Februar


Donnerstag 29.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

The Ellingtones

Jazz aus Hannover für den guten Zweck: Gemeinsam mit der Niedergerke Stiftung laden wir zu einem Abend voller Klassiker des Jazz und Swing. Die ELLINGTONES haben sich nicht nur der Jazz-Musik ihres Namensgebers Duke Ellington verschrieben, sie widmen sich vielmehr der gesamten Bandbreite des klassischen Jazz, ergänzt um spannende Eigenkompositionen. Zudem stellt die Band mit Vorliebe Hits aus Pop und Soul auf den Kopf, um sie in einem eigens arrangierten, jazzigen Gewand neu erstrahlen zu lassen. Die ELLINGTONES, die sich mit ihrem modernen Sound und Stil längst über Hannover hinaus einen Namen machen konnten, nehmen ihre Zuhörer mal swingend, mal soulig mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch die Musik der letzten Jahrzehnte. Wir freuen uns auf eine stimmungsvolle Benefizveranstaltung im Jazz Club!
Joscheba Schnetter (voc), Achim Kück (p), Michael Cammann (b), Thomas Richter (d)



Donnerstag 29.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage



März


Freitag 01.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Muriel Grossmann Quartet

Geboren in Paris, aufgewachsen in Wien, wohnhaft seit über 20 Jahren auf Ibiza: der Werdegang der Saxophonistin Muriel Grossmann reflektiert ihre kulturelle Offenheit. Mit fünf Jahren begann sie klassische Flöte zu lernen, erst mit 21 entdeckte sie das Saxophon. Und die Faszination spiritueller, Groove-bezogener Jazzmusik. Ihr Debut-Album „Quartet“ von 2008 katapultierte sie schlagartig ins Rampenlicht. Ihre Musik, irgendwo angesiedelt zwischen Post-Bop und Aufbruchsstimmung, erinnert an die hymnischen Tondichtungen von John und Alice Coltrane, Pharaoh Sanders oder Kamasi Washington – schwebt aber in einem völlig eigenen Kosmos. Das Feuilleton feiert sie als heimliche Pionierin eines Revivals des spirituellen Jazz der Sechzigerjahre. Mit ihrem Quartett ist sie nun erstmals im Jazz Club Hannover zu Gast, um ihr aktuelles Album „Devotion“ vorzustellen.
Muriel Grossmann (sax), Radomir Milojkovic (g), Abel Boquera (org), Uros Stamenkovic (d)



Samstag 02.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Haus Brelinger Mitte

17. Winterjazz Brelingen/ Wedemark: Jonas Timm – „Morbu“

Was ist, wenn ein Gefühl welches in einer anderen Sprache mit einem einfachen Wort beschrieben werden kann, plötzlich unzählige Sätze erfordert um eine Umschreibung zu liefern? Die Möglichkeit dies mit Harmonien, Melodien und Rhythmen zu tun, versuchen die 5 Musiker von MORBU voll auszuschöpfen. In ihren Herkünften verteilt, aber ihren musikalischen Destinationen vereint, reisen sie musikalisch durch den Kosmos des Jazz und machen hier und da Ausflüge in europäische und Südamerikanische Musiktraditionen um am Ende einen eigenen Weg der Übersetzung gegangen zu sein. In seinem Quartett Morbu zeigt der Leipziger Pianist zusammen mit Gitarrist Bertram Burkert und Tino Derado am Akkordeon, wie man sich trotzdem nicht ins Gehege kommt. Bassist Lorenz Heigenhuber und der argentinische Schagzeuger Diego Pinera komplettieren die Band.
Jomas Timm – Piano; Tino Derado – Akkordeon; Bertram Burkert – Gitarre; Lorenz Heigenhuber – Bass, Diego Pinera – Schlagzeug



Samstag 02.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

York

Der Mann verkörpert unzweifelhaft die hannoversche Soul- und Jazz-DNA. Seit fast 40 Jahren taucht der Multiinstrumentalist vorwiegend als Saxophonist und Flötist im Line-Up legendärer Bands und Künstler auf. Er ist auf über 100 CD-Produktionen zu hören. Seine Dienste sicherten sich u.a. Randy Crawford, Phil Collins, Mousse T., Jazzkantine, Bahama Soul Club oder Spice. Parallel dazu arbeitete er an eigenen Projekten wie dem deutsch-afrikanischen Projekt „Culture Clan“ mit dem er in Südafrika einen Nr. 1 Hit landete und ausgezeichnet wurde. Im Jazz-Club stellt er nun sein eigenes Projekt „The SoulJazz Experience“ mit einem Allstar-Line-Up vor. “Beeindruckend ist die stete Balance zwischen musikalischer Akkuratesse und dem Mut zur analogen Spiellücke. YORK genießt hör- und spürbar seine neuen kreativen Freiheiten”.
York (sax, fl, dJing), Rachelle Jeanty (voc), Kristof Hinz (d), Christian Decker (b), Ralph King (g), Martin Meyer (rhodes, org)



Sonntag 03.03.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Rampe

Tonhallenorchester

Seit seiner Gründung Anfang 2014 hat sich das Tonhallenorchester Hannover intensiv damit beschäftigt, neue Ansätze zur Organisation eines großen Ensembles zu erforschen. Dabei experimentiert das Orchester mit verschiedenen Methoden wie dem Dirigieren mittels Handzeichen, der Interpretation grafisch notierter Kompositionen und gemeinschaftlicher Improvisation.Claudia Burghard – Stimme
Richard Häckel – Saxophone
Andreas Burckhardt – Sopranino & Alto Saxophone
Felix Petry – Tenor Saxophone
Hauke Schlüter – Bariton Saxophone
Ove Volquartz – Bassklarinette
Hans Wendt – Posaune
Lars Kuklinski – Trumpet
Eberhard Meisel – Elekt. Zither, Effekte
Klaus Spencker – Elekt. Gitarre, Effekte
Eike Wulfmeier – Piano
Clara Däubler – Kontrabass
Jürgen Morgenstern–Feise – Kontrabass, Stimme, Leitung Johanne Keller – Kontrabass
Willi Hanne – Schlagzeug, Perkussion, Leitung

 



Donnerstag 07.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage



Freitag 08.03.

Beginn
19.30 Uhr

Ort
Tonhalle

Jazz History – die Hörlounge in der Tonhalle

Die Hörlounge in der Tonhalle Hannover ist eine neue Vortragsreihe über die Geschichte des Jazz, von den Anfängen in Afrika bis zu moderner Klangelektronik. An ausgewählten Terminen lädt Gastgeber Klaus Spencker zu einem entspannten Abend für alle Fans und Liebhaber des Jazz. Eine Hörlounge für alle, die wissen und verstehen wollten … Im 10. und letzten Teil der Jazz History Hörlounge geht es um die Entwicklungen des Jazz in den 1990er Jahren. Vernetzung, Elektronik, Vielfalt, Klassizismus, Jazzausbildung und Europäischer Jazz sind einige der Themen des Abends.



Samstag 09.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tagesstätte des Balance e.V., Werner-Baesmann-Park, Berenbostel, Birkenweg 80

Inga Lühning & André Nendza

Clarity, Passion, Songs – unter diesem Titel verschmelzen Rock, Pop und Jazz zu eigenständigen Interpretationen – Titel von u. a. Degenhardt, BAP, van Veen, Element of Crime und Marianne Faithful und vielen anderen erklingen im neuen Gewand. Konzert des Jazz Club Garbsen



Sonntag 10.03.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Felix Petry Trio featuring Lisa Stick

In diesem zeitgenössischen Jazz–Trio treffen Musizierende mit individueller Klangsprache und reichem Erfahrungsschatz aufeinander. Die Grundlage des Repertoires bilden Originalwerke, in denen Einflüsse von Avantgarde, Folk und Modern Jazz hörbar werden. Das Programm umfasst sowohl freies Powerplay als auch bluesig erdige Kompositionen. Im Rahmen der Tonhallenkonzertreihe präsentiert das Felix Petry Trio herausragende Jazzmusikerinnen dem Publikum in Hannover. Diesmal ist die in Hamburg lebende Posaunistin Lisa Stick zu Gast.

Lisa Stick lebt als freischaffende Musikerin in Hamburg. Sie hat Jazzposaune an der „Hochschule für Musik und Theater Hamburg“ bei Nils Landgren und Dan Gottshall studiert und ein Masterstudium namens „Nordic Master“ in Skandinavien absolviert, in dessen Rahmen sie 2013 bis 2015 halbjährig von Stadt zu Stadt zog (Aarhus (DK), Stockholm, Helsinki). Konzertreisen führten sie bisher nach Skandinavien, in den Nahen Osten und nach Ägypten („German Women’s Jazz Orchestra“), nach England, in die Slowakei, die Schweiz und in die USA. 2016 war sie mit der NDR Bigband und Al Jarreau in Norwegen, Frankreich und Deutschland unterwegs. 2012 erhielt ihr deutsch– skandinavisches Quintett „Flickstick“ den Jazzbaltica Förderpreis. 2015/2016 war Lisa Stick Stipendiatin der Claussen Simon Stiftung im Programm „Unseren Künsten“.
Lisa Stick – Posaune; Felix Petry – Tenor Saxophone; Clara Däubler – Kontrabass; Willi Hanne – Schlagzeug, Perkussion



Mittwoch 13.03.

Beginn
17.00 Uhr

Ort
Käthe-Kollwitz-Schule, Podbielskistraße 230

Offene Jam Session

für alle, die (noch) keine Jazzprofis sind.



Mittwoch 13.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Ulita Knaus

Manche Themen werden nie alt, die dazugehörigen Gefühle noch viel weniger. Die Liebe, auch und besonders zur Poesie und zum Jazz, gehören für Ulita Knaus dazu. Für ihr achtes Soloalbum „Old Love And New“ bringt die Ausnahmesängerin und Komponistin erstmals diese beiden Herzensangelegenheiten zusammen. Die vierzehn wunderschönen Neukompositionen aus ihrer Feder sind zu Gedichten ihrer Lieblingsdichterinnen entstanden – es sind zeitlose Texte, immer emotional und manchmal auch politisch, die Ulita Knaus mit einer ergreifenden Leichtigkeit zu neuem Leben erweckt. Schon jetzt wirken die Songs, auch weil Ulitas Band so fabelhaft swingt, wie wiederentdeckte Standards aus der großen Songbook-Ära von Cole Porter oder den Gershwins. Wer in dieser schwierigen Zeit beswingt Liebe erfahren will, darf dieses Konzert nicht verpassen.
Ulita Knaus (voc), Lisa Wulff (b), Tupac Mantilla (d), Martin Terens (p)



Donnerstag 14.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Faust, Warenannahme

Jazz’n’Poetry

Der hannoversche Jazz-Slam



Donnerstag 14.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open satge



Samstag 16.03.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
eventlocation b5, Burgdorf, Braunschweiger Straße 5

Monsieur Pompadour

Gypsy Jazz und Sinti Swing mit Ernesto (gt, voc), Ferenc Hegedütok (v, voc, singende Säge), Florian von Frieling (gt, mand, bj, voc,)  und Antti Virtaranta (kb, voc)



Samstag 16.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Haus Brelinger Mitte

17. Winterjazz Brelingen/ Wedemark: Athina Kontou – „Mother“

Zusammen mit ihrem Ensemble gräbt Athina Kontou in der griechischen Musikwelt, um die Frage zu beantworten, wie ihre Identität als Jazz-Musikerin mit ihren griechischen Wurzeln zusammenhängt. Die traditionellen Musiken reichert sie durch zeitgenössische Klangwelten an und kreiert eine Atmosphäre, die intuitiv zugänglich und persönlich geprägt ist. Mit ihr auf der Bühne stehen drei etablierte Musiker der Kölner Jazzszene. Das Debüt von Mother „Tzivaeri“ ist bei nWog-Records, dem Label von Nils Wogram, erschienen und wurde für den Preis der Deutschen Schallplatten Kritik nominiert.
Athina Kontou – Bass; Luise Volkmann – Saxophon; Lukas Leidinger – Piano; Dominik Mahnig – Schlagzeug
Foto: Thekla Ehling



Samstag 16.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Devils Of Moko

Das Piano-Trio “Devils of Moko” zählt zu den aufregendsten Vertretern der neuen, wilden UK-Jazz-Szene. Nonkonformismus ist ihr Modus Operandi. Es ist “Jazz, der keine Grenzen kennt”, sagen sie selbst über ihre Musik. “If music is water, we are like fish,” erklärt Bassist Mulele Matondo, der zusammen mit Dominic J Marshall (Piano/Synth) und Sam Gardner (Drums) das teuflische Trio bildet. Die drei spielten bislang in Bands wie Cinematic Orchestra, Kongo Dia Ntotila oder Septabeat. Ensprechend breit gefächert ist ihr Klangbild: Drum’n’Bass, Electro, afrikanische Grooves, Pop, Soul und moderner Jazz verschmelzen zu einem Strom aus Sounds und Rhythmen und zeigt uns die Zukunft des Jazz auf. “There is no ego to be found in Devils Of Moko. Their music is organic, each note in response to another, a constant dialogue.”
Mulele Matondo (b), Dominic J Marshall (p, synth), Sam Gardner (d)



Sonntag 17.03.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Retro

Das Konzertprojekt „Retro“ ist ein Rückblick auf den Jazz der 70er Jahre. Der Klang dieser Periode war geprägt von Experimenten zwischen Jazz, Rock und freier Improvisation. Was später häufig allzu kommerziell in Fusion oder Pop–Jazz überging hat seinen Ursprung in einer lebendigen und offenen Musik, in der die Energie des Rock mit der Komplexität und Freiheit des Jazz kombiniert wurde. Politonalität, freie Improvisation, elektronische Klänge und intensive Rhythmen sind nur einige Elemente, die diese Musik prägten und die im Projekt „Retro“ neu betrachtet werden. Um diesen Klang wiederzubeleben, hat Klaus Spencker namhafte Kollegen der norddeutschen Szene um sich versammelt. Als Partner ist diesmal der Oldenburger Ausnahmegitarrist Martin Flindt mit dabei. Die Basis des Projekts bildet das Klaus Spencker Trio mit Peter Schwebs am Bass und Bertram Lehmann am Schlagzeug.
Am Vortag des Konzerts ist in der Tonhalle ein Workshop zum Thema „modaler Jazz als Übergangsphase zu modernen und freien Spielformen“ geplant.
Klaus Spencker & Martin Flindt – Gitarre



Donnerstag 21.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage



Freitag 22.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

„Blues Joint“ – Session

Blues, Swing, Boogie Woogie …



Freitag 22.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Bergmann Moritz Quintett

Frei nach dem Motto „alte Bekannte – neue Band“ verwirklichen der Kölner Trompeter Matthias Bergmann und der Oldenburger Saxophonist Raimund Moritz ein Bandprojekt mit ihren Lieblingsmusikern. Die Hamburger Gitarristin Sandra Hempel, seit 2018 Mitglied der NDR Bigband, kam ihnen ebenso schnell in den Sinn wie der Hannoveraner Bassist Peter Schwebs und der Oldenburger Schlagzeuger Christian Schoenefeldt. Ihre erste CD „Moodswing“ hat die Band im Osnabrücker Studio „Fattoria Musica” 2019 aufgenommen. 2023 folgte die Aufnahme der aktuellen, zweiten CD „Where It Belongs“. Je vier Eigenkompositionen der Bandleader, ergänzt durch ein Stück aus der Feder Hempels, bilden die Ausgangsbasis für Interaktion, individuelle spielerische Glanzlichter, vor allen Dingen aber gemeinsame Spielfreude. Musik, die modern und zeitgemäß, dabei aber stets melodisch und swingend daherkommt.
Matthias Bergmann (fgh, trp), Raimund Moritz (ts, ss), Sandra Hempel (g), Peter Schwebs (b), Christian Schoenefeldt (d)



Sonntag 24.03.

Beginn
11.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Jazz Club Hannover Quartett

Jedes Jahr im Frühjahr erblüht der Lindener Berg in blauer Blütenpracht. Unter den „Bergbewohnern“ ist es eine beliebte Tradition, die Scilla-Blüte mit einem Bergfest zu feiern, das sich mittlerweile über drei Wochen zieht. Der Jazz Club Hannover öffnet am Sonntag, den 24. März, von 11 Uhr bis 17 Uhr seine Türen und lädt Jung und Alt zu einem Besuch in den legendären Jazzkeller ein. Bei Kaffee und Kuchen können die Besucherinnen und Besucher die ganz besondere Clubatmosphäre auf sich wirken lassen und swingendem Live-Jazz lauschen. Karin Fischer (Gesang), Lothar Krist (Saxophon), René Rooimans (Hammond-Orgel), und Lennart Voß (Schlagzeug) liefern als „The Jazz Club Hannover Quartett“ den passenden Soundtrack für einen entspannten Sonntag.
Karin Fischer (voc), René Rooimans (org), Lothar Krist (sax), Lennart Voß (d)
Der Eintritt ist frei.



Donnerstag 28.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage



Sonntag 31.03.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

AGogol & NaabtalDeath invites Dag Magnus Narvesen

Das frei improvisierende Hannoversch–Berliner Duo AGogol & NaabtalDeath hat sich diesmal den norwegischen Schlagzeuger Dag Magnus Narvesen zum gemeinsamen Musizieren eingeladen. Dag Magnus Narvesen stammt aus der vielfältigen und renommierten norwegischen Jazzszene, leitete Bands wie Sasquatch, das Kitchen Orchestra und war Mitglied von Gunhild Seims Time Jungle. Zu seinen aktuellen musikalischen Unternehmungen gehören sein hochgelobtes Oktett Damana, das Schlippenbach/Narvesen Duo, Dag Magnus Narvesen kvintett, Harri Sjöströms Move Quintett und Up and Out, Didrik Ingvaldsen Orchestra und Aki Takases Japanic. In der Zusammenarbeit mit diesen und anderen Bands, vor allem aus der Berliner Szene wie z. B. Aki Takase und Alexander von Schlippenbach, hat er sich einen Ruf als hochqualifizierter Schlagzeuger und zuverlässiger musikalischer Partner erworben. Narvesen hat eine sehr starke kompositorische Grundlage in seiner improvisatorischen Arbeit, und mit entschlossener Sensibilität bringt er sowohl melodische als auch harmonische Qualitäten gefühlvoll in sein dynamisches Schlagzeugspiel ein. Im Mittelpunkt seines musikalischen Ansatzes stehen aktives, aufmerksames Zuhören, ein energischer und großzügiger Spielstil und das Finden kreativer Lösungen für einen reinen kollektiven Ausdruck.
Dag Magnus Narvesen – drums NaabtalDeath – amplified zither, FX AGogol – electric tabletop guitar, FX



April


Freitag 05.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Ganna Ensemble

Das Ganna Ensemble ist das multinationale Ethno-Jazz Quintett der ukrainischen Sängerin und Komponistin Ganna Gryniva aus Berlin. Seit 2015 tritt Ganna mit Neuinterpretationen alter ukrainischer Folklore-Lieder in Europa auf. Das Repertoire der Band ist inspiriert von Ganna Grynivas Forschungsreisen in verschiedene Regionen der Ukraine. Sie interviewte Großmütter und Großväter in den Karpaten, in Dörfern in der Nähe von Kyjiw und Poltawa. Die Folkloresängerinnen und -sänger erzählten ihr Geschichten aus ihrem Leben und sangen die alten Lieder über Liebe, Krieg, das Erwachen des Frühlings nach dem langen Winter und über die starken Frauen der Ukraine. Diese Lieder bestehen oft nur aus einer Melodie, Gannas Stimme und ihre Bandmitglieder tragen mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen dazu bei, die Schönheit der alten Lieder neu zu entfalten.
Ganna Gryniva (voc), Wanja Slavin (sax), Povel Widestrand (p), Tom Berkmann (b), Mathias Ruppnig (d)



Samstag 06.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Soul Chemistry feat. Erena Terakubo

Gefeiert als legitimer Nachfolger Cannonball Adderelys blickt der Altsaxophonist Vincent Herring auf viele erfolgreiche Gastspiele in Hannover zurück. Sein Erfolgsrezept: swingende und mitreißende Saxophonchorusse, die die Tradition des Be- und HardBop mit viel Soul aufladen. Am überzeugendsten gelingt ihm diese Melange mit dem Projekt Soul Chemistry, das Herring mit dem Schweizer Schlagzeuger Joris Dudli unterhält. Hier stimmt – wie der Bandname erahnen läßt – die Chemie zwischen den Musikern. Sie spielen nach eigenem Bekunden “swingend – groovige, aber stets äußerst gefühlvolle Jazzmusik von heute”. Unterstützt werden Dudli und Herring dabei vom Shootingstar an den Saxophonen, Erena Terakubo (Kenny Barron, Christian McBride) und den beiden New Yorker Spitzenmusikern Gary Fisher (Chet Baker, Richard Bona) am Klavier und Essiet Essiet (Art Blakey, Dollar Brand) am Bass.
Vincent Herring (sax), Erena Terakubo (sax), Gary Fisher (p), Essiet Essiet (b), Joris Dudli (d)



Samstag 13.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Friend’n Fellow

Ihre Reise begann 1991 in Leipzig und ist noch lange nicht zu Ende. Damals erkannten Constanze Friend und Thomas Fellow, dass nur mit Gitarre und Stimme der Klang einer ganzen Band eingefangen werden kann. Seitdem produzierte das Duo elf Alben, verkaufte über 100.000 Tonträger und begeisterte Menschen in Metropolen wie New York, Peking oder Warschau. Beide Instrumente sind losgelöst von Konventionen und geben sich sowohl im Studio als auch im Konzertsaal der Melange aus Konzeption und intuitiver Spielfreude hin. Daraus entspringt ein wildes Mosaik: Mal Jazz, mal Blues, mal Country – aber immer Soul. Ihre Live-Konzerte grenzen dabei fast an Zauberei. Laut eigener Aussage gelingt es ihnen sogar, „dass Raum und Zeit im Kosmos von Friend‘n Fellow zu Pulverstaub zerfallen“.
Constanze Friend (voc), Thomas Fellow (g)



Mittwoch 17.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Ntjam Rosie

Seit der Veröffentlichung des von der Kritik hochgelobten Albums „Elle“ im Jahr 2010 hat sich die 1983 in Kamerun geborene Ntjam Rosie eine treue Fangemeinde in den Niederlanden und im Ausland aufgebaut. Aus dem Heer der Neo-Soul-Queens sticht sie mit einer nach vielen Seiten offenen Sound-Vision hervor. Sicher, die Anklänge an Erykah Badu oder Solange Knowles sind unüberhörbar. Doch Rosie kocht ihr eigenes Groove-Süppchen mit Zutaten aus Soul, Pop, Jazz, R&B, Funk, gewürzt mit afrikanischer Note. Auf ihrem neuen Album “Home Cooking” wendet sich Rosie vermehrt ihren afrikanischen Wurzeln zu. Warme Harmonien, akustische Gitarrenklänge, erdige Rhythmen und melancholisch verspielte Vokaleinlagen vereinen sich zu einem atmosphärisch dichten Klangkosmos. Musik zum Träumen. Und zum Tanzen!
Ntjam Rosie (voc), Hassan Aitmoumad (g, voc), Rik van der Ouw (b, keys, voc), Koko Lawson (perc, voc), Floris Windey (trp, voc)



Samstag 20.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

krajenski.3 feat. Moore

Ihn muss man in Hannover wohl kaum noch vorstellen: Lutz Krajenski ist Stammgast im Jazz Club. Jeder kennt die Vita von „Mr. Hammond“, der sich aller- und neuerdings nur noch krajenski. nennt. Krajenski, geboren 1972, ist ein gefragter und mehrfach Echo-prämierter Arrangeur, Produzent und Keyboarder, der mit Künstlern wie Roger Cicero, Mousse-T, Omar, Randy Crawford, Mando Diao, Stefan Gwildis, Till Brönner, Yvonne Catterfeld, Udo Jürgens u.v.m. auf der Bühne und im Studio zusammenarbeitete. Für sein diesjähriges Jazz-Club-Gastspiel verstärkt er sein Trio mit dem italienischen Sänger, Pianisten und Songwriter MOORE. Dieser bezeichnet Michael Jackson, Earth, Wind & Fire und Stevie Wonder als seine größten Einflüsse. Wir dürfen uns also auf einen soulfullen Abend freuen.
krajenski. (org), Moore (voc), Dirk Berger (g), Leon Saleh (d)



Mittwoch 24.04.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Gartenheim, Hildesheimer Straße 142

Joscho Stephan Trio feat. Paulus Schäfer

„Jazz Club By Gartenheim“ – Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen herauszuragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Rock liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen. Joscho´s Youtube Version von „Hey Joe“ hat mittlerweile die 2 Millionen Marke geknackt. In Hannover wird Stephan mit Thimo Niesterok an der Trompete und Gaststar Paulus Schäfer auftreten und sich mit letzterem sicherlich einige heiße Gitarrensprints liefern.
Joscho Stephan (g), Thimo Niesterok (tp), Paulus Schäfer (g), Sven Jungbeck (g), Volker Kamp (b)



Sonntag 28.04.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Ray Greene

Ray Greene, Sänger und Posaunist, aufgewachsen in Georgia, spielte im Laufe seiner Karriere mit Koryphäen wie Aretha Franklin, den Isley Brothers oder Natalie Cole. Er ist noch immer wesentlicher Bestandteil der renommierten Soul-Fusion-Band Tower Of Power. Und nicht zu vergessen; er ist Leadsänger in der Band von Gitarrenlegende Carlos Santana. Dazwischen findet Greene immer wieder Zeit für sein eigenes Projekt, in der er der Soul-Musik seine Ehre erweist. “Stay” heißt das aktuelle Album von Greene, auf dem er an Künstler wie Sam Cooke oder Otis Reading erinnert. Ray Greene erklärt: „Soul-Musik ist das Herzstück dieser Sammlung von Songs.” Dabei fließen aber auch Elemente aus Jazz, Blues, Gospel, Pop und sogar Reggae mit ein, die gerade live seinem Soul Tiefgang und Dynamik verleihen.
Ray Greene (vox, tb), Francois Jhonson (keys), Jonas Vogelsang (g, voc), Alex Bernath (drums), TBA (b)