als klangliche Mikrogeografien, in denen Wahrnehmung zur zentralen dramaturgischen Instanz wird. In ihren Echtzeit-Arbeiten verdichten sich Klang, Bild und körperliche Geste zu fluiden Wahrnehmungsräumen, in denen sich das Hören als filmischer Prozess entfaltet. Anja Kreysing ist international tätig und ko-kuratiert das Label schwarz-weiss ist die bessere farbe, das sich performativen Formen des Expanded Cinema widmet. Als zertifizierte Deep Listening® Practitioner (in der Tradition von Pauline Oliveros) arbeitet sie zudem in interdisziplinären und medienübergreifenden Kontexten, in denen sie das Feld des cinematic listening kontinuierlich erweitert.
Anjy Keysing – Akkordeon, Electronik; AGogol – Gitarre, Elektronik, Stimme NaaabtalDeath -amplifiizierte Zither, Electronik



Dienstag 16.06.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

KKS-Bigband

Die KKS Big Band gehört seit Jahrzehnten zu den besten Jugendjazzorchestern Niedersachsens, 2024 gewann die KKS Big Band den niedersächsischen Orchesterwettbewerb mit der vollen Punktzahl und wurde im Juni 2025 beim Deutschen Orchesterwettbewerb mit der Bewertung „hervorragend“ zum drittbesten Jazzorchester Deutschlands gekürt. In der Originalbesetzung deckt das Ensemble die gesamte Bandbreite der Jazzliteratur, von den großen Klassikern des Genres bis zu zeitgenössischen Stücken ab. Neben der Qualität begeistert die junge Band aber auch mit ihrer Spielfreude und Bühnenpräsenz. Geleitet wird das Ensemble von seinem Gründer Michael Thiemann.



Samstag 20.06.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Béatrice Kahl Trio feat. Svenja Schmidt

Das Béatrice Kahl Trio präsentiert eine Mischung aus neuen, groovenden Eigenkompositionen und frischen Arrangements bekannter Songs. Mit diesem Konzert feiert die Formation die Veröffentlichung ihres neuen Albums. Geboren in Hannover und seit 15 Jahren in Nürnberg lebend, verbindet Béatrice Kahl mit dem Jazz Club eine lange persönliche Geschichte: Bereits als Kind war sie dort mit ihren Eltern, später war der Club ihre Übungsstätte. Mit Gaby Schenke, Hajo Hoffmann, Siggy Davis, Ron Ringwood, Joo Kraus u.v.m. war sie im Club zu erleben. Mit Christian Diener am Bass und Kristof Hinz am Schlagzeug stehen zwei langjährige Weggefährten an ihrer Seite. Auch mit der Kölner Sängerin Svenja Schmidt verbindet Béatrice Kahl eine intensive musikalische Zusammenarbeit. Im Zusammenspiel mit dem Trio bringt Béatrice Kahl dank ihrer Powerstimme mit Wurzeln im Rhythm & Blues und ihrem markanten Timbre eine unverwechselbare Energie auf die Bühne.
Béatrice Kahl (p), Christian Diener (b), Kristof Hinz (d), Svenja Schmidt (voc)



Sonntag 21.06.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Tonhallenorchester at work

Seit seiner Gründung Anfang 2014 hat sich das Tonhallenorchester Hannover intensiv damit beschäftigt, neue Ansätze zur Organisation eines großen Ensembles zu erforschen. Dabei experimen- tiert das Orchester mit verschiedenen Methoden wie dem Dirigieren mittels Handzeichen, der Interpretation grafisch notierter Kompositionen und gemeinschaftlicher Improvisation.

Claudia Burghard – Stimme
Carolin Pook – Violine
Richard Häckel – Saxophone
Andreas Burckhardt – Sopran & Alto Saxophone Felix Petry – Tenor Saxophone, Querflöte Hauke Schlüter – Bariton Saxophone
Ove Volquartz – Bassklarinette
Hans Wendt – Posaune
Lars Däubler – Trompete
Eberhard Meisel – Elekt. Zither, Effekte Klaus Spencker – Gitarre, Effekte
Eike Wulfmeier – Piano
Clara Däubler – Kontrabass
Jürgen Morgenstern-Feise – Kontrabass, Stimme Johannes Keller – Kontrabass
Miles Perkin – Kontrabass
Willi Hanne – Schlagzeug, Perkussion

 



Dienstag 23.06.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Faust, Warenannahme

The S’coolmasters & die Studio-Bigband der HMTMH

Bei der Bigband Night präsentieren die beiden Bigbands der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover die Ergebnisse des Sommer-Semesters. Die Studio-Bigband unter der Leitung von Erik Konertz widmet ihr Programm einer der prägendsten Bigbands der Jazzgeschichte: dem Thad Jones / Mel Lewis Orchestra. Dabei werden einige der bekannten Kompositionen von Thad Jones zu hören sein, ebenso wie die eher unbekannteren Gesangsstücke oder Suiten – sie werden die Warenannahme für einen Abend in das legendäre Village Vanguard verwandeln. Die S’coolmasters, geleitet von Prof. Andreas Barkhoff, präsentieren eine abwechslungsreiche Auswahl aus 70 Jahren Bigband-Geschichte. Auf dem Programm stehen Werke von Thad Jones, Bill Holman, Peter Herbolzheimer, Gordon Goodwin und anderen – ein stilistischer Bogen von traditionellem Swing bis zu zeitgenössischen, energiegeladenen Arrangements.



Samstag 27.06.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Jazz Club Sommerfest

Das Sommerfest des Jazz Clubs zählt zu den Jazz-Highlights des Jahres und findet traditionsgemäß draußen und drinnen statt. Auf der eigens montierten Gartenbühne geht es in der einzigartigen Atmosphäre des „Jazz-Club-Hinterhofs“ am 27. Juni ab 19 Uhr los. Den Auftakt macht die 19-Jährige Saxophon-Sensation Leonora Tomanoski, die sich dem Werk ihres Vorbilds David Sanborn widmet. Verstärkt wird ihre Hannover-Allstar-Band von der phänomenalen Sängerin Kim Sanders. Neben den größten Hits von David Sanborn darf sich das Publikum auch auf ausgewählte Soul-Klassiker freuen – leidenschaftlich interpretiert und ganz im Sinne des Mottos: Straight to the Heart. Im Anschluss übernimmt einer der deutschen Groove-Garanten die Bühne: Das Matti Klein Trio lotet die Möglichkeiten des Soul-Jazz neu aus. Mit warmem Wurlitzer, Fender Rhodes Piano-Bass, waberndem Tenorsaxofon, Bassklarinette und funky Drums bringt das Trio die Sommerfest-Gäste im Garten in Bewegung. Im Jazz-Club selber, in den orangeroten Katakomben, spielen Elmar Brass & Friends wie in jedem Jahr drei Sets lang swingenden Mainstream.
Sanborn Project
Leonora Tomanoski (sax), Martin Meyer (keys), Lars Bernsmann (g), Hervé Jeanne (b), Chris Wirtz (d), Special Guest: Kim Sanders (voc)
Matti Klein Soul Trio
Matti Klein (keys,b), Lars Dieterich (cl, sax), André Seidel (d)
Elmar Brass & Friends
Elmar Brass (p), Greta Gröning (voc), Lars Stoermer (sax), Peter Schwebs (b), Christian Schoenefeldt (d)



Sonntag 28.06.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Dadaphon

Die Idee, dieses neue Bandprojekt zu initiieren, entstand während des gemeinsam gespielten Projektes „Jazz Art Niedersachsen – Rolling 20‘s“ unter der Leitung von Ulrich Orth. Teilweise lernten sich die Musiker:innen ganz neu kennen und anderenteils durchaus nicht, so spielen z.B. Lizzy Scharnofske und Eike Wulfmeier schon seit einigen Jahren zusammen in ihrem Trio Center (jetzt Eike Wulfmeier-Trio). In sowohl sehr harmonischer wie konzentrierter Arbeitsatmosphäre im Herbst 2022 entstand der Wunsch, weiterhin gemeinsam – wenn auch in kleinerer Besetzung –Musik zu machen. Zu hören sein werden neue Kompositionen von jedem der Musiker:innen, die sich im Bereich des moderneren Jazz bewegen, durchaus mit Vorliebe für die leiseren und nach- denklicheren Töne …
Lizzy Scharnofske – Schlagzeug; Clara Däubler – Kontrabass; Eike Wulfmeier – Klavier; Lars Däubler – Trompete