September


Freitag 21.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Chiara Raimondi

Chiara Raimondi hat zwei musikalische Leidenschaften, Jazz & Soul. Die „Libera Accademia del Jazz” in Ancona war der Beginn der akademischen Reise, den Bachelor machte sie am „Antonio Buzzolla“ Konservatorium in Adria. Seit 2014 lebt die italienische Jazzsängerin Chiara Raimondi in Hannover und begann den Master in Jazzgesang bei Romy Camerun, Hanna Jursch, Claudia Burghard und Eike Wulfmeier. Das Abschlußkonzert des Studiums spielt sie heute mit ihrer Band, die bereits im Finale des „Jazzpreis Hannover 2017“ begeisterte: Marcus Lewyn am Kontrabass, Tim Nicklaus am Schlagzeug, dem Pianisten Malte Winter und dem Saxophonisten Fynn Großmann, mit der eigenene Band Gewinner des „Jazzpreis Hannover 2017“. In diesem Jahr veröffentlicht sie auch die erste eigene CD „Sospesa“. Chiara verbindet traditionellen Jazz und moderne Aspekte mit folkloristischer Musik aus osteuropäischem und mediterranem Raum – immer auf der Suche nach dem eigenen Sound. Neben den im Jazz üblichen englischen Lyrics nutzt Chiara auch die italienische Muttersprache. Denn was liegt näher, wenn man Emotionen authentisch transportieren möchte?
Chiara Raimondi (voc), Fynn Großmann (sax), Malte Winter (p), Marcus Lewyn (b), Tim Nicklaus (dr),



Sonntag 23.09.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

PANJI Dancing the Archetype

His life and epical gestures had been gathered in a collection of mythological poems soon becoming a main subject represented in Wayang, the traditional Shadow Puppet theatre from central Java. The Panji cycle has been a fertile source for literature and drama throughout Indonesia and Southeast Asian countries. The archetype of universal love, the adventures, the obstacles against the romance between Panji and princess Chandra Kirana and the forces of good that finally overcome the forces of evil, are performed in this pièce by the Indonesian Court dancer Norontako Bagus Kentus, an exquisite interpreter of ancient gestures and movements. A graceful dance-theatre play that finds a contemporary declination in the music by Reciprocal Uncles (Gianni Lenoci on piano/electronics and Gianni Mimmo on soprano saxophone, Ove Volquartz on bass clarinet and Christos Yermeneglou on drums & percussions as special guest.



Freitag 28.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Zum Stern

„Mississippi liegt mitten in Linden“ Filmabend

1. Jazz on A Summer Day (USA 1958)
2. American Folk Blues Festival (Deutschland 1963-69)
Auf vielfachen Wunsch veranstaltet der Blues Club Hannover nach langer Zeit wieder ein Filmabend. Es werden 2 Dokumentarfilme gezeigt. Der Film „Jazz on a Summer Day“ dokumentiert den 6. Juli 1958, den Sonntag des New Port Jazz Festivals jenes Jahres. Für Bluesfans von besonderem Interesse sind die Auftritte von Big Maybelle und Chuck Barry, der ungewöhnlicher Weise bei seinem Hit „Sweet Little Sixteen „ von den Jazzmusiker Jack Teagarden und Jo Jones begleitet wird. Ein besonderer Leckerbissen für alle Jazzfans dürfte der Auftritt des wahrscheinlich wichtigsten Jazzmusikers aller Zeiten Thelonious Monk sein. Der Film ist extrem stimmungsvoll fotografiert und zeigt auch Bilder vom Wasser und der Stadt New Port. Als zweites zeigen wir ein Film mit seltenen Ausschnitten von den American Folk Blues Festivals 1963-69, die bis vor wenigen Jahren noch in den Archiven des SWR schlummerten. Es gibt Auftritte von unteranderem Jimmy Reed, Curtis Jones, Addie Taylor und vielen anderen zu sehen. Besonders interessant die Aufnahmen von 1968, den von diesem Jahr ist bis heute keine einzige LP oder CD jemals veröffentlich worden. Durch das Programm führt der Blues-Experte Lonesome Nighthawk.



Freitag 28.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Horst Wagner Quartett

Der Bassist Horst Wagner spielt seit 1951 Kontrabass und gilt inzwischen als Urgestein der hannoverschen Jazzszene. Für viele unvergessen, sein glanzvoller Auftritt bei der Jazztime-Gala 1988, als er ganz kurzfristig für den Bassisten des Lou Donaldson Quartetts einsprang und damit quasi das erste Konzert des Abends rettete. Wagner hatte aber zuvor bereits mit den besten Jazzmusikern im In- und Ausland gespielt. Darunter so berühmte Legenden wie Sonny Stitt, Dexter Gordon, Jonny Griffin Lionel Hampton, Herbie Hancock und eben Lou Donaldson. Zur Besetzung gehören der Klarinettist und Saxophonist Helmar Marcinski, der seit den 70er Jahren als Berufsmusiker aktiv ist, der Pianist Elmar Braß, der im Jugend-Jazz-Orchester Niedersachsen groß geworden ist. Braß erhielt zahlreiche Auszeichnungen und spielte u. a. mit Ed Kröger, Stephan Abel, Peter Bernstein und Dusko Goykovich. Abgerundet wird die Formation durch den genialen Schlagzeuger Heinz Lichius.



Samstag 29.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Pablo Ziegler

Grammy Winner 2018 – Jazz Tango
Das Jahr meint es gut mit Pablo Ziegler: „Jazz Tango“ wurde mit dem Grammy Award als bestes Latin-Jazz Album ausgezeichnet, und die CD „Solo“, eingespielt für Steinway & Sons, erhält beste Kritiken. Ein Grund zu feiern, aber mehr noch, um zu spielen: Der aktuelle Kalender weist ein BBC Proms – Konzert in der Royal Albert Hall, eine ausgedehnte Japantournee, Konzerte in den USA, Asien und Europa aus. Der in Buenos Aires geborene Pablo Ziegler ist ein gleichermaßen begnadeter Pianist, Komponist und Arrangeur. Das musikalische Erbe Astor Piazollas, mit dem er lange spielte, amerikanischer Jazz und europäische Kunstmusik transformiert er in unnachahmlicher Weise in eine originäre Version des „New Tango“. „My music tells a story of people in Buenos Aires“ – dieses Credo stellt Pablo Ziegler seiner Webseite voran, und das passt wunderbar. In der Trioformation mit dem Gitarristen Quique Sinesi und dem Bandeonisten Walter Castro spielt er seit beinahe zwei Jahrzehnten traumhaft – inspirierte Musik.
Pablo Ziegler (p), Quique Sinesi (gt), Walter Castro (band)



Sonntag 30.09.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Faust Warenannahme

Fette Hupe

Live CD-Recording. Wenn das mal nicht ein Auftakt nach Maß ist: Die Fette Hupe ist nach der Festivalsaison wieder zurück in ihrem Wohnzimmer, macht ihrem Namen einmal mehr alle Ehre und nimmt dabei ihr drittes Album auf. Nach zwei Jahren Durststrecke ist es mal wieder Zeit für einen neuen Langspieler des hannoverschen Ausnahmeensembles und diesmal sind die Fans direkt dabei. Ohne Netz und doppelten Boden, live und mit Vollgas verwandelt die Fette Hupe die Faust Warenannahme in ein Aufnahmestudio mit Live-Publikum. Zwei Sets voller spannender, traditioneller Bigbandmusik von Charles Mingus sowie den kreativen und überraschenden Kompositionen von Eike Wulfmeier, Klaus Spencker und Jörn Marcussen-Wulff versprechen nicht nur ein unvergessliches Konzert, sondern auch die Aussicht auf einen lebendigen und energiegeladenen Tonträger. Genau was der Name verspricht!
Gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Fette Hupe Hannover
Saxophone: Nils Brederlow, Paul Engelmann, Lars Stoermer, Coco Guerra, Felix Petry
Trompeten: Benny Brown, Gary Winters, Daniel Zeinoun, Axel Beineke
Posaunen: Uwe Granitza, Hans Wendt, Felix Eilers, Robert Hedemann
Rhythmusgruppe: Klaus Spencker (git), Eike Wulfmeier (p), Clara Däubler (b), Timo Warnecke (dr) Dirigent Jörn Marcussen-Wulff
Leitung: Timo Warnecke/Jörn Marcussen-Wulff



Oktober


Dienstag 02.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Ari Hoenig feat. Nita Hershkovits & Or Bareket

Frischer Wind an der HMTM Hannover: Eva Klesse, die neue Schlagzeugprofessorin, hat für den heutigen Tag einen der versiertesten Drummer der New Yorker Jazzszene zu einer Masterclass nach Hannover eingeladen. Für uns die Gelegenheit, in Kooperation mit der HMTM ein Konzert im Jazz Club zu initiieren. „Ari Hoenig is one of the most maniacally obsessive, spasmodic and musical drummers in Jazz“, war im Magazin Jazz Times zu lesen. Schon 2002, da lebte Mike Gehrke noch, spielte er mit dem Pianisten Jean-Michel Pilc ein überragendes Konzert. Seitdem ist er auf dem Weg, die unendlichen Weiten und melodischen Möglichkeiten des Drumsets zu entdecken. Namedropping? Joshua Redman, Mike Stern, Shirley Scott, Richard Bona. Lineup? Im Trio mit Nitai Hershkovits und Or Bareket. Hershkovits kennt den Kosmos des Jazz wie der klassischen Musik, elegant und gelegentlich melancholisch. Bareket ist einer der Rising Stars der New Yorker Jazzszene mit Roots im Jazz und Affinität für mediterrane und südamerikanische Sounds. „He’s got Rhythm of every variety“, schrieb Ben Ratliff in der New York Times, und der ist im Bilde. Genauso wie Nate Chinen, der es so formuliert: „Rhythm is a contact sport for Ari Hoenig“. Cool.
Ari Hoenig (dr), Nitai Hershkovits (p), Or Bareket (b)



Mittwoch 03.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
KulturKaffee Rautenkranz

Axel Zwingenberger meets Henning Pertiet

Axel Zwingenberger, geboren in Hamburg, ist seit seinem 19. Lebensjahr als „Botschafter des Boogie Woogie“ weltweit unterwegs. Der Tastenvirtuose war in den letzten 40 Jahren in über 50 Ländern von Südostasien über Afrika bis Nordamerika und Europa auf Konzertreise. 
Meist spielt er solo – gerne „klassisch“, also unverstärkt, an einem großen akustischen Flügel. Die Zusammenarbeit mit großen Stars hat viel Aufmerksamkeit erregt. So lud ihn z.B. der große Lionel Hampton zu einer Europatournee und Plattenaufnahmen in den USA ein. Mittlerweile 30 CDs dokumentieren Axels künstlerisches Schaffen.
Auch Henning Pertiets Weg ist geprägt von vielen Hundert Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine Musik kommt ohne Effekthascherei und überflüssige pianistische Akrobatik aus. Seine Kernkompetenz ist eine authentische Präsentation alter Blues und Boogie Woogie Klassiker und vieler Eigenkompositionen, die von der Persönlichkeit und der Erlebnisfähigkeit des Interpreten maßgeblich geprägt sind.




Donnerstag 04.10.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsessions

Opener: Dmitry Suslov Band (sax, b, dr)
Eintritt: frei



Freitag 05.10.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Stadtteiltreff Sahlkamp

„Session im Foyer“

Die Swingende Akkordeonband. Evergreens und alte Schlager entsprechend dem Bandnamen aufbereitet



Samstag 06.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Stephan Abel & Philipp Kacza

Wenn man es recht bedenkt: Der Saxophonist Stephan Abel ist selbst so etwas wie ein Klassiker, bei dieser Vita und der locker drei Jahrzehnte währenden Präsenz in der hannoverschen Jazzszene. In der Serie „Jazz Classics“ spielt er Konzerte, die sich dem klassischem Hardbop – Genre und einzelnen Jazz-Legenden der 1950er und -60er Jahre widmen. Als Co-Leader fungiert der Hamburger Trompeter Philipp Kacza. Die Band variiert in der Besetzung, aber immer aus dem Pool der Lieblingsmusiker geschöpft. Seit 2011 begeistern uns diese Konzertabende, Zeit für ein Best Of! Mit Original- Arrangements von Dexter Gordon, Miles Davis, Art Blakey, Horace Silver, Wayne Shorter/Freddie Hubbard sowie Chet Baker/Gerry Mulligan. Aber auch, siehe oben und ganz ganz unbescheiden, mit Titel aus den eigenen Alben „The Windmills Of Your Mind“ und „My Kind Of World“. Hardbop at it ́s best: Spielfreude, Lust an der Improvisation und die überlebenswichtige Dosis Swing fürs Leben!
Philipp Kacza (tp/flh), Stephan Abel (sax), Buggy Braune (p), Olaf Casimir (b), Heinz Lichius (dr)



Samstag 06.10.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Jazz Club Minden

Web Web

Jazzprojekt mit Tony Lakatos (sax), Roberto Di Gioia (key), Christian von Kaphengst (b) und Peter Gall (dr)



Sonntag 07.10.

Beginn
14.00 Uhr

Ende
18.00 Uhr

Ort
Hauptbahnhof, Höhe Gleis 13/14

„SchlemmerJazz“

Live-Jazz und Probieraktionen; heute mit Taschengrammophon



Montag 08.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Hilversum Reunion Band / Mimi Rimini

Jazz mit ehemaligen Musikhochschule-Hilversum-Absolventen sowie Vocal Jazz mit Mimi Rimini



Mittwoch 10.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Bronco's

iot.ge

Jazz, Soul, Pop … mit einem Quintett aus Hannover; Album-Release



Donnerstag 11.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Christian Weidner Quartett / Fynn Großmann Quintett

Christian Weidner Quartett – Berlin
Unter der Oberfläche liegt das, was Christian Weidner interessiert. Dorthin zieht uns der geheimnisvolle Sog seiner Musik. Mal pulsierend hypnotisch, mal lyrisch, mal kleinteilig verwinkelt, mal hymnisch singend, mal selig kontemplativ. Und wenn sie sich aufbäumt, dann tut sie das mit einer unaufhaltsamen Wucht, brodelnd, reißt mit und führt in die Tiefe unter der Oberfläche. Eine raffinierte Komplexität offenbart sich, Formen werden erkennbar, die sich weit öffnen, die sich Zeit und Raum greifen, wenn sich Christian Weidners erstklassig besetztes Quartett den originären, floskellosen Kompositionen hingibt.
Besetzung: Christian Weidner – Altsax; Achim Kaufmann – Klavier; Henning Sieverts – Bass; Samuel Rohrer – Schlagzeug.

Fynn Großmann Quintett – Hannover
Das „Fynn Großmann Quintett“ hat seinen Platz im zeitgenössischen Jazz bereits gefunden. 2015 gegründet, wird die Band 2017 mit dem „Jungen Münchner Jazzpreis“ und dem „Hannover Jazzpreis“ ausgezeichnet. Beim „Jungen Deutschen Jazzpreis“ (Osnabrück) ist sie Finalist. Geprägt von verschiedenen Strömungen des Jazz, ebenso wie von der Tradition der europäischen klassischen Musik, gelingt es dem Bandleader und Komponisten Fynn Großmann, eine eigene Handschrift zu präsentieren. Diese zeichnet sich durch unkonventionell orchestrierte Passagen (so kommt auch die im Jazz eher selten gehörte Oboe zum Einsatz), komplexe Harmonik und melodisch starke Passagen aus. Gleichzeitig bieten die Kompositionen genügend improvisatorische Freiräume, die die fünf MusikerInnenpersönlichkeiten in der gesamten energetischen Bandbreite vom Beinahe-Stillstand bis hin zur musikalischen Eruption auszunutzen wissen.
Besetzung: Fynn Großmann – Altsax, Oboe, Komposition; Phillip Dornbusch – Tenorsax, Klarinette; Marko Djurdjevic – Klavier; Clara Däubler – Kontrabass; Johannes Metzger – Schlagzeug.

Eintritt für Mitglieder der Union Deutscher Jazzmusiker und der Jazzmusikerinitiative Hannover nach Voranmeldung frei.



Donnerstag 11.10.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

Opener: JazzWoche 2018 KickOff Night plus Special Guest



Donnerstag 11.10.

Beginn
22.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jam Session

Mit Matthias Schubert



Freitag 12.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
GDA Wohnstift

„Sing, Sing, Sing“

Eine Konzert-Hommage an die Meister der Swing-Ära wie Benny Goodman oder Glenn Miller; Marina und Michael Kaljushny



Freitag 12.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Antikhof Drei Eichen, Bröckel

Max Clouth Clan

Der Gitarrist mit Vorliebe für unkonventionelle Klänge (er spielt u.a. eine Mischung aus Gitarre, Oud und Sitar) zeigt seit der Veröffentlichung seines ersten Soloalbums 2011, dass Musik wahrlich keine Grenzen kennt: Klassische spanische Gitarre meets Barock meets indische Musik – und das ebenso beeindruckend gekonnt wie erfrischend mühelos. Max ist einer jener Menschen, die immer alles weiterentwickeln möchten, die ihr Zuhause in mehreren Welten haben und für die deshalb jede Reise ein Gewinn ist. Seine Neugier treibt ihn viel stärker an als die Erzählung des bereits Bestehenden, Erlebten. Das Alte verlassen, das Neue entdecken und begreifen, eigenen Einfluss nehmen und weiterreisen. Kein Stillstand. Keine Wiederholungen. Sogar die Instrumente entwickeln sich mit: zu neuen Instrument-Erfindungen. Mit seinem Clan hat er Menschen gefunden, die genau so denken. Der ständige Transfer zur Neuorientierung zieht uns in Klangwelten hinein, die von hier nach dort reichen. Aber wo ist hier? Frankfurt? Und wo ist dort? Mumbai? Indische Rockklänge auf Frankfurter Jazzbasis. Man kann es kaum in Worte fassen, zahlreiche Musikstile finden sich im Jazz des Max Clouth Clan wieder. 2017 hat der Max Clouth Clan das Frankfurter Jazzstipendium – den Jazzpreis der Stadt Frankfurt – erhalten.
Besetzung: Max Clouth – Gitarre; Andrey Shabashev – Keys; Markus Wach – Bass; Martin Standke – Schlagzeug

Eintritt: frei, Hut geht rum! Begrenzte Plätze. Anmeldung unter 05144-56 01 77



Freitag 12.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Jazzwoche Hannover 2018: Andromeda Mega Express Orchestra

Ganz klar. Die Jazzwoche setzt mit diesem 18-köpfigen außergewöhnlich besetzten Klangkörper ein Statement mit fettem Ausrufezeichen: AMEO ist eines der unverkennbarsten und eigenwilligsten Großensembles Deutschlands. Crossover wie man ihn selten erlebt. Live. Brave. Schräg. Rough. Tough. Schön. Jazz, Alte und Neue Musik, Klassik, Progressiv Rock und Avantgarde. AMEO liegt zwischen und jenseits der gängigen Musikszenen-Aufteilung und hat sich durch seine unkonventionellen Produktionen (Elbphilharmonie, Jazz Baltica, Roskilde Festival, Philharmonie Köln u.a.) einen Namen gemacht, Egal ob Rockbühne oder Konzertsaal: Ihre Liveauftritte sind fulminant und rauben dem Publikum den Atem.
Leitung/ Komposition: Daniel Glatzel
Oliver Roth, Laure Mourot (Flöten), Sebastian Hägele (Fagott), Johannes Schleiermacher (Saxophone, Flöte), Ritsche Koch, Magnus Schriefl (Trompete), N.N. (Posaune), Maria Schneider (Vibraphon, Percussion), Jörg Hochapfel (Synthesizer, Sampler), Anna Viechtl (Harfe), Kalle Zeier (Gitarre), Andi Haberl (Schlagzeug), Matthew Lonson, Grégoire Simon (Violine), Martin Stupka (Bratsche, Blockflöte), Isabelle Klemt (Cello), Matthias Pichler (Kontrabass)



Freitag 12.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Eb Davis

Wohlverdient, das Motto: Im Juni 2008 wurde EB Davis der offizielle Titel „Blues-Ambassador to the State of Arkansas“ verliehen und der Deutsche Rock- und Pop-Musik-Verband wählte ihn im Herbst desselben Jahres einstimmig zum besten R&B-Sänger. Geboren im Arkansas-Delta und aufgewachsen in der Blues-Metropole Memphis, zog es ihn nach New York. Hier gründet er die „Soulgroovers“, tourt quer durch die Vereinigten Staaten und teilt die Bühne mit Größen wie Wilson Pickett, Isaac Hayes oder B.B. King. In den 80er Jahren spielte er mit den „Drifters“ in Europa, mittlerweile ist er längst in Berlin heimisch. Hier gründete er die „Superband“, eine Fusion großartiger Musiker, die den Blues, Soul und R&B zelebrieren. EBs groovige Eigenkompositionen, beliebte Standards und die ein oder andere Blues-Ballade ergeben ein so klassisches wie authentisches Set!
Eb Davis (voc), Jay Bailey (gt/voc), Lenjes Robinson (dr/voc), Darryl Taylor (b/voc), Ernie Schmiedel (p/org)



Samstag 13.10.

Beginn
17.00 Uhr

Ort
Anna Blume

„Jazz at 5“: Charlotte Joerges & David Mohr

Saxophon und Gitarre; Swing, Pop, Bossa Nova …



Samstag 13.10.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Christuskirche

Jazzwoche Hannover 2018: „Groove & Grandezza“

Stefan Schultze trifft Wind Machine und den Landesjugendchor Niedersachsen
„Groove & Grandezza“ ist das in diesem Jahr erstmalig durchgeführte Gemeinschaftsprojekt zweier niedersächsischer Landesjugendauswahl- Ensembles. Hier zeigt sich was möglich ist wenn die Vorbehalte zwischen Klassik und Jazz beiseite geschoben werden. Aus der Symbiose entsteht etwas ganz Neues. Musik des 21. Jahrhunderts vorgetragen von 70 der besten Nachwuchsmusiker*Innen Niedersachsens in Kompositionen von Wolf Kerschek (u.a.NDR Big Band, Nils Landgren, Till Brönner) und Stefan Schultze (u.a. WDR Jazzpreis), der nicht nur selber zu hören sein wird, sondern eigens im Rahmen eines Kompositionsstipendiums des Landes Niedersachsen für dieses Projekt geschrieben hat.
Jugendjazzorchester & Landesjugendchor arbeiten künstlerisch zusammen unter der Leitung von Uli Plettendorff (JON) und Claudia Burghard (LJC).



Samstag 13.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Johnny B., Sorgenser Str. 30, Burgdorf

Hot Swing Night: Bun-Jon & The Big Jive

Jump & Jive, Swing & Boogie aus Hamburg



Samstag 13.10.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Jazz Club Minden

Salt

Karibik trifft auf Jazz, Pop und Soul



Samstag 13.10.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Blues Garage, Isernhagen

Brian Augers Oblivion Express feat. Alex Ligertwood

Back To The 70’s: „Mister Hammond B3” Brian Auger kommt erneut mit seinem Oblivion Express und dem Sänger Alex Ligertwood (ex-Santana) nach Isernhagen. Das heißt Funk, Jazz, Fusion …



Sonntag 14.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

AGogol & NaabtalDeath invites Rieko Okuda

Rieko Okuda
ist Pianistin und Komponistin. Sie begann in Japan mit klassischer Musik im Alter von 3 Jahren. Im jungen Alter nahm sie am Kaizuka City Wettbewerb teil und gewann den ersten Preis. Später zog Sie in die USA zum Jazz-Studium. Dort spielte Sie mit einigen Jazzgrößen wie Bob Mintzer, Jon Faddis, John Fedchock und anderen. Zudem begann Sie sich in Ihrer Zeit in Philadelphia für Free Jazz und improvisierte Musik zu interessieren. Sie spielte mit Größen der Improvisierten Musik wie Marshall Allen (Sun Ra Orchestra), Elliot Levine (Cecil Taylor) und Calvin Weston (Ornette Coleman). Ihr verstärktes Interesse für improvisierte Musik führte Sie nach Berlin, wo sie seitdem mit Musikern wie Audrey Chen, Els Vanderweyer Axel Dörner usw. spielte.
Andreas Gogol
ist Künstler, Filmemacher und Musiker und lebt in Berlin. Seit 1986 hat Gogol bereits an diversen Filmfestivals, Ausstellungen und zahlreichen Solo – und Gruppenkonzerte mitgewirkt, die sich stilistisch von Punk über Noise, Jazz und experimentelle Improvisationen erstrecken. 2005 erschien auf dem Kölner Label a-musik sein Soloalbum „Gorymaaz“. Seitdem kam es zu Kooperationen und Performances mit Telemach Wiesinger auf 16 mm Film und live auf der Bühne. Außerdem war Gogol Mitveranstalter von Konzerten experimenteller Musik bei „Electronic Church“ (Berlin) und Mitorganisator des CTM- Festivals (Berlin). In den letzten Jahren liegt sein Fokus auf der klanglichen Erforschung der modifizierten elektrischen Gitarre.
Eberhard Meisel (aka NaabtalDeath)
spielt amplifizierte, präparierte Zither angeschlossen an elektonische Effektgeräte und ermöglicht so, dem Zitherspiel bisher ungewohnte Seiten abzugewinnen. Seit Anfang 2014 betreut er mit Andreas Burckhardt und Felix Petry die mittlerweile wiederholt mit dem APPLAUS-Preis ausgezeichnete Reihe „Tonhallenkonzerte“.



Sonntag 14.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Faust Warenannahme

Jazzwoche Hannover 2018: Schools Out Big Band Night: HLS Big Band; KKS Big Band; Fette Hupe feat. Laura Winkler

Ein Festival im Festival erwartet den Besucher an diesem Abend in der Faust Warenannahme und man darf auf die geballte Power von drei Bigbands aus Hannover gespannt sein. Die Landeshauptstadt Hannover und die Jazzwoche präsentieren im Rahmen des Projekts “Schools Out Jazz Orchestra” die Nachwuchskünstler der HLS Bigband und der mehrfach preisgekrönten KKS Bigband, die gemeinsam mit der Fetten Hupe, dem orchestralen Aushängeschild der hannoverschen Jazzszene und ihrem Gast Laura Winkler zeigen, was das Genre Bigband zu bieten hat.
Die Österreicherin und Wahlberlinerin Laura Winkler gehört mit ihrer glasklaren Stimme und ihren farbenreichen Kompositionen ohne Zweifel zu einer der angesagtesten Entdeckungen der jungen europäischen Jazzszene und machte in der letzten Zeit vor allem mit ihrem japanisch beeinflussten „Wabi-Sabi-Orchestra“ und der Folkband „Holler My Dear“ auf sich aufmerksam.
Bigband der Käthe-Kollwitz-Schule (Leitung: Michael Thiemann) Bigband der Helene-Lange-Schule (Leitung: Frank Katemann) Fette Hupe (Leitung: Jörn Marcussen-Wulff)
Laura Winkler – Gesang, Komposition, Arrangement



Montag 15.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jazzwoche Hannover 2018: Tom Rainey Obbligato

Tom Rainey zählt ohne Zweifel seit den 90er Jahren zu einem der prägenden Schlagzeuger der New Yorker Szene und schafft es immer wieder sich und seine Musik neu zu erfinden. Mit seinem Quintett Obbligato versammelt er einige der spannendsten Musikerinnen und Musiker der aktuellen NY-Szene um sich. Gemeinsam zerlegen sie wohlbekannte Standards der Jazzgeschichte zu impressionistischen Skizzen und verhandeln zeitlose Themen in überbordenden melodiösen Variationen und geschmeidigem Gruppenspiel. Mit umwerfender Spiel- und Improvisationsfreude halten sie die Musik im Fluss, transzendieren in kollektiver Improvisation die Themen zu einer eigenen, optimistisch freien Musik.
Ralph Alessi – Trompete; Ingrid Laubrock – Tenorsaxophon; Jacob Sacks – Klavier; Drew Gress – Bass; Tom Rainey – Schlagzeug
NDR Info zeichnet das Konzert auf, weitere Informationen unter ndr.de/jazz.



Montag 15.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jazzwoche Hannover 2018: Jonathan Morgenstern Quintett

Jonathan Morgenstern ist ein Pianist und Komponist aus Berlin. Seit 2017 studiert er in Hannover Jazz-Klavier bei Prof. Tino Derado und gründete bald sein eigenes Quintett, bestehend aus Studenten und Absolventen der Musikhochschule. Seine Kompositionen spiegeln seine vielseitigen musikalischen Einflüsse und Erlebnisse wieder. Die Musik die dabei entsteht, bewegt sich zwischen modernem Jazz, Danzón und Beats.
Shan Gao – Saxophon; Owen Langer – Gitarre; Sebastian Bauer – Bass; John Winston Berta – Schlagzeug; Jonathan Morgenstern – Klavier



Dienstag 16.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kino im Sprengel

Jazzwoche Hannover 2018: Jazzkino „Unreproduzierbare Musik: Das digitale Gewissen steht auf!“

Die erste Jazzoper ohne Jazz! Geschichten aus aller Welt von der Steinzeit bis zur Gegenwart erzählen die Performancekünstlerin Ilka Theurich, der Komponist Hubertus Dreyer, der Autor Tobias Premper und der Filmemacher mcddavid. Ein Flamenco-König wird Opfer einer Intrige. Der erste Polizist tappt im Dunkeln. Der zweite Polizist hüllt sich in Schweigen. Der dritte Polizist wird entführt. Führen nicht alle Spuren – ja, wohin eigentlich? Zur vierten Polizistin? Zur Anarchie? Ins Nirvana? Schon im Vorwege kann gesagt werden, daß Alphörner und Kirchenorgeln nicht zum Instrumentarium gehören: Ansonsten werden alle Arten von Verschwörungstheorien nach Kräften genährt, und ob der Fall am Ende gelöst wurde, entscheidet das Publikum.



Dienstag 16.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jazzwoche Hannover 2018: Chiara RaImondi Quintett

Die italienische Jazzsängerin Chiara Raimondi kam 2014 nach Deutschland um sich musikalisch weiterzuentwickeln und gründete 2016 ihr Quintett in Hannover. In ihrer Musik verbindet Chiara traditionellen Jazz und Avantgarde mit folkloristischer Musik aus Osteuropa und dem mediterranen Raum – immer auf der Suche nach dem wahren, eigenen Klang. Chiara erzählt die Geschichten in ihren Liedern auf Englisch und Italienisch. Ihre Muttersprache ist für sie wichtig um Emotionen authentisch in ihrer Musik zu vermitteln.
Chiara Raimondi – Gesang, Komposition; Felix Lopp – Klavier; Marcus Lewyn – Kontrabass; Fynn Großman – Saxophon; Lennart Voß – Schlagzeug



Mittwoch 17.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Leibniz Theater

Marc Masconi

„Frank Sinatra Club Concert“; eine swingende Hommage



Mittwoch 17.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Keller III, Weidendamm 28

Jazzwoche Hannover 2018: Lauren Newton / Phil Minton

Erst zum zweiten Mal überhaupt sind die beiden Legenden der zeitgenössischen Vokal Improvisation an diesem Abend zusammen in Deutschland zu erleben:
Wenn die Gesangsvirtuosen Lauren Newton und Phil Minton zusammen auf der Bühne stehen, ist es eine unvermeidliche Begegnung zwischen zwei großen der Atmung auf dem Höhepunkt ihrer Kunst. Beide nutzen ihre Stimmen um abstrakte und physische Emotionen auszudrücken, aber auch um Poesie, Klänge und Musik zu erschaffen und haben durch ihr Schaffen Generationen von jungen Künstlern auf der ganzen Welt geprägt und beeinflusst.
Lauren Newton – Stimme; Phil Minton – Stimme



Mittwoch 17.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jazzwoche Hannover 2018: Was nun-Jazzsextett

WAS NUN beschreibt die beschauliche Eck-Kneipe in der wunderschönen Nordstadt Hannovers, in der sie sich das Sextett um den Saxophonisten Moritz Aring bereits vor der Gründung der Band zusammenfand und die Idee ihres Ensembles reifte. So charmant und facettenreich wie die Nordstadt, so auch der Klang der sechs jungen Musiker. Ihr Klang setzt sich aus detaillierten Kompositionen, bestehend aus fein ausgesetzten Melodien und verschiedenen Elementen der Improvisationsmusik zusammen. Trotz ihrer häufig energetischen und mitreißenden Kompositionen vergessen sie nicht ihre Wurzeln zum Jazz und Blues, ziehen den Zuhörer so in ihren Bann und lassen ihn träumen.
Moritz Aring – Saxophon; Jan F. Schmidt – Posaune; Marvin Zimmermann – Trompete; Anthony David Williams – Klavier; Marcus Lewyn – Kontrabass; Erik Mrotzek – Schlagzeug



Donnerstag 18.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Jazzwoche Hannover 2018: UNESCO City of Music Night „Mannheim meets Hannover“: Alexandra Lehmler Quartett / Lars Stoermer Quartett

Alexandra Lehmler ist ein Glücksfall! Nicht nur weil sie als Saxophonistin seit Jahren die deutsche Jazzszene prägt und mehrfach mit nationalen Preisen (zuletzt mit dem Kompositionspreis des renommierten Neuen Deutschen Jazzpreises) ausgezeichnet wurde, sondern weil sie sich neben ihrem künstlerischen Schaffen mindestens genauso intensiv für die Belange der Szene im Vorstand der Union deutscherJazzmusiker einsetzt. An diesem Abend steht aber natürlich die energiegeladene Musik der Mannheimerin und ihres Quartetts im Vordergrund, mit der sie auf das Quartett des hannoverschen Saxophonisten Lars Stoermer trifft.
Alexandra Lehmler – Saxophon; Claus Kiesselbach – Vibraphon; Matthias Debus – Kontrabass; Dominik Fürstberger – Schlagzeug
Lars Stoermer – Saxophon, Bassklarinette; Eike Wulfmeier – Klavier; Melodica Clara Däubler – Kontrabass; Raphael Becker-Foss – Schlagzeug



Donnerstag 18.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jazzwoche Hannover 2018: David Mohrs Hot Club de Linden

Gekommen, um aus Linden heraus den Esprit des legendären Gitarristen Django Reinhardt im zeitgeistgerechten Gewand auferstehen zu lassen, ist der Hot Club de Linden mehr als nur eine Hommage an den Übervater des sogenannten „Jazz Manouche“. Swing-Ohrwürmer, Improvisations-Duelle, exotische Klangmalereien oder mal ein Musette-Walzer werden gemischt, dabei sind Hot Club Gründer David Mohr die Kleinode aus dem klassischen Gypsy-Swing-Repertoire genauso wichtig wie die der Tradition nachempfundenen, aber immer mit „eigenem Duft“ versehenen Eigenkompositionen. Aus Spielfreude wird Hörfreude!
Max Eisinger – Violine; David Mohr – Gitarre; Lars Bernsmann – E-Gitarre; Clara Däubler – Kontrabass



Freitag 19.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Bischofsmühle, Hildesheim

B.B. And The Blues Shacks-Festival

Als Einstieg zum zweitägigen Blues-Shacks-Festival (siehe auch 20.10.) haben die BBs das Duo Joe Filisko & Eric Noden und Nico Duportal & His Rhythm Dudes als Gäste geladen. Morgen stehen sie dann selbst auf der Bühne, dann im Vier Linden.



Freitag 19.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Schloss Landestrost, Neustadt a. Rbge.

„Moonlight Swing“

Gleich zwei Bands sorgen heute dafür, dass die Tanzfläche voll bleibt: Das italienische Swingtrio „Maramo” aus Hannover und das Sextett „The Stomping Sugar Group” mit Jazz der 30er Jahre.



Freitag 19.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Bechstein Centrum

Jazzwoche Hannover 2018: Aki Takase Solo

Seit ihrem umjubelten Auftritt beim Berliner Jazzfest 1981 gehört Aki Takase eindeutig zu einer der einflussreichsten und interessantesten Pianistinnen des zeitgenössischen Jazz. Ihr mehrfach preisgekröntes, kraftvolles Spiel und ihr ungebändigter Ausdruck ergeben verbunden mit eigenwilligen Tauchgängen an die Ursprünge des Jazz und in den Fundus der europäischen Klassik eine unwiderstehliche Mischung. Ihre Solo-Performances sind Glanzleistungen der Improvisation, die ihre Zuhörer mit einer Mischung von Ausbruch und Akkuratesse, von Temperament und Einfühlungsvermögen, in ihren Bann ziehen.



Freitag 19.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jazz Art Niedersachsen Ensemble

Die Konzertreihe Jazz Art Niedersachsen sucht und findet die Verbindung von zeitgenössischem Jazz zu anderen, auch außermusikalischen Kunstformen. Das aktuelle Projekt „In Wahrheit: Jazz!“ ist ein spannendes Crossover am Begriff der „Wahrheit“. Keine Frage, hier trifft der künstlerische Leiter Uli Orth einen Nerv der Zeit! Ausgewählte Texte von Goethe bis Ingeborg Bachmann haben Uli Orth zu außergewöhnlichen Kompositionen inspiriert, die Jazz und Lyrik kompositorisch und improvisatorisch verschmelzen. Rezitation, Gesang und eine untypische Besetzung mit Harfe und Vibraphon erzeugen ein impressionistisches Atmosphärenspiel mit philosophischem Tiefgang. Stilistisch erinnern die Kompositionen an Gary Burton, Eric Dolphy und Bobby Hutcherson mit Anklängen an den modernen europäischen Jazz.
Peter Wagner (Rezitation), Ulli Orth (sax/flt/cl), Gernot Blume (p/hrf/mandoline/comp), Julie Spencer (vibes/mar/Marimbaphon(p/comp), Johannes Schädlich (b), Wolfgang Dahlke (dr)



Samstag 20.10.

Ort
Jazz Club Minden

„Young Jazz Ahead“

FRÉ und The Jacob Manz Project



Samstag 20.10.

Friend N Fellow

About April, 25th Anniversary, Silver Live. Das sind nur die letzten Events, die einem bei FRIEND N FELLOW in den Sinn kommen. Seit gut acht Jahren spielen Constanze Friend und Thomas Fellow Konzerte im Jazz Club, und immer noch gibt es kein treffenderes Motto als dieses: „Eine Stimme und eine Gitarre – der Rest ist Staunen!“ Constanze Friend lässt die Essenz der Songs mit einmaliger Aura klingen. Und was Thomas Fellow an Voicings, Sounds, Basslinien und Melodien, Pickings und Akzenten auf die Bühne zaubert, klingt nach mehr. „Killing – It sounds like a whole band“, sagte Tommy Emmanuel, und der kennt sich aus. Mehr als 100.000 verkaufte Tonträger, ein Dutzend Platten, und es gibt immer noch Ideen: Heute gibt es einige neue Songs zu hören, frisch komponiert und bereit für die Bühne, bevor sie im nächsten Jahr auf Tonträger gebannt werden. Ist es Jazz, Blues, Soul oder Pop? Je nachdem, und in der Summe ein eigener Sound.
Constanze Friend (voc), Thomas Fellow (gt)



Samstag 20.10.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
St. Andreaskirche, Beneckeallee 2

Walt Kracht & His Orchestra

Herbstkonzert im Big Band Sound; zusammen mit den Gesangssolisten Inna Vysotska und Viktor Vysotski spielt die Big Band ein Nostalgie-Repertoire aus den Bereichen Swing, Samba, Jive



Samstag 20.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Vier Linden, Hildesheim

B.B. And The Blues Shacks-Festival

Hildesheims Blues-Helden feiern ein Heimspiel: Nach dem Auftakt am 19.10. in der Bischofsmühle geben die Blues Shacks zusammen mit The No Blow No Show Horns heute ihr Bestes. Als Support ist die Till Seidel Band am Start. Die After Show Party gestaltet Dennis Köckstadts Boogie Bar



Samstag 20.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
LitteraNova, Hildesheim

Django Always

CD-Release-Konzert mit Kussi Weiss, Tchavolo Vlasak, Carlos Vlasak, Tschbo Franzen und Jan Hanzl



Samstag 20.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Indiego Glocksee

Jazzwoche Hannover 2018: „Jazz GUTunterwegs Klubnacht“ – Pecco Billo & Kasimir Effekt / DJ Jaines Bomt

Pecco Billo aus Hamburg: Live, ohne Netz und doppelten Boden, ohne Loops und Playbacks. Und mit einem Wahnsinns- Drummer, der komplexestes Zeug groovt und gleichzeitig intelligent aberwitzige Texte rappt. Man kann sich freuen über diese junge Musik von absolut heute, die mächtig versiert nach vorne geht.
Silvan Strauß – Schlagzeug, Vocals; Samuel Wootton – Percussion; Mallets Alex Eckert – Gitarre;Michael Hengeler – Bass; Benjamin Bucksch – Tenor Sax; Sebastian Wehle – Sopran Sax; Simon Wolff – Bariton Sax
KASIMIR EFFEKT aus Hannover: Ausgehend vom Vakuum der Stille entwickelt die Band einen Mikrokosmos der fluktuierenden Beats, technoiden Improvisationen und loungigen Klangminiaturen. Die drei Musiker servieren bei Livekonzerten handgemachten Analogsound mit absolut tanzbarer Attitüde. Elementarteilchen aufgepasst: Reduktion = Reaktion. Willkommen im KASIMIR EFFEKT.
Julius Martinek – Fender Rhodes/Elektronik; Johannes Keller – Kontrabass/Elektronik; Tobias Decker – Schlagzeug



Sonntag 21.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Die Letzte Hoffnung

„Die Letzte Hoffnung“ ist ein notgedrungener Zusammenschluss aus vier norddeutschen Musikern im, wie man eigentlich meinen sollte, besten Alter. Den Baritonsaxophonisten und Bassklarinettisten Hauke Schlüter, den Gitarristen Jens Rathfleder, den Bassisten Jonas Teichmann und den Schlagzeuger Jannik Stock aber hat es in die Abgründe des zeitgenössischen Jazz verschlagen, in düstere bis eigensinnig-heitere Klanggefilde und somit in der Regel in tiefsten und dunkelsten Keller Norddeutschlands. Sie entwickeln eine Musik voller Kontraste und einer großen spielerischen Bandbreite von schwermütigen Balladen und fragilen Klängen über freie Sphären bis hin zu rabiaten Rockpassagen.
Das Quartett pflegt einen offenen Klang, lässt Interpretationsraum für den Zuhörer sowie für die emotionale Entfaltung der Spieler. Das Nicht-Spielen nimmt in Ihrer Musik einen mindestens genauso großen Raum ein wie das Spielen eines Tons. Hoch kommunikativ, spontan und risikofreudig, jedoch fest in der Jazztradition verwurzelt ist das Spiel der vier Instrumentalisten zweifelsohne ein Hörerlebnis der besonderen Art. Die Kompositionen steuern der Tiefholzbläser Hauke Schlüter und der Gitarrist Jens Rathfelder bei. Im wahrsten Sinne „spielerisch“ ist dabei häufig der Umgang der Vier mit diesen Kompositionen, die niemals gleichsam an zwei Abenden vorgetragen werden.
Alle Ensemblemitglieder stammen aus dem Norden der Republik. Hauke Schlüter etwa ist ein Lüneburger Gewächs, lernte an der Musikschule der Hansestadt bei Bernd Reincke und Daniel Stickan, an der Hochschule für Künste Bremen bei Martin Classen und Matthias Schinkopf sowie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Matthias Schubert. Als gefragter Bigbandspieler stand (oder besser gesagt saß) er unter Anderem mit Ken Norris, Julia Hülsmann, den Lüneburger Sinfonikern und anderen
Scherzbolden auf der Bühne. Ferner ist er im Golz-Rasche-Jazz-Orchestra des Saxophonisten Lasse Golz und des Trompeters Matthis Rasche sowie dem Tonhallenorchester Hannover aktiv. An mehreren Musikschulen im Bremer Umkreis und auf Workshops litten und leiden bis heute diverse Saxophon- und Klarinettenschüler unter seiner exzentrischen und verhaltenskreativen Art. Darüber hinaus ist er Mitglied im Landesjugendjazzorchester Hamburg und wurde 2015 mit dem Kulturförderpreis seines Heimatlandkreises Lüneburg ausgezeichnet.
Ganz aus der Nähe stammt auch der Gitarrist Jens Rathfelder. Er durchlief alle musikschulischen Instanzen in seiner Heimatstadt Celle und erhielt u. A. Im Laufe seines Studiums an der HfK Bremen Unterricht bei Andreas Wahl und Sandra Hempel. Er leitet das Quartett „Arun“ mit Agata Ciurkot, Michael Bohn und Christian Hiltawsky. Darüber hinaus ist Jens Rathfelder in der Reggeaband Nimmersatt aktiv.
Michael Haupt wuchs in der postsozialistisch – landlich gepragten Idylle der thüringischen Rhön, im musikalischen Spannungsfeld zwischen Rockmusik und Urdeutscher Folklore, auf. Die Dynamiken seines sozialen Gefuges und die Übertretung dessen Grenzen pragten seine Jugend. Musik ruckte in den Mittelpunkt als sinnstiftende Ausdrucksform. Trotz regem musikalischen Tun schaffte er das Abitur! Der Kontra- und E-Bassist, der auch mit seiner eigenen Triobesetzung „Joern And The Michaels“ unterwegs ist studierte anfanglich Schulmusik (Uni Kassel) und anschließend künstlerische Ausbildung Jazz Kontrabass (Prof. Detlev Beier, Prof. Ruud Ouwehand – HfK Bremen). Konzertreisen fuhrten ihn durch das In- und Ausland (z.B. die Niederlande, Finnland, Russland, Estland etc.). Er war bereits bei diversen CD Produktionen beteiligt und ist im Rundfunk, auf Festivals und in verschiedenen Theaterproduktionen zu horen. Seine künstlerische Arbeit wurde mehrfach honoriert wie zum Beispiel durch den Kasseler Kunstpreis und den Hochschulpreis der HfK Bremen.
Der natürgemäß gesprächswütige Schlagzeuger Jannik Stock aus Norden in Ostfriesland spielte unter Anderem mit Ed Kröger, Martin Classen, Oliver Poppe, in Musical- und Gospelprojekten unter Anderem auf der Landesbühne Nord und ist im Bremer Raum in diversen Jazzformationen unterwegs. Er erhielt Unterricht bei Wolfgang Ekholt, Christian Schönefeld und Friedemann Bartels. Seit 2015 unterrichtet Jannik Stock in an der Musikschule der Stadt Oldenburg. Auch er ist Mitglied im Landesjugendjazzorchester Hamburg.
Das Ensemble spielte seit seiner Gründung im Sommer 2014 diverse Konzerte und auf Festivals in Norddeutschland, so etwa auf der Jazzahead Clubnight und der Fete De La Musique Bremen 2016.



Samstag 27.10.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
StadtHaus, Sorgenser Str. 31, Burgdorf

7. Burgdorfer Boogie Woogie Festival

Prominent besetzt mit dem Pianisten und Berliner Boogie-Aktivisten Thomas Strauß und den Gästen Christian Christl und Harro Hübner. Die Moderation übernimmt der Pianist und Sänger K.C. Miller.



Samstag 27.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Vicent Peirani

Vor drei Jahren spielte Vincent Peirani einen magischen Abend im Jazz Club – mit „Living Being II – Nightwalker“ folgt heute die Evolution dieser außergewöhnlichen Band. Das Konzert präsentieren wir gemeinsam mit „Antenne Métropole – Mitglied im Netzwerk des Institut français Deutschland“. In Frankreich ein Star, in Deutschland sorgt er seit einigen Jahren für Furore. Erstaunlich, welche Faszination das gelegentlich unterschätzte Akkordeon bei Vincent Peirani entwickelt! Peirani hat in kurzer Folge den Prix Django d’Or, den ECHO Jazz, den Titel „Künstler des Jahres“ des französischen „Jazz Magazine“ und, genauso wie sein musikalischen Partner Emile Parisien, den „Victoires du Jazz“ gewonnen. Der Sender Arte widmete ihm den Dokumentarfilm „Vincent Peirani – Der neue Atem des Jazz“ – und zeigte wunderbar, wie ihm die musikalische und kulturelle Vielfalt der Heimatstadt Paris zur Inspiration wird. Im Quintet mit Julien Herné, Yoann Serra und Tony Paeleman bündeln sie klassische europäische Musikgeschichte, Pop, Rock und elektronisch generierte Sounds zur modernen, hippen Sicht der Dinge – vital, neugierig und progressiv!
Vincent Peirani (acc/voc), Emile Parisien (s-/t-sax), Tony Paeleman (rhodes/efx), Julien Herné (e-b/efx), Yoann Serra (dr)



Sonntag 28.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Tonhallenorchester featuring Angelika Sheridan

Angelika Sheridan spricht als Flötistin (Bass- und C-Flöte) eine eigene unverwechselbare Klangsprache. Durch die Kombination herkömmlicher Tonerzeugung mit selbst entwickelten und zeitgenössischen Spieltechniken definiert sie den Klang ihres Instrumentes neu, jenseits flötistischer Klischees. Sheridan ist international tätig in dem Bereich Neuer und Improvisierter Musik, sie ist Mitglied in mehreren Ensembles und Projekten, auch in intermedialen Zusammenhängen wie Tanz oder Stummfilm. (Ensemble ]h[iatus, Insub Meta Orchestra, Multiple Joyse Orchestra, Ensemble X) Sie lebt in Köln und hat dort einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz.
Angelika Sheridan – Flöte; Andreas Burckhardt – Sopransaxophon; Altsaxophon Felix Petry – Tenorsaxophon, Klarinette; Hauke Schlüter – Baritonsaxophon; Ove Volquartz – Bassklarinette; Hans Wendt – Posaune; Eberhard Meisel – Zither; Klaus Spencker – Gitarre; Wilson Novitzki – Gitarre; Clara Däubler – Kontrabass; Johannes Keller – Kontrabass; Moritz Hartung – Klavier, Percussion; Willi Hanne – Schlagzeug