August


Samstag 19.08.

Beginn
15.00 Uhr

Ende
open end Uhr

Ort
Gut Harms, Neustadt, Poggenhagen

Parkbeben & Friends

Das idyllische Cross-Over-Festival für Familien und Musikliebhaber. Am Nachmittag geht es los. Zwischen spielenden Kindern im wunderschönen Park geht die Kiste der Künste auf: Natürlich viel Musik, dazu Akrobatik, Wort und Zauberei. Die Bühne unter Bäumen präsentiert Bands ausgewählt von JMI und Feinkostlampe, am See gestaltet der GUT e.V. einen Ort mit Deko und Musik und nachts wird geleuchtet. Das Herrenhaus, der Wald und die vielen Kunstobjekte erstrahlen. Mit Musik vom Plattenteller geht es durch die Nacht.
Das musikalische Programm ist weit gefasst: es kommen Römer mit Brass und groovigem Herz voll Energie, es gibt Jazz, der knallt, mit großartigen Musiker*innen, am See wird es etwas intimer wenn Singer-Songwriter in Tasten und Saiten greifen. Dazu Natur und viele liebe Menschen. Ein kleines schmuckes entspanntes herzliches großartiges wunderschönes Festival. 30 Minuten von Hannover entfernt.
Programm:
Veeblefetzer & Ashia and the Bison Rouge (präsentiert von Feinkostlampe)
Liun and the Science Fiction Band, Der Weise Panda & Tom Kölling Band (präsentiert von der JMI im Rahmen von JazzGUTunterwegs #34)
Haller, ENEST & Marie Diot (präsentiert vom GUT e.V.)
Dazu Anni Küpper mit Jonglage, die Brasswoofer, Friedrich der Zauberer und René Schack für die Kleinen, eine Feuershow, Gelesenes & DJ Nahton für die Nacht
Warm-Up am Lagerfeuer am Freitag, 18.8. ab 21 Uhr und Ausklang am entspannten Sonntag, 20.8. ab 11 Uhr
Camping möglich
Eintritt: Pay What You Can



Sonntag 20.08.

Beginn
11.00 Uhr

Ende
14.00 Uhr

Ort
Rathausinnenhof, Marktplatz 1, Langenhagen

Jazzmatinee

umsonst & draußen mit The Sazerac Swingers: Swing, New Orleans Jazz und Calypso



Sonntag 20.08.

Beginn
15.00 Uhr

Ende
19.00 Uhr

Ort
Gilde Parkbühne

School’s Out Big Band Party

Fünf Schul-Big-Bands aus Hannover und Umgebung laden bei freiem Eintritt zur großen „School’s Out Big Band Party”: Die Büsching-Street Big Band des Ratsgymnasiums Stadthagen, die KKS Big Band der Käthe-Kollwitz-Schule Hannover, die Big Band des Gymnasiums Berenbostel und die Bigband der Angelaschule Osnabrück. Darüber hinaus treten erstmals die Gewinner des 1. Hannoveraner Bläserklassencontests auf.



Sonntag 20.08.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonkappe

Frank Gratkowski und das Tonhallenorchester

Saxophonstudium an der Musikhochschule Köln bei Heiner Wiberny – Konzertexamen. Weitere Studien u.a. bei Charlie Mariano, Sal Nistico und Steve Lacy. Neben der Tätigkeit als Solist in verschiedensten internationalen Klein- und Großformationen gibt er seit 1990 Solokonzerte. Er war mit seinem Soloprogramm 1990 Preisträger des Wettbewerbes „Musik Kreativ“. (CDs „Artikulationen I“ 1991 und „Artikulationen II“ 2002) und ist seit 1999 jährlich auf ausgedehnten USA/Kanada-Tourneen. Seit 1991 arbeitet er mit dem Pianisten Georg Graewe zusammen (seit 1999 auch als Trio mit Paul Lovens, Schlagzeug oder dem Bassisten John Lindberg. 1995 gründete er das Frank Gratkowski Trio mit dem New Yorker Schlagzeuger Gerry Hemingway und dem Kölner Bassisten Dieter Manderscheid, welches seit 2000 mit dem holländischen Posaunisten Wolter Wierbos zum Quartett erweitert ist. Seit 2003 auch als Doppelquartett plus Herb Robertson, Tobias Delius, Wilbert DeJoode und Michael Vatcher.
Weiterhin gibt er seit 1996 regelmäßig Duokonzerte mit dem Saxophonisten Matthias Schubert und seit 1999 mit dem italienischen Posaunisten Sebi Tramontana. Seit 2001 konzertiert er im Trio mit Achim Kaufmann (piano) und Wilbert DeJoode (bass). 2005 erhielt er den SWR Jazzpreis. 2006 gründete er das Trio Gratkowski/Brown/Winant mit den beiden Kalifornischen Musikern Chris Brown, Piano und Live Electronics und William Winant Vibrafon und Percussion, welches im Herbst 2009 auf den Donaueschinger Musiktagen zu Gast war. Seit 2008 arbeitet er mit dem Ensemble Fo[u]r Alto, bestehend aus 4 Altsaxophonisten, welches sich auf Mikrotonale Musik spezialisiert hat und für das er das erste Programm komponiert hat.
Frank Gratkowski spielte auf nahezu jedem der großen deutschen Jazzfestivals, sowie auf zahlreichen internationalen Jazz/Neue-Musik Festivals (u.a. Vancouver, Toronto, Chicago, New York, Seattle, Quebec, Les Mans, Muelhuus, Groningen, Nickelsdorf, Krems, Barcelona, Litauen, Warschau, Prag, Bratislava, Sofia, Bukarest, Odessa, Rom, Yokohama, Huddersfield). Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen in Köln, und Arnhem sowie Workshops in Deutschland, Italien, Holland, England, Kanada, Korea und den USA. Seine Diskographie umfast mehr als 30 CDs unter eigenem Namen und unzähligen Produktionen als „Sideman“.



Freitag 25.08.

Beginn
17.00 Uhr

Ort
Anna Blume

Charlotte Joerges Trio

Fado und Jazz; um Reservierung wird gebeten



Freitag 25.08.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
bauhof Hemmingen

The Boogiesoulmates

Rhythm & Blues, Boogie Woogie & Soul mit Alicia Emmi Berg (voc), Niels von der Leyen (p) und Andreas Bock (dr)



Freitag 25.08.

Beginn
20.30 Uhr

Ende
23.30 Uhr

Ort
Seebühne, Steinhude

Petruzzo & Big Band

Swing und Jazz



Samstag 26.08.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Haus am Junkernhof, Sarstedt

Mojo 55

Blues & Swing



Samstag 26.08.

Beginn
20.00 Uhr

Ende
24.00 Uhr

Ort
Seebühne, Steinhude

Petruzzo & Combo

Jazz und Swing von Frank Sinatra, Dean Martin, Michael Bublé, ein wenig Latin & Rock’n’Roll



Samstag 26.08.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazzsalon des Stadthauses, Sorgenser Str.31, Burgdorf

Hot Rhythm & Blues Night

mit der Lohmann R&B-Kapelle, einer achtköpfigen Band von erfahrenen Hobbymusikern. Die Musik und die Performance der Lohmänner umfasst tanzbaren Rhythm & Blues, wie er von den 40er Jahren bis in die frühen 60er hinein.



Sonntag 27.08.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Tom Kölling Band

Vielseitigkeit ist Programm: das Quartett um den hannoverschen Gitarristen und Sänger Tom Kölling präsentiert Swing- und Bluesstandards aus dem American Songbook sowie eigene Kompositionen, die Stilmuster aus Cool und Modern Jazz verarbeiten, aber auch originell eigenständig klingen. Neben dem typischen Jazzgitarrensound hat die akustische Gitarre ihren festen Platz im Repertoire. Hier finden sich lateinamerikanische Einflüsse aus Bossa Nova, Samba und Neo-Tango. Das musikalische Programm zeigt sich in Stil, Sound und Rhythmus facettenreich und bevorzugt klare Formstrukturen, die aber Raum für Improvisation und Verspieltes lassen. Seit Beginn der musikalischen Arbeit 2002 zeichnet sich die Band durch personelle Kontinuität aus und überzeugt als bestens eingespieltes Ensemble genauso wie durch solistische Qualität. Drei CDs dokumentieren den Werdegang: 2005 „more of that kind“, 2011 „my blue samba“ (Roxxon), 2014 „a beautiful blend“ (HeyJazz).
Thomas Kölling – guit/vox; Dimitry Suslov – sax; Christian Flohr – bass; Alex Holtzmeyer – percussion



Donnerstag 31.08.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kulturplalast Linden

Seitwärts Avantgarde Jazz Festival

Der Kulturpalast Linden e.V. und die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz Niedersachsen e.V. veranstalten dieses besondere Festival, das bis einschließlich 3. September ein spannendes Programm an verschiedenen Orten bietet. Den Auftakt machen heute die Impro Group der HMTMH und Johnny Basement
Johnny Basement
Auf der Suche nach dem besten Spielplatz der Welt trafen sich die drei Jungs bei einer Jamsession für improvisierte Musik.
Dort stellten sie umgehend fest das sie in dieser Formation gemeinsam ungeahnte Freude entwickeln können.
Die logische Konsequenz dieses ersten euphorischen Treffens hieß: ab heute gehen wir häufiger gemeinsam auf die Suche.
Der beste Spielplatz der Welt bleibt dabei das unerreichbare Ziel, aber glücklicherweise geht es ja eher um den Weg dorthin…
Kostia Rapport – Laptop, Synths etc.
Wieland Möller – Drums & Percussion
Johannes Keller – Bass
Avantgarde Group der Hochschule für Musik, Theater, Medien Hannover(HMTMH)
In dieser Besetzung ist bis auf Schlagzeug alles verdoppelt: 
Gesang, Gitarre, Bläser, Bass. Wir spielen eine Mischung aus frei improvisierter Musik und konzeptionellen Vorgaben. Zielsetzung der zeitgenössischen Combo ist- wie der Name schon sagt- die Zeit zu genießen. Janna Berger Gesang – Marcus Lewyn Kontrabass – Chiara Raimondi Gesang – Lorenz Richter Gitarre – Julian Scarcella Gitarre – Jan Schmidt Posaune – Matthias Schubert Tenorsaxophon – Martin Schwarz Elektrobass – Lennart Voß Schlagzeug



September


Freitag 01.09.

Ort
Zum Stern

„Mississippi liegt mitten in Linden“

Live Music: Alwin Schönberger (vcl. gtr) aus Wien; Vortrag: „Rare Blues From the 20`s to the 50’s“, Referent: Lonesome Nighthawk. „Glaubwürdig und ehrlich“ urteilten die Oberösterreichischen Nachrichten über Alwin Schönberger, der sich dem rennomierten Musikmagazin „Concerto“ zufolge, „unaufdringlich einen guten Namen in der Bluesszene erspielt hat“. Das Repertoire des 1968 in Wien geborenen Gitarristen und Sänger umfasst erdigen akustischen Blues, Boogie und Ragtime, präsentiert in klassischer Fingerpicking-Technik. Auch die im Blues obligate Slide-Gitarrentechnik fehlt bei keinem Konzert. Schönberger liefert wunderbar eigenständige Interpretation der Werke großer Legenden. Zu diesen zählen beispielsweise Mississippi John Hurt, Big Bill Broonzy und Lightnin‘ Hopkins.



Freitag 01.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kulturplalast Linden

Seitwärts Avantgarde Jazz Festival

Der Kulturpalast Linden e.V. und die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz Niedersachsen präsentieren: d o w N q U a r K und Der Rote Bereich
d o w N q U a r K ist ein Zusammenschluss der vier Musiker Markus Kröger (Holzblasintrumente), Axel Zajac (Gitarre), Art Gillung (Kontrabass und E-Bass) und Markus Daßau (Schlagzeug).
dOwNqUArK ist unberechenbar, man kann nicht mit Sicherheit sagen ob es melancholisch oder temperamentvoll wird. Wie in der Quantenmechanik ist auch beides zur selben Zeit möglich. 
Die Stärke dOwNqUArK’s liegt in der Improvisation, die durch außergewöhnliche Klangfarben, groovebetonten Module und diverser anderer unerhörter Sounds bereichert werden. 
Sie haben 2013 den Urknall vertont und haben damit Kunst, Physik und Musik auf unterhaltsame Weise vereint.
In ihrem neuen Album Scrapyard Love Philosophy zaubern sie erneut ein Gleichnis des modernen und freien Musik.
dOwNqUarK spielen Konzerte und arbeiten mit Künstlern aus aller Welt zusammen.
Der Rote Bereich, welcher 1990 von Rudi Mahall und Frank Möbus gegründet wurde, gilt spätestens seit den späten 90ger Jahren als eine der wegweisendsten Formationen der europäischen Jazz-Avantgarde. Die Gruppe gastierte bei den meisten wichtigen Festivals in Europa und tourte in Asien, Afrika und den USA. Es entstanden bis heute insgesamt sieben Tonträger, welche bei Jazz4Ever Records, ACT Music und Intakt erschienen. Der Rote Bereich wurde mit dem Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg und dem Deutschen Jazzpreis Mannheim ausgezeichnet und ihre 5. Veröffentlichung „Live in Montreux“ (ACT) erhielt den Vierteljahres-Preis der deutschen Phonoakademie. Ehemalige Bandmitglieder sind Hal Crook, Jim Black, Marty Cook, Henning Sieverts und John Schröder. Die Formation arbeitete aber auch immer wieder projektbezogen mit Gästen wie Herb Robertson, Louis Sclavis, Bill Elgart, Dominic Pifarely, Daniel Erdmann, Nils Wogram und Vincent Courtois.
Das aktuelle Line Up mit Christian Weidner (as) , Frank Möbus (e-git) und Oliver Bernd Steidle (dr) weicht erstmals von der langjährig erprobten Setting bcl-git-dr ab, welches von 1997 bis 2014 Bestand hatte. Die Veröffentlichung des 8. Tonträgers in dieser neuen Besetzung wird voraussichtlich 2018 erfolgen.



Freitag 01.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Robert Kusiolek Trio

„Klangstrukturen“. Die drei Musiker erschaffen mit ihrer unüblichen Instrumentierung der Werke, eine besondere, mitunter imaginär anmutende kammermusikalische Atmosphäre. In ihren eigenen Kompositionen erforschen sie die Grenzen großflächiger sakraler Klangstrukturen, loten deren Tiefe und Komplexität aus und fügen sie in weit ausschwingenden Klangräumen zusammen.
Robert Kusiolek – Akkordeonist, Bandoneonist und Komponist. Er hat die Musikakademie mit Auszeichnung in Poznan / Polen abgeschlossen und studierte an der HMTMH in der Solistenklasse der Prof. Elsbeth Moser. Robert Kusiolek ist Preisträger des Stipendienprogramms MLODA POLSKA des Ministers der Kultur in Polen – 2006 und DAAD in Deutschland – 2007. Er ist auch Preisträger der Internationalen Akkordeonwettbewerbe (Kammermusik) in St. Petersburg – Russland 2003, in Poprad – Slowakei 2003, in Przemysl – Polen 2003, in Klingenthal – Deutschland 2004 und in Castelfidardo – Italien 2006. Robert Kusiolek hat auf dem Label Multikulti Project die international erfolgreiche CDs: „NUNTIUM“ 2011, „the universe“ 2014 und „Qui Pro Quo“ 2015 veröffentlicht.
Elena Chekanova studierte an der renommierten Michail Oginsky Musikschule in Weißrussland Chordirigieren und schloss im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab. Ein Stipendium der Polnischen Regierung erlaubte ihr das Zweitstudium für Orchester- und Operndirigat an der Hochschule für Musik in Posen. Auch diese Ausbildung absolvierte Elena Chekanova mit Bestnote. Danach dirigierte sie zahlreiche Uraufführungen mit dem an_Arche NewMusicEnsemble in Polen. 2007 wechselte sie an die Musikhochschule Hannover in die Dirigierklasse von Prof. Eiji Oue und wurde 2009 – nach ihrem Konzertexamen – in seine Soloklasse aufgenommen. Die Kunst des Dirigierens lernte sie auch von ihrem anderen Lehrer und Mentor, Maestro Michail Jurowski, einem Dirigenten der klassischen russischen Schule, dem sie 2009 und 2010 bei Konzerten in Wien, Parma, Stuttgart und im schwedischen Norrköping assistierte.
Der Violinist Anton Sjarov studierte in Bulgarien, an der Jazz Academy in Antwerpen sowie am Königlichen Konservatorium in Brüssel. Darüber hinaus hat er sich intensiv mit ethnischer Musik unterschiedlichster Herkunft auseinandergesetzt. Er gab bisher weltweit Konzerte in kammermusikalischen Besetzungen sowie in A-Philharmonieorchestern. In seinem Spiel doppelt er oft die Violine mit seiner Stimme und realisiert imaginäre Landschaften, kammermusikalische Atmosphären, zwischen dunkler Melancholie und glühender Leidenschaft, verbunden mit der Energie des Jazz, getragen von klassischen Spielfiguren und Techniken. Er sucht nach der tiefen Dimension in der improvisierten Musik, nach dem Raum zwischen den Räumen, dem Mikrokosmos der Töne.



Freitag 01.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Gasthaus Reddert, Dorfstraße 4, Garbsen Berenbostel

Juliano Rossi & Lutz Krajenski

mit ihrem Swing-Programm „That´s Amore“ zu Gast im Jazzclub Garbsen. „That´s Amore“ heißt das neues Programm – eine Hommage an den Jazzsänger Dean Martin. Dessen Interpretation des Songs erhielt sogar eine Oscar-Nominierung. Der Jazz- und Swing-Sänger Rossi wird den Song in einer ganz eigenen Version präsentieren. Rossi wird auch bei Reddert kongenial begleitet von Lutz Krajenski. Beide Musiker sind seit vielen Jahren ein musikalisches Team und gelten als Begründer der „New Generation of Swing“. Und Krajenski bringt auch seine 60 Jahre alte Jazzorgel mit nach Berenbostel und inszeniert damit vertraute Musik ebenfalls ganz neu.



Samstag 02.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kulturplalast Linden

Seitwärts Avantgarde Jazz Festival

Der Kulturpalast Linden e.V. und die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz Niedersachsen präsentieren: ERZ + Dell – Lillinger – Westergaard
ERZ trinkt gegen den Kommerz und ringt den rohen, aus dem innersten der Welt entrissenen dreckigen Brocken die schönen Elemente ab – gießt daraus, eingedenk der großen Alten, einen eckig sitzenden Hut. Aber keinesfalls für jeden Kopf das passende Modell. Denn engelsgleich vertonte Scherze zwicken die verstopften Ohren, schmerzhafte Fanta-Phantastereien schmeicheln dem verträumten Auge, sinnfrohe Brutalität verschmilzt mit dem Mondschein zu traumhafter Melancholie …
Paul Engelmann – Saxophon
Michael Hoppe – Klavier
Timo Warnecke – Schlagzeug
special guest: Ben Lehmann – Kontraba
Das Trio Dell Lillinger Westergaard verbindet energetisches Spiel mit struktureller Durchführung, kompositionale Materialien werden in real-time permanent neu verschaltet. Aus dem Interagieren der Musiker heraus entfaltet sich ein musikalischer hoher Energiezustand unterschiedlichster Differenzierungen, Varianten, Klangüberlagungen und Verweiszusammenhänge. Im Vordergrund steht nicht formale Bestimmung sondern Ausarbeitung von Form als Produktionsprozess. Deshalb versteht sich das Trio auch nicht im traditionellen Sinn als Solist (Vibraphon) plus Rhythmusgruppe (Bass und Schlagzeug), sondern vielmehr als ein relationales Ensemble, in dem alle Spielpartner gleichberechtigt handeln und damit die Dichotomie von Solieren und Begleiten hinter sich lassen. Optional verknüpft sich das Trio mit Gästen wie z.B. John Tchicai oder Matt Maneri.



Sonntag 03.09.

Beginn
15.00 Uhr

Ort
Alten Magazin, Kestnerstraße 18

Seitwärts Avantgarde Jazz Festival

Der Kulturpalast Linden e.V. und die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz Niedersachsen e.V. präsentieren: Konzert für Kinder
Musikalische Improvisation,Matthias Schubert und Jaap Blonk in „Doch der zweite folgt sogleich!“
Der Saxophonist und der Stimmkünstler bringen ein spielerisches Konzert mit Geschichten und Gedichten. Texte von Wilhelm Busch, Kurt Schwitters und Jaap Blonk werden eingebettet in locker improvisierte Musik. Worte, Töne, Laute: alle möglichen Klänge kommen vorbei. Blonk und Schubert sind schon viele Jahre aktiv in der aktuellen und improvisierten Musik. Sie trafen sich schon einmal in einem Projekt beim SWR, aber hier treten sie zum ersten Mal als Duo auf.



Sonntag 03.09.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

„Van Minsk to Minsk“

Der Gitarrist und Komponist Klaus Spencker präsentiert einen musikalisch-literarischen Vortragsabend, bestehend aus zeitgenössischem Jazz und norddeutscher Lyrik. Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis für Jazzfans, Literaturbegeisterte und Freunde der norddeutschen Sprache. „Van Minsk to Minsk“ ist eine interdisziplinäre Spurensuche der besonderen Art mit regionaler Orientierung. Zwischen Moderne und Tradition werden in diesem Projekt zwei Facetten niedersächsischen Kulturlebens auf ungewöhnliche Weise vereint. Es basiert auf dem Projekt „Van Tied to Tied“, das in Zusammenarbeit mit dem Hannoveraner Jazzmusiker Klaus Spencker und dem Norder Dichter Hans-Hermann Briese 2013 gegründet wurde und seither für ein breites Echo in den Medien sorgte. Inhaltlich konzentriert sich das Programm auf das Thema Menschlichkeit und Menschsein. Vor dem Hintergrund tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher und Kulturen und der damit verbundenen Auswirkungen und Reaktionen stellen sich die Künstler dieses Projekts den Problemen der Zeit. Klang und Wort gegen Skepsis und Misstrauen. Innehalten und Zuhören in allzu lauten Zeiten. Jazz als eine multikulturelle und offene Musikform sowie das Plattdeutsche in seinen historisch-traditionellen Formen als Ursprache, eng verwandt mit allen nordeuropäischen Sprachen von England bis Skandinavien eignet sich in vieler Hinsicht hervorragend für ein integratives Projekt dieser Art.
Auf der Bühne zu hören und zu sehen, ist das von Klaus Spencker gegründete Ensemble „Elements“ mit den Musikern Felix Petry, Saxofon; Eike Wulfmeier, Klavier; Peter Schwebs, Bass; Timo Warnecke, Schlagzeug und Klaus Spencker, Gitarre sowie dem Autor Hans-Hermann Briese als Sprecher.



Sonntag 03.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Galerie BOHAI 
Schwarzer Bär 6

Seitwärts Avantgarde Jazz Festival

Der Kulturpalast Linden e.V. und die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz Niedersachsen e.V. präsentieren: Olbrzym i Kurdupel + Willi Hanne
Olbrzym i Kurdupel ist eine free-improv Band aus Polen. Das Duo besteht aus zwei exquisiten Musikern: Tomek Gadecki (Tenor und Baritonsaxophone) und Marcin Bożek (Bassgitarre). Sie spielen frei improvisierte Musik. Das Duo wurde im Frühjahr 2007 in Gdynia gegründet. Die Musik, die sie spielen ist uneingeschränkte und ungehemmte Improvisation.
Die Grundidee der Band war das „klassische“ Trio: Saxophon, Bass, Schlagzeug. Als der Schlagzeuger nicht zur Probe erschien, begannen Marcin und Tomek, ohne ihn zu spielen und so dauert es seit Frühjahr 2007 … Anfang 2008 hat die Band die erste CD mit dem Titel „frrrr …“ Im April 2012 wurde ihre zweite CD mit dem Titel „SIX PHILOSOPHICAL GAMES“ von „Fonografika“, 15.02.2014 „WORK“, 2016 Olbrzym i kurdupel & Willi Hanne „In Side Shout“, 2016 DVD Olbrzym i kurdupel „Aleatorycznie“ Orchester Musiktheater In gdynia . Ende 2013 entstand die Zusammenarbeit mit den deutschen Schlagzeuger Willi Hanne,mit dem Sie mehrere Tourneen spielten. OiK hat durch seine kompromisslose, frischen und avantgardistischen Art eine wichtige Rolle in der polnischen Improvisationsszene. Seit bestehen kam es zu vielen Einladungen auf Festivals improvisierter Musik : „Mirror Mirror“ Berlin, Deutschland 2016, „11.Újbuda Jazzfestival“ Budapest, Ungarn 2015, „Musica Privata“ Łódź (PL) 2015, „Krakowska Jesień Jazzowa“ Krakau (PL) 2014, „Jazz Jantar“ Danzig (PL) 2010, „Kunst der Improvisation“ Wrocław (PL), „OFF Jazz Festival“ Tczew (PL) etc. Das Duo kooperiert mit hervorragenden Musikern wie Mikołaj Trzaska, Rafał Mazur,Willi Hanne, Keir Neuringer aus den USA und anderen.



Mittwoch 06.09.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Kochschule "Der Geschmacksverstärker", Deisterstr. 17 B / Hinterhof

Elmar Braß Trio

Jazz, Tapas, Wein und mehr



Freitag 08.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Elmar Braß Trio feat. Tony Lakatos

Straight-Ahead Jazz. Der Zugang zur Jazztradition und Sprache des HardBop verbindet das Elmar Braß Trio mit dem herausragenden Saxophonisten Tony Lakatos. Die Musiker spielten im Herbst vergangenen Jahres erstmals zusammen. Das Konzert wurde vom Publikum und der Presse gleichermaßen begeistert aufgenommen. Inspiriert von diesem Abend freut sich das Elmar Braß Trio auf das Wiedersehen mit Tony Lakatos in der Tonhalle. Die Band spielt ein Repertoire aus bekannten und neu entdeckten Titeln des Mainstream Jazz und Eigenkompositionen.



Samstag 09.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Spencker Nordmann NaabtalDeath

Das free electronic improvised drone Trio aus Hannover stellt ihre Klangkaskaden in der Tonhalle Hannover vor. Klaus Spencker – electric guitar, effects, computer; Nils Nordmann – synthesizer, electronics, live-sampling; NaabtalDeath – amplified prepared zither over kaosspad



Sonntag 10.09.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Simone Weißenfels Trio

Simone Weißenfels Trio joins forces in the exploration of free-improvised music, „freak“ jazz walking on a bizarre path between jazz, non idiomatic impro and noise.



Freitag 15.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Felix Petry Quartett

Felix Petry Saxophon ; tba Klavier; Clara Däubler Kontrabass; Willi Hanne Schlagzeug



Samstag 16.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Lux

JazzGUTunterwegs #35: Max Andrzejewski’s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir & Onom Agemo & The Disco Jumpers

Es ist Clubzeit. Es wird voll, eng, laut, verschwitzt, die kleine Bühne im LUX platzt aus allen Nähten und bis in die Nacht legt Chriz the Wiz Vinyl auf. Bei diesem Konzert ist die niedersächsische Beteiligung am Doppelkonzert keine Band, sondern ein Label. Die Spezialisten für Global Soul Music mit Jazzappeal von agogo records aus Hannover präsentieren Onom Agemo & The Disco Jumpers mit ihrem jüngsten Release Liquid Love.
Jetzt wird die Hütte erst richtig voll. Max Andrzejewski’s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir ist die Zusammenführung des jungen, preisgekrönten Berliner Jazzquartetts HÜTTE (Neuer Deutscher Jazzpreis 2013) mit einem Gospelchor aus starken Gesangssolist*innen – auf Tour mit 4 Sänger*innen. Die Musik ist eine Liebeshochzeit von Gospel und Contemporary/FreeJazz. „Kaum eine andere junge Jazzband hat in den letzten Jahren in Deutschland so viel Aufsehen erregt wie Max Andrzejewski’s Hütte”, sagt Wolf Kampmann.
Johannes Schleiermacher (sax), Tobias Hoffmann (git),
Andreas Lang (b),
Max Andrzejewski (dr), Chor:
Tobias Christl, Stephen Moult/Erik Leuthäuser, Laura Winkler/Zola Mennenöh, Friederike Merz
Onom Agemo and the Disco Jumpers melden sich mit ihrem blubbernden, pumpenden, fießenden, rauschenden, bis zum über-die-Ufer-tretenden freudig dahinströmenden psychedelisch groovenden Zweitwerk wieder zu Wort. Liquid Love heißt das beim hannoverschen Label agogo records erschienene Album. Ein neongrüner Schirmchen-Cocktail bei einer Hafenrundfahrt mit Schlauchboot und Tauchausrüstung. Übrigens: Wer sich Onom Agemo nicht merken kann, lese die beiden Worte doch einmal rückwärts. Aha. Hä? Soll nix bedeuten, klingt einfach nur exotisch.
Johannes Schleiermacher (woodwinds & mod. synth), Jörg Hochapfel (old org & analog synths), Kalle Zeier (git & vocoder voc), Kalle Enkelmann (b & mics), Bernd Oezsevim (dr & cymbals)
DJ: Chriz the Wiz (Hannover) mit deepem globalen Funk, Jazz, Soul und mehr



Sonntag 17.09.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

AGogol, NaabtalDeath invites Joke Lanz

AGogol & NaabtalDeath haben den schweizerischen in Berlin lebenden Turntableisten Joke Lanz eingeladen: Joke Lanz, bekannt geworden insbesondere durch sein international vielbeachtetes Projekt „Sudden Infant“ und geschätzt für seine Arbeiten im Grenzbereich zwischen Performance/Body Art bzw. improvisation/Noise, wurde in der Schweiz geboren und arbeitet inzwischen von Berlin aus in der ganzen Welt. Er kreiert über autonome Sound-Zellen eine persönliche von jeder Funktion losgelöste Sprache. Dabei kombiniert er rituellen Reduktionismus mit anarchistischer Verspieltheit, atmosphärische Landschaften mit fragmentarischen Klängen und Körperlichkeit mit Unvorhersehbarkeit: Scratches, Soundwände, Grooves, Loops, Noises und Vokalmodulationen.



Sonntag 17.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
NDR Landesfunkhaus

João Bosco & NDR Bigband

Gitarre und Gesang – in dieser Kombination ist João Bosco einzigartig. Dazu ist er auch ein ebenso begnadeter wie erfolgreicher Komponist, der perfekt Samba und Jazz verknüpft. Gemeinsam mit der NDR Bigband ist der Brasilianer zu Gast im Landesfunkhaus in Hannover. „Chora a nossa pátria mãe gentil … Weine, Vaterland, du freundliches. Die Hoffnung tanzt auf dem Drahtseil des kleinen Schattens. Und mit jedem Schritt auf dieser Linie kann man sich verletzen.“ 1979 komponierten João Bosco und Aldir Blanc diese poetisch verschlüsselte Ballade vom Betrunkenen und der Seiltänzerin („O Bêbado e a Equilibrista“): eine Hymne für Menschenrechte, geschrieben während der brasilianischen Militärdiktatur. Mehr als 300 weitere Songs stammen aus Boscos Feder. Die meisten von ihnen haben ihren festen Platz in der brasilianischen Alltagskultur. Diese Erfahrung machte auch die NDR Bigband, als sie 2007 mit Bosco auf eine ausgedehnte Brasilien-Tour ging. Überall sang das Publikum lautstark mit und feierte einen der großen Schöpfer der „Música Popular Brasileira“.
João Bosco wurde am 13. Juli 1946 in Minas Gerais geboren, im Herzen Brasiliens. Der Poet Vinícius de Moraes entdeckte sein Talent Ende der 1960er-Jahre und lud ihn nach Rio de Janeiro ein. Dort übernahm Antônio Carlos Jobim, einer der Schöpfer der Bossa Nova, die musikalische Patenschaft für Bosco, der als Komponist, meisterhafter Sänger und Gitarrist, dem kein Stil und kein Rhythmus fremd sind, auf sich aufmerksam machte. Die Hälfte der gut 200 Millionen Brasilianer sind afrikanischer Abstammung. Boscos Vorfahren kamen aus dem Libanon. Westafrikanische Religionen sind noch immer lebendig, die Rituale des Candomblé faszinieren Bosco als Künstler. „Hier in Brasilien mussten die Kulturen lernen, sich zu arrangieren“, sagt er. „Deshalb sind wir auch heute in der Lage, Ideen von außen aufzusaugen, ohne unsere eigene Identität aufzugeben: egal ob es sich um Rock, Jazz oder afrikanische Musik handelt.“
Aus diesen Einflüssen hat João Bosco eine einzigartige Mixtur geschaffen, die er bereits seit zehn Jahren gemeinsam mit der NDR Bigband spielt. „Mit der NDR Bigband habe ich magische Momente“, sagt Bosco. „Mit diesen Solisten kann man meine Musik jeden Abend buchstäblich neu erfinden. Das ist ein Wagnis! Aber darum geht es doch in der Kunst und im Leben: jeden Tag Neues zu wagen.“



Mittwoch 20.09.

Beginn
19.30 Uhr

Ort
Soulkitchen, Lichtenbergplatz 2a

Tom Kölling Duo

Swing, Blues, Latin von Tom Kölling -Gitarre/Gesang und dem Kontrabassisten Christian Flohr



Mittwoch 20.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Seitwärts Avantgarde Session

Opener: KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess). Das Musiker-Kollektiv KVP aus Hannover setzt sich mutwillig zwischen stilistische Stühle und auch gern mal in die selbst improvisierten Nesseln. Das ist auch gut so, denn nur ohne Netz und doppelten Boden kann es gelingen, Fragmente und Seitenströmungen jazzverwandter und entfernter Musik zu atmosphärischen Klangkollagen und abstrakten Groove-Strukturen zu verschmelzen. Die stetige Zusammenarbeit mit Gastmusikern reflektiert äußere Einflüsse in das Projekt hinein und lässt die internen Prozesse durch permanente Bewegungen nicht anbrennen.



Freitag 22.09.

Beginn
20 Uhr

Ort
Ziegeleischeune Möbel Hesse, Garbsen, Robert-Hesse-Straße 3

Stephan Abel-Elmar Braß-Quartett

Ein abwechslungsreiches Programm aus bekannten und neu entdeckten Titeln des Mainstream-Jazz der Hardbop-Ära – für viele verwirrend, für einige aber glasklar: Es geht um die großen Tugenden des lebendigen Jazz der 50er und 60er Jahre. Ungezügelte Spielfreude, Lust an der spontanen Improvisation und Spaß an swingendem Jazz – ohne dabei im Traditionalismus zu versinken. Geprägt von der Stilistik bekannter Ikonen wie Horace Silver, Miles Davis oder Herbie Hancock lassen Stefan Abel (Saxophon) und Elmar Braß (Piano) in Begleitung von Markus Schieferdecker (Bass) und Christian Schönefeldt (Drums) die mitunter wichtigste Epoche des Jazz aufleben.



Freitag 22.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
C. Bechstein Centrum, Königstr. 50

JAZZbyBechstein: Oxana Voytenko

„Deep within my soul“ In ihrem Programm hebt die ausgebildete Sängerin musikalische und kulturelle Grenzen auf und stellt eine wunderbare Balance zwischen modernen Grooves und lyrischen Melodien her. Die Bandbreite reicht von zeitlosen Jazzstandards über sinnliche Balladen bis hin zu Modern-Jazz Titeln. Ihre Eigenkompositionen begeistern mit dynamischer Spielfreude und akustisch geprägtem Sound. Das Geheimrezept besteht aus einer Kombination von komplexen Harmonien, unkonventionellen Taktarten und mitreißenden Melodien. Oxana hat an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover Jazzgesang und Komposition studiert. Die Berklee College of Music Stipendiatin hat ihr Quartett 2011 gegründet. Ende 2017 erscheint Oxana’s Debut-Album mit Eigenkompositionen, gefolgt durch eine Release-Tour in Europa und Asien.
Begleitet wird Oxana von dem weltbekannten Pianisten Professor Tino Derado, der am renommierten Berklee College of Music in Boston und an der New Yorker “New School for Music” studierte. Während seines 13 jährigen Aufenthaltes in den USA wurde Tino Derado zu einem gefragten Mitglied in der Jazz und Latin – Szene und spielte Konzerte u.a. mit Gary Burton, Peter Erskine, Randy Brecker, Bill Evans, Dave Liebman, Richard Bona, Joe Chambers, Nils Langren, Andy Gonzales, Adam Nussbaum und Fred Hersch. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland spielt er in verschiedenen Bands, wie zum Beispiel bei Andy Middleton, Till Brönner und der NDR Bigband. Seit 2009 ist er als Lehrbeauftragter an der HDK und der UDK (Berlin) tätig und seit 2014 nahm er die Berufung zum Professor an der Musikhochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover an.



Freitag 22.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Zum Stern

„Mississippi liegt mitten in Linden“

Live Music: Gerry Barnum (vcl ,gtr, hca) aus Kanada; Vortrag: „Hole In The Wall“, Referent: Lonesome Nighthawk. Die Bandbreite des erfahrenen und gefühlvollen Musikers Gerry Barnum reicht von sanften Songs bis hin zu schwerem Blues. Er teilte die Bühne bereits mit einigewn echten Ikonen im Geschäft wie John Hammond oder John Mayall. Weiterhin war der Mann aus British Columbia an diversen Studioaufnahmen verschiedenster Musiker beteiligt. Dazu zählen u.a. die Countrysängerin Michelle Wright und die Liedermacherin k.d. Lang. Auch ist Gerry ein weiot gereister Bühnenmusiker, der inzwischen fünf CDs unter eigenem Namen veröffentlicht hat, die von der Fachkritik sehr positiv aufgenommen wurden.



Freitag 22.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Nils Wüker

Saisoneröffnungskonzert. „Cantaloop -Flip Fantasia“ war ein genialer Remix des Herbie Hancock Blue-Note Klassikers „Cantaloupe Island“. Die geniale Fusion von Jazz, Hip Hop und Samples hat Us3 berühmt gemacht – für Nils Wülker war es die Einstiegsdroge in die Welt des Jazz. Und nach schlappen fünfundzwanzig Jahren nun eine Inspiration für das neue Album „ON“. In der Summe eine hybride Fantasie aus Jazz und Hip Hop, eleganten Electronic-Sounds, großartigen Songstrukturen und Funk. Für Nils Wülker sind die Potentiale von Synths und Programming eine Evolution der eigenen Musik – und verbinden sich mit der gesteigerten Lust an ausgedehnten, akzentuierten Improvisationen zu einer neuen Klangwelt. Elektronische Sounds mit Ecken und Kanten, und dennoch eine warme Aura – die Kollaboration mit dem Produzententeam The Krauts, die schon für Peter Fox, Miss Platnum und Marteria agierten, war da die ideale Wahl.
Nils Wülker (tp), Rob Summerfield (voc), Maik Schott (keys), Edward McLean (b), Arne Jansen (gt), Simon Gattringer (dr)



Sonntag 24.09.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Rudi Mahall und das Tonhallenorchester

Rudi Mahall, geb. 23.12.1966 in Nürnberg, begann mit 14 Klarinette zu spielen. Klassischer Unterricht, wechselt wegen Eric Dolphy 1988 zur Bassklarinette, Schwer beeinflußt vom Jazz der 40er, 50er-und 60er Jahre verbindet er dieses Idiom mit „freieren“ Spielweisen. Seit 1990 Berufsmusiker. Wichtigste Formationen: 1990-2011: „Der rote Bereich“ (6 CD Veröffentlichungen), Pro Susi (2 CD).1994 Umzug nach Berlin, dort Gründung von „Die Enttäuschung“ (2 LP, 5 CD). Zahlreiche Gruppen mit Aki Takase (8 CD), A.v. Schlippenbach (6 CD), Kasper Tom (5 CD). Seit 1991 viele Konzerte in In-und Ausland u.a. mit: C. Thewes, J. Wuchner, J. Kühn, Florian Stoffner, Paul Lovens.



Montag 25.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Asch

HMTM-Prüfungskonzert. Raphael Jaspert, Marcus Lewyn und Tim Nicklaus formten als Studenten der HMTM Hannover ein typisches Gitarrentrio. Schnell war aber klar, dass die Ideenvielfalt der Eigenkompositionen eine erweiterte Besetzung implizierte. Im Fokus stand allerdings weniger die Instrumentierung, als Kreativität und individueller Sound – und so fiel die Wahl auf Volkan Aydogdu (tenor-sax und samples) und den erstaunlichen Nils Brederlow (high saxes). Die Band hieß nun „Asch“, in Reminiszenz an den Gestaltpsychologen Salmon Asch. Very ambitious sind die Assoziationen zwischen Jazz und Improvisation auf der einen, sozialpsychologischer Theorie auf der anderen. Stetig von einander abhängige und aufeinander reagierende Improvisation, formale Strukturen als Bezug, der auch immer wieder transzendiert werden kann – Modern Jazz mit Einflüssen aus Rock- und frei improvisierter Musik. Experimentiert wird mit Sounds, Kontrastierungen und Stimmungen. In Summe spannende, inspirierte und intelligente Musik! Und für den Schlagzeuger Tim Nicklaus ist dieses Konzert, da sind wir sicher, der gelunge Abschluss des Studiums an der HMTM Hannover!
Raphael Jaspert (gt), Marcus Lewyn (b), Tim Nicklaus (dr), Volkan Aydogdu, Nils Brederlow (saxes).



Freitag 29.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Klaus Spencker & Eike Wulfmeier Duo

Sowohl als Bandleader als auch als Sideman arbeiten Eike Wulfmeier und Klaus Spencker bereits seit langem in verschiedenen Besetzungen zusammen. Der Szene sind sie u. a. bekannt durch das „Center Trio“, Klaus Spencker Trio, die „Fette Hupe“ oder Klaus Spenckers Band „Elements“. In dieser neuen Besetzung loten die beiden Ausnahmevirtuosen neues Terrain aus. Zu hören sind Originalwerke, klassisches Jazzrepertoire und freie Improvisationen in einem experimentellen Dialog. Ein kammermusikalisches Klangerlebnis der Extraklasse, in dem Klavier und Gitarre auf besondere Weise miteinander verschmelzen. Klaus Spencker hat seit seiner Rückkehr nach Hannover in verschiedensten Besetzungen, z. B. dem „Klaus Spencker Trio“, der „Fetten Hupe“ oder dem aktuellen Lyrik- und Jazzprojekt „Van Minsk to Minsk“ für Aufmerksamkeit gesorgt. Eike Wulfmeier veröffentlichte zahlreiche CDs als Sideman und in eigenen Formationen und wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem zweiten Platz des “Neuen Deutschen Jazzpreis 2012″ (mit seinem Trio „Center“), dem Jazzpodiumspreis, mehrfach „Winning Jazz“, u.a. Zuletzt erhielt er vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen ein Kompositions-Stipendium.



Freitag 29.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

The Sugaray Rayford Band

Texas – Kalifornien – Los Angeles: Mit zarten sieben Jahren in den Gospelchor der heimischen texanischen Gemeinde, als Jugendlicher zum Ankurbeln der Karriere als Sänger und Entertainer nach Kalifornien, ab 2011 Big Time in Los Angeles. Bei Deltagroove Records und als Member der legendären Mannish Boys, mit denen er als Sänger den ersten „Blues Music Award“ und internationale Anerkennung für erstklassige Bluesshows gewann. Und dann die eigene Band mit handverlesenen Profis aus LA und London, zum Beispiel mit dem Saxophonisten Aaron Liddard, der unter anderem in der Amy Winehouse Band spielte. Soulful, bluesy, catchy – wenn Sugaray Rayford singt, spürt man das Old School Feeling von Otis Redding oder Muddy Waters. Wenn er trotz der beeindruckenden Größe von 6’5″ den Entertainer gibt, ist James Brown auch nicht weit weg. Oder kürzer, O-Ton Living Blue Magazine: „Sugaray is a first-rate blues artist with a deep-running, church honed soulfulness!“ Und aktuell ist er in den Kategorien „B.B. King Entertainer Of The Year“ und „Contemporary Blues Male Artist“ der 38th Blues Music Awards nominiert – Daumen hoch!



Samstag 30.09.

Beginn
11.00 Uhr

Ende
14.00 Uhr

Ort
Ballhofplatz

„Jazz am Ballhof“

mt Anja Ritterbusch. Klangvoller Jazz und groovende Latin-Rhythmen! Mit ihrer facettenreichen Stimme und überzeugender Bühnenpräsenz interpretiert die Jazzsängerin Anja Ritterbusch mit ihrem Quartett ein vielseitiges Repertoire aus Jazzstandards, Bossa Nova und Pop Songs. Die kreative und eingespielte Besetzung mit Eike Wulfmeier (Piano), Peter Schwebs (Bass) und Lizzy Scharnofske (Drums) – allesamt preisgekrönte und umtriebige Musiker aus Hannover und Berlin – sorgt bei Jazz am Ballhof erneut für spätsommerlichen Hörgenuss der Extraklasse. Inspiriert von der Leichtigkeit und Melancholie sowie den pulsierenden Rhythmen brasilianischer Musik, präsentieren die vier Musiker ein Programm aus Bossa Nova-Klassikern sowie Songs aus dem Great American Songbook. Anja Ritterbusch studierte an den Musikhochschulen in Hannover und Glasgow. In Projekten von Modern Jazz bis Musiktheater ist sie international auf Club, Theater- und Festival-Bühnen zu erleben



Samstag 30.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Gabriel Coburger Pocket Band

Als Kind beschäftigte sich der junge Gabriel Coburger mit der Flöte, spielte jede Menge Bach und träumte davon, Orchestermusiker zu werden. So ein Orchester, das ist eine besondere Sache: die Wucht; das Erlebnis, mit dem eigenen Ton im Sound der Gruppe aufzugehen; die Kraft der gemeinsamen Schwingung. Dazu die potentielle Vielfalt an musikalischen Ereignissen; das Gewebe von Stimmen, Nebenstimmen, Gegenstimmen, von Frage und Antwort, These, Antithese, Synthese. Und zuguterletzt die fast schon enzyklopädische Vielfalt an Klängen, die sich zwischen und in den verschiedenen Instrumentengruppen ergeben können, die schier grenzenlosen Kombinations- und Abtönmöglichkeiten, die noch jeder musikalischen Fantasie reichlich Spielraum geben. Und was für das klassische Symphonieorchester richtig ist, ist für die Jazzbigband noch lange nicht falsch. Nur war es noch ein weiter Weg vom kleinen Flötennovizen zu dem gestandenen Saxofonisten, der heute als herausragender Instrumentalist und umtriebiger Organisator die Hamburger Jazzszene prägt wie kein zweiter.
Gabriel Coburger – sax,fl; John Schröder – p; Giorgi Kiknadze – b; Konrad Ullrich – dr



Oktober


Samstag 07.10.

Beginn
11.00 Uhr

Ende
14.00 Uhr

Ort
Ballhofplatz

„Jazz am Ballhof“

Musiker aus der Jazzszene Hannover spielen Standards. Die Jazzband Hannover wurde vor einigen Jahren vom Gitarristen Knut Richter gegründet und ist ein Zusammenschluss von renommierten Berufsmusikern, vorwiegend aus der Jazzszene Hannover. Bei vielen Veranstaltungen in und um Hannover ist die Jazzband Hannover zu Hause. Die einzelnen Musiker sind bundesweit bekannt und treten außerdem regelmäßig mit ihren eigenen Projekten im Jazzclub Hannover auf. Die Musiker schöpfen beherzt aus dem Fundus des swingenden Jazz von George Gershwin bis Jobim, von Cole Porter bis Sting. Das „Great American Songbook“ und klassische Jazzkompositionen sind die Stützpfeiler der überraschenden Arrangements. Gute Laune, Fingerschnippen und die eine oder andere Überraschung dürfen erwartet werden.