März


Mittwoch 20.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

SwingLeiner

Die Bigband aus Hannover versteht sich auf klassischen Big Band Sound und spielt die berühmtesten Titel der großen Big Bands der Swing-Ära der 1930er bis 1950er Jahre: Benny Goodman, Glenn Miller, Count Basie …



Mittwoch 20.03.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Seitwärts Avantgarde Session

Opener: Klangmöbel (Münster/Bremen) „Die Umrandung des Nichts“. Klangperformance von haarmannhommelsheim. „Wie soll man das Nichts denken, ohne dass man automatisch an etwas um dieses Nichts herum denkt, das aus ihm ein Loch macht?“ Georges Perec. „Unsere Musik lässt viel leer, umrandet Stille, stellt Klangmoebel in die Leere.“ Sagen haarmannhommelsheim. Klangmoebel? Wenn der Begriff sich klar umreißen ließe, wäre er falsch. Nicht Konkretion ist es, die Christiane Hommelsheim und Ralf Haarmann anstreben. Sie legen akustische Schichten übereinander, ineinander, geben einem leeren Raum eine Identität, eine Möblierung – oder sie transformieren einen nicht-leeren Raum. Hommelsheim singt und bespielt Klangobjekte, die Kindheitserinnerungen entnommen scheinen. Haarmann lockt Töne aus Elektronik und Mandoline hervor. Im Loopgerät verlieren alle Klänge ihre Körperlichkeit, münden in sich selbst, verlassen die Welt der Materie. Töne erscheinen und vergehen, werden zu Klanggeflechten, Klangschatten. Gelegentlich erklingt aus dem Nichts auch ein Satz, der unvollendet als Gedankenmoebel im Raum schwingt, sich im Ohr des Zuhörers weiterspinnt und wieder in die Unschärfe zurückzieht. haarmannhommelsheim erschaffen eine Poesie der Abwesenheit, eine Poesie des Nichts.

Christiane Hommelsheim, geb. 1970, studierte Neue Künstlerische Medien an der HBK Saar in Saarbrücken, mit Schwerpunkt Video- und Performance Kunst. In ihrer künstlerischen Arbeit erforscht sie das Beziehungsfeld von Stimme, Körper und Bewusstsein. Seit 2006 ist sie Stimmlehrerin, seit 2010 anerkannt durch das “Centre Artistique International Roy Hart” in Frankreich. Sie gibt Workshops in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, darüber hinaus arbeitet sie als Vocal Coach für Produktionen in den Bereichen Tanz und Theater.

Ralf Haarmann, geb. 1970, studierte Elektronische Komposition an der Folkwang Hochschule in Essen. Er komponierte unzählige Hörspielsoundtracks für den WDR und andere ARD-Sender sowie diverse Theater- und Filmmusiken. Für das Surroundhörspiel „Genua 01“ komponierte er den Soundtrack ausschließlich mit O-Tönen und Soundscapes von den Ausschreitungen beim G8-Gipfel 2001. Das Stück gewann 2004 den „ARD Online Award“ bei den ARD-Hörspieltagen.



Donnerstag 21.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Anthony Strong Quartet

Einige Kritiker sahen in ihm schon den neuen Jamie Cullum. Der Maßanzugträger mit dem Dandy-Charme schafft es jedenfalls, den Geist des Swing in die neue Neuzeit zu beamen. Auf seinem aktuellen Album „On A Clear Day” versucht er sich neben Jazz auch an Motown-Soul-Klassikern. Ein Abend für Musikliebhaber mit Stilempfinden.



Donnerstag 21.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
AudimaGHs, Wohnungsgenossenschaft Gartenheim eG, Hildesheimer Str. 142

Joscho Stephan & Stochelo Rosenberg

Wie kein anderer prägt der Gitarrist aus Mönchengladbach mit seinem Spiel den modernen Gypsy-Swing. Durch seinen authentischen Klang, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Drive, aber vor allem mit atemberaubenden Soli hat er sich in die Champions League der Gitarrenszene gespielt. Den Gypsy-Swing-Klassikern von Django Reinhardt verleiht Joscho eine unverkennbar eigene Note, wenn er sie mit Latin, Klassik oder Pop liiert. Mit seinem aktuellen Album „Guitar Heroes“, das er gemeinsam mit Birelli Lagrene und Stochelo Rosenberg aufnahm, ist er zum zweiten Mal für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert.
Stochelo Rosenberg (git), Joscho Stephan(git), Volker Kamp (b), Sven Jungbeck (git)



Donnerstag 21.03.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

Opener-Band: Fynn Großmann Trio.Das extravagant besetzte Trio präsentiert Musik zwischen World und Jazz. Die 7 ist eine wichtige Zahl für die 3 und auch Spiegel und Symmetrie sind bestimmende Themen. Hört es euch einfach mal an.
Besetzung: Milena Hoge – Harfe; Fynn Großmann – Oboe, Sax; Nico Bauckholt – Kontrabass
Eintritt: frei



Freitag 22.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kulturtreff Hainholz

Swinging Spring

Der Hot Club de Linden spielt auf zum Tanz. Tänzer/innen aus der hannoverschen Swing-Tanz Szene werden dazu eine heiße Sohle aufs Parkett legen.
Es darf mitgemacht werden … Special guest: Anselm Simon – „King of Swing“ aus Hamburg



Freitag 22.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Klaus Spencker Trio

Unter dem Titel „Crossing Borders“ stellt Klaus Spencker seine neue CD Produktion vor. In diesem Projekt bezieht sich der in Hannover lebende Jazzgitarrist verstärkt auf Vorbilder aus der Geschichte des Blues und der Rockmusik. Mit dem Einsatz der akustischen Gitarre erinnert er an seine musikalischen Anfänge. „Crossing Borders“ steht für das Überwinden innerer und äußerer Grenzen, für musikalische Wagnisse, bei denen stilistische Trennungslinien bewusst übertreten werden. Neben dem langjährigen Wegbegleiter Peter Schwebs am Kontrabass ist in dieser Trio-Besetzung der in Boston/USA lebende Ausnahmeperkussionist und Schlagzeuger Bertram Lehmann zu hören. Auf der Grundlage des Jazz als weltoffene Kunstform begeben sich die drei Musiker auf musikalische Entdeckungsreisen, in denen Folk, Blues und zeitgenössischer Jazz zu Klangbildern und Geschichten verschmelzen. Als improvisierende Künstler schaffen Klaus Spencker, Peter Schwebs und Bertram Lehmann mit „Crossing Borders“ eine eigenständige Klangwelt die nicht nur dem Jazzpublikum ein nachhaltiges Klangerlebnis verspricht.
Klaus Spencker, Gitarre. Peter Schwebs, Kontrabass. Bertram Lehmann, Schlagzeug



Freitag 22.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Isernhagenhof

Echoes Of Swing

Zeitloser, swingender Jazz von Getz bis Gershwin mit dem preisgekrönten Quartett um Chris Hopkins. Für „Jazz Thing” sind Echoes Of Swing „die erfolgreichste Erneuerungscombo des traditionellen Jazz”.



Freitag 22.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Leibniz Theater

Marc Masconi

„Frank Sinatra Show”; eine swingende Hommage an „The Voice”



Freitag 22.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Brazzo Brazzone

Best of Brazzo Tour 2019 – 100 Jahre Brazzo Brazzone. Sie sind eine akustische und optische Macht und sie sind nach dem großartigen Konzert im letzten Jahr wieder im Pavillon zu Gast. Im Gepäck haben sie ihre 3. CD mit dem Titel „Piu colore e piu bello“. Entsprechend bunte und facettenreiche moderne Brass-Band-Musik erwartet das Publikum. Stilistische Grenzen kennen die Jungs von Brazzo Brazzone nicht, von Jazz über Rock bis Latin und Balkanmusik und vielem mehr reicht ihre Bandbreite. Als besonderes Bonbon werden eventuell auch einige „Überraschungsgäste“ erwartet, bei Brazzo Brazzone weiß man nie so genau – außer, dass es naturalmente bombastisch wird, claro?
Banda: Daniel Zeinoun: Trumpet/Vocals; Coco Guerra: Alt-/Barisax; Christopher Spintge: Sopran-/Tenorsax; San Sebastian Schulte: Trombone; Renй Beutel: Souzafon; Lennart Schmidt: Drums



Freitag 22.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Pure Desmond

Als Mitte der 50er Jahre in den New Yorker Columbia Studios einer der ersten Kurzfilme über Jazz produziert wurde, stand Audrey Hepburn nicht am Filmset. Wenn es damals nach den Wünschen des berühmten Cool-Jazz-Saxophonisten Paul Desmond gegangen wäre, hätte das ganz anders ausgesehen. Nun, 60 Jahre später, präsentiert uns das preisgekrönte Quartett Pure Desmond mit dem Album „Audrey“ eine Vorstellung davon, was hätte sein können, wenn Hepburn damals tatsächlich in der Nähe gewesen wäre. In ihrer 15-jährigen Bandgeschichte haben sich die Musiker um Lorenz Hargassner immer mehr dem kammermusikalischen Klang genähert, der durch das Dave Brubeck Quartet und insbesondere durch den Komponisten des All Time Hits „Take Five“, Paul Desmond, geschaffen wurde. Kontrolliert emotional und zurückgelehnt bis zur totalen Entspannung – die Band lebt das Ideal des „Cool Jazz“ der 50er Jahre im Hier und Jetzt. Ein Hörgenuss zum Entschleunigen.
Lorenz Hargassner (sax), Johann Weiß (git), Christian Flohr (b), Sebastian Deufel (d)



Samstag 23.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kirche St. Martini

13. WINTERJAZZ BRELINGEN: Sokratis Sinopoulos Quartet

Lyra-Jazz aus dem Hause ECM und aus der Ägäis. ​Man findet nicht viele Menschen, die Lyra spielen. Sokratis Sinopoulos ist ein Meister dieses Instruments. Die von ihm gespielte Lyra ist eine mit dem Bogen gestrichene Kurzhalslaute, die vor allem auf Kreta beheimatet und dort Teil der Volksmusik ist. Sinopoulos bindet das uralte Instrument in eine Jazz-Quartett-Besetzung ein und erschafft damit eine beeindruckende Soundlandschaft. Der Titel seiner CD „Eight Winds“ (ECM) reflektiert verschiedene Strömungen, in denen traditionelle griechische Musik behutsam mit modernen Jazzelementen verknüpft wird. Eine fast archaische Musik, von der man glaubt, sie wäre schon immer da gewesen.
Sokratis Sinopoulos – Lyra; Yann Keerim – Piano; Dimitris Tsekouras – Bass; Dimitris Emanouil – Schlagzeug



Samstag 23.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Allison Miller’s Boom Tic Boom

“Die Band der New Yorker Schlagzeugerin spielt mit einer rasiermesserscharfen Präzision, die an klassische, Drummer geführte Bands vor 50 Jahren erinnert – die Musiken von Art Blakey, Art Taylor und Max Roach kommen uns in den Sinn – aber Ms. Miller’s Band arbeitet mit einer Klangpallette, die unmissverständlich zeitgenössisch ist.“ Diesem Zitat von Martin Johnson im Wall Street Journal ist nichts hinzuzufügen. Nur noch der Hinweis: Miss Miller wird in den Downbeat Polls unter den Top 20 der Drummer-Welt gelistet!
Allison Miller (dr), Jenny Scheinman (vn), Ben Goldberg (cl), Myra Melford (p), Kirk Knuffke (tpt), Chris Lightcap (b)



Sonntag 24.03.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

AGogol & NaabtalDeath + Claudius Reimann

CD Premiere #Mo#No#No. Ecken & Kanten gleiten ineinander, stapeln sich, kippen, klirren, zerspringen und fliessen nichtlinear zu einem entgegengesetzten transitorisch ausgedehnten Zusammenspiel harter Hände und zarter Stahlseiten. Eberhard Meisel (Naabtal Death/Hannover) und Andreas Gogol (Berlin) bringen Hämmer zum Tanzen, Gabeln zum Flirren, Feilen zum Vibrieren und die Galeria Lunar letztendlich zum Erzithern. Zu Ihrem CD-Release Konzert in der TonHalle Hannover treffen die beiden auf Ihren Label-Boss Claudius Reimann
AGogol – modified table-top guitar, electronics; NaabtalDeath – amplified tortured Zither over KAOSS-Quadpads; Claudius Reimann – Sografon



Sonntag 24.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Theater am Aegi

Rebekka Bakken

Die skandinavische Singer-Songwriterin mit der Drei-Oktaven-Stimme ist nicht nur im Jazz zu Hause. Ihr Stil umfasst auch andere Genres wie Blues, Folk und Country. Bakken ist mit ihrem neuen Album „Things You Leave Behind” auf Tour und präsentiert Songs der Veränderung.



Montag 25.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

Swing-O-Matic

Swing, Latin, Funk, Jazstandards … im Big Band Sound unter Leitung von Helge Adam; + Special Guest



Donnerstag 28.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

„Blues Joint”-Session

Opener: Low Performers; Moderation: Kay Steffens



Donnerstag 28.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Aki Takase Japanic

Auch wenn die Pianistin schon seit 32 Jahren in Berlin lebt, liebt sie doch ihre japanische Heimat und ist ihr eng verbunden geblieben. Dies stellt sie einmal mehr mit „Thema Prima“, dem ersten Album ihrer neuen Band Japanic unter Beweis. Die darauf zu hörenden Kompositionen sollen nicht nur ihre Landsleute aufmuntern und zeigen, „dass man auch in schwierigen Zeiten wie nach dem Unglück von Fukushima fröhlich spielen kann.“ Die Neugier auf das Neue, noch Unbekannte, ist jedem ihrer Stücke anzumerken, und doch ist ihre tiefe Verwurzelung im Jazz der vergangenen Epochen immer spürbar. Sie hat sich dafür bewusst mit einer Schar jüngerer Musiker umgeben, mit denen sie auch ein Stück Lebensgeschichte verbindet.
Aki Takase (p), Daniel Erdmann (sax), DJ Illvibe aka Vincent von Schlippenbach (turntables), Johannes Fink (b), Dag Magnus Narvesen (d)



Donnerstag 28.03.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

Opener-Band: Die Letzte Hoffnung – ein pseudoheroischer Zusammenschluss aus vier norddeutschen Musikern im, wie man eigentlich meinen sollte, besten Alter. Der Baritonsaxophonist und Bassklarinettist Hauke Schlüter, der Gitarrist Jens Rathfelder, der Bassist Michael Haupt und der Schlagzeuger Jannik Stock aber durchkämmen tapfer die verschlungenen Gründe des zeitgenössischen Jazz, düstere bis eigensinnig-heitere Klanggefilde und somit die tiefsten und dunkelsten Jazzkeller der Republik. Sie entwickeln eine Musik voller Kontraste und einer großen spielerischen Bandbreite von schwermütigen Balladen und fragilen Klängen über freie Sphären bis hin zu rabiaten Rockpassagen. Das Quartett pflegt einen offenen Klang, lässt Interpretationsraum für den Zuhörer sowie für die emotionale Entfaltung der Spieler. Das Schweigenlassen ihrer Instrumente nimmt in der Musik des Ensembles einen mindestens ebenso großen Raum ein wie die Tonergreifung. Hoch kommunikativ, spontan und risikofreudig, jedoch fest in der Jazztradition verwurzelt ist das Spiel der vier Instrumentalisten zweifelsohne ein Hörerlebnis der besonderen Art. Die Kompositionen steuern der Tiefholzbläser Hauke Schlüter und der Gitarrist Jens Rathfelder bei. Im wahrsten Sinne „spielerisch“ ist dabei häufig der Umgang der Vier mit diesen Kompositionen, die niemals gleichsam an zwei Abenden vorgetragen werden.
Besetzung: Hauke Schlüter – Baritonsaxophon, Bassklarinette, Komposition; Jens Rathfelder – Gitarre, Komposition; Jonas Teichmann – Kontrabass; Jannik Stock – Schlagzeug
Eintritt: frei



Freitag 29.03.

Ort
Faust (Warenannahme)

Jazz’n’Poetry

Bis zu vier Slam-Poeten stellen sich beim hannoverschen Jazz-Slam in einem lyrischen Wettbewerb der improvisierten Musik einer Jazz-Combo.



Samstag 30.03.

Beginn
17.00 Uhr

Ort
Anna Blume

Charlotte Joerges Trio

Swing, Pop, Bossa Nova …



Samstag 30.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Elmar Braß Trio feat. Tony Lakatos

Der Zugang zur Jazztradition und die musikalische Sprache des Hard Bop verbindet das Trio des hannoverschen Pianisten mit dem herausragenden ungarischen Tenorsaxophonisten. Als festes Mitglied der HR-Big Band, als Sideman internationaler Bands oder als Bandleader – Tony Lakatos besticht durch den voluminösen Klang und die virtuose Beherrschung seines Instruments. Hard Bop Klassiker, ausgewählte Standards und Eigenkompositionen stehen auf dem Programm. „Straight Ahead Jazz“ allererster Güte!
Elmar Braß (p), Martin Gjakonovski (b), Christian Schoenefeldt (d), Tony Lakatos (sax)



Sonntag 31.03.

Beginn
14.00 Uhr

Ende
18.00 Uhr

Ort
Hauptbahnhof (Höhe Gleis 13/14)

„SchlemmerJazz“

Live-Jazz und Probieraktionen; heute mit Inna & Band



Sonntag 31.03.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

The Wisseltangcamatta

Auf der Schneide von frei Improvisierter Musik, Soundscapes und Free Jazz. Seit 2013 haben the Wisseltangcamatta zahlreiche Club- und Festivalkonzerte gespielt. Nach wie vor arbeitet das Trio regelmäßig zusammen, um ihre Musik weiter zu verfeinern und fortzuentwickeln. Dabei haben die drei Musiker mittlerweile ein traumwandlerisches Verständnis ihres Zusammenspiels erreicht. Wechsel von Dynamik, Dichte, Tempi, melodischen Phrasen, Geräusch oder Schichtungen überraschen mit natürlicher Leichtigkeit. „Bemerkenswert mit welcher Überlegtheit die drei Klangstöberer die Möglichkeit ihrer Instrumente ins Unorthodoxe ausweiten und in eine substanzielle Abstraktheit münden lassen, in der eine unmittelbare, konkrete Poesie mitschwingt. Zudem durchsetzt von spielerischer Akribie, die dem plastisch differenzierten Klangfluss noch eine weitere kaleidoskopische Nuance verleiht. Die hier mit viel Bedacht ausgespielten Idiome freier Improvisation erklingen im Getöse der Unverbrauchtheit. Bewegend.“ (han) in freiStil#61
Simon Camatta – Schlagzeug; Achim Tang – Kontrabass; Georg Wissel – prepariertes Altsaxophon, Klarinette



Sonntag 31.03.

Beginn
20.15 Uhr

Ort
Neues Theater

„Die Frank Sinatra Story“

Musikalisch unterstützt durch die Sängerin Susanne Eisenkolb und eine Band (Piano und Bläser) präsentiert der Österreicher Christoph Schobesberger die großen Hits von Frank Sinatra wie „My Way” oder „New York, New York” und bringt dem Publikum das Leben und die Lieben des großen Entertainers näher.



April


Freitag 05.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Carmen Souza

Die preisgekrönte Weltmusik- und Jazzsängerin von den Kapverden verbindet auf ihrem aktuellen Album „Creology“ das kreolische Erbe ihrer Heimat mit Elementen des Jazz. Kreolen waren es auch, die an der Entstehung des Jazz in New Orleans maßgeblich beteiligt waren. Souza verarbeitet in ihren Songs die vielschichtigen Einflüsse ihrer beiden Mitspieler aus Portugal und Mozambique. Man hört Rhythmen des Batuque, Funana, Semba, Quilapanga, Marrabenta und viele afro-brasilianische Elemente, die mit der charismatischen Stimme von Carmen ein Fest der Freude feiern.
Carmen Souza (voc, git), Theo Pascal (b, comp.), Elias Kacomanolis (d, perc)



Sonntag 07.04.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Pablo Held Trio featuring Nelson Veras

Das Pablo Held Trio ist derzeit eine der lebendigsten und bedeutendsten Formationen des europäischen Jazz.
Es überschreitet die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation, indem es auf Festlegungen – eine Abfolge von Themen und einen vorgezeichneten Weg, diese zu präsentieren – bei Konzerten verzichtet. Das Risiko radikaler Spontaneität verleiht dem Trio seit Jahren Flügel, so dass es zum Modell einer Ästhetik geworden ist, welche man nur bei wenigen Künstlern findet. Die Kohäsion des Pablo Held Trios beruht auf Freundschaft und auf dem schöpferischen Willen, beständig Neuland zu betreten. Das künstlerische Gewicht und die Eigenständigkeit der drei Ausnahmemusiker ist ein Anziehungspunkt für einen wachsenden Kreis kongenialer Musiker des europäischen und amerikanischen Kontinents, die das Trio häufig erweitern. Das zehnte Album „Investigations“ erschien 2018 auf dem englischen Label Edition Records und erhielt weltweites Lob der Fachpresse. „The trio get together as well as any jazz unit could hope to aspire and even exude something of the near-supernatural compatibility of the legendary Keith Jarrett/Gary Peacock/Jack DeJohnette line-up. […] the group really needs to be recognised as a world class trio of exceptional talent.“ All About Jazz.
Ein neues Kapitel des Pablo Held Trios ist die Zusammenarbeit mit Nelson Veras. Der brasilianisch französische Gitarrist besticht durch sein atypisches Spiel, welches klassische Technik und die Freiheit der improvisierten Musik gekonnt miteinander verbindet. Ein Album dieses Projekts wird Anfang 2020 auf Edition Records erscheinen.
Besetzung: Nelson Veras – Gitarre; Pablo Held – piano; Robert Landfermann – bass; Jonas Burgwinkel – drums



Sonntag 07.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Rigmor Gustafsson

Sie wird als DIE Jazz-Stimme Schwedens bezeichnet. Mit ihrem Debütalbum bei ACT verdrängte sie sogar Norah Jones von Platz 1 der Charts in ihrem Heimatland. In ihren Konzerten reihen sich Songs aus den Stilrichtungen Jazz, Pop, Blues und Soul aneinander – immer bestechend präzise und kraftvoll gesungen. Sie interpretiert die Originale von Pop-Größen wie Joni Mitchell, Kate Bush oder Paul Simon so, als ob sie speziell für ihre Stimme geschrieben worden wären und macht aus allem Material 100 % Rigmor und 120 % aus ihren eigenen Stücken.
Besetzung: Rigmor Gustafsson (voc), Jonas Östholm (p), Martin Höper (b), Chris Montgomery (d)



Samstag 13.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Shalosh Trio

Die Geschichte dieses jungen Trios beginnt vor etwa 10 Jahren in Jerusalem mit den beiden Kinderfreunden Matan und Gadi. Vor 4 Jahren kam David Michaeli hinzu und seitdem nennen sie sich Shalosh – hebräisch für „Drei.“ Das Trio teilt die Begeisterung für so unterschiedliche Musiken wie die von Nirvana, Brahms oder The Bad Plus. Verschiedene Stile verbinden sie mit furiosen Improvisationen: Die Lautstärke des Rock und die Tanzbarkeit elektronischer Sounds trifft auf afrikanische und nahöstliche Klänge. Die drei Musiker vereinen kammermusikalische Passagen mit hymnischen Pop-Momenten und orchestral wirkenden Arrangements.
Besetzung: Gadi Stern (p), David Michaeli (b), Matan Assayag (d)



Mittwoch 17.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

The New Standard Trio

feat. Jamie Saft, Steve Swallow and Bobby Previte. Oper, Folk, Heavy Metal, Jazz – der stilistisch extrem wandlungsfähige New Yorker Pianist und Organist Jamie Saft spielt eigene Kompositionen mit dem Anspruch der Nachhaltigkeit von Standards. 2014 gründete der in Queens geborene Tausendsassa sein Trio mit dem melodiös trommelnden Bobby Previte und der lebenden Bass-Legende Steve Swallow. Seine Kompositionen sind geprägt von den Einflüssen bekannter Namen wie Horace Silver, Jimmy Smith oder Joe Zawinul, aber auch vom Grandseigneur der Avantgarde, John Zorn, mit dem er viele Jahre zusammenarbeitete. Von seinen verehrungswürdigen älteren Kollegen sagt er, sie hätten seine schlichten Stücke in große, ja sogar großartige, Strukturen verwandelt.



Mittwoch 17.04.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Seitwärts Avantgarde Session

Opener: Duo Günter Heinz & Willi Hanne. Mit Günter Heinz und Willi Hanne treffen sich zwei Musiker, die ihr Wille zu Klang und Struktur in besonderem Maße verbindet, obwohl sie doch aus sehr unterschiedlichem Umfeld stammen. Während Günter Heinz mit seinen Instrumenten Posaune, Flöte und Zurna den natürlichen Klangraum extrem erweitert und schon fast elektronisch klingt, setzt Willi Hanne mit drums und zahlreichen klingenden Objekten auf differenzierte Rhythmen. Mit den Erfahrungen der Improvisation, die viel Freiraum für Experiment und Gestaltung bietet, erzeugen diese beiden Klangkünstler eine sehr spannende Musik.



Dienstag 23.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Julia Hülsmann Trio plays the Beatles

Die Bonner Pianistin wurde in jenem Jahr geboren, als die Vier aus Liverpool so viele Kompositionen fertig hatten, dass es für die Aufnahmen eines Doppel-Albums reichte, dem legendären „Weißen Album“.  Es erstaunt jedoch, dass sie als Kind der sogenannten 68er-Generation, das seine musikalische Prägephase eigentlich erst in der Disco-Ära der 70er Jahre erlebt hat, sagt: „Ich bin schon immer Beatles-Fan gewesen.“ Für ihre sensiblen, lyrischen Interpretationen der Hits von Lennon-McCartney hat sie ihr bewährtes Trio um den meistens in New York tätigen Sänger Theo Bleckmann und den Gitarristen und Filmkomponisten Werner Neumann verstärkt.



Donnerstag 25.04.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Urs Leimgruber, Jacques Demierre, Barre Phillips & Special Guest Thomas Lehn

Das Abenteuer Improvisation wird einem selten so eindringlich vor Ohren geführt wie mit diesem Trio. Seit bald 20 Jahren sind die drei Intrumentalisten daran, ihre stupende Musik des Moments immer wieder anders und überraschend auf den Punkt zu bringen. Dabei stossen sie in klangliche Gefilde vor, die sie oft selber überraschen. Das Trio hat den einschlägigen Orten und Festivals weltweit seine Fans. Wer ihr Wirken seit Jahren verfolgt, ist erstaunt, wie sie mit ihrem endlosen Track immer wieder unsere Wahrnehmung schärfen. Mit dem Kontrabassisten Barre Phillips ist ein Musiker mit dabei, der schon vor über 50 Jahren das Publikum begeisterte. Im letzten Jahr ist das Trio an verschiedenen Residenzen in Europa mit illustren Gästen aufgetreten. In Willisau hatten sie mit Thomas Lehn einen Top-Musiker mit an Bord. Seine Analog-Elektronik fügt sich nahtlos in den puren Ausdruck dieses Trios. Das Konzert wird durch die Schweizer Kulturstiftung ProHelvetia gefördert.
Bsetzung: Urs Leimgruber – Sopran- & Tenorsaxophon; Jacques Demierre – Piano; Barre Phillips – Kontrabass; Thomas Lehn – Analogsynthesizer



Donnerstag 25.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Omer Klein Trio

Der israelische Jazzpianist und seine ebenfalls aus Israel stammenden Bandkollegen zählen nicht nur zu den versiertesten aktuellen Jazzmusikern, sondern ebenso zu den neugierigsten. Ihr Ziel ist es, auf Basis des Jazz Stilgrenzen zu überwinden, bis auch der Letzte merkt, dass Jazz kein „Four-Letter-Word“ und schon gar nicht elitär ist, sondern wagemutiger als vieles, was einem unter den Labels Indie, Rock, Hip Hop oder Pop begegnet. Zum 5. Bandjubiläum stellen sie ihr in Osnabrück aufgenommenes drittes Album mit dem Titel „Radio Mediteran“ vor.
Besetzung: Omer Klein (p,syn, perc), Haggai Cohen-Milo (b, syn), Amir Bresler (d, perc)



Freitag 26.04.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Janning Trumann 5

„(…)Zeitgenössische Improvisationsmusik auf hohem Niveau.“ Jazzthing 11/2018. Laut dem Deutschlandfunk ist Janning Trumann der profilierteste und umtriebigste unter den jungen deutschen Jazzposaunisten und gehört zu den herausragenden Vertretern der Kölner Jazzszene.* In seinen Ensembles und Projekten stellt er die Vielfältigkeit seines musikalischen Ausdrucks immer wieder unter Beweis und mit seiner Kölner Workingband mit Lucas Leidinger, Florian Herzog und Thomas Sauerborn schaut er auf eine mehrjährige intensive Zusammenarbeit. Sie spiegeln den Klang einer jungen und aufstrebenden Generation von Jazzmusikern wieder. Das Zusammenspiel des Kölner Ensembles steht für couragierten Aufbruch und den Wunsch, über vormalige Horizonte hinauszugehen. Janning Trumann und seine Mitmusiker zeigen Gestaltungswillen, der sich aus intensiven Interaktionen speist und beweist, dass eine Band viel mehr ist als die bloße Summe ihrer Mitglieder. So transzendieren sie den Geist des Jazz überzeugend in die Gegenwart. Sie bewahren nicht die Asche, sondern schüren die Glut.
Für das Konzert Ende April in der Tonhalle ist der langjährige musikalische Wegbegleiter Dierk Peters mit dabei. Der Vibraphonist erweitert das Quartett und ist Bindeglied zwischen der Rhythmusgruppe und Solisten. Das Debüt-Album Rise Beyond erschien im November 2018 auf dem Kölner Label Tangible Music.
Besetzung: Janning Trumann (trb); Lucas Leidinger (p); Dierk Peters (vib); Florian Herzog (b); Thomas Sauerborn (dr)



Freitag 26.04.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Fachwerkhaus, Lehrte, Manskestraße 12

8 to the Bar

Die fröhliche Kapelle kommt auf Einladung der Jazzfreunde Altkreis Burgdor. Das Trio hat sich seit seiner Gründung 1985 zu einer Institution gemausert. In der Tradition der berühmten Hamburger Szene der frühen 70er Jahre, die für handgemachte Musik stand, verbindet es viele musikalische Stile zu ihrer ganz eigenen swingenden Mischung. „8 to the Bar“ ist die alte Bezeichnung für Boogie-Woogie, die den Boogie-Rhythmus beschreibt und übersetzt 8 Schläge pro Takt heißt. Doch die Herren bieten auch Swingtitel, Evergreens, Country- & Westernsongs, Jazzballaden … Claas Vogt ist nicht nur ein ausgezeichneter Sänger und Gitarrist mit witzigem Entertainment. Er dürfte vielen als die eine Hälfte von „Klaus und Klaus“ bekannt sein, wobei sein musikalisches Programm mehr mit den Bluesmetropolen um New Orleans und Memphis, sowie den Straßen des Amerikanischen Westens als mit der Nordseeküste zu tun hat. Am Flügel brilliert Günther Brackmann, ein hervorragender Boogie- und Bluespianist, der seit Jahrzehnten mit leidenschaftlichem und faszinierendem Solospiel begeistert. Als wahres Schwergewicht am Kontrabass ist Arne Wessels Bühnenpräsenz geprägt von Spielfreude und Intensität.



Sonntag 28.04.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Tonhallenorchester featuring Silke Eberhard

Die Berliner Saxophonistin, Klarinettistin und Komponistin ist seit ca. 1995 mit vielen Projekten im Jazz, improvisierter Musik sowie interdisziplinären Projekten aktiv. Neben eigenen Ensembles wie dem Silke Eberhard Trio (mit Jan Roder und Kay Lübke) sowie Potsa Lotsa (plus, – XL), mit dem sie das Werk Eric Dolphys sowie eigene Kompositionen interpretiert, ist sie Mitglied zahlreicher Formationen wie dem Hannes Zerbe Jazz Orchester, T.E.E. Ensemble, I Am Three, Matsch & Schnee, Nikolaus Neuser 5tet, Wayne Horvitz European Orchestra. Sie tritt auf mit Musikern der internationalen Szene wie Maggie Nicols, Aki Takase, Gerry Hemingway, David Liebman, Ulrich Gumpert, Dave Burrell, Michael Formanek, Joe Morris, Mike Reed, Sandy Evans u.v.a. Tourneen und Gastspiele führten Sie durch Europa, Nahost, Nordafrika, USA, Kanada, Kolumbien, Brasilien, Japan, China, Australien. 2004 und 2005 war sie Gastprofessorin an der Pontificia Universidad Javeriana de Bogotá in Kolumbien.CDs auf Labels wie Jazzwerkstatt, Intakt Records, Not Two, Leo Records dokumentieren ihre Arbeit.
Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie den 10. Jazzpott (2007), den internationalen Jazzpreis der Nürnberger Nachrichten (2011), den Preis der Deutschen Schallplattenkritik „Bestenliste“ (2015 und 2017). Im 63sten, 65sten und 66sten Critics poll des Downbeat wird sie als `Rising Star Alto Saxophone ́ aufgeführt. Als Artist in Residence war sie 2012 in der Stadtmühle Willisau, 2015 von der Peter Kowald Gesellschaft/Ort e.V. nach Wuppertal und 2017 bei Elastic Arts in Chicago (USA) eingeladen.
Besetzung: Silke Eberhard – Altsaxophon; Andreas Burckhardt – Altsaxophon; Felix Petry – Tenorsaxophon, Klarinette; Richard Häckel – Tenorsaxophon, Flöte; Hauke Schlüter – Baritonsaxophon; Ove Volquartz – Bassklarinette; Hans Wendt – Posaune; Eberhard Meisel – Zither; Moritz Hartung – Percussion; Christopher Salzbrunn – Luftballon, Gitarre; Johannes Keller – Kontrabass; Jürgen Morgenstern – Kontrabass; Willi Hanne – Drums Percussion



Sonntag 28.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Judith Hill

Die Sängerin und Multi-Instrumentalistin aus Los Angeles wurde einem weltweiten Publikum bekannt, als sie auf der Trauerfeier von Michael Jackson seine Ballade „Heal the World“ sang. Ihr Debütalbum aus dem Jahr 2015 wurde von keinem geringeren als Prince produziert, dessen enge Mitarbeiterin sie war. Und auch der Soul- und Popgigant Stevie Wonder holte sie zu Aufnahmen an seine Seite. Nun bringt Judith Hill ihr drittes Album in den Jazz Club mit, das sie komplett selbst komponiert und produziert hat. Uns erwartet eine wunderbare autobiografische Reise durch die Musik, die sie am meisten liebt: Funk, Soul, R&B, Jazz Ballads and Funky Workouts.
Besetzung: Judith Hill (voc, p, gtr), Robert “PeeWee” Hill (b), Michiko Hill (keys), Gregory “Gmoe” Moore (gtr), Michael White (d)



Montag 29.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

John Scofield feat. Vicente Archer & Bill Stewart

Der „Orange Club“ hat ihm vor vier Jahren so gut gefallen, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis der Meister-Gitarrist wiederkommen würde. Dieses Mal bleibt er gleich zwei Tage, aber selbst die dürften kaum ausreichen, um allen Kennern seiner Musik einen Platz bieten zu können. Die neuen Kompositionen von John Scofield vereinen alles, was der Jazz-Gitarrist seit seinem Karrierestart bei Gerry Mulligan und Chet Baker und all den anderen Größen des Jazz, wie Charles Mingus, Herbie Hancock, Chick Corea, Miles Davis oder Pat Metheny gespielt und gelernt hat. Es ist die unbändige Spielfreude, Reife und Gelassenheit von fast fünfzig Bühnenjahren, die den Zauber seiner Konzerte ausmachen. Der Titel seines aktuellen Albums „Combo 66“ ist schlicht dem Lebensjahr gewidmet, in dem er es aufgenommen hat. Und zwar mit eben jenen kongenialen Mitspielern, die er auch in den Club mitbringt.



Dienstag 30.04.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Unesco Jazz Day Band

Die Tonhalle tanzt in den Mai! Endlich kommen die großartigen Hits und Eigenkompositionen aus der goldenen Zeit des Jazz Rock und des Soul Jazz in die Tonhalle. Eine tolle hannoveraner Allstar Besetzung lädt anlässlich des Unesco Jazz Day zum Tanz in den Mai ein. Ein kleiner Teil des Raumes wird bestuhlt.
Besettzung: Felix Petry – Saxophon; Klaus Spencker – Gitarre; Eike Wulfmeier – Klavier, Keyboards; Hervé Jeanne – Bass; Christin Neddens – Schlagzeug



Mai


Freitag 03.05.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
St. Laurentius Kirche; 29336 Nienhagen

Barbara Dennerlein

Jazzkonzert auf der Kirchenorgel. Ihre CDs wurden mit Auszeichnungen, mehrfach mit Jazz Awards und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik bedacht, ihre CD „Take Off“ (Verve/Universal) erreichte sogar Platz 1 der Jazz-Charts und wurde als meistverkauftes Jazz-Album gefeiert. Barbara Dennerlein gehört zum Kreis der wenigen deutschen Künstler mit internationaler Reputation. Sie präsentiert sich auf ihren Veröffentlichungen und in ihren Konzerten als kompetente Vertreterin einer neuen Generation von Jazz-Musikern und wurde dadurch zur Protagonistin ihres Instrumentes, der legendären Hammond B 3 und der Pfeifenorgel. Angeregt durch ein erstes Kirchenorgelkonzert von Barbara Dennerlein bei den Bachtagen in Würzburg 1994 begann eine intensive Beschäftigung mit der „Königin der Instrumente“, der Kirchen- und Konzertorgel. Durch die meisterhafte Beherrschung des Pedalspiels und ihrer enormen Kreativität gelingt es Barbara Dennerlein, mit unter anderem von ihr speziell für die Pfeifenorgel komponierten Werken die immensen Klangmöglichkeiten voll auszuschöpfen, etwas komplett Neues zu kreieren und das gewaltige Instrument zum swingen und grooven zu bringen. So geschehen auf zahlreichen großartigen Konzertorgeln wie zum Beispiel der Gewandhausorgel in Leipzig, der Steinmeyer-Orgel im Hamburger Michel, der von-Beckerathorgel in der Hannoveraner Marktkirche, der Glatter-Götz Orgel im International Performing Arts Center in Moskau, der Grönlund Orgel der Eismeerkathedrale in Tromsdalen/Norwegen oder der Torrence & Yeager Orgel der Trinity Church in New York. Der Zuhörer wird in neue Klangwelten entführt, einer Mischung aus Jazz in weitestem Sinne mit zum Teil klassischen Elementen.
Veranstaltet wird das Konzert von der ev. luth. Kirchengemeinde Nienhagen und der Neuen Jazzinitiative Celle.