Januar


Freitag 09.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Ballhof Café

Greta Gröning + Yuma Gao

Hannoversches Duo



Freitag 09.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Wilson Novitzki’s Volunteer Radio

Hannovers improvisatorischer Gitarren-Maverick kehrt nach einer langen Pause auf die lokale Bühne zurück. Mit dabei sind eineinhalb Londoner im Sinne des London-Native Buster Woodruff-Bryant und die in London ausgebildete Hannoveranerin Sylvia Schmidt. Woodruff-Bryant explodierte vor zwei Jahren aus seinem Lockdown-Kokon und gewann sofort die Aufmerksamkeit zahlreicher Veteranen, die eine authentische Stimme zu schätzen wissen. Er und Novitzki wurden beide 2023 für die Musikerresidenz Sounds of Freedom von 577 Records in Tanger, Marokko, ausgewählt. Sylvia Schmidt wurde mit einer derart reinen Stimme gesegnet, dass sie keine gekünstelte Ornamentik verlangt; zugleich besitzt sie die musikalische Klarheit, die nötig ist, um dieses Geschenk zu beherrschen. Beim Konzert sind lange, rhythmische Stücke mit einer Spur von Archaischem zu erwarten – auch wenn sich dies jederzeit rasch verändern könnte.
Sylvia Schmidt – Gesang; Wilson Novitzki – Gitarre; Buster Woodruff-Bryant – Saxophone



Freitag 09.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Knut Richter Swingtett

Der Jahresauftakt im Jazz Club Hannover hat längst Tradition: Zum 21. Mal eröffnet Knut Richter mit seinem Swingtett die Saison – ein Konzert, das jedes Jahr aufs Neue die Fans begeistert und regelmäßig für ein volles Haus sorgt. Was den besonderen Reiz ausmacht? Richter versteht es meisterhaft, Bewährtes mit Neuem zu verbinden. Neben Klassikern des Swings präsentiert er frische Kompositionen, raffinierte Arrangements und immer wieder kleine Überraschungen, die den Abend unverwechselbar machen. Das Swingtett vereint sechs Musiker, die seit Jahren perfekt harmonieren. Denn, wie es so schön heißt: „Never change a winning team“. Fingerschnippen und gute Laune sind garantiert! Let`s swing!
Knut Richter (g, voc), Urban Beyer (tp, voc), Anselm Simon (sax, cl), Joe Dinkelbach (p, acc), Thomas Wille (b), Ralf Jackowski (d)



Sonntag 11.01.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Dadadüdeldü

„Dadadüdeldü“ beschreibt lautmalerisch und leicht selbstironisch das Konzept des Quintetts: Die fünf Musiker:innen Carolin Pook, Lars Däubler, Richard Häckel, Clara Däubler und Hannes Dunker setzen sich musikalisch mit dem vielfältigen Schaffen des Hannoveraner Ausnahmekünstlers Kurt Schwitters auseinander. Zeitgenössische Eigenkompositionen und freie Improvisationen bilden individuelle Interpretationen von Schwitters’ Œuvre und zollen diesem Respekt. Ein Muss für Alle, die sich für Kurt Schwitters und/oder zeitgenössischen Jazz interessieren!
Carolin Pook – Violine; Lars Däubler – Trompete; Richard Häckel – Saxophon, Flöte; Clara Däubler – Kontrabass; Hannes Dunker – Schlagzeug



Freitag 16.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
KulturKaffee Rautenkranz, Isernhagen

New Orleans Shakers Trio

mit Thomas L’Etienne (sax/cl/voc), Gregor Kilian (p), Torsten Zwingenberger (dr/perc)



Freitag 16.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Stephanie Lottermoser

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser kann bereits sechs Alben vorweisen. Mit ihrem vierten Album „This Time“ von 2018 kletterte sie sogar bis auf Platz 2 der deutschen Jazz-Charts. Nun tourt sie mit ihrem aktuellen Album „IN DEPENDENCE“, das thematisch vom Streben nach Eigenständigkeit in allen Facetten des Lebens handelt. Stilistisch bleibt sie sich mit ihrer groovenden Synthese aus Jazz, Soul, Funk und Pop treu, entwickelt sich selbst und ihren Sound aber im besten Sinne weiter. Das Ergebnis: klare kompositorische Linien, eingängige Melodien, emotionale Ansprache und eine subtile Virtuosität, fernab von akademischer Nüchternheit und Technikaffinität. Die Musik steht erst einmal für sich und offenbart in ganzer Intensität alles – von feinen Melodien über satte Grooves bis zu ausgedehnten Improvisationen.
Stephanie Lottermoser (sax, voc), Lars Duppler (keys), Robert Schulenburg (b), Tobias Held (d)



Samstag 17.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Sozialzentrum im Werner-Baesmann-Park, Immenweg 5, Berenbostel

The Sanborn Project feat. Leonora Tomanoski

Saxophonistin Leonora Tomanoski lernte im Jahr 2024 – im Alter von gerade einmal 17 Jahren – den renommierten Bassisten Hervé Jeanne kennen). Schnell stellten beide fest, dass sie eine gemeinsame Leidenschaft für die Musik der Saxophon-Legende David Sanborn teilen. So entstand spontan die Idee, ein Projekt ins Leben zu rufen, das dem Meister Tribut zollt. „The Sanborn Project“ war geboren – eine Formation aus fünf Musikern verschiedener Generationen, die gemeinsam das einzigartige musikalische Erbe von David Sanborn wieder aufleben lassen.
Leonora Tomanoski – Alt-Saxophon; Helge Adam – Piano und Keyboards; Lars Bernmann – Gitarre;
Hervé Jeanne – E-Bass; Chris Wirtz – Schlagzeug

Konzert des Jazzclub Garbsen



Sonntag 18.01.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Faces & Places Quartet

Faces & Places Quartet widmet sich zwei Größen der Jazz-Geschichte: Thelonius Monk und Ornette Coleman. Sie spielen ihre Lieblingstücke dieser Giganten auf ihre sehr eigene, individuelle Art und Weise, brechen Strukturen auf und erweitern die Improvisationen. Alle Band-Mitglieder sind seit langem ein wichtiger Teil der agilen Jazzszene Berlin’s und haben ihre Spuren in unterschiedlichsten Formationen auf der internationalen Musikszene hinterlassen. Ein Abend voller Überraschungen, abenteuerlicher Improvisationen und wundervollen Songs.
Michael Attias – Altsaxophon; Florian Müller – Gitarre; Jonas Westergaard – Bass; Oli Steidle – Schlagzeug



Freitag 23.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Eastside Quintett

Das Quintett bewegt sich stilistisch zwischen Jazz-Standard und groovigem Funky Jazz. Inspiriert vom Sound des Cannonball Adderley Quintet und vor allem des Manhattan Jazz Quintet, verbindet die Band swingende Klassiker mit energiegeladenen, rhythmisch prägnanten Arrangements. Virtuose Soli, kompakte Grooves und ein transparenter, moderner Ensembleklang stehen im Mittelpunkt.
Gary Winters – Trompete, Flügelhorn; Karsten Gohde – Tenorsaxophon; Andreas Bürgel — Piano; André Neygenfind – Bass; Dieter „Zipper“ Schmigelok – Drums



Freitag 23.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Nora Kamm

Die gebürtige Frankfurterin Nora Kamm operiert im Grenzgebiet zwischen Jazz, Afro und Fusion. Kamm begann im Alter von zwölf Jahren Flöte zu spielen, entdeckte fünf Jahre später das Saxophon für sich und studierte Jazz am Konservatorium Lyon. Mit der Band Dreisam veröffentlichte sie zwei Alben und spielte mit Musikern wie Michel Benita, Manu Dibango, Andy Sheppard, Cheick Tidiane Seck oder Erik Truffaz. Im Jahr 2018 zog sie nach Paris, wo sie ihr Interesse an ostafrikanischen Sounds und Rhythmen intensivierte. Diese Hinwendung reflektiert ihr erstes Solo-Album „One”, das Nora Kamm nun im Jazz Club präsentiert. Wir dürfen uns auf den Auftritt einer Powerfrau und Virtuosin freuen, die mit ihrer Musik Genre-Grenzen transzendiert.
Nora Kamm (sax, voc), Jean Saint-Loubert (keys), Teddy Sorres (b), Andy Berald-Catelo (d)



Samstag 24.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble

Explosive Mischung aus Jazz, Balkan, Funk und Latin. Auch morgen.



Samstag 24.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Studnitzky

Das Sounddesign im Hintergrund ist ein wichtiges Element in der Musik von Sebastian Studnitzky. Fast wichtiger als das Element Jazz, das nur noch in Spurenelementen auftaucht. Studnitzky, der Trompete und Klavier spielt, ist in Funk-Jazz-Bands von Größen wie Nils Landgren, Mezzoforte oder Wolfgang Haffner bekannt geworden. Er ist der einzige Künstler, der sowohl mit dem ECHO Jazz als auch mit dem OPUS Klassik Award ausgezeichnet wurde. Mit seinem eigenen Project Euphoria erforscht er nun die Grenzgebiete zwischen Jazz, Pop, Filmmusik und Electro. Mit Euphoria gelingt Studnitzky die Symbiose aus raffinierten Texturen eingängiger Melodik und spannenden rhythmischen Verschiebungen vortrefflich. Musik, die Bilder im Kopf malt. Mal zum Träumen, mal zum Kopfnicken.
Studnitzky (p, tp), Claudio Puntin (woodwinds), Tim Sarhan (d), Paul Kleber (b) und Bodek Janke (perc)



Sonntag 25.01.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Pavillon

Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble

Explosive Mischung aus Jazz, Balkan, Funk und Latin.



Sonntag 25.01.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Subsystem

Subsystem sind Tieftonspezialisten. Ideenreich, gewitzt und virtuos loten die beiden Musiker aus Berlin die Möglichkeiten von Baritonsaxophon und Kontrabass aus. Die tiefen Klänge der großen Instrumente, die sonst nur selten einzeln zu hören sind, kommen in dieser Duobesetzung voll zur Geltung. In den Kompositionen der beiden Musiker:innen treffen funkige Riffs, afrikanische Grooves und energetische Solos in bester Jazztradition auf folkloristische Melodien, feinsinnig gewebte Klangteppiche und skurrilen Humor. Im fließenden Übergang zwischen Improvisation und Komposition entfaltet das Duo einen Reichtum von Spielmöglichkeiten, der die minimalistische Besetzung vergessen lässt. Almut Schlichting und Sven Hirse spielen seit 20 Jahren in verschiedenen Bands zusammen, davon 10 Jahre im Duo Subsystem. Das Ergebnis ist eine traumwandlerische Sicherheit im Zusammenspiel, die im Dialog der beiden tiefen Instrumente in den Konzerten und auf den CDs „Unterholz“ (2016), „Schneekönig“ (2019) und „Drei“ (2022) eindrucksvoll hörbar wird.
Almut Schlichting – Baritonsaxophon; Sven Hinse – Kontrabass



Donnerstag 29.01.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Gartenheim, Hildesheimer Str. 142

Joscho Stephan Trio feat. Paulus Schäfer

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen herauszuragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Rock liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen. Joscho´s Youtube-Version von „Hey Joe“ hat mittlerweile die 2-Millionen-Marke geknackt. In Hannover wird Stephan mit seinem Trio und Gaststar Paulus Schäfer auftreten und sich mit letzterem sicherlich einige heiße Gitarrensprints liefern.
Joscho Stephan (g), Paulus Schäfer (g), Volker Kamp (b), Sven Jungbeck (g)



Freitag 30.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Nils Kugelmann Trio

Nils Kugelmann, ein Berliner Bassist mit Münchner Wurzeln, ist in Rekordzeit zu einem der Shooting-Stars des deutschen Jazz aufgestiegen, wurde zu Recht mit Preisen überhäuft und vermittelte sowohl Kritikern als auch dem Publikum den Eindruck: Das ist einer, der bleibt. Das ist einer, der den Jazz voranbringen wird mit seinem Elan, seinem Enthusiasmus, seinem Können und seiner unstillbaren Neugier. Nach seinem gefeierten Debütalbum auf dem Act-Label „Stormy Beauty“, welches in den europäischen Jazz-Charts landete, geht Kugelmann nun mit dem neuen Album „Life Score“ auf Tour. Es ist der groovende Soundtrack voller satter Harmonien und bewegender Melodien zu einem filmreifen wie jungen Leben, in dem sich fast märchenhaft viel ereignet hat.
Nils Kugelmann (b), Luca Zambito (p), Sebastian Wolfgruber (d)



Samstag 31.01.

Ort
Kirche St. Martini, Brelingen

20 Jahre Winterjazz Brelingen: Minafara – Neffe – Godard

Die großartige Livemusik-Reihe in der Wedemark feiert dieses Jahr 20jähriges Jubiläum. 20 Jahre ehrenamtliches Engagement für Kultur auf dem Dorf – Kompliment und herzlichen Glückwunsch auch von Jazz over Hannover! Zum Auftakt des Jubiläumsjahr kommen der in Berlin lebende österreichische Vibraphonist Roland Neffe, der italienische Pianist Livio Minafra und Michel Godard aus Frankreich an Tuba und Serpent, die ein ungewohnt besetztes Trio von Ausnahmemusikern bilden. Ihre kompositorisch und improvisatorisch ausgewogenen Gespräche fußen auf künstlerischem Respekt und gegenseitiger Neugier an den musikalischen Sprachen der drei und werden einen spannenden, an- und aufregenden Konzertabend füllen. Zu ihren Stärken zählen die instrumentalen Fähigkeiten im Triolog und sehr melodische Eigenkompositionen, die sie gemeinsam „On Stage“ improvisatorisch erforschen werden.​​​



Februar


Sonntag 01.02.

Beginn
11.00 Uhr

Ort
Burgdorfer Golfclub, Burgdorf, Waldstr. 27

„Kohl & Jatz“

Der Kulturverein Jazzfreunde Altkreis Burgdorf e.V. lädt ein zum Grünkohlesse mit musikalischer Begleitung. Dafür sorgt mit Boogielicious ein deutsch-niederländisches Boogie-, Blues- und Jazz-Trio.



Freitag 06.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Lisa Wulff Quartett

Das Lisa Wulff Quartett spielt zeitgenössischen Jazz in klassischer Quartett-Besetzung. Mit dem Saxophonisten Adrian Hanack, dem Schlagzeuger Silvan Strauß und dem Pianisten Frank Chastenier hat die aus Hamburg stammende Bassistin und Bandleaderin ein Quartett aus eigensinnigen Musikern zusammengestellt. Diese geben ihren Kompositionen mit nuancierten Klangfarben eine besondere Note. Seit 2014 entwickeln Wulff, Hanack und Strauß ihren gemeinsamen Sound weiter und lassen sich experimentierfreudig auf neue Wege und Abenteuer ein. Zu dem Trio gesellt sich der erfahrene Frank Chastenier, der den Bandklang in neue Sphären hebt. Von Groove über Swing bis hin zu freien, klangmalerischen Improvisationen oder klassisch anmutenden Werken ist bei Lisa Wulffs Kompositionen vieles, wenn nicht alles möglich.
Lisa Wulff (b), Adrian Hanack (sax), Silvian Strauß (d), Frank Chastenier (p)



Mittwoch 11.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Thesater am Aegi

Götz Alsmann

Der Sänger und Pianist, der als „König des deutschen Jazzschlagers“ gilt,  kommt mit dem neuen Album „Bei Nacht“.



Donnerstag 12.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Cili Marsal

Wer zu Joja Wendts Neujahrskonzert in die Elbphilharmonie eingeladen wird, muss musikalische Klasse vorweisen können. Die ungarische Pianistin begann im Klassik-Metier und heimste in jungen Jahren in ihrer Heimat etliche Preise ein. Nicht als Pianistin, sondern auf der Klarinette! Im Teenageralter aber entdeckte sie Boogie Woogie und die Kunst des Stride Pianos. Mittlerweile ist sie gern gesehener Gast auf internationalen Boogie Woogie Festivals – und bei Wendts Neujahrskonzert. Altmeister Axel Zwingenberger lädt sie gern zu Duo-Konzerten ein. Nun ist sie zusammen mit dem Schlagzeuger Jakob Peham bei Jazz Club By Gartenheim zu erleben. Ein Abend für Freunde scharfer Boogie Woogie Rhythmen und virtuoser Fingerfertigkeiten.
Cili Marsal (p), Jakob Peham (d)



Samstag 14.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kirche St. Martini, Brelingen

20 Jahre Winterjazz Brelingen: Shuteen Erdenebaatar

SET 1: Shuteen Erdenebaatar – Nils Kugelmann Duo • SET 2: Shuteen Erdenebaatar Quartet

Geboren und aufgewachsen in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar, begann Shuteen Erdenebaatar ihre musikalische Laufbahn als klassische Pianistin. Früh entdeckte sie den Jazz und zog 2018 zum Masterstudium Klavier und Komposition nach München. Hier fand sie ihre musikalische Stimme – verwurzelt in der Liebe zur klassischen Musik, erhoben durch die Freiheit und das Zusammenspiel des Jazz, und geprägt von den Farben und der Weite ihrer Heimat. Aktuell leitet sie drei Projekte: ein energiegeladenes Jazzquartett, ein exquisites Flügel-Kontraaltklarinetten Duo sowie das Chamber Jazz Orchestra. Das Publikum darf sich auf einen Konzertabend mit zwei innovativen Sets freuen, Spielfreude auf höchster Qualität.
Shuteen Erdenebaatar – Flügel; Nils Kugelmann – Bass, Kontraaltklarinette; Jakbo Manz – Saxophon; Amir Bresler – Schlagzeug



Samstag 14.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Marie Séférian Quartett

„Three Wishes“ heißt das neue, fünfte Album des Marie Séférian Quartetts. Es versammelt eine sorgfältig kuratierte Auswahl aus Eigenkompositionen und Jazz-Standards, die inspiriert sind von Pannonica de Koenigswater, der Förderin vieler Jazzmusiker der goldenen BeBop-Epoche in New York. Mit schwebender Eleganz verbindet ihr Quartett Bilder, Geschichten, Poesie und Musik, die bei aller Leichtigkeit nie ihre Tiefe verlieren. Eine musikalische Reise durch die Geschichte des Jazz, des Schmerzes und der Liebe, die beim Zuhörer noch lange nachklingt. Die Stimme der Jazzsängerin Marie Séférian klingt dabei zart, schlank und gleichzeitig voller Ausdruckskraft.
Marie Séférian (voc), Niko Meinhold (p), Tim Kleinsorge (b), Javier Reyes (d)



Donnerstag 19.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Stadthaus Burgdorf

Les Haricots Rouges

Les Haricots Rouges verbinden traditionellen Jazz mit Rhythmen und Melodien der Karibik und swingenden Chansons zu einem einzigartigen Menu, das sie mit kabarettistischen, gelegentlich auch frivolen Einlagen würzen – die auch schon mal zwischen den Stuhlreihen stattfinden. Ihre Musik verfeinern sie mit Pantomime, Tanzeinlagen, skurrilen Gags und sogar etwas Akrobatik. Die Band zeigt, dass Jazz nicht eine todernste Sache sein muss, sondern auch in einer Art Revue dargeboten werden kann – ohne dass die Musikqualität darunter leiden muss. Sie sind damit einzigartig in der internationalen Jazzszene – und das Publikum liebt sie dafür.
Jeannot Dufour (tp, voc), Jacques Montebruno (cl), Christophe Deret (tb/voc), Pierre Jean (p/voc), Pierre-Luc Puig (b/voc), „Roro“ Congréga (bjo/voc), Michel Sénamaud (dr/voc).



Freitag 20.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jin Jim

Jin Jim nennt sich die Bonn-Kölner progressiv rockende Jazzformation. Der Name ist aus dem Hebräischen abgeleitet und bedeutet „Rotschopf“. Die Band versteht die ganze Farbpalette von Jazz, Rock, Folk, Klassik und noch einigem mehr zu verarbeiten. Es ist Musik, die keine Grenzlinien kennt. Raffinierte rhythmische Beatbox-Einsätze der Querflöte, funky Passagen, die in keltisch anmutende Themen überleiten, krachen auf von Progressive Rock inspirierten Soundcollagen; gewürzt mit virtuosen Eskapaden; ausgebreitet auf dem breiten Fundament Jazz. Jin Jim werden gerne mit King Crimson verglichen, dekonstruieren aber gerne auch mal einen Björk-Song. Alles ist möglich, alles fließt. Und hinterlässt bei ihren Konzerten oft staunende Gesichter. Ein Abend von Freigeistern für Freigeister.
Daniel Manrique-Smith (fl), Johann May (g), Ben Tai Trawinski (b), Nico Stallmann (d)



Samstag 21.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Trinity

Trinity ist ein schwedisches Jazz-Trio, das 2025 sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat. Ihren Namen tragen die drei zu Recht, denn ihre Musik ist Jazz gewordene Dreieinigkeit. Ihre musikalische Kommunikation basiert auf einem fast telepathischen Niveau und verleiht ihrem Mix aus Jazz-Standards, Eigenkompositionen und reharmonisierten Pop-Songs einen frischen Anstrich. Ob soft oder energetisch, ob Ballade oder Up-Tempo-Nummer: Trinity setzen auf Expressivität und Dynamik im Ausdruck. Darüber hinaus unterscheiden sich Trinity allein wegen ihrer ungewöhnlichen Besetzung mit Trompete, Hammond-Orgel und Schlagzeug von klassischen Jazz-Trios.
Andreas Hellkvist (org), Karl Olandersson (tp), Jojo Djeridi (d)



Samstag 21.02.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Feinkost Lampe

Ganna

Meerjungfraugeister, ukrainische Großmütter, peruanische Rhythmen und der Mann im Mond bewohnen Ganna Grynivas UTOPIA. Die Songs ihres dritten Albums schöpfen ihre Magie aus alten Melodien, seltenen rituellen Lieder und eigenen Kompositionen und fließen frei zwischen Folk, Jazz und Looplandschaften – poetisch, kraftvoll, strahlend und ohne Grenzen. Sie sind für die seit 2002 in Berlin lebenden Sängerin und Komponistin zugleich musikalische Forschung und persönliche Vision: „Hoffnung ist manchmal das Einzige, was uns antreibt. Diese Lieder sind meine Utopie – ein Raum für mein Land und meine Kultur.“ Zur Recherche reiste Ganna in ihre ukrainische Heimat nach der russischen Invasion, forschte dort in Bibliotheken und Archiven zu ukrainischer Volksmusik, führte Gespräche mit Zeitzeug*innen und nahm an vielen Orten Klänge und Stimmen auf um aus ihnen ein feines atmosphärisches Gewebe für ihre Sounds zu schöpfen. UTOPIA ist, inspiriert von der Stärke ukrainischer Frauen, eine bewegende und tief ergreifende Reise von mystischen Karpartenklängen, wild-sehnsüchtigen Festritualen, weisen Wiegenliedern und poetischen Balladen, in denen die Kraft des Vergangen ihr Echo findet in einer zeitgenössisch strahlenden und großartigen Stimme und Klangsprache.



Samstag 28.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Elmar Braß Sextett

Der amerikanische Schlagzeuger Art Blakey prägte mit seinem kraftvollen Spiel und Sound wie kein anderer den erdigen, lebendigen Stil des Hard Bop im Jazz. Als Bandleader seiner Jazz Messengers avancierte er auf dem Blue Note Label schon zu Lebzeiten zur Legende. Die Messengers waren für Generationen von Musikern Sprungbrett für große Karrieren – als Beispiekle seien Wayne Shorter, Freddie Hubbard, Lee Morgan oder Benny Golson genannt. Das Elmar Braß Sextett interpretiert nun einige Klassiker aus dem Repertoire der Jazz Messengers. Die Musiker um Pianist Elmar Braß gehören zu den profiliertesten Musikern der norddeutschen Jazzszene und haben sich alle als Bandleader oder gefragte Begleiter einen Namen gemacht.
Ed Kröger (tb), Ansgar Elsner (sax), Michael Leuschner (tp), Elmar Braß (p), Alex Morsey (b), Christian Schoenefeldt (d)