Januar


Freitag 16.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
KulturKaffee Rautenkranz, Isernhagen

New Orleans Shakers Trio

mit Thomas L’Etienne (sax/cl/voc), Gregor Kilian (p), Torsten Zwingenberger (dr/perc)



Freitag 16.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Stephanie Lottermoser

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser kann bereits sechs Alben vorweisen. Mit ihrem vierten Album „This Time“ von 2018 kletterte sie sogar bis auf Platz 2 der deutschen Jazz-Charts. Nun tourt sie mit ihrem aktuellen Album „IN DEPENDENCE“, das thematisch vom Streben nach Eigenständigkeit in allen Facetten des Lebens handelt. Stilistisch bleibt sie sich mit ihrer groovenden Synthese aus Jazz, Soul, Funk und Pop treu, entwickelt sich selbst und ihren Sound aber im besten Sinne weiter. Das Ergebnis: klare kompositorische Linien, eingängige Melodien, emotionale Ansprache und eine subtile Virtuosität, fernab von akademischer Nüchternheit und Technikaffinität. Die Musik steht erst einmal für sich und offenbart in ganzer Intensität alles – von feinen Melodien über satte Grooves bis zu ausgedehnten Improvisationen.
Stephanie Lottermoser (sax, voc), Lars Duppler (keys), Robert Schulenburg (b), Tobias Held (d)



Samstag 17.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Sozialzentrum im Werner-Baesmann-Park, Immenweg 5, Berenbostel

The Sanborn Project feat. Leonora Tomanoski

Saxophonistin Leonora Tomanoski lernte im Jahr 2024 – im Alter von gerade einmal 17 Jahren – den renommierten Bassisten Hervé Jeanne kennen). Schnell stellten beide fest, dass sie eine gemeinsame Leidenschaft für die Musik der Saxophon-Legende David Sanborn teilen. So entstand spontan die Idee, ein Projekt ins Leben zu rufen, das dem Meister Tribut zollt. „The Sanborn Project“ war geboren – eine Formation aus fünf Musikern verschiedener Generationen, die gemeinsam das einzigartige musikalische Erbe von David Sanborn wieder aufleben lassen.
Leonora Tomanoski – Alt-Saxophon; Helge Adam – Piano und Keyboards; Lars Bernmann – Gitarre;
Hervé Jeanne – E-Bass; Chris Wirtz – Schlagzeug

Konzert des Jazzclub Garbsen



Sonntag 18.01.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Faces & Places Quartet

Faces & Places Quartet widmet sich zwei Größen der Jazz-Geschichte: Thelonius Monk und Ornette Coleman. Sie spielen ihre Lieblingstücke dieser Giganten auf ihre sehr eigene, individuelle Art und Weise, brechen Strukturen auf und erweitern die Improvisationen. Alle Band-Mitglieder sind seit langem ein wichtiger Teil der agilen Jazzszene Berlin’s und haben ihre Spuren in unterschiedlichsten Formationen auf der internationalen Musikszene hinterlassen. Ein Abend voller Überraschungen, abenteuerlicher Improvisationen und wundervollen Songs.
Michael Attias – Altsaxophon; Florian Müller – Gitarre; Jonas Westergaard – Bass; Oli Steidle – Schlagzeug



Freitag 23.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Eastside Quintett

Das Quintett bewegt sich stilistisch zwischen Jazz-Standard und groovigem Funky Jazz. Inspiriert vom Sound des Cannonball Adderley Quintet und vor allem des Manhattan Jazz Quintet, verbindet die Band swingende Klassiker mit energiegeladenen, rhythmisch prägnanten Arrangements. Virtuose Soli, kompakte Grooves und ein transparenter, moderner Ensembleklang stehen im Mittelpunkt.
Gary Winters – Trompete, Flügelhorn; Karsten Gohde – Tenorsaxophon; Andreas Bürgel — Piano; André Neygenfind – Bass; Dieter „Zipper“ Schmigelok – Drums



Freitag 23.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Nora Kamm

Die gebürtige Frankfurterin Nora Kamm operiert im Grenzgebiet zwischen Jazz, Afro und Fusion. Kamm begann im Alter von zwölf Jahren Flöte zu spielen, entdeckte fünf Jahre später das Saxophon für sich und studierte Jazz am Konservatorium Lyon. Mit der Band Dreisam veröffentlichte sie zwei Alben und spielte mit Musikern wie Michel Benita, Manu Dibango, Andy Sheppard, Cheick Tidiane Seck oder Erik Truffaz. Im Jahr 2018 zog sie nach Paris, wo sie ihr Interesse an ostafrikanischen Sounds und Rhythmen intensivierte. Diese Hinwendung reflektiert ihr erstes Solo-Album „One”, das Nora Kamm nun im Jazz Club präsentiert. Wir dürfen uns auf den Auftritt einer Powerfrau und Virtuosin freuen, die mit ihrer Musik Genre-Grenzen transzendiert.
Nora Kamm (sax, voc), Jean Saint-Loubert (keys), Teddy Sorres (b), Andy Berald-Catelo (d)



Samstag 24.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble

Explosive Mischung aus Jazz, Balkan, Funk und Latin. Auch morgen.



Samstag 24.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Studnitzky

Das Sounddesign im Hintergrund ist ein wichtiges Element in der Musik von Sebastian Studnitzky. Fast wichtiger als das Element Jazz, das nur noch in Spurenelementen auftaucht. Studnitzky, der Trompete und Klavier spielt, ist in Funk-Jazz-Bands von Größen wie Nils Landgren, Mezzoforte oder Wolfgang Haffner bekannt geworden. Er ist der einzige Künstler, der sowohl mit dem ECHO Jazz als auch mit dem OPUS Klassik Award ausgezeichnet wurde. Mit seinem eigenen Project Euphoria erforscht er nun die Grenzgebiete zwischen Jazz, Pop, Filmmusik und Electro. Mit Euphoria gelingt Studnitzky die Symbiose aus raffinierten Texturen eingängiger Melodik und spannenden rhythmischen Verschiebungen vortrefflich. Musik, die Bilder im Kopf malt. Mal zum Träumen, mal zum Kopfnicken.
Studnitzky (p, tp), Claudio Puntin (woodwinds), Tim Sarhan (d), Paul Kleber (b) und Bodek Janke (perc)



Sonntag 25.01.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Pavillon

Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble

Explosive Mischung aus Jazz, Balkan, Funk und Latin.



Sonntag 25.01.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Subsystem

Subsystem sind Tieftonspezialisten. Ideenreich, gewitzt und virtuos loten die beiden Musiker aus Berlin die Möglichkeiten von Baritonsaxophon und Kontrabass aus. Die tiefen Klänge der großen Instrumente, die sonst nur selten einzeln zu hören sind, kommen in dieser Duobesetzung voll zur Geltung. In den Kompositionen der beiden Musiker:innen treffen funkige Riffs, afrikanische Grooves und energetische Solos in bester Jazztradition auf folkloristische Melodien, feinsinnig gewebte Klangteppiche und skurrilen Humor. Im fließenden Übergang zwischen Improvisation und Komposition entfaltet das Duo einen Reichtum von Spielmöglichkeiten, der die minimalistische Besetzung vergessen lässt. Almut Schlichting und Sven Hirse spielen seit 20 Jahren in verschiedenen Bands zusammen, davon 10 Jahre im Duo Subsystem. Das Ergebnis ist eine traumwandlerische Sicherheit im Zusammenspiel, die im Dialog der beiden tiefen Instrumente in den Konzerten und auf den CDs „Unterholz“ (2016), „Schneekönig“ (2019) und „Drei“ (2022) eindrucksvoll hörbar wird.
Almut Schlichting – Baritonsaxophon; Sven Hinse – Kontrabass



Donnerstag 29.01.

Ort
Pavillon

Tingvall Trio

Das Tingvall Trio braucht man wohl niemandem mehr vorzustellen, es gehört zu der Handvoll von Jazzkünstlern aus Deutschland, die international den Durchbruch geschafft haben. Mit drei ECHO JAZZ AWARDS und dem Gold-Status für sämtliche Studioveröffentlichungen und mittlerweile mehreren Alben im Rücken, die es in die Popcharts geschafft haben, hat es sich als eine der beliebtesten und erfolgreichsten Jazzbands Deutschlands etabliert. Seit über 20 Jahren sind sie gemeinsam auf Tourmit neuer Veröffentlichung „PAx“ im Gepäck.



Donnerstag 29.01.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Gartenheim, Hildesheimer Str. 142

Joscho Stephan Trio feat. Paulus Schäfer

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen herauszuragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Rock liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen. Joscho´s Youtube-Version von „Hey Joe“ hat mittlerweile die 2-Millionen-Marke geknackt. In Hannover wird Stephan mit seinem Trio und Gaststar Paulus Schäfer auftreten und sich mit letzterem sicherlich einige heiße Gitarrensprints liefern.
Joscho Stephan (g), Paulus Schäfer (g), Volker Kamp (b), Sven Jungbeck (g)



Freitag 30.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Nils Kugelmann Trio

Nils Kugelmann, ein Berliner Bassist mit Münchner Wurzeln, ist in Rekordzeit zu einem der Shooting-Stars des deutschen Jazz aufgestiegen, wurde zu Recht mit Preisen überhäuft und vermittelte sowohl Kritikern als auch dem Publikum den Eindruck: Das ist einer, der bleibt. Das ist einer, der den Jazz voranbringen wird mit seinem Elan, seinem Enthusiasmus, seinem Können und seiner unstillbaren Neugier. Nach seinem gefeierten Debütalbum auf dem Act-Label „Stormy Beauty“, welches in den europäischen Jazz-Charts landete, geht Kugelmann nun mit dem neuen Album „Life Score“ auf Tour. Es ist der groovende Soundtrack voller satter Harmonien und bewegender Melodien zu einem filmreifen wie jungen Leben, in dem sich fast märchenhaft viel ereignet hat.
Nils Kugelmann (b), Luca Zambito (p), Sebastian Wolfgruber (d)



Samstag 31.01.

Ort
Kirche St. Martini, Brelingen

20 Jahre Winterjazz Brelingen: Minafara – Neffe – Godard

Die großartige Livemusik-Reihe in der Wedemark feiert dieses Jahr 20jähriges Jubiläum. 20 Jahre ehrenamtliches Engagement für Kultur auf dem Dorf – Kompliment und herzlichen Glückwunsch auch von Jazz over Hannover! Zum Auftakt des Jubiläumsjahr kommen der in Berlin lebende österreichische Vibraphonist Roland Neffe, der italienische Pianist Livio Minafra und Michel Godard aus Frankreich an Tuba und Serpent, die ein ungewohnt besetztes Trio von Ausnahmemusikern bilden. Ihre kompositorisch und improvisatorisch ausgewogenen Gespräche fußen auf künstlerischem Respekt und gegenseitiger Neugier an den musikalischen Sprachen der drei und werden einen spannenden, an- und aufregenden Konzertabend füllen. Zu ihren Stärken zählen die instrumentalen Fähigkeiten im Triolog und sehr melodische Eigenkompositionen, die sie gemeinsam „On Stage“ improvisatorisch erforschen werden.​​​



Februar


Sonntag 01.02.

Beginn
11.00 Uhr

Ort
Burgdorfer Golfclub, Burgdorf, Waldstr. 27

„Kohl & Jatz“

Der Kulturverein Jazzfreunde Altkreis Burgdorf e.V. lädt ein zum Grünkohlesse mit musikalischer Begleitung. Dafür sorgt mit Boogielicious ein deutsch-niederländisches Boogie-, Blues- und Jazz-Trio.



Dienstag 03.02.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Faust (Warenannahme)

The S’coolmasters / Studio-Bigband der HMTMH

Die Studio-Bigband (Foto) unter der Leitung von Erik Konertz widmet ihr Programm einer prägenden Persönlichkeit der Bigband- und zeitgenössischen Jazz-Landschaft: dem Trompeter und Komponisten Kenny Wheeler. Aufgeführt wird seine Suite “Music for Large and Small Ensembles” (1990). Die S’coolmasters, geleitet von Prof. Andreas Barkhoff, präsentieren eine abwechslungsreiche Auswahl aus 70 Jahren Bigband-Geschichte. Auf dem Programm stehen Werke von Thad Jones, Bill Holman, Peter Herbolzheimer, Gordon Goodwin und anderen – ein stilistischer Bogen von traditionellem Swing bis zu zeitgenössischen, energiegeladenen Arrangements.



Donnerstag 05.02.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Freitag 06.02.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Käthe-Kollwitz-Schule, Podbielskistraße 230

KKS Big Band trifft Clean, Fine and Funky

In der Konzertreihe „KKS Big Band trifft …“ treten zusammen mit der hauseigenen Band die besten Bigbands Norddeutschlands auf, diesmal die renommierte Band Clean, Fine and Funky. Gegründet vor über 30 Jahren von der hannoverschen Jazzlegende Achim Kück gehört Clean, Fine and Funky zum festen Inventar der norddeutschen Szene. Diese Band, die aus semiprofessionellen Musizierenden besteht, viele mit einer Käthe-Vergangenheit, wird geleitet von Claus Michael Löhr. Den Auftakt des Konzertes macht die von Michael Thiemann geleitete, vielfach prämierte Bigband der Käthe-Kollwitz-Schule, u.a. Sieger beim niedersächsischen Orchesterwettbewerb 2024 und dritter Platz beim Deutschen Orchesterwettbewerb 2025. Die KKS Big Band ist Partner*in der UNESCO City of Music Hannover und hat diese in den letzten Jahren auf zahlreichen Tourneen im In- und Ausland vertreten, u.a. bei drei China- und zwei Polentourneen.



Freitag 06.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Wilson Novitzki’s Volunteer Radio

Ausweichtermin vom 09.01.26. Hannovers improvisatorischer Gitarren-Maverick kehrt nach einer langen Pause auf die lokale Bühne zurück. Mit dabei sind eineinhalb Londoner im Sinne des London-Native Buster Woodruff- Bryant und die in London ausgebildete Hannoveranerin Sylvia Schmidt. Woodruff-Bryant explodierte vor zwei Jahren aus seinem Lockdown-Kokon und gewann sofort die Aufmerksamkeit zahlreicher Veteranen, die eine authentische Stimme zu schätzen wissen. Er und Novitzki wurden beide 2023 für die Musikerresidenz Sounds of Freedom von 577 Records in Tanger, Marokko, ausgewählt. Sylvia Schmidt wurde mit einer derart reinen Stimme gesegnet, dass sie keine gekünstelte Ornamentik verlangt; zugleich besitzt sie die musikalische Klarheit, die nötig ist, um dieses Geschenk zu beherrschen. Beim Konzert sind lange, rhythmische Stücke mit einer Spur von Archaischem zu erwarten – auch wenn sich dies jederzeit rasch verändern könnte.
Sylvia Schmidt – Gesang; Wilson Novitzki – Gitarre; Buster Woodruff-Bryant – Saxophone



Freitag 06.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Lisa Wulff Quartett

Das Lisa Wulff Quartett spielt zeitgenössischen Jazz in klassischer Quartett-Besetzung. Mit dem Saxophonisten Adrian Hanack, dem Schlagzeuger Silvan Strauß und dem Pianisten Frank Chastenier hat die aus Hamburg stammende Bassistin und Bandleaderin ein Quartett aus eigensinnigen Musikern zusammengestellt. Diese geben ihren Kompositionen mit nuancierten Klangfarben eine besondere Note. Seit 2014 entwickeln Wulff, Hanack und Strauß ihren gemeinsamen Sound weiter und lassen sich experimentierfreudig auf neue Wege und Abenteuer ein. Zu dem Trio gesellt sich der erfahrene Frank Chastenier, der den Bandklang in neue Sphären hebt. Von Groove über Swing bis hin zu freien, klangmalerischen Improvisationen oder klassisch anmutenden Werken ist bei Lisa Wulffs Kompositionen vieles, wenn nicht alles möglich.
Lisa Wulff (b), Adrian Hanack (sax), Silvian Strauß (d), Frank Chastenier (p)



Samstag 07.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kalle Kulturzentrum, Garbsen, An der Feuerwache 3-5

Stephan Abel-Elmar Braß Quartett

Swingender Straight-Ahead Jazz bildet die musikalische Grundlage des Quartetts. Die vier Musiker gehören zu den profiliertesten Jazzmusikern der norddeutschen Jazzszene und spielen seit Jahren in unterschiedlichen Projekten zusammen. Spielfreude, Lust an der spontanen Improvisation und die Freude am swingenden Jazz , erinnern an die großen Tugenden des Jazz der 50 er und 60 er Jahre , ohne im Traditionalismus zu verharren. Der Saxophonist Stephan Abel kann auf eine über 36jährige Erfahrung als Profimusiker zurückblicken. Einem größerem Publikum ist er durch die langjährige Zusammenarbeit mit Roger Cicero ein Begriff. Elmar Braß arbeitete mit Tony Lakatos , Peter Bernstein oder Ed Kröger und veröffentlichte mit seinem Trio mehrere Alben für das japanische Label Atelier Sawano. Der Bremer Bassist Michael Bohn bildet zusammen mit dem Oldenburger Schlagzeuger Christian Schoenefeldt die hervorragende Rhythmusgruppe der Band. Zeitlose Kompositionen des Great American Songbook und Titel der Hardbop-Ära stehen auf dem Programm.
Konzert des Jazzclub Garbsen



Sonntag 08.02.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Sunswept Sunday

„A truly radical rethink of the music of this Afro-American genius.“ Ed Pinsent, The Sound Projector, Großbritannien. Seit 2020 erschließen sich Daniel Kartmann und Torsten Papenheim gemeinsam das Werk des großen amerikanischen Komponisten Duke Ellington– in einer außergewöhnlichen Besetzung, mit Liebe zum Detail und Sinn für die große Form. Sie leuchten dabei eher unbekanntere Seiten von Ellingtons Schaffen aus und machen deutlich, dass seine Musik auch 50 Jahre nach seinem Tod undjenseits der klassischen Big-Band-Besetzung spannend bleibt. Sunswept Sunday haben nicht nur die Stücke ihrer Debüt-CD mit im Gepäck, sondern bringen auch Kompositionen aus Duke Ellingtons Frühwerk zu Gehör, die den Kern ihres neuen Albums bilden, das Ende 2026 erscheinen wird



Mittwoch 11.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Thesater am Aegi

Götz Alsmann

Der Sänger und Pianist, der als „König des deutschen Jazzschlagers“ gilt,  kommt mit dem neuen Album „Bei Nacht“.



Donnerstag 12.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Cili Marsal

Wer zu Joja Wendts Neujahrskonzert in die Elbphilharmonie eingeladen wird, muss musikalische Klasse vorweisen können. Die ungarische Pianistin begann im Klassik-Metier und heimste in jungen Jahren in ihrer Heimat etliche Preise ein. Nicht als Pianistin, sondern auf der Klarinette! Im Teenageralter aber entdeckte sie Boogie Woogie und die Kunst des Stride Pianos. Mittlerweile ist sie gern gesehener Gast auf internationalen Boogie Woogie Festivals – und bei Wendts Neujahrskonzert. Altmeister Axel Zwingenberger lädt sie gern zu Duo-Konzerten ein. Nun ist sie zusammen mit dem Schlagzeuger Jakob Peham bei Jazz Club By Gartenheim zu erleben. Ein Abend für Freunde scharfer Boogie Woogie Rhythmen und virtuoser Fingerfertigkeiten.
Cili Marsal (p), Jakob Peham (d)



Donnerstag 12.02.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Freitag 13.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Double Duo: Clara Däubler & Joe Fonda / Felix Petry & Joe Fonda

Dieser Abend bringt zwei außergewöhnliche Duos zusammen, die sich der klanglichen Offenheit, dem Dialog und der spontanen Formgebung des modernen Jazz verschrieben haben.Clara Däubler & Joe Fonda – Kontrabass Duo: In dieser seltenen Besetzung begegnen sich zwei eigenständige musikalische Stimmen auf Augenhöhe. Clara Däubler und Joe Fonda erkunden die klanglichen Möglichkeiten des Kontrabasses zwischen strukturierten Eigenkompositionen und freier Improvisation. Das Zusammenspiel bewegt sich zwischen archaischer Kraft, subtilen Texturen und überraschenden melodischen Verdichtungen – ein intensiver Dialog, der Raum, Resonanz und Rhythmus neu definiert. Joe Fonda zählt zu den prägenden Bassisten des zeitgenössischen Jazz und der Creative Music. Er arbeitete u. a. mit Anthony Braxton, Satoko Fujii, Barry Altschul, Gebhard Ullmann und ist intern tional auf Festivals und renommierten Spielstätten präsent. Sein Spiel verbindet strukturelle Klarheit mit kompromissloser Experimentierfreude und macht ihn zu einem gefragten Partner in un- terschiedlichsten musikalischen Kontexten.
Felix Petry & Joe Fonda – Tenorsaxophon, Flöte & Kontrabass: Seit über zehn Jahren verbindet Felix Petry und Joe Fonda eine kontinuierliche Duo-Zusammenarbeit. Aus dieser langen gemeinsamen Praxis ist eine tief verwurzelte musikalische Sprache entstanden, die sich durch große Formfreiheit, feines Zuhören und expressive Energie auszeichnet. Eigenkompositionen dienen als Ausgangspunkt für weit offene Improvisationen, in denen sich melodische Linien und rhythmische Impulse organisch verweben.



Samstag 14.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kirche St. Martini, Brelingen

20 Jahre Winterjazz Brelingen: Shuteen Erdenebaatar

SET 1: Shuteen Erdenebaatar – Nils Kugelmann Duo • SET 2: Shuteen Erdenebaatar Quartet

Geboren und aufgewachsen in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar, begann Shuteen Erdenebaatar ihre musikalische Laufbahn als klassische Pianistin. Früh entdeckte sie den Jazz und zog 2018 zum Masterstudium Klavier und Komposition nach München. Hier fand sie ihre musikalische Stimme – verwurzelt in der Liebe zur klassischen Musik, erhoben durch die Freiheit und das Zusammenspiel des Jazz, und geprägt von den Farben und der Weite ihrer Heimat. Aktuell leitet sie drei Projekte: ein energiegeladenes Jazzquartett, ein exquisites Flügel-Kontraaltklarinetten Duo sowie das Chamber Jazz Orchestra. Das Publikum darf sich auf einen Konzertabend mit zwei innovativen Sets freuen, Spielfreude auf höchster Qualität.
Shuteen Erdenebaatar – Flügel; Nils Kugelmann – Bass, Kontraaltklarinette; Jakbo Manz – Saxophon; Amir Bresler – Schlagzeug



Samstag 14.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Marie Séférian Quartett

„Three Wishes“ heißt das neue, fünfte Album des Marie Séférian Quartetts. Es versammelt eine sorgfältig kuratierte Auswahl aus Eigenkompositionen und Jazz-Standards, die inspiriert sind von Pannonica de Koenigswater, der Förderin vieler Jazzmusiker der goldenen BeBop-Epoche in New York. Mit schwebender Eleganz verbindet ihr Quartett Bilder, Geschichten, Poesie und Musik, die bei aller Leichtigkeit nie ihre Tiefe verlieren. Eine musikalische Reise durch die Geschichte des Jazz, des Schmerzes und der Liebe, die beim Zuhörer noch lange nachklingt. Die Stimme der Jazzsängerin Marie Séférian klingt dabei zart, schlank und gleichzeitig voller Ausdruckskraft.
Marie Séférian (voc), Niko Meinhold (p), Tim Kleinsorge (b), Javier Reyes (d)



Sonntag 15.02.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Round Square

Round Square macht Unmögliches möglich: Der Spagat von traditionellem Swing hinzu modernen Klängen, lässt die Ohren aufhorchen von einer Vielfalt an Stimmen, Spannungen und Rhythmik. So sehr sich die vier Saxophonist*innen in Ausdruck, Ideen und Interpretationen unterscheiden, so sehr einen sie sich in der Gestaltung, Dynamik und Kraft ihrer Musik. Von Bass und Schlagzeug werden sie nicht nur begleitet, sondern im Gegenteil geführt und gefordert, die klassische Rollenverteilung oft ins Gegenteil verkehrt. So geht Round Square eigene Wege, wie sie mit ihrem Debütalbum „Curved Space“ unterstreichen, das viele Überraschungen enthält und schmunzeln sowie nachhorchen lässt. Gerade im Unmöglichen findet die Musik statt, die Kompositionen der unterschiedlichen Bandmitglieder loten dies aus und eruieren damit den Ursprung von Kunst, von Jazz.
Paul Engelmann – Sopran- , Tenorsaxophon, Flöte, Klarinette; Charlotte Joerges – Alt-, Tenorsaxophon, Klarinette; Paul Feise – Tenorsaxophon, Flöte, Klarinette; Yannic Rösch-Pasitka – Baritonsaxophon, Bassklarinette; Pelle Buschmann – Bass; Jonas Friese – Schlagzeug



Dienstag 17.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

Big Band der Leibniz Universität Hannover / FTO Big Band

Big Band im Doppelpack.
Seit über drei Jahrzehnten steht der kraftvolle Sound dieser klassisch besetzten Big-Band für musikalische Leidenschaft. Unter der Leitung von Andreas Bürgel vereint das Ensemble Studierende aller Fachrichtungen und Ehemalige zu einem spannenden Klangkörper. Von mitreißendem Latin über groove-orientierte Fusion bis hin zu energiegeladenem Swing – das Repertoire der Band zeichnet sich durch moderne Arrangements und eigens für sie geschriebene Stücke aus. Die Rechnung lautet hier: Begeisterte Saxophon-, Trompeten- und Posaunen-Sections plus eine dynamische Rhythmusgruppe gleich eine Menge Big-Band-Spaß.
Die FTO Big Band (Foto) besteht seit 2008 aus Hannoveraner MusikerInnen, die ihre Begeisterung für die Musik von Count Basie teilen. Der aktuelle Programmtitel „Basie & Beyond“ legt schon nahe: Die Band lässt sich nicht auf einen Stil festlegen – ihre Spielfreude reicht weit über Swing hinaus. Immer wieder hat die FTO BigBand große SolistInnen begleitet, wie zum Beispiel: Mousse T. Bill Ramsey, Jonas Schoen, Nicolas Boysen oder Regy Clasen. Sängerin Sophie Koeppen, seit 2023 bei der Band, beeindruckt mit ihrem musikalischen Werdegang: 2021 Finalistin bei „Dein Song 2021“, Frühstudium an der HMTH Hannover, erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb Jugend Musiziert im Bereich Pop-Gesang. Ihre erste Single erschien 2025 auf allen gängigen Streaming Plattformen. Klingt gut? Sophie auch! Musikalischer Leiter: Simon Becker-Foss. Seit Januar 2023 hat Simon Becker-Foss die musikalische Leitung inne. Neben seiner charmanten Moderation greift er auch immer wieder selbst zum Saxophon, um einen Chorus zu spielen.



Donnerstag 19.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Stadthaus Burgdorf

Les Haricots Rouges

Les Haricots Rouges verbinden traditionellen Jazz mit Rhythmen und Melodien der Karibik und swingenden Chansons zu einem einzigartigen Menu, das sie mit kabarettistischen, gelegentlich auch frivolen Einlagen würzen – die auch schon mal zwischen den Stuhlreihen stattfinden. Ihre Musik verfeinern sie mit Pantomime, Tanzeinlagen, skurrilen Gags und sogar etwas Akrobatik. Die Band zeigt, dass Jazz nicht eine todernste Sache sein muss, sondern auch in einer Art Revue dargeboten werden kann – ohne dass die Musikqualität darunter leiden muss. Sie sind damit einzigartig in der internationalen Jazzszene – und das Publikum liebt sie dafür.
Jeannot Dufour (tp, voc), Jacques Montebruno (cl), Christophe Deret (tb/voc), Pierre Jean (p/voc), Pierre-Luc Puig (b/voc), „Roro“ Congréga (bjo/voc), Michel Sénamaud (dr/voc).



Donnerstag 19.02.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Freitag 20.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jin Jim

Jin Jim nennt sich die Bonn-Kölner progressiv rockende Jazzformation. Der Name ist aus dem Hebräischen abgeleitet und bedeutet „Rotschopf“. Die Band versteht die ganze Farbpalette von Jazz, Rock, Folk, Klassik und noch einigem mehr zu verarbeiten. Es ist Musik, die keine Grenzlinien kennt. Raffinierte rhythmische Beatbox-Einsätze der Querflöte, funky Passagen, die in keltisch anmutende Themen überleiten, krachen auf von Progressive Rock inspirierten Soundcollagen; gewürzt mit virtuosen Eskapaden; ausgebreitet auf dem breiten Fundament Jazz. Jin Jim werden gerne mit King Crimson verglichen, dekonstruieren aber gerne auch mal einen Björk-Song. Alles ist möglich, alles fließt. Und hinterlässt bei ihren Konzerten oft staunende Gesichter. Ein Abend von Freigeistern für Freigeister.
Daniel Manrique-Smith (fl), Johann May (g), Ben Tai Trawinski (b), Nico Stallmann (d)



Samstag 21.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Trinity

Trinity ist ein schwedisches Jazz-Trio, das 2025 sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat. Ihren Namen tragen die drei zu Recht, denn ihre Musik ist Jazz gewordene Dreieinigkeit. Ihre musikalische Kommunikation basiert auf einem fast telepathischen Niveau und verleiht ihrem Mix aus Jazz-Standards, Eigenkompositionen und reharmonisierten Pop-Songs einen frischen Anstrich. Ob soft oder energetisch, ob Ballade oder Up-Tempo-Nummer: Trinity setzen auf Expressivität und Dynamik im Ausdruck. Darüber hinaus unterscheiden sich Trinity allein wegen ihrer ungewöhnlichen Besetzung mit Trompete, Hammond-Orgel und Schlagzeug von klassischen Jazz-Trios.
Andreas Hellkvist (org), Karl Olandersson (tp), Jojo Djeridi (d)



Samstag 21.02.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Feinkost Lampe

Ganna

Meerjungfraugeister, ukrainische Großmütter, peruanische Rhythmen und der Mann im Mond bewohnen Ganna Grynivas UTOPIA. Die Songs ihres dritten Albums schöpfen ihre Magie aus alten Melodien, seltenen rituellen Lieder und eigenen Kompositionen und fließen frei zwischen Folk, Jazz und Looplandschaften – poetisch, kraftvoll, strahlend und ohne Grenzen. Sie sind für die seit 2002 in Berlin lebenden Sängerin und Komponistin zugleich musikalische Forschung und persönliche Vision: „Hoffnung ist manchmal das Einzige, was uns antreibt. Diese Lieder sind meine Utopie – ein Raum für mein Land und meine Kultur.“ Zur Recherche reiste Ganna in ihre ukrainische Heimat nach der russischen Invasion, forschte dort in Bibliotheken und Archiven zu ukrainischer Volksmusik, führte Gespräche mit Zeitzeug*innen und nahm an vielen Orten Klänge und Stimmen auf um aus ihnen ein feines atmosphärisches Gewebe für ihre Sounds zu schöpfen. UTOPIA ist, inspiriert von der Stärke ukrainischer Frauen, eine bewegende und tief ergreifende Reise von mystischen Karpartenklängen, wild-sehnsüchtigen Festritualen, weisen Wiegenliedern und poetischen Balladen, in denen die Kraft des Vergangen ihr Echo findet in einer zeitgenössisch strahlenden und großartigen Stimme und Klangsprache.



Sonntag 22.02.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Volquartz-Trampelfâd-NaabtalDeath & Gast

Zwei Musiker, die den Klang ihrer elektrifizierten Instrumente mithilfe elektronischer Geräte in andere Klangwelten transformieren, treffen auf zwei akustische Tieftonbläser, die das Geschehen durch melodiöse Einwürfe und freejazzartige Ausbrüche immer wieder erden. Ove Volquartz ist ein Urgestein der improvisierten Musik in Deutschland. Max Elzholz alias Trampelfâd arbeitete mit Klanginstallationen und beschäftigt sich heute mit algorithmischen Konzepten aleatorischer Musik. Eberhard Meisel alias NaabtalDeath versucht als dilettierender Zitherspieler, mithilfe von Elektronik bislang ungehörte Klänge zu entlocken. Unterstützt werden die drei Musiker durch einen weiteren Gast-Saxophonisten.
Ove Volquartz – Bassklarinette, Kontrabassklarinette ;Trampelfâd – Elektric Bass, IPad, Effekte; NaabtalDeath – Amplifizierte Zither, Effekte



Donnerstag 26.02.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Samstag 28.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Elmar Braß Sextett

Der amerikanische Schlagzeuger Art Blakey prägte mit seinem kraftvollen Spiel und Sound wie kein anderer den erdigen, lebendigen Stil des Hard Bop im Jazz. Als Bandleader seiner Jazz Messengers avancierte er auf dem Blue Note Label schon zu Lebzeiten zur Legende. Die Messengers waren für Generationen von Musikern Sprungbrett für große Karrieren – als Beispiekle seien Wayne Shorter, Freddie Hubbard, Lee Morgan oder Benny Golson genannt. Das Elmar Braß Sextett interpretiert nun einige Klassiker aus dem Repertoire der Jazz Messengers. Die Musiker um Pianist Elmar Braß gehören zu den profiliertesten Musikern der norddeutschen Jazzszene und haben sich alle als Bandleader oder gefragte Begleiter einen Namen gemacht.
Ed Kröger (tb), Ansgar Elsner (sax), Michael Leuschner (tp), Elmar Braß (p), Alex Morsey (b), Christian Schoenefeldt (d)



März


Sonntag 01.03.

Beginn
17.00 Uhr

Ort
Schloss Landestrost, Neustadt a. Rbge.

Helge Lien Trio

Das norwegische Trio um den Pianisten Helge Lien zählt seit Jahren zu den führenden Stimmen im nordischen Jazz. Das Album „Funeral Dance“ bietet einen Klangkosmos zwischen Trauer und Feierlichkeit.



Samstag 07.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Haus Brelinger Mitte, Brelingen

20 Jahre Winterjazz Brelingen: Aziola

Aziola als „Folk-Tassignon Quartett“ gegründet und 2015 umbenannt. Das Quartett verwandelt Poesie in Klang-Poesie, die bewegt, verstört und Hoffnung schenkt. Bereits auf dem Album „Not About Heroes“ (2021 Jazzwerkstatt) sind Worte des britischen Dichters Wilfred Owen aus Antikriegshaltung und drängendem Optimismus verwoben. Azolia präsentiert nun ein Programm zum 100. Todestag von Rainer Maria Rilke, dass seine Gedichte auf subtile und tief empfundene Weise in Kammer-Jazz-Kompositionen umsetzt. Ohne Schlagzeug, mit Raum für musikalische Interaktion, erkundet die Band Sehnsüchte, Zweifel und Möglichkeiten. Rilkes Sprache wird neu hörbar – zerbrechlich, leuchtend und voller Resonanz. Geleitet wirds Aziola von der belgischen Sängerin Sophie Tassignon und der deutsch-amerikanische Saxophonistin und Klarinettistin Susanne Folk. Die renommierten Musiker Lothar Ohlmeier aus Deutschland und der Schweizer Andreas Waelti vervollständigen die Band. Azolia ist bekannt für seine durchdachten Arrangements, transparenten Texturen, seine unverwechselbare Klangidentität und sein tiefes Gespür für Poesie. Ohne Schlagzeug, aber mit viel Raum für raffinierte musikalische Interaktion, erkundet das Ensemble menschliche Sehnsüchte, Zweifel und Möglichkeiten. In ihren Interpretationen wird Rilkes Sprache neu hörbar – zerbrechlich, leuchtend und voller Resonanz.
Sophie Tassignon = Gesang; Susanne Folk = Altsaxofon, Klarinette; Lothar Ohlmeier = Bassklarinette, Sopransaxofon; Andreas Waelti = Kontrabass​​



Samstag 07.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Johanna Lucia Trio

Das Johanna Lucia Trio bewegt sich musikalisch zwischen Modern Jazz, Klassik und freier Improvisation. Die Kompositionen der Pianistin Johanna Lucia Pohlmann sind oft von außermusikalischen Phänomenen wie Alltagsempfindungen und -erfahrungen, gesellschaftlichen Fragestellungen sowie anderen künstlerischen Disziplinen wie der Literatur, dem Tanz und der Bildenden Kunst inspiriert. Diese Einflüsse spiegeln sich in Form von musikalischer Narrativität und rhythmischer Vielfalt im Klangbild des Trios – Klavier (Johanna Lucia Pohlmann), Schlagzeug (Ria Rother) und Kontrabass (Daire MacMághnuis) – wider. Dabei ist das Trio offen für Experimente und immer wieder neues Erforschen von Klängen und Formen. Kontraste zwischen lyrischen und rhythmischen Parts werden gesucht und in einen narrativen Kontext gesetzt.
Johanna Lucia Pohlmann (p), Ria Rother (d), Daire MacMághnuis (b)



Donnerstag 12.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Raphael Wressnig & Soul Gift

Der steirische B-3-Bomber Raphael Wressnig ist das europäische Pendant zu Orgel-Größen wie Jimmy McGriff, Jimmy Smith oder Jack McDuff. Er hat den Jazz, er hat den Blues. Und er ist einfach unerhört funky. Weil wir aber das Jahr 2026 schreiben, transportiert er die zeitlosen Vintage-Groove-Werte in die Neuzeit. Old School trifft auf New School. Bereits achtmal wurde Wressnig beim Critics Poll des DownBeat-Magazins als „Best Organ Player of the Year“ nominiert. Damit seine Soul-Jazz-Gumbo aber auch die richtige Würze bekommt, stehen dem Organ-Maestro zwei exzellente Groove-Köche zur Seite: Gitarrist Enrico Crivellaro und Drummer Eric Cisbani. Sie verknüpfen zeitgemäßes Rhythmusgefühl mit rohen Roots-Sounds.
Raphael Wressnig (org, voc), Enrico Crivellaro (g), Eric Cisbani (d)



Samstag 14.03.

Beginn
11.00 Uhr

Ende
15.00 Uhr

Ort
Haus Brelinger Mitte, Brelingen

20 Jahre Winterjazz Brelingen: Workshop „Stimme“

Leitung: Mia Knop Jacobsen
Weitere Infos über www.winterjazz-brelingen.de

 



Samstag 14.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Haus Brelinger Mitte, Brelingen

20 Jahre Winterjazz Brelingen: Mia Knop Jacobsen „Trio Ease“

Dieses neue Trio bringt Musiker aus Dänemark, Brasilien und Deutschland zusammen. Im Zentrum steht Mia‘s eigene Musik, ergänzt durch neu arrangierte Stücke aus Ihren bisherigen Programmen und Veröffentlichungen. Stilistisch bewegt sich das Trio in einem Klangspektrum, das als eine Mischung aus Joni Mitchell und Kate Bush mit nordischem Flair beschrieben werden kann. Für 2026 ist ein Release geplant, das Konzert im Rahmen des Winterjazz ist nun eine wunderbare Gelegenheit, die Musik in einem intimen Rahmen zu präsentieren – mit viel Feingefühl und einer ganz eigenen Klangsprache. 2022 war sie bereits in Julia Hülsmann‘s Trio „Last Chance to Misbehave“ beim Winterjazz zu erleben. 2024 erschien ihr Debütalbum „Ease“ – für den WDR ist es eine der spannendsten Neuerscheinungen, die der deutsche Jazz aktuell zu bieten hat.
Mia Knop Jacobsen = Gesang, Komposition; Jeppe Holst = Akustik- und E-Gitarre; Raphael Braga = E-Gitarre



Samstag 14.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Johannes Enders Trio

Auf Jazzmusiker wie Pharaoh Sanders geht der Begriff „Spiritual Jazz“ zurück. Mit seinem intensiven Tenorsaxophonspiel baute er den direkten Kontakt zum Schöpfer auf. Vor diesem 2022 verstorbenen Giganten und letzten Verbindung zu John Coltrane verbeugt sich nun der Weilheimer Saxofonist Johannes Enders. Sein Programm nennt er in Anlehnung an einen berühmten Sanders-Titel „The Creator Has A Masterplan B“. Enders gilt als einer der wandlungsfähigsten und offensten Jazzer seiner Generation, glänzte mit etlichen eigenen Formationen wie Enders Room und als Gast bei The Notwist oder dem Tied & Tickled Trio. Mit dem langjährigen Schlagzeuger des Pharoah Sanders Quartetts, Gene Calderazzo, und dem Bassisten Joris Teepe zelebriert Johannes Enders eine wundervolle Hommage an den großen Meister.
Johannes Enders (sax), Joris Teepe (b), Gene Calderazzo (d)



Donnerstag 19.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Lakecia Benjamin

Ein Konzert von Lakecia Benjamin ist ein Erlebnis, das man nie vergisst. Die in New York geborene Saxophonistin hat es mit nur zwei Alben geschafft, sich neben Grammy-Nominierungen den Ruf des heißesten Jazz-Acts der 2020er-Jahre zu erspielen. Sie begleitete Größen wie Alicia Keys, Stevie Wonder oder The Roots und spannt mit ihrer eigenen Band den Bogen vom modalen Jazz John Coltranes über vitalen Funk im Geiste James Browns und Sly Stones bis hin zum HipHop von Q-Tip oder Kendrick Lamar. Ihre Botschaft geht dabei über die Musik hinaus und adressiert spirituelle Erneuerung und sozial-politische Themen. „I’m trying to make sure everybody has a good time, that they feel free to express whatever emotions they have in that moment“, sagt Benjamin. Kurzum: Ein Konzert, dass niemanden kaltlassen wird.
Lakecia Benjamin (sax), Oscar Perez (p), Elias Bailey (b), Quentin Baxter (d)



Freitag 20.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Knut Richter Swingtett

Nachholtermin vom 9.1.2026. Der Jahresauftakt im Jazz Club Hannover hat längst Tradition: Zum 21. Mal eröffnet Knut Richter mit seinem Swingtett die Saison – ein Konzert, das jedes Jahr aufs Neue die Fans begeistert und regelmäßig für ein volles Haus sorgt. Was den besonderen Reiz ausmacht? Richter versteht es meisterhaft, Bewährtes mit Neuem zu verbinden. Neben Klassikern des Swings präsentiert er frische Kompositionen, raffinierte Arrangements und immer wieder kleine Überraschungen, die den Abend unverwechselbar machen. Das Swingtett vereint sechs Musiker, die seit Jahren perfekt harmonieren. Denn, wie es so schön heißt: „Never change a winning team“. Fingerschnippen und gute Laune sind garantiert! Let`s swing!
Knut Richter (g, voc), Urban Beyer (tp, voc), Anselm Simon (sax, cl), Joe Dinkelbach (p, acc), Thomas Wille (b), Ralf Jackowski (d)



Samstag 21.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Tristan

High-Energy-Grooves mit dem warmen Sound der 70er-Jahre für alle die „funky Stuff“ mögen – so propagiert die niederländische Band Tristan ihre Musik. Ihr Markenzeichen: Druckvolle Arrangements, federnde Funk-Rhythmen, aufpoliert mit schmucken Jazz-Harmonien und einem lässigen Bouquet aus flirrenden Hammond-, Fender-Rhodes- und Synthie-Sounds. Ihr Sound erinnert nicht von ungefähr an Bands wie Tower Of Power, Snarky Puppy oder klassische Acid-Jazz-Acts wie Incognito und The Brand New Heavies. Neu dabei ist die Sängerin Irma Derby, deren Stimme wiederrum Vergleiche mit Randy Crawford, Chaka Khan oder Donna Summer nicht scheuen braucht. Tristan kommen mit ihrem achten Album „Frou-Frou“ in den Jazz Club, das vor allem zu einem einlädt: zum Tanzen!
Irma Derby (voc), Coen Molenaar (keys), Glenn Black (g), Frans Vollink (b), Sebastiaan Cornelissen (d)



Freitag 27.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Tether Trio

Einst mischte Timo Vollbrecht aus Stadthagen als Saxophonist der Modern-Jazz-Band „Tee mit Sahne“ Hannovers Szene auf. Mittlerweile ist er eine Größe in New Yorks Jazz-Szene und seit 2022 Leiter der Jazzabteilung der renommierten Brown University. Nun kommt Vollbrecht gemeinsam mit dem international gefeierten Tether Trio in die alte Heimat – einem genre-überschreitenden Projekt von Vollbrecht und dem ebenfalls nach New York ausgewanderten Jazzsänger Theo Bleckmann. Gemeinsam mit dem Amsterdamer Pianisten Harmen Fraanje verbinden sie explorative Improvisation und Melodien-geleitete Songs in einem zutiefst persönlichen Trio-Sound. Dabei erweitern sie die natürlichen Klangfarben ihrer akustischen Instrumente mit dem dezenten Einsatz von elektronischem Live-Processing, während sie ihrer Musik genügend Raum zum Atmen und Entfalten lassen.
Theo Bleckmann (voc), Timo Vollbrecht (sax), Harmen Fraanje (p)



Samstag 28.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Amaré

Das Trio Amaré um die Sängerin Céline Rudolph navigiert sicher zwischen dem reichen Klangschatz brasilianischer Musik und der Freiheit der Jazz-Improvisation. Auf der Bühne entfalten Amaré eine Atomsphäre, bei der Momente der Andacht und Kontemplation sich mit wilden, ungezügelten Klangausbrüchen abwechseln. Dabei klopfen die drei gerne die Grenzen des modernen Jazz nach neuen Ausblicken ab, vergessen aber nie den Herzschlag brasilianischer Musik mit seinen pulsierenden Rhythmen. Neben Eigenkompositionen widmen sich Céline Rudolph (voc) Henrique Gomide (piano) und João Luís Nogueira (ac, git) vor alllem den Werken großer brasilianischer Komponisten wie João Donato, Gilberto Gil, Toninho Horta and Cartola.
Céline Rudolph (voc), Henrique Gomide (p), João Luís Nogueira (g)



April


Freitag 10.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Lily Dahab

„Wenn Lily Dahab singt, strahlt der Himmel“, lobt das Fachmagazin Jazzthetik. Wohl war. Die Sängerin aus Buenos Aires, mittlerweile wohnhaft in Berlin, verknüpft mit ihrer multinationalen Band die Song-Wurzeln ihrer Heimat mit Einflüssen aus Brasilien, Uruguay, Peru, Mexico, Chile und Spanien. Liebevoll vermischen sich Klangfarben aus Tango, argentinischer Folklore, Samba, Flamenco und Bossa Nova. Jazz darf auch nicht fehlen. All das gespielt von ihrer multi-nationalen Band mit großer, livehaftiger Originalität. Ihr aktuelles Album „Bajo un mismo cielo“ (Unter demselben Himmel) spiegelt ihre Philosophie wider, derzufolge wir alle Kinder einer gemeinsamen Wurzel sind, die unter dem gleichen Himmel leben.
Lily Dahab (voc), Bene Aperdannier (p), Carlos Corona (g), Max Hughes (b), Greco Acuña (perc)



Samstag 11.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Philippe Lemm Trio

Das niederländisch-amerikanische Trio um Drummer Philippe Lemm liebt die Sonne. Es weiß aber auch: Da wo Sonne ist, ist auch Schatten. Auf ihrem neuen Album „Echo The Sun“ dreht sich alles um dieses Thema. Die Musik umspielt mit Leichtigkeit das Wechselspiel zwischen Schatten und Licht, Wachstum und Reflexion. Das Trio verbindet mit großer Eindringlichkeit Virtuosität und emotionale Ausdrucksraft und verknüpft ebenso schlackenlos Jazz mit progressivem Rock, bezaubernder Pop-Musik und tief empfundener Klassik. Damit begeisterten die drei Musiker bereits Besucher des North Sea Jazz Festivals, des Kennedy Centers oder des Blue Note in New York. Nun ist endlich auch Hannover dran, um sich verzaubern zu lassen.
Philippe Lemm (d), Sharik Hasan (p), Jeff Koch (b)



Samstag 18.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Funky Times

Was als virales Phänomen begann, ist heute eine gefeierte, mitreißende Live-Band: Funky Times bringen nicht nur das Netz mit millionenfach gestreamten Songs, sondern jede Bühne zum ausrasten. Seit ihrer Gründung Anfang 2020 begeistert die Band mit explosiven Grooves, virtuosen Gitarrenriffs und funky Basslines. „One of my favourite new bands!“, schwärmte etwa Candy Dulfer über Funky Times. Nach zwei gefeierten EPs folgte 2024 ihr erstes Album „Keep on Groovin’“ – ein wahres Funk-Feuerwerk! Mit ihrem Sound, der mitreißenden Live-Show und ihren bunten Windbreaker-Trainingsanzügen sorgt die Band aus dem Raum Aschaffenburg für unvergessliche Momente voller Energie, Virtuosität und riesiger Spielfreude.
Julia Lange (g), Leo Imhäuser (d, voc), Sebastian Nöcker (b), Julius Imhäuser (g), Hannes Pries (keys)



Samstag 25.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Bill Evans Vansband Allstars

Der legendäre Saxophonist Bill Evans hat in seiner über 40-jährigen Karriere schon in vielen legendären (Fusion-) Jazzbands gespielt – allen voran sei natürlich die Comeback-Band von Miles Davis genannt. Die Vansband, mit der er nun den Jazz Club beehrt, nennt er mit allem Respekt selber eine „one of a kind group“. Eine Art Allstar-Band, die den gemeinsamen musikalischen Background der Bandmitglieder reflektiert: von Soul zu Jazz, von Funk zu Pop. Für diese Tour hat sich Evans vorgenommen, die Kompositionen von Miles Davis mit seinem eigenen, zeitgenössischen Stil zu interpretieren. Bill Evans selbst beschreibt es so:  „This performance is an homage to the tradition of musical excellence he instilled in me during my tenure in his historic comeback band, a tradition we are committed to carrying forward.“
Bill Evans (sax), Pablo Contreras (b), George Whitty (keys), Keith Carlock (d)