Oktober


Freitag 07.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
bauhof Hemmingen

Cleo & Jan Luley

Jazz & Blues



Freitag 07.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

JazzWoche Hannover: Julia Hülsmann Quartett

Auch in diesem Jahr gastiert die Jazzwoche auf dem Lindener Berge und präsentiert das preisgekrönte Julia Hülsmann Quartett. Das eingespielte Trio rund um Julia Hülsmann (Piano), Marc Muellbauer (Kontrabass) und Heinrich Köbberling (Schlagzeug) wurde anlässlich des Albums Not Far From Here von Tenorsaxophonist Uli Kempendorff ergänzt. Dieser gliedert sich nahtlos in den Triosound ein und verleiht dem Spielfluss dabei zusätzlich Fahrt.  Das Julia Hülsmann Quartett versteht es, Zuhörer*innen in ihrer Musik an die Hand zu nehmen, sie von andächtigen, klaviergetragenen Passagen über komplexe Strukturen und hypnotische Grooves hin zu epischen Flow-Momenten zu begleiten und begeistert zurückzulassen. Auf ihrem aktuellen Album The Next Door offenbart sich die Eingespieltheit des Quartetts in einem facettenreichen Klangerlebnis.
Julia Hülsmann: Piano
Uli Kempendorff: Tenorsaxophon
Marc Muellbauer: Kontrabass
Heinrich Köbberling: Schlagzeug



Freitag 07.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kino im Sprengel, Klaus-Müller-Kilian-Weg 2

JazzWoche Hannover: Dokumentarfilm Billie

Billie Holiday, die melancholischste Stimme des Jazz, ist auch 60 Jahre nach ihrem frühen Tod eine der meistgehörten Künstlerinnen. Doch ihr glamouröses Leben auf der Bühne überdeckte eine schlimme Kindheit und ein Leben voller Höhen und Tiefen. Der Song „Strange Fruit“, ein Vorreiter für Black Lives Matter, schaffte ihr einflussreiche Feinde, darunter das FBI. Die Journalistin Linda Lipnack Kuehl versuchte sich in den 70er Jahren an einer definitiven Biografie und konnte dafür unzählige Jazzmusiker:innen und Zeitzeug:innen interviewen. Bis auch sie ein zu frühes Ende fand. In seinem Dokumentarfilm BILLIE erzählt Regisseur James Erskine die Geschichte der beiden Frauen wie eine True Crime Story. Aus rund 200 Stunden unveröffentlichten Interviews wird ein neues Bild der Jazzlegende gezeichnet. Tontechnisch perfekt restauriert und erstmals in Farbe.



Samstag 08.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
eventlocation S5, Hänigsen, Sägemühlenstraße 5

Shreveport Rhythm

traditioneller Jazz der 20er bis 40er Jahre



Samstag 08.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe

JazzWoche Hannover: Of Cabbages and Kings

RAMPE | Gerhardtstraße 3, 30167 Hannover
20:00 Uhr | Einlass: 19:00 Uhr

Of Cabbages and Kings ist ein Vokalensemble aus Köln, das durch die Balance zwischen Solo- und Ensemblegesang ein vielfältiges Programm bietet. Jedes Mitglied des A-capella- Quartetts bringt ihre eigene musikalische Persönlichkeit in die Stücke mit ein und schafft so eine emotional fesselnde Atmosphäre. Dabei steht die kunstvolle Verarbeitung von Text und Musik im Zentrum. So nutzen die vier Sängerinnen die bloße Kraft des gesprochenen Wortes, entfalten sich durch polyphone Jazz-Harmonien und Satzgesang oder begleiten sich in Stücken aus dem Bereich der Popmusik rhythmisch und melodisch selbst.
Veronika Morscher; Zola Mennenöh; Laura Totenhagen; Rebekka Salomea Ziegler



Samstag 08.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Karolina Strassmayer & Drori Mondlak – KLARO!

KLARO! verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der zeitgenössischen Musik. Der musikalische Bogen spannt sich von kraftvoll, spritzigen Grooves zu poetischen Balladen und explosivem Swing. Egal, in welchem Genre sich die Musiker von KLARO! bewegen, ihre Musik ist stets voller Passion, Neugier und Lebenslust. Hinter KLARO stehen die mehrmals vom Fachmagazin Downbeat unter die Top-5 ihrer Instrumentengattung gewählte Altsaxophonistin Karolina Strassmayer und der New Yorker Schlagzeuger Drori Mondlak. Strassmeyer spielte mit vielen Jazz-Größen wie John Scofield, Joe Lovano oder McCoy Tyner zusammen. Mondlak wiederum spielte an der Seite von Frank Foster, Lee Konitz, Chris Potter u.v.m. Komplettiert wird ihr Quartett von zwei ebenfalls international erfolgreichen Sidemen: dem Bassisten Hans Glawischnig (u.a. Chick Corea, Paquito D’Rivera) und dem Pianisten Hans Vroomans (Mitglied im Metropole Orkest). Die Worte „Quiet Fortitude“ stehen für die unerschütterliche Hingabe, das Durchhaltevermögen und die Liebe zur Improvisation, die KLARO auf ihrer musikalischen Reise vorantreiben. Das neue Album öffnet neue Welten, geprägt von spontaner Improvisation verwoben mit komponierten Stücken.
Karolina Strassmayer (sax, fl), Drori Mondlak (d), Hans Vroomans (p), Hans Glawischnig (b)



Sonntag 09.10.

Beginn
11.00 Uhr

Ende
17.00 Uhr

Ort
Rampe

JazzWoche Hannover: Workshop „Improvisationen an Schulen“

Mit dem Workshop zum Thema Improvisation an Schulen in Kooperation mit women* in music hannover sollen Teilnehmende zum Thema der Gender Equality im Musikunterricht ins Gespräch zu kommen. Hier sollen vermeintlich stereotype Rollenbilder thematisiert und aufgebrochen werden. Leitende Fragestellungen sind dabei: Aus welchen Gründen gibt es stereotype Instrumente für Mädchen und Jungen? Wie können mehr Mädchen für Jazzmusik begeistert und auf die Bühne gebracht werden? Ein Workshop, der Probleme gezielt ansprechen, Hemmschwellen abbauen und Lösungsansätze präsentieren möchte.
Teilnahme frei für Musik-Lehrkräfte



Sonntag 09.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Klaus Spencker Quintett

Klaus Spencker Quintett Tie Up Loose Ends!

Was ist geblieben?
Was ist verschwunden, gerissen, verloren oder neu gewachsen? Was lässt sich wieder verbinden oder neu verknoten?
Was ist heute Entfernung?
Was ist heute Nähe?
Was passt noch zusammen?
Was bleibt getrennt?
Was hält?

Aus der Beschäftigung mit diesen Fragen entstand nach zwei herausfordernden Jahren der Corona-Krise das aktuelle Programm des Klaus Spencker Quintetts „Tie Up Loose Ends“. Musik, ge- zeichnet von Gegensätzen. Dissonanzen, die sich auflösen, stehen bleiben, zu neuen Konsonanzen fuhren um sich wieder aufzulösen. Präsentiert werden neue Kompositionen und neu interpretier- tes Material der letzten Jahre. Fügt sich alles wieder zusammen? Entsteht etwas Neues? Was las- sen wir hinter uns? Lassen sich Taue und Seile sichern und knüpfen, um wieder in See zu stechen und die Reise fortzusetzen? Das Klaus Spencker Quintett mit Felix Petry, Eike Wulfmeier, Peter Schwebs und Bertram Lehmann sucht und findet Antworten.
Seit vielen Jahren arbeiten die fünf Musiker mit individueller Klangsprache und reichem Erfah- rungsschatz in verschiedenen Besetzungen kontinuierlich zusammen. Als Bandleader, Sessionmusi- ker oder Sidemen beeinflussen und repräsentieren sie seit langem erfolgreich die norddeutsche Jazzszene. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das Klaus Spencker Trio und die Big Band Fette Hupe.

Klaus Spencker – Gitarre; Felix Petry – Saxophon; Eike Wulfmeier – Klavier; Peter Schwebs – Kontrabass; Bertram Lehman – Schlagzeug

 



Sonntag 09.10.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Unter einem Dach, Voltmerstraße 41 Hinterhof,

JazzWoche Hannover: Evi Filippou & Robert Lucaciu

Mit Evi Filippou und Robert Lucaciu gastieren zwei namhafte Künstler:innen in Unter einem Dach. Evi Filippou (Vibraphon) wirkt in Orchestern und Ensembles wie dem Bolshoi Ballet Orchestra und Stefan Schultze Large Ensemble mit und absolvierte Duo-Auftritte mit Katerina Fotinaki und Hayden Chisholm. Robert Lucaciu (Kontrabass) ist als Solokünstler aktiv und spielt in unterschiedlichen Formationen unter anderem mit dem Arne Jansen Trio, Maria Raducanu oder Billy Elgart zusammen. Seit 2018 ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover im Hauptfach Jazz-Kontrabass. Das Duo der griechischen Vibraphonistin Evi Filippou und dem deutsch-rumänischen Kontrabassisten Robert Lucaciu hat keine Lust auf unbiegsame Genrebegriffe. Es sucht sich Inspiration in der klassischen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und im Jazz bis hin zu Folklore. Verhandelt und verflochten wird diese eklektische Musik durch den fragilen Faden der freien Improvisation.



Montag 10.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe

JazzWoche Hannover: Mariá Portugal



Montag 10.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

JazzWoche Hannover: Jazz Sessions

Die Sessions sind ein wichtiger Treffpunkt der Hannoveraner Jazzszene. Hier kommen Profi- und Amateurmusiker:innen, Musikstudent:innen, alteingesessene Musiker*innen und Jazzliebhaber:innen aus Hannover und Umgebung zusammen. In diesem Jahr präsentiert der Kulturpalast unter dem Motto „Neues vom Neuen Haus“ junge Hannoveraner Bands. Die Sessionopener sind unter anderem das Quartett Lunar X sowie das Trio Vylla.



Dienstag 11.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Keller III, Weidendamm 28

JazzWoche Hannover: How Noisy Are The Rooms?

How Noisy Are The Rooms? ist ein Trio bestehend aus der deutschen Vokalistin Almut Kühne, dem Schweizer Turntablisten Joke Lanz sowie dem österreichischen Schlagzeuger und Produzenten Alfred Vogel. Ihre unterschiedlichen musikalischen Prägungen aus den Bereichen des improvisatorischen Solo- und Jazzgesangs, der Noise- und Performance-Szene sowie Einflüssen aus dem Modern Jazz und Afro-Beat münden in ein experimentell-improvisatorisches Klangerlebnis. Joke Lanz und Almut Kühne vermischen Soundschnipsel und Samples mit Wortakrobatik, während Alfred Vogel das rege musikalische Treiben durch sein Spiel mäßigt oder anheizt. Ihre komplexe Musik ist eine Art kontrolliertes Chaos, das trotz Ausschweifungen nie aus der Bahn fällt. Oder um es mit den Worten von Wolf Kampmann zu beschreiben: „Ein Meteoritenhagel der Eindrücke und Wahrnehmungen.  Mehr Revolution geht nicht!“

Almut Kühne: Gesang
Joke Lanz: Turntables
Alfred Vogel: Schlagzeug



Dienstag 11.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

JazzWoche Hannover: Jazz Sessions

Die Sessions sind ein wichtiger Treffpunkt der Hannoveraner Jazzszene. Hier kommen Profi- und Amateurmusiker:innen, Musikstudent:innen, alteingesessene Musiker*innen und Jazzliebhaber:innen aus Hannover und Umgebung zusammen. In diesem Jahr präsentiert der Kulturpalast unter dem Motto „Neues vom Neuen Haus“ junge Hannoveraner Bands. Die Sessionopener sind unter anderem das Quartett Lunar X sowie das Trio Vylla.



Mittwoch 12.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe

JazzWoche Hannover: Clara Däublers Zwischenzeit

Oft finden nur einzelne Ereignisse Erwähnung, nicht aber die Zeit, die dazwischen vergeht. Ist die Zwischenzeit nicht oft interessanter – während man Wege beschreitet, Umleitungen in Kauf nimmt und Hürden überwindet – bevor man sich an einer Kreuzung wieder begegnet? Die Kontrabassistin Clara Däubler lädt für diesen Abend in der Jazzwoche hochkarätige Jazzmusiker:innen ein, deren Wege sich in verschiedenen musikalischen Kontexten gekreuzt haben und die in dieser Besetzung noch nie auf der Bühne standen. Große Hörmomente sind garantiert!

Clara Däubler: Kontrabass
Theresia Philipp: Saxophon
Shannon Barnett: Posaune
Hans Lüdemann: Klavier
Dejan Terzić: Schlagzeug



Mittwoch 12.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Maria Baptist Trio plus One

Maria Baptist zählt zu den erfolgreichsten Exporten der Berliner Jazzszene. Die Pianistin und Komponistin spielt ausschließlich Eigenkompositionen, die sich irgendwo zwischen Klassik und Jazz bewegen, aber stets einen eigenen, persönlichen Ansatz transportieren. Dafür nutzt sie ein breites Spektrum an Formaten: Solo, Duo, Trio, Quartett und auch Orchester. Das Trio bildet dabei das Fundament von Baptists‘ Ensemble-Arbeit; ihre Rhythmusgruppe ist in jeder Bandkonstellation zu finden. In den Genuss ihres Trio-plus-One-Formats kommen nun die Besucher des Jazz Clubs Hannover. Was ihre Projekte verbindet, ist ihre „einzigartige Stimme – hochemotional, berührend und lebendig wie das Leben selbst“ (All About Jazz). Ihre Kompositionen und improvisatorischen Erzählungen sind dabei wie ein Musik-gewordenes Selbstporträt – voller Liebe und Traurigkeit, Sehnsucht und Zerbrechlichkeit. Das Musikmagazin „Downbeat“ lobte: „Baptists Musik steht für sich selbst“. Und für das ZDF ist sie schlichtweg das „Vorbild einer neuen Jazzgeneration“.
Jan von Klewitz (sax), Maria Baptist (p), Niklas Lukassen (b), Heinz Lichius (d)



Mittwoch 12.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

JazzWoche Hannover: Jazz Sessions

Die Sessions sind ein wichtiger Treffpunkt der Hannoveraner Jazzszene. Hier kommen Profi- und Amateurmusiker:innen, Musikstudent:innen, alteingesessene Musiker*innen und Jazzliebhaber:innen aus Hannover und Umgebung zusammen. In diesem Jahr präsentiert der Kulturpalast unter dem Motto „Neues vom Neuen Haus“ junge Hannoveraner Bands. Die Sessionopener sind unter anderem das Quartett Lunar X sowie das Trio Vylla.



Donnerstag 13.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Weltspiele, Weidendamm 8

JazzWoche Hannover: Kid Be Kid / Wezn

Doppelkonzert. KID BE KID liefert ein Live-Erlebnis der besonderen Art. Die Berliner Ausnahmekünstlerin bedient Gesang, Klavier, Synthesizer und Beatbox – simultan und ohne Loopstation. Ihre Kreativität und Virtuosität lassen dabei Jazz, Electro, Hip-Hop und Soul spielerisch miteinander verschmelzen. KID BE KID passt in keine Schublade, erfindet sich mit jedem Song neu und behält durch ihre markante Stimme doch ihren charakteristischen Wiedererkennungswert. Ihre kraftvollen Performances begeistern, reißen mit und lassen die Zuhörer:innen fast vergessen, dass es sich um einen Solo-Act handelt. WEZN [ve z n] sind Paul und Maischa. Zwei Wesen finden ihren ganz eigenen Sound in der Welt zwischen Pop und elektronischer Musik. Durch die Verwebung von Synthesizer mit akustischen Drums und emotionalen Ohrwurm-Melodien, entführen sie in mystische Klangwelten zwischen Minimalismus und Extremen und finden ihren Platz zwischen Vorbildern wie London Gramma, Aurora oder Moderat.

 



Donnerstag 13.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Johnny Rawls

Er hat den Blues. Und er hat Soul. Laut seiner eigenen Aussage wurde der Begriff “Soulblues” nur erfunden, um seine Musik beschreiben zu können. Auch wenn dies hoch gegriffen erscheinen mag, eines ist sicher: Johnny Rawls, Jahrgang 1951, zählt zu den ganz Großen des Genres. Bereits als 15-Jähriger begleitete er Künstler wie ZZ Hill, Little Johnny Taylor, Joe Tex oder die Sweet Inspirations auf ihren Touren durch den Südwesten der USA. Mitte der 1970er Jahre wurde er Bandleader des Soulsängers O.V. Wright und tourte mit O.V. bis zu dessen Tod 1980. Wrights Band blieb danach unter Johnnys Leitung weiterhin zusammen und trat noch 13 Jahre lang als „Ace of Spades Band“ auf. Danach wechselte Johnny als Bandleader zu Little Johnny Taylor. 1985 ging Johnny Rawls erstmals unter eigenem Namen auf Tour. Seitdem gilt er als einer der “hardest working Bluesmen” dieser Erde und begeistert mit einer Show voller Intensität und Energie. Alle Songs seines aktuellen Albums “I’m still Around” wurden von ihm selbst geschrieben und beschäftigen sich mit seinen Lieblingsthemen: Liebe in all ihren Formen – Verliebtheit, Romantik, körperliche Liebe, Trennungsschmerz – und Lust am Leben.
Johnny Rawls (voc, g), Shawn Allen (org), Kenan Özdemir (g), Erkan Özdemir (b), Levent Özdemir (d)



Donnerstag 13.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

JazzWoche Hannover: Jazz Sessions

Die Sessions sind ein wichtiger Treffpunkt der Hannoveraner Jazzszene. Hier kommen Profi- und Amateurmusiker:innen, Musikstudent:innen, alteingesessene Musiker*innen und Jazzliebhaber:innen aus Hannover und Umgebung zusammen. In diesem Jahr präsentiert der Kulturpalast unter dem Motto „Neues vom Neuen Haus“ junge Hannoveraner Bands. Die Sessionopener sind unter anderem das Quartett Lunar X sowie das Trio Vylla.



Freitag 14.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe

JazzWoche Hannover: Anna-Lena Schnabel & Florian Weber

Die mehrfach ausgezeichnete (u.a. Echo Jazz, IB.SH Jazzaward, Spezialpreis für Komponistinnen: Jazz CompGraz, Ebel Stipendium) Jazz Saxophonistin und Querflötistin Anna-Lena Schnabel arbeitet kompositorisch an der Verschmelzung ungewöhnlicher und vertrauter Klänge zu einer eigenen Musik. Diese hält sich an kein musikalisches Idiom und kann sich in jede Richtung entfalten. Dementsprechend vielseitig klingt Schnabels Musik: Mal swingt sie, dann holpert es kunstvoll – und von lyrischen Passagen bis hin zu Momenten höchster Dynamik lässt sie nichts aus. Zu einem wichtigen musikalischen Partner der Saxofonistin hat sich der preisgekrönte Florian Weber (u.a. Echo Jazz, WDR Jazzpreis, Ehrenpreis des internationalen Mozartwettbewerbs) entwickelt, mit dem sie gemeinsam die Möglichkeiten des Duo Spiels ergründet. Durch die Verbindung von Webers ausdrucksstarkem Klavierspiel und Kompositionen mit Schnabels Spielweise und Werken überzeugt das Duo mit stilistischer Vielfalt und gefühlvollem Zusammenspiel.

Wichtiger Hinweis: Anna-Lena Schnabel gehört im Corona-Kontext zur Risikogruppe. Wir wollen das Ansteckungsrisiko minimieren, daher besteht bei diesem Konzert Maskenpflicht und es ist ein Bürgertestnachweis erforderlich. Ein Selbsttest reicht nicht aus.

Anna-Lena Schnabel: Saxophon, Querflöte
Florian Weber: Klavier



Freitag 14.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

JazzWoche Hannover: Jazz Sessions

Die Sessions sind ein wichtiger Treffpunkt der Hannoveraner Jazzszene. Hier kommen Profi- und Amateurmusiker:innen, Musikstudent:innen, alteingesessene Musiker*innen und Jazzliebhaber:innen aus Hannover und Umgebung zusammen. In diesem Jahr präsentiert der Kulturpalast unter dem Motto „Neues vom Neuen Haus“ junge Hannoveraner Bands. Die Sessionopener sind unter anderem das Quartett Lunar X sowie das Trio Vylla.



Samstag 15.10.

Beginn
19.30 Uhr

Ort
Kino im Künstlerhaus

Lara Lübbe-Tentett

Uraufführung der Jazz-Oper „Dear Sisyphus, you don’t have to roll your stone anymore“. Ein musikalischer Zyklus in sieben Teilen, Komposition und Arrangement: Lara Lübbe.

Lara Lübbe ist Sängerin, Komponistin und Arrangeurin. Sie studierte u.a. Jazz-Gesang in Hannover und kehrt nun mit einer aktuellen Komposition, einer Uraufführung in ihre alte Heimat zurück! Seit vielen Jahren ist sie in den Bereichen Neue Musik, A Capella, Improvisation und vor allem Jazz unterwegs. Und all diese Stilistiken finden sich wieder in ihrem neuestens Werk, dem Zyklus „Dear Sisyphus“. Schon früher komponierte Lara Lübbe für verschiedene Besetzungen und vertonte in ihren musikalischen Programmen Lyrik. Kernstück der aktuellen Komposition bildet eine Gedichtvertonung der in Deutschland lebenden amerikanischen Lyrikerin Molly Bashaw „The End of Myth“, aus der auch das Zitat des Titels stammt. In einer Zeit der Krisen, der Angst, des drohenden Chaos und des verordneten Durchhaltens sucht die Künstlerin nach einem möglichen Weg aus der Krise heraus. Was wäre, wenn Sisyphos seinen Felsen einfach hätte loslassen dürfen? Hätte er es auch wirklich getan, wenn er gekonnt hätte? Können wir auf Erlösung hoffen? Und wie würde sich das anfühlen? Eingeladen wird zu einem ungewöhnlichen musikalischen Abend mit einer Vielfalt klanglicher Facetten, mit moderner Lyrik, vokale Klängen, Grooves und Melodien – mit einer Klangästhetik aus dem modernen europäischen Jazz. Und dies in großer Besetzung!



Samstag 15.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
St. Martini-Kirche, Brelingen

Laura Marti & Nataliya Lebedeva

Zwei fabelhafte ukrainische Musikerinnen sind zu Gast in Brelingen: Die Jazz/Rock/Pop-Sängerin Laura Marti und die Pianistin Nataliya Lebedeva musizieren seit langem im Duo.
Beide sind auch renommierte Komponistinnen, spielen in eigenen Bandprojekten und treten regelmäßig bei zahlreichen internationalen Jazzfestivals auf. Laura Ashotivna Martirosyan, bekannt als Laura Marti, ist Sängerin, Songwriterin, Texterin, Schauspielerin und Model. Die stolze Ukrainerin mit ihrer charakteristischen samtigen Stimme hat armenische Wurzeln und ein brasilianisches Herz. Sie wurde mit international renommierten Preisen ausgezeichnet und arbeitete mit Weltstars wie Bobby McFerrin, Lars Danielsson oder Magnus Öström zusammen. Sie hat zudem mehrere Studioalben aufgenommen. Am Klavier wird sie von ihrer langjährigen musikalischen Partnerin Nataliya Lebedeva begleitet. Bis zum Ausbruch des Krieges arbeitete Nataliya Lebedeva als Professorin an der staatlichen Musikakademie in Kiew. Nach den Erlebnissen in den Schutzräumen von Kiew während der russischen Invasion haben beide Künstlerinnen die Flucht nach Westen über Rumänien, Polen und Deutschland ergriffen.


Samstag 15.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

The Untouchables

Heute eröffnen The Untouchables (Stepan Shadikyan Band) ihre neue Konzertreihe in der Marlene. Die Band lädt  zur gemeinsamen Musikreise ein und hat dazu einen Special Guest aus der Ukraine / Polen dabei. Sergiej Kriuczkow ist ein Multitalent. Er begeistert nicht nur als Schauspieler, sondern ist in erster Linie auch ein sehr gefragter Musiker in der Jazz-Szene und begeistert seit Jahren sein Publikum mit seiner besonderen Stimme und seiner Art, Trompete zu spielen. Neben ihm darf natürlich die fantastische Sängerin Inna Vysotska nicht fehlen.



Sonntag 16.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Antonia Hausmann Teleidoscope

Mit ihrem neuen Projekt Teleidoscope präsentiert sich die Leipziger Posaunistin Antonia Hausmann erstmals mit einem Programm eigener Kompositionen. Das gleichnamige Album ist soeben bei Nils Wograms Label nWog Records erschienen.
In ihren Stücken ermutigt Antonia Hausmann die Perspektive zu wechseln und die eigene Wahrnehmung immer wieder aufs Neue zu hinterfragen. Inspiration für ihre musikalischen Geschichten sind Begegnungen, Momente und Eindrücke, die die Leipzigerin zwischen der Oberlausitz und Peking erfahren und gesammelt hat. In diesen Kompositionen gib tes keinen Platz für Eitelkeiten, stattdessen eine breite Palette an Ideen, die nie angestrengt oder ausgedacht wirken. Die Quelle dafür ist Hausmanns unverstellter Zugang zu einer emotionalen Erzählweise – Kammerjazz mit Pop-Appeal. Ohne Bass, dafür mit Posaune und Bassklarinette – eine in dieser Konsequenz seltene Paarung, der Hausmann und ihr Bläserpartner, Damian Dalla Torre, immer wieder neue Facetten des Zusammenspiels abzugewinnen vermögen.
Komplettiert wird die neue Band durch zwei weitere Topsolisten der Leipziger Szene: Philipp Scholz, Schlagzeug und Johannes Bigge, Klavier. Der musikalische Background für ihre Arbeit sind Erfahrungen, die sie als gefragte Side-Frau in unterschiedlichsten Genres sammeln konnte. So stand und steht sie mit Popgrößen wie Clueso, Joris oder Kat Frankie auf der Bühne, bereichert die Musik von Liedermacherin Sarah Lesch und fühlt sich aber auch im Elektro- und Indie Kontext (Karl die Große, Wooden Peak & Philipp Rumsch Ensemble) wohl. Nicht zuletzt ist sie Mitglied renommierter Jazzformationen wie dem Trio Diktion (Leipziger Jazznachwuchspreis 2014) und dem Volker Heuken Sextett.
Antonia Hausmann – Posaune, Komposition; Damian Dalla Torre – Bassklarinette, Tenorsaxophon; Johannes Bigge – Klavier; Philipp Scholz – Schlagzeug und Vibraphon



Mittwoch 19.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Cyrille Aimée

Für die Grammy-nominierte Künstlerin Cyrille Aimée ist Improvisation nicht nur eine Technik, sondern eine Lebenseinstellung. Die gefeierte Sängerin wagte den Sprung vom Singen an Europas Straßenecken zu den renommiertesten Jazzfestivals der Welt und wurde bald durch die New York Times ausgezeichnet als „aufsteigender Stern in der Galaxie der Jazzsänger“. Die in der kleinen französischen Stadt Samois-sur-Seine als Tochter eines französischen Vaters und ihrer dominikanischen Mutter aufgewachsene Aimée vereint in ihrer Musik beschwingten Swing, französische und lateinamerikanische Anklänge sowie anmutige Folk- und Pop-Einflüsse. In den folgenden Jahren verfeinerte und erweiterte sie diese Einflüsse, indem sie Elemente der brasilianischen Musik, des Roma Jazz und der Singer-Songwriter-Traditionen integrierte. Auf ihrem letzten Album von 2019 widmete sie sich dem Werk des legendären Broadway-Songwriters Stephen Sondheim. Ihre Live-Auftritte begeistern durch ihre Spontanität und Leichtigkeit; gerade, weil sie all ihre Einflüsse zu einer begeisternden Performance bündelt.
Cyrille Aimée (voc), Hila Kulik (p), Lex Warshawsky (b), Andreas Sevendsen (d)



Mittwoch 19.10.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Seitwärts Avantgarde Jazz Session

Opener: KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) präsentieren ihre Musik nach dem Prinzip des sich frei improvisierenden  Jazz. D.h., die angebotene Musik entsteht direkt während der Aufführung. Die Musik zeichnet sich aus durch dieAufhebung der harmonischen Tonalität, bzw. Verwendung von seriellen Tonreihen, vor allem aber frreie Atonalität, freie Rhythmik ,verschiedenen Stilrichtungen (Zitate), , der Trennung zwischen Klang und Geräusch, Keine Trennung mehr zwischen Solo- und Begleitungspart, wodurch die Musiker miteinander kommunizieren und ihre Stücke entwickeln.
Volker gt-Pietsch (gr); Heiner Metell (sax); Ulrich Hoffmann (Drums und Percussion)



Freitag 21.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Omer Klein Trio

Mit seiner Gabe, modernen Jazz mit Elementen aus jüdischer und arabischer Musik zu verquicken, zählt Klein zu den wichtigsten neuen Musikern – nicht nur des Jazz. Seine Kunst ist keine der stilistischen Abgrenzung, sondern der Öffnung. Frei von Klischees, offen für alles. Von Klassik bis hin zu mediterraner Volksmusik, von Rock bis Reggae. Vom passgenauen Zusammenspiel der drei Musiker bis zum unbegleiteten Solo des Trio-Vorstehers. „Personal Belongings“ heißt die aktuelle CD des Pianisten. Es ist sein bislang persönlichstes Statement. Freiheit, Austausch und Verbindung zwischen Menschen, Ländern, Gebräuchen und Sprachen spielen darin tragende Rollen. Dieser Spurensuche wie auch Neudefinition des nach allen Seiten offenen Jazzbegriffs über zwei Stunden zuzuhören, ist ein großer Genuss. Es ist Musik, die kompakt und klar strukturiert sich logisch entwickelt, aber dennoch das Gefühl von Freiheit vermittelt. Sie wirkt klar und doch verspielt. Die große Idee dahinter: Musik als sozialer Klebstoff schließt alle Grenzen.
Omer Klein (p), Haggai Cohen-Milo (b), Amir Bresler (d)



Samstag 22.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Elmar Braß Quartett feat. Frank Delle

Der Weg führt immer wieder in den Jazz Club Hannover. Hier feierte Elmar Braß seinen ersten Erfolg im Jazz-Fach, als er 1997 den Förderpreis „Winning Jazz“ gewann. Es sollte nicht seine letzte Ehrung sein. 2008 und 2009 wurde er aus einer Bewerberzahl von mehr als 500 Pianisten weltweit zum Finale der besten Zehn beim internationalen Klavierwettbewerb des Jazzfestival Montreux eingeladen. Mittlerweile ist Braß nicht nur ein in Hannover geschätzter Vertreter der klassischen Piano-Jazz-Trio-Tradition, sondern international anerkannter Meister der blauen Noten. Als Bandleader spielte er mit seinem Trio mehrere Alben für das japanische Label „Atelier Sawano“ ein. Der Weltklasse-Gitarrist Peter Bernstein lobte Braß als „einen großartigen Pianisten, der die Essenz des Jazz mit intensiver Virtuosität und enormen Swing verinnerlicht hat.“ Für sein Herbst-Gastspiel im Club verstärkt Braß sein Stamm-Trio um Bassist  Martin Gjakonovski und Schlagzeuger Christian Schoenefeldt mit Tenorsaxofonist Frank Delle. Delle ist festes Mitglied der großartigen NDR-Bigband und dort eigenständiger Solist mit voluminösem Sound und herausragenden Improvisationen.
Elmar Braß (p), Frank Delle (sax), Martin Gjakonovski (b), Christian Schoenefeldt (d)



Donnerstag 27.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

Blues Joint Session

mit Kay Steffens. Eintritt frei



Freitag 28.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Milt Jackson Projekt

Milt Jackson Project (MJP) – so heißt eine Formation, mit der sich der Vibraphonist Matthias Strucken seinem musikalischen Idol zuwendet: dem legendären Jazz-Vibraphonisten Milt Jackson, der als Mitbegründer des Modern Jazz Quartetts (MJQ) weltberühmt wurde. Musikalisch legt das MJP vor allem den Schwerpunkt auf die Musik, die Milt Jackson in den 70ern bis 90ern mit Künstlern wie Oscar Peterson, Monty Alexander oder Ray Brown gespielt hat: soulige, bluesige und zum Teil funkige Stücke mit viel Raum für Improvisationen. In Verbindung mit Eigenkompositionen und eigenen Arrangements entsteht so ein sehr rundes und abwechslungsreiches Programm, das dem kategorischen Imperativ eines jeden Jazzmusikers gerecht wird – es muss swingen. Gemeinsam mit Martin Sasse (Piano), Matthias Nowak (Kontrabass) und Dominik Raab (Drums) bringt Matthias Strucken die Musik Milt Jacksons, die bei vielen Jazzfans in den Plattenschränken steht, aber leider sehr selten „live“ aufgeführt wird, wieder auf die Bühne.
Matthias Strucken (vib), Martin Sasse (p), Matthias Nowak (b), Dominik Raab (d)



Samstag 29.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Quest

Der Begriff „Allstar-Team“ wird im Jazz gerne und oft benutzt, hält aber selten, was er verspricht. Die Musiker, die das Quartett Quest bilden, nennen sich gar nicht erst Allstars. Dabei hätten sie es sich redlich verdient. Jeder von ihnen durfte unter eigenem Namen Alben veröffentlichen – und damit Jazzgeschichte schreiben. Sie alle sind Legenden und spielten mit den ganz Großen – von Miles Davis bis Herbie Hancock. Die Tatsache, dass sie als Quest (zu Deutsch: Suche) antreten, sagt viel über ihren Sound aus. Es geht weniger um die Zurschaustellung ihrer solistischen Fähigkeiten, als um ein gemeinschaftliches Ausloten expressiver Möglichkeiten. Der Saxophonist Dave Liebmann, der Pianist Richie Beirach, der Bassist Ron McClure und der Schlagzeuger Billy Hart spannen dabei einen weiten Bogen von intensiven Improvisationen zu lyrischen Balladen und re-arrangierten Standards. Die versierten Jazzmusiker kennen sich fast 50 Jahre, wodurch sich das fast telepathische Verständnis erklärt, das ihre Musik ohne doppelten Boden frisch und unvorhersehbar anmuten lässt.
Dave Liebman (sax), Richie Beirach (p), Ron McClure (b), Billy Hart (d)



Sonntag 30.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhall

Felix Lopp Nonett

Das Felix Lopp Nonett versteht es, geschickt stilistische Einflüsse aus osteuropäischer und skandinavischer Folklore mit improvisierter klassischer Musik, dem experimentierfreudigen Contemporary Jazz bis hin zur brachialen Klanggewalt der modernen Rockmusik zu verbinden. Getragen werden diese Einflüsse durch geistreiche Kompositionen, die versuchen jeder musikalischen Idee ihren Raum zu geben, ohne dabei einen roten Faden aus dem Auge zu verlieren. So erschafft das Felix Lopp Nonett auch durch seine ungewöhnliche Besetzung eine eigene Klangwelt, die mitreißend, sensibel und sehnsüchtig, aber auch mutig, bewusst und neu ist.
Janna Berger – Gesang; Volkan Tan – Saxofon; Felix Lopp – Klavier; Sebastian Bauer – Bass; Matthias Meyer – Schlagzeug; Patrick Huss – Percussion; Max Eisinger – Violine; Kaja Nieland – Viola; Mathis Ubben – Cello



November


Dienstag 15.11.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Theater am Aegi

JazzNights: Michael Wollny Trio

Michael Wollny ist der »vollkommene Klaviermeister« und »der bescheidene Klavierstar,« wie die FAZ respektive die Main Post wissen, noch dazu laut Der Spiegel »einer der wenigen deutschen Jazzmusiker, die es in die Popcharts schaffen.« Seine Band gilt als »eines der großen Jazz-getriebenen Piano Trios« (The Guardian), sogar als »aufregendstes Pianotrio der Welt« (Die Zeit). Der vielfach und vor allem international preisgekrönte Künstler hinter so großartigen Alben wie ›Wunderkammer‹ oder ›Traumbilder‹ ist ein Phänomen, vor allem auch weil er so unfassbar und dabei eindeutig zwischen Jazz und Klassik, zwischen Björk, Hindemith und Heinrich Heine, zwischen Improvisation und Komposition vermittelt. Wollnys schönste Spielwiese ist dabei sicherlich sein Trio, ein Bandformat, das seinen Visionen in Sachen Harmonie und Rhythmus bestens passt. Jetzt geht der »Jazz-Star« (Der Spiegel) damit auf JazzNights-Tour – mit Eric Schaefer, dem ursprünglichen Schlagzeuger seines legendären Trios [em], und dem amerikanischen Bassisten Tim Lefebvre, bekannt auch von seiner Arbeit mit Donny McCaslin und darüber hinaus David Bowie. Ein Konzert mit diesem Ausnahmemusiker und seinen beiden handverlesenen Kollegen ist so etwas wie die Quintessenz seiner Herangehensweise: so inspiriert wie inspirierend, überraschend und frei, und vor allem traumhaft und wunderbar.