Mai


Montag 20.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Talibam!

feat. Silke Eberhard (sax) / Nikolaus Neuser (tp). Das Duo Talibam! besteht aus Matt Mottel an den Keyboards und Kevin Shea am Schlagzeug und ist bereits seit 15 Jahren ein wichtiger Bestandteil der New Yorker Jazz- und Avantgarde- Szene. Zusammen bilden die beiden eine Rhythmussektion, die in puncto Wendigkeit, Tempo und Punktuation stets am Siedepunkt agiert. Ihre stilistische Vielseitigkeit dabei ist verblüffend. Denn ihre Bandbreite reicht von dadaistischer Provokation über avantgardistische Theatermusik bis zu von Stockhausen beeinflusster elektronischer Musik. Da ist es dann nicht weiter verwunderlich, dass für das Konzert in Hannover mit Silke Eberhard am Saxophon und Nikolaus Neuser an der Trompete zwei kongeniale Musiker das Duo zu einem spannungsgeladenen Quartett komplettieren, dem es während des Spiels nur um eines geht: tonale Präsenz im Moment des Ausdrucks auf der Suche nach dem Unvorhersehbaren.



Montag 20.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Masala Weltbeat Festival 2019: Aeham Ahmad meets Edgar Knecht

„Keys To Friendship”; zwei Welten, zwei Flügel, zwei Virtuosen ihres Faches: Aeham Ahmad und Edgar Knecht öffnen mit ihren besonderen Konzerten die Tür zu einer außergewöhnlichen, grenzenlosen Jazz-Welt. Bekannt wurde Ahmad als „Pianist in den Trümmern”, als palästinensischer Geflüchteter während des syrischen Bürgerkriegs. Zusammen mit dem Trio des deutschen Jazz-Musiker Edgar Knecht spielt er eine spannende Symbiose aus Jazz, Latin und arabischen Rhythmen.



Montag 20.05.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Talibam/ WNU

Doppelkonzert: Das New Yorker Avantgarde Jazz-Duo Matt Mottel (keys) und Kevin Shea (drums) wird heute durch Silke Eberhard am Saxophon und Nikolaus Neuser an der Trompete zum Quartett verstärkt. Das hannoversche Free-Jazz-Trio WNU (Gitarre, E-Bass, Schlagzeug) widmet sich einer aberwitzigen Interpretation der freien Improvisation.



Dienstag 21.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Theater am Aegi

Seven

„Nicht nur ein unfassbarer Sänger, sondern auch ein unglaublich geiler Entertainer”, urteilte Xavier Naidoo über Seven. Und genau das wird der Schweizer Soul&Funk-Meister, der im vorletzten Jahr auch bei „enercity swinging hannover” auf dem Trammplatz am Start war, auf seiner „Soulmate” Tour mit Duettgast Flo Mega erneut bestätigen.



Donnerstag 23.05.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Spielbank Hannover

Ellingtones

Jazz & Pop; die Ellingtones sind heute als Unplugged-Duo „Sax & Kontrabass” live beim Casinotag der Spielbank Hannover dabei



Donnerstag 23.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

„Blues Joint”-Session

Opener: N.N.



Donnerstag 23.05.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

Opener: Liede/Bohn; + DJ Mija



Freitag 24.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Klaus Spencker & Manfred Junker Duo

Mit Manfred Junker und Klaus Spencker treffen In diesem Duo Projekt zwei in der deutschen Jazzgitarrenszene weithin bekannte Solisten aufeinander. In einem musikalischen Dialog auf höchsten Niveau interpretieren die zwei Ausnahmegitarristen Tradition auf individuelle Art und Weise in zeitgemäßer Form. Musik zum Entdecken und Zuhören, nicht nur ein Muss für alle Freunde der Jazzgitarre.
Manfred Junker studiert von 1991 bis 1995 an der Jazzschule St.Gallen bei Peter Eigenmann. Anschliessend erhält er ein Berklee-Stipendium und führt sein Studium am
Berklee College of Music in Boston weiter. Nach Unterricht bei renommierten Lehrern (Hal Crook, Ed Tomassi, Rick Peckham, Jim Kelly) und Auftritt bei der Konferenz der „International Association of Jazz Educators“ in Atlanta (01/1996) schliesst er im selben Jahr das Diplom mit „summa cum laude“ ab. Zurück in Deutschland zieht Manfred Junker nach Konstanz, unterrichtet seither in der Schweiz und spielt vor allem mit seinen Bands, aber auch als Sideman regelmässig Konzerte. Stilistisch fusst sein Spiel und seine Kompositionen zunächst im Bop, hat sich aber in den letzten Jahren sehr erweitert – Junkers Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart von Jazz und verwandten Musikstilen haben deutliche Spuren hinterlassen und machen Schubladendenken sinnlos. Seine mittlerweile 13 CD-Veröffentlichungen unter eigenem Namen (Solo, im Duo, Trio und Quartett) festigen seinen Ruf als Bandleader und Komponisten, der beharrlich und kompromisslos seinen Weg geht.
Klaus Spencker ist ein in Hannover lebender Jazzgitarrist, Komponist und Bandleader. Mit seiner Musik spannt er einen weiten Bogen von Jazz bis elektronisch experimenteller Musik. Sein Stil, gespielt auf elektrischen und akustischen Gitarren, ist lyrisch, erzählend und facettenreich. Zum Jazz kam er nicht zuletzt durch den Einfluss von Klangimpressionisten wie Pat Metheny und John Abercrombie. In seinem Spiel sind Einflüsse aus Folk Music und Blues hörbar. Seit dem Erscheinen seiner Debut CD „Invisible“ hat Klaus Spencker regelmäßig Trio- Besetzungen ins Leben gerufen. Mit dem Bassisten Marc Muellbauer und dem Schlagzeuger Heinrich Köbberling veröffentlichte er 2011 die CD „December“. Im März 2017 startete das Klaus Spencker Trio in veränderter Besetzung mit Bertram Lehman, Schlagzeug, und Peter Schwebs am Bass in eine neue Phase. Die Produktion „Crossing Borders“ erscheint im Sommer 2019. Für mediale Aufmerksamkeit sorgte zuletzt die musikalisch-literarische Vortragsreihe „Van Tied to Tied“ mit dem Dichter Hans-Hermann Briese und dem eigens dafür zusammengestellten Quintett „Elements“.



Samstag 25.05.

Beginn
15.30 Uhr

Ende
21.00 Uhr

Ort
Fiedeler Platz

18. Döhrener Jazz-Festival

Volljährigkeit erreicht: Zum 18. Mal werden in Döhrens „guter Stube“, auf dem Fiedelerplatz mehrere Jazzbands schönen, traditionellen Jazz präsentieren und damit bestimmt wieder einige tausend Besucher anlocken. Organisationsleiter Reinhard Kramer und die beiden Döhrener Karnevalsvereine HFG und KCD haben wieder ein Programm zusammengestellt, bei dem beste Unterhaltung garantiert ist. Dafür sorgen nach dem Auftakt mit Schülern der Big Band der Bismarckschule (15.00 Uhr) die Blackpoint Jazzmen (15.30 Uhr), die Old Virginny Jazzband (17.30 Uhr)  und die Coffee-House-Jazzband (19.15 Uhr). Und ab 20.30 Uhr klingt das Festival mit einer Jam Session mit den „Fiedelerplatz-All-Stars” aus.



Samstag 25.05.

Beginn
20.20 Uhr Uhr

Ort
Stpe by Stpe, Melanchtonstr. 57

The Sazerac Swingers

„SPRING OUT-Frankies 105th“ – ein Jazz-(Tanz)-Konzert. Im Mai diesen Jahres jährt sich nicht nur Swinging Hannover, sondern die ganze Welt gedenkt am 26. Mai 2019 des „Ambassador of Swing“ Frankie Manning (Titel USA) mit internationalen JazzKonzerten und Tanzpartys zu seinem 105. Geburtstag … Frankie Manning arbeitete mit Count Basie und Duke Ellington und erschuf den international bis heute praktizierten und bekanntesten Swingtanz „Lindy Hop“ und damit sogar Vorbild für spätere Tanzkulturen, bis hin zum Old School Hip-Hop.

In Hannover findet am 25. Mai 2019 daher ein außergewöhnliches JazzKonzert mit internationalen Tänzern und dem deutschen New-Orleans-Jazz-Veteran Max Christian Oestersötebier nebst seinen gefeierten „The Sazerac Swingers“ statt. Das Musikmagazin „Good Times“ schrieb in der Kritik: „Die Sazerac Swingers zählen zu den größten Attraktionen der deutschen Jazzszene. Es gibt keinen Club, den sie nicht schon beim zweiten Song eines Auftritts in einen Hexenkessel verwandeln.“ Die multinationale Band hat regelmäßige Kooperationen und Tourneen mit dem mehrfachen Grammy-Award-Nominee Glen David Andrews und Afrikas Star-Trompeter Terrence Ngassa. Sie bereist nahezu alle internationalen JazzFestivals von New Orleans über Luxemburg, Frankreich, Österreich bis querbeet durch Deutschland und erlangte 2014 sogar einen Downlaod-Charterfolg mit „La Vampirita“ in Koproduktion mit Fredy Omar. PresseZitat: „The Sazerac Swingers zählen zu den derzeit besten europäischen Bands, die den aktuellen, jungen New Orleans Jazz so spielen, wie er tatsächlich heutzutage in seiner Geburtsstadt zu erleben ist. Kein Retro, kein Vintage, kein Revival. Sie haben einen eigenen Sound, eine beeindruckende Energie und Präsenz und liefern eine Show, die ihresgleichen sucht.“

Mit dem Konzert am 25. Mai 2019 entsteht eine einmalige Symbiose, denn es wird musikalisch und tänzerisch in den Geburtstag der Swing-Tanz-Legende Frankie Manning hineingefeiert. Die Zuschauer werden auch visuell auf Ihre Kosten kommen, da die internationalen Star-Trainer Cat Foley aus GB und Cam Mitchell aus den USA eine LindyHop-Show tanzen werden. Überdies werden zahlreiche SwingTänzer aus der ganzen Bundesrepublik anwesend sein – auch Tänzer aus „Babylon Berlin“. Doch die JazzLiebhaber sitzen quasi im Mittelpunkt. Um ihnen beste Sicht auf die Musiker zu gewährleisten, wird es eine großzügige Bestuhlung unmittelbar vor der Bühne geben; die Tanzfläche ist hinter dem Konzertpublikum bereitet, so haben alle ungestörten Genuß.

Für Bühnen- und Tanzhaus-Gründer Chris Vogt ist dieses ein besonderes Highlight, denn er selber wurde vom „Grand Master of Swing“ Frankie Manning in den 90er Jahren ausgebildet. Um seinen früheren Berufswunsch des Jazzmusikers aber nicht ganz aufzugeben, verbindet er in seinem STEP BY STEP-Club Bühne und Tanzschule unter einem Dach. Auch „Swinging Hannover-Kopf“ Lothar Krist stand hier schon mehrfach auf der Bühne und produzierte hier sein Video zum Geburtstag des „Tiger Rag“.



Samstag 25.05.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Jazzclub Minden

Tokunbo

Ex-Frontfrau von Tok Tok Tok



Sonntag 26.05.

Beginn
16.00 Uhr

Ort
Pro Diakonie St.Lucas, Corvinusplatz 2, Pattensen

Swing-Orchester Hannover

Bigband-Klassiker von Benny Goodman, Glenn Miller und Count Basie, Film- und Musicalmelodien, Latin-Rhythmen …



Sonntag 26.05.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Faust (Warenannahme)

Fette Hupe feat. Anette von Eichel

Die große 10 Jahre Geburtstagssause geht weiter und die Fette Hupe präsentiert ihr neues Projekt: Fette Hupe „All Inclusive“ – Bigband Jazz digital-visuell-akustisch-fett-gebärden-analog. Zusammen mit der Kölner Sängerin Anette von Eichel macht das Jazzorchester Fette Hupe die Musik mit Augen und Ohren erfahrbar. Akustischer fetter Bigband Jazz übersetzt in Gehörlosen- gebärden und audioreaktive Live-Visuals versprechen ein umfassendes Konzerterlebnis für Hörende, Nicht-Hörende, Sehende, Nicht-Sehende und Fühlende.
Musik ist Sprache, Jazz ein Idiom, die Stimme das erste Instrument. Sie schlägt Brücken zwischen musikalischer Textur und Text, macht ernst mit dem Dialog, und wer sie erhebt, sollte etwas zu sagen haben. Anette von Eichels Stimme ist eine Naturschönheit, außergewöhnlich und unverwechselbar in mehrfacher Hinsicht: Tief und kehlig, mit warmem Timbre, kraftvoll und pointiert, in den hohen Lagen klar und immer transparent. Nach ihrem Jazz-Studium in den Niederlanden bei Rachel Gould und Jeanne Lee ist Anette von Eichel seit 2010 neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit Professorin für Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Sie gehört heute zu einer der exponiertesten Stimmen im Deutschen Vokaljazz. Sprache wird Musik, Musik wird Bild, Bild wird Sprache und Sprache wird Musik.
Gesang: Anette von Eichel
Komposition/Arrangement: Anette von Eichel, Marko Lackner, Jörn Marcussen-Wulff Live Visuals: Irene Themann
Gebärden: N.N.
Saxophone: Nils Brederlow, Paul Engelmann, Lars Stoermer, Coco Guerra, Felix Petry Trompeten Benny Brown, Gary Winters, Daniel Zeinoun, Axel Beineke
Posaunen: Uwe Granitza, Felix Eilers, Hans Wendt, Robert Hedemann
Rhythmusgruppe: Klaus Spencker (git), Eike Wulfmeier (p), Clara Däubler (b), Timo Warnecke (dr)
Dirigent Jörn Marcussen-Wulff



Dienstag 28.05.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Tonhalle

Students Of Jazz: Exchange Session

Jazz Session mit HfMT Hamburg; Eintritt frei



Mittwoch 29.05.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
HCC, Kuppelsaal

enercity swinging hannover

Das beliebte Jazzfestival „enercity swinging hannover” startet heute traditionell im Kuppelsaal des HCC. Allerdings nicht mehr als „Jazzbandball” sondern als „Jazz Night”. Auf den gewohnten Ablauf des Abends hat die Umbenennung jedoch keinen Einfluss. Alles bleibt, wie man es liebt! Freuen darf man sich auf die Live-Acts Lothar Krist Hannover Big Band & Singin’Birds, Mezzoforte und MF Robots.
Ausführliche Information auf: www.enercity.de/jazz



Mittwoch 29.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Subjam

„Urban Organic Groove Music”; JazzRock



Donnerstag 30.05.

Beginn
11.00 Uhr

Ort
Trammplatz

enercity swinging hannover

Das traditionelle Himmelfahrts-Open Air vor dem Rathaus. Eröffnet wird der bunte Reigen von Knut Richters Swingtett (11.00 Uhr). Es folgt der Auftritt des Gospel Workshop-Chores unter Leitung von Collin Vassell (11.40 Uhr). Weiter geht es mit der Lothar Krist Big Band & Singin’ Birds (12.15 Uhr). Danach übernehmen die internationalen Topacts Mezzoforte (13.45 Uhr) und MF Robots (15.15 Uhr das Geschehen.
Ausführliche Information auf: www.enercity.de/jazz



Donnerstag 30.05.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
St. Andreas Kirche, Springe

„In Wahrheit: Jazz!“

Das Jazz Art Niedersachsen Ensemble 2019 präsentiert Jazz-Musik quer durch alle Stile und Epochen. Texte großer deutscher Dichter sind die Vorlage für elf Kompositionen von Julie Spencer, Gernot Blume und Ulli Orth. Heine, Hölderlin und Hesse – sie alle strebten nach Wahrheit und Freiheit. Diese Haltung gibt das Ensemble engagiert weiter im gemeinsamen Spiel mit zeitgenössischen Beats und modernen Klangfarben. Die Stilmittel: Rezitation, Improvisation, Rhythmus, Harmonie und Freies Spiel.



Donnerstag 30.05.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

Opener: Katharina Koch; + DJ Mija



Juni


Samstag 01.06.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

AGogol & NaabtalDeath + Jeròmé Noetinger (solo & trio)

Improvisationsexzesse auf Elektro-Zither, modifizierter elektrischer Gitarre und elektronischen Klangerzeugern.



Sonntag 02.06.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Felix Petry Trio featuring Sandra Hempel

Das Trio mit Clara Däubler, Felix Petry und Willi Hanne stellt in der Reihe der Tonhallenkonzerte wunderbare Jazzmusikerinnen dem Hannoveraner Publikum vor. Diesmal ist die Gitarristin Sandra Hempel zu Gast, die unter anderem als ist festes Mitglied der NDR Bigband die deutsche Musiklandschaft bereichert. Sandra Hempel wird 1972 in Pinneberg geboren, wächst in Tornesch auf und spielt zunächst einige Jahre Akkordeon und Klavier, bevor sie im Alter von 16 Jahren zur Gitarre wechselt. Wenig später beginnt sie sich für Jazz zu interessieren, spielt in lokalen Bands und wird 1991 Mitglied des Landesjugendjazzorchesters Schleswig-Holstein. Nach dem Abitur studiert sie am Hilversumer Konservatorium in Holland, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und im Anschluss daran mit einem Stipendium der Studienstiftung am Amsterdamer Konservatorium/NL. Von 2001-2003 lebt Hempel mithilfe eines DAAD Stipendiums in New York, studiert dort im Graduiertenprogramm der Aaron Copland School of Music am Queens College und schließt ihr Studium im Sommer 2003 mit dem „Master of Arts“ ab.
Konzerttätigkeiten und CD-Aufnahmen führen sie ins In-und Ausland: u.a mit Steve Swallow, Herb Geller, Will Vinson, Seamus Blake, Rick Margitza, Nils Landgren, Wolfgang Schlüter, Ulita Knaus, der NDR Big Band, dem Jazzbalticaensemble, dem Bundesjazzorchester „Bujazzo“ (Ltg. Peter Herbolzheimer) und der New Cool Collective Big Band/NL.
Derzeit spielt sie u.a. bei Dan Gottshalls „Artful Earfull“, Jonas Schoen Sextett, Herb Geller Quartet, Lutz „Hammond“ Krajenski Group, “Burn”, Jazzhaus Orchestra Hamburg, Buggy Braune Quintett, Kosmischer Souverän und ihrem eigenen neuen Projekt, dem Sandra Hempel 4- tett.
Preise und Auszeichnungen: 2002 Louis Armstrong Award der amerikanischen ASCAP Foundation; 2007 Jazzförderpreis des Kulturforums Schleswig-Holstein; 2011 Pinneberger Kulturförderpreis
Besetzung: Sandra Hempel – Gitarre; Felix Petry – Tenorsaxophon; Clara Däubler – Kontrabass; Willi Hanne – Schlagzeug



Donnerstag 06.06.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Meretrio

Die Erforschung der vielfältigen, brasilianischen Popular-Musik brachte die Freunde Emilio, Gustavo und Luis zusammen und verbindet sie noch heute unverändert neugierig suchend. Brasilianische Rhythmen, Jazz-Elemente und kammermusikalische Formen schaffen die Grundlage für immer neue, kreative Momente voller Humor und Freude am Spielen. Seit Beginn dieses Jahres erkunden sie die Möglichkeiten, mithilfe elektronischer Geräte ihren Sound zu multiplizieren, um eine Klangfülle zu erreichen, die das Volumen eines Trios erweitert. Die Loop-Station und digitale Effekte sorgen für überraschende Texturen, Kombinationen und Klänge.
Emiliano Sampaio (g, tbn), Gustavo Boni (b), Luis André (d, perc)



Freitag 07.06.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Faust (Warenannahme)

Jazz’n’Poetry

Bis zu vier Slam-Poeten stellen sich beim hannoverschen Jazz-Slam in einem lyrischen Wettbewerb der improvisierten Musik einer Jazz-Combo.



Freitag 07.06.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Julian Fischer Trio

Die Musik des jungen Bremer Ausnahmegitarristen Julian Fischer vereint einen unverkennbaren fusion Sound mit starken Melodien, welche trotz komplexer Harmonik nie ihren Songcharakter verliert. Die Rhytmusgruppe um Jörn Peeck am Schlagzeug und Simon Klinger am Kontrabass schaffen ein sich in Bewegung befindendes Fundament, dass stets der Musik dienlich ist und dabei genug Raum für Improvisation lässt.
Besetzung: Julian Fischer – Gitarre; Simon Klingner – Kontrabass; Jörn Peeck – Schlagzeug



Sonntag 09.06.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Charlotte Joerges Trio

Beleza Melancólica. Beeinflusst vom traditionellen Jazz, spielen die drei Musiker ohne Harmonieinstrument Jazz mit nicht zu bändigender Neugier, explodierendem Metrum und nostalgischer Sehnsucht, sodass sich neue Atmosphären und Träume auftun. Hierbei erklingen Eigenkompositionen, die vom Jazz von Charles Mingus, Ornette Coleman, Thelonious Monk sowie der traditionellen Musik Portugals angestossen wurden und sich weiterentwickelt haben. Es geht dabei immer ums Ganze: um Aussagen, nicht um Eventualitäten, um Vollkommenheit, nicht um Partikularität. Dabei lebt die Musik vom wechselnden Einfluß der drei, sodass sich im dynamischen Prozess bei zeitweiliger Ekstase das klassische Schema von Solist und Begleitern teilweise auflöst. Beat und Groove des traditionellen Jazz werden durch den Solistensound aufgenommen und mit der Saudade Portugals angereichert, es entsteht eine eigene Klangästhetik aus Harmonie, Melancholie, Feuer und Überraschung.
Besetzung: Charlotte Joerges – Saxophon, Kompositon; Johannes Keller – Kontrabass; Nathan Ott – Schlagzeug



Samstag 15.06.

Beginn
19.00 Uhr

Sommerfest des Jazz Club Hannover

Bevor es für Hannovers Jazz Club in die verdiente Sommerpause geht, wird auch in diesem Jahr wieder ein großes Fest im beliebten Garten hinter dem Clubgebäude gefeiert. Passend zu den kühlen Drinks und leichten Snacks liefern Marina & The Kats mit leichtfüßig-eingängigen Rhythmen und Retro-Swingsound den passenden Soundtrack für die sommerliche Jazzparty. Aber auch im Jazzkeller selbst gibt es musikalische Unterhaltung von Emlar Braß & Friends. Ab 21 Uhr präsentieren dann B.B. & The Blues Shacks mit der südafrikanischen Sängerin Bonita traditionellen Rhythm & Blues and Soul “zum Austoben und Dahinschmelzen” auf der Gartenbühne.
Im Jazz Club Garten:
19:00 Marina & The Kats
21:00 B.B. & The Blues Shacks feat. Bonita
Im Jazz Club Keller:
20:00 Elmar Braß meets Friends
Elmar Braß (p), Fynn Großmann (sax), Lars Bernsmann (g), Peter Schwebs (b) und Heinz Lichius (d)



Samstag 15.06.

Beginn
21.00 Uhr Uhr

Ort
Nettlenbusch & Syrowy, Am Südbahnhof

„Liepe & Co. Festival in den Stahlhallen“: Anke Helfrich

Vom 14. – 16. Juni 2019 werden die Stahlhallen der Firma „Nettlenbusch & Syrowy“ im Herzen von Hannover zum dritten Mal zum einzigartigen Konzertort für internationale Stars der Musik- und Kulturszene. Der Pianist Nils Liepe und der Geiger Niklas Liepe, selbst junge renommierte „Klassikstars“ im Musikbusiness, haben das Festivalereignis „Liepe & Co. Festival in den Stahlhallen“ 2017 gegründet und gehen in die „nächste Runde“. Hierzu haben sie wieder einige namhafte Künstler von internationalem Rang für fünf sehr unterschiedliche Veranstaltungsereignisse nach Hannover, wo sie viele Jahre gelebt haben, verpflichten können, so dass für jeden Musikgeschmack etwas dabei sein dürfte.

Ein wichtiger Bestandteil des Festivals ist eine Jazz Night. Dieses Jahr ist Anke Helfrich hier die Hauptakteurin; sie gehört zweifellos zu den bedeutendsten europäischen Jazz- Pianistinnen unserer Zeit. Allein in den letzten beiden Jahren gewann sie mit ihrem Mal satten, mal sanften Klavierjazz den ECHO Jazz und den Hessischen Jazzpreis. Mit ihrer Band gestaltet sie heute ein Lounge– Konzert. Angesichts der ungewöhnlichen Kulisse sicherlich ein spannendes (Hör-) Erlebnis!
Anke Helfrich: Piano; Dietmar Fuhr: Kontrabass; Jens Düppe: Schlagzeug



Sonntag 16.06.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Lisa Wulff Quartett

Das Lisa Wulff Quartett spielt contemporary Jazz in klassischer Quartett Besetzung. Mit dem Saxophonisten Adrian Hanack, dem Schlagzeuger Silvan Strauß und dem Pianisten Martin Terens hat die Bassistin und Bandleaderin sich ein buntes Quartett aus eigensinnigen Musikern zusammen gestellt, die Ihren Kompositionen die richtigen Farben verleihen. Seit 2014 arbeiten die vier Musiker kontinuierlich daran ihren Sound weiter zu entwickeln, zu experimentieren und sich dabei stets gemeinsam auf neue Wege zu begeben.
Von Groove und Swing, bis hin zu freien, sphärischen Improvisationen oder klassisch anmutenden Werken ist bei Lisa Wulffs Kompositionen alles möglich. Zusammen mit der Schlagzeugerin Christin Neddens, dem Pianist Martin Terens, der mit seiner langjährigen Erfahrung in der New Yorker Szene (u.A. Touren mit Jeremy Pelt) einen ganz eigenen Sound mitbringt und dem Saxophonisten Adrian Hanack (u.A. Meute, we don’t suck we blow), der von avantgardistischen Soli, bis hin zu phantasievoll luftige Balladeninterpretationen immer für Überraschungen sorgt, bildet die Bassistin Lisa Wulff, mit ihrem warmen Kontrabass- und Sopranbassklang, mitreißenden Grooves und lyrischen Soli, eine starke Einheit.
Die gebürtige Hamburgerin, die an der Musikhochschule Bremen und Hamburg bei Detlev Beier und Lucas Lindholm Bass studierte, gewann 2016 mit ihrem Quartett den Jazz Baltica Förderpreis und brachte im Zuge dessen ihr erstes Album „Encounters“ heraus, das gleich für den ECHO Jazz nominiert wurde. 2018 erschien das aktuelle Album der Band – „wondrous strange“ – bei LAIKA Records. Neben ihren eigenen Bands und Projekten ist Lisa Wulff am E-Bass, wie auch am Kontrabass regelmäßig bei der NDR Bigband zu hören und tourt national und international unter anderem mit Künstlern wie Nils Landgren, Christof Lauer, Rolf Kühn, Caecilie Norby und Wolfgang Haffner.
Besetzung: Adrian Hanack – Saxophon; Christin Neddens – Schlagzeug; Alex Eckert – Gitarre; Lisa Wulff – Kontrabass, Sopranbass



Sonntag 23.06.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Thomas B-M Quartett, feat. Jazz Smells

Mit sehr viel Dynamik und oft eigenen Kompositionen begibt sich die Gruppe auf eine musikalische Tour, die nicht in stilistische Kategorien passt. Spontane Kommunikation und Mut zum Risiko, Überraschung und Einmaligkeit sind die Kategorien dieser Musik. Thomas Brendgens-Mönkemeyer lebt mit Musik als selbstverständlichem, lebenserhaltendem Alltagsbereich. Dazu gehört für ihn die Musik eines Claudio Monteverdi, eines Duke Ellington ebenso wie Stilkombinationen der aktuellen Musikwelt; er konzertierte u.a. bereits mit Larry Coryell, Woody Mann, John Stowell, Daniel Corzo, Ralph Towner, Derek Bailey, Johannes Vogt, John Etheridge. Wolfgang Ekholt hat mit Jazzlegenden wie Joachim Kühn, Kenny Wheeler, Lee Konitz, Herb Geller, Richie Beirach, Klaus Doldinger und John Abercrombie gespielt. David Jehn konzertierte europaweit mit der Uli Beckerhoff Group, Mellow Melange Barry Ryan , Christiane Mueller, The Kingfish, Maria de Fatima, Dave Goodman, Marialy Pacheco, er bekam einen Preis der Deutschen Schallplattenkritik
Klaus Fey arbeitete mit Siggi Busch, Marlon Klein, Uli Beckerhoff, Florian Poser, Christof Eidens, Jasper van‘t Hof, Harry Payuta und Klaus Ignatzek.
Besetzung: Thomas Brendgens-Mönkemeyer – Gitarre; Klaus Fey – Saxophon, Klarinette; David Jehn – Kontrabass; Wolfgang Ekholt – Schlagzeug



Samstag 29.06.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Marktkirche

„Jazz in June“

In Erinnerung an Hannovers ehemaligen Imagepfleger und „Mr. Jazz“, Mike Gehrke. Mit dem Organisten Hans Martin Limberg (Havixbeck) wird das Konzert von einem Teilnehmer des ersten internationalen „Jazz and Church Organ“ Wettbewerbes eröffnet, der 2001 noch von Mike Gehrke in Hannovers Hauptkirche veranstaltet worden war. Hans Martin Limberg hat seitdem viele neue, eigene Jazz-Kompositionen für die „Königin der Instrumente“ geschrieben und wird erstmals solo auf der großen Goll Orgel zu hören sein.

Ein besonders erfreuliches Ereignis anlässlich des 40. Jubiläums der Städtepartnerschaft Hannover – Posznan ist der Auftritt des Ausnahmechores Gospel Joy. Im Jahr 1997 als Community von 40 christlich engagierten Sängerinnen und Sängern gegründet, zelebrieren sie die „Frohe Botschaft“ mit enormer Strahlkraft. Ihr Repertoire enthält die großen amerikanischen Gospel-Hits, aber ebenso selbstverständlich neue, in ihrer eigenen Sprache geschriebene, Songs, die sie in einer mitreißenden Choreographie darbieten.

Nach einer Konzertpause präsentiert schließlich die in New York und Berlin lebende Sängerin Siggy Davis ihr aktuelles Programm „Natural Woman“ als Hommage an die „Queen of Soul“. Sie verbindet darin ihre eigene Life Story mit der unermesslichen musikalischen und spirituellen Inspiration durch Aretha Franklin, von der sie sagt: „Her life embodied all the power and pain of the american experience, the quest of redemption and respect.“



Sonntag 30.06.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Tonhallenorchester featuring Peter Kahlenborn „Silent Music“

„If music is sound and came from silence, then silence is potentially greater than sound.“ (Keith Jarrett*). „Silent Music“ (Stille Musik) – so nennt der Kölner Schlagzeuger Peter Kahlenborn einen Zyklus balladesker Kompositionen, den er gemeinsam mit dem Tonhallen Orchester am 30.06.2019 uraufführt! „Silent Music“ ist eine Sammlung musikalischer Zellen vom skizzenhaft notierten Fragment bis zum komplexen, auskomponierten Thema, die der Komponist »Samples« nennt. Darin verarbeitet hat er vielfältige Einflüsse: Von Johann Sebastian Bach über Bela Bartok bis hin zu prägenden Vorbildern aus dem eigenen musikalischen Umfeld wie John Taylor (p), John Abercrombie (git) oder dem Multiinstrumentalisten Jorge Rossy. Improvisierte Musik – das ist für Peter Kahlenborn wie ein gutes Gespräch unter Freunden. Grundlage der „Gesprächsrunde“ mit dem Tonhallenorchester bildet die Sample Sammlung seines „Silent Music“ Zyklus: Im Sinne einer »Liste« inspirierender Themenvorschläge für den musikalischen Dialog zwischen Musikern, Gästen und Publikum.
Wie der Titel impliziert, spielt „Stille“ darin eine zentrale Rolle. „Silent Music“ ist die Einladung zu einer Musik des gemeinsamen Hörens, die der Option „Stille“ bewusst Raum gibt: Im Zweifelsfalle dem »Zuhören« gegenüber dem »Sprechen« den Vortritt zu lassen, „Musik Ertasten“ versus „Musik Machen“ – das sind gewollte Herausforderungen an die Musik Akteure. Wer sich nun eine ausschließlich weltabgewandte Musik jenseits der Wirklichkeit, vorgetragen von in sich gekehrten Musikern vorstellt, der irrt. „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“! Auch in „Silent Music“ ist das improvisatorische, der kreative Umgang mit dem Unvorhersehbaren, ein tragendes Element. Weder gilt es Emotionen zu vermeiden, noch dynamische Akzente auszusparen: Reibung und Gegensätze sind willkommen – authentisches Musizieren erwünscht.
Besetzung: Peter Kahlenborn – Schlagzeug Maischa Perdelwitz – Gesang, Andreas Burckhardt – Altsaxophon Felix Petry – Tenorsaxophon, Klarinette Richard Häckel – Tenorsaxophon, Flöte Hauke Schlüter – Baritonsaxophon Ove Volquartz – Bassklarinette, Hans Wendt – Posaune, Max Hobohm – Klavier, Eberhard Meisel – Zither, Moritz Hartung – Percussion, Christopher Salzbrunn – Luftballon, Gitarre Johannes Keller – Kontrabass