Januar


Freitag 24.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
StadtHaus, Burgdorf, Sorgenser Str. 31

Pim Toscani’s All Stars

Oldtime-Jazz aus den Niederlanden



Samstag 25.01.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Harry’s Backstage Dunkelberggang 10c

Slow Death / WNU

Slow Death: Man nehme zu gleichen Teilen „Slow Sunday“ (posthippie) und „Young Death“ (postpunk), gebe Sitar hinzu, würze mit Pilzen und Kräutern und arrangiere das ganze an Spaceecho und Weltraumorgel. Voila: „Slow Death – a psychedlic project“, ready to be served.
Das Trio WNU besteht seit März 2018 und kommt aus Hannover. Wilson Novitzki an der Gitarre, Nils Schumacher am E-Bass und Uli Hoffmann am Schlagzeug präsentieren bei ihren Auftritten eine aberwitzige Spielart der freien Improvisation. Die Musik, die dabei herauskommt, kennt keinerlei stilistische Berührungsängste und ist gleichzeitig große Kunst. Progressive Klangkapriolen, die zeitweise an den frühen Zappa oder Soft Machine erinnern, treffen auf explosive Free Jazz- Sequenzen die von elegischen Flächen abgelöst werden. Doch irgendwo lauert schon die nächste Noise-Attacke. Und manchmal erklingt von weiter Ferne her sogar der Blues in Form einer einsamen Mundharmonika.



Sonntag 26.01.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Tonhallenorchester featuring Felix Petry

Nachdem das Tonhallenorchester über die Jahre viele tolle Gäste für die Konzeption und Leitung eingeladen hat, übernimmt dies für das Januarkonzert wieder ein Mitglied des Tonhallenorchesters. Eine aussergewöhnliche Stunde improvisierter Musik mit einer Konzeption von Felix Petry.



Sonntag 26.01.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Sowjethaus Dibbesdorf, Braunschweig, Am Markt 6

Afro2Soul

Mit der Sängerin Suzan Agbor von Boney M. kommt gemeinsam mit dem Neu-Dibbesdorfer Jazzpianisten und Braunschweiger Jazz Dozenten Mathias Claus eine hochkarätige Berliner Soul und Gospelstimme aus Kamerun/Afrika, mit der als wahre Stimmungsbombe nach Herzenslust getanzt und mitgesungen werden darf. Das Duo spielt u.a. mitsingbare Klassiker des Gospel, Songs von Soullegenden wie Whitney Houston und Carole King und Reggae Songs von Bob Marley. Suzan arbeitete mit internationalen Topacts wie Westlife, Boney M., Carole King und Nelly Furtado, und produzierte ihre Debut CD in New York mit dem Grammy Produzenten Phil Ramone.



Dienstag 28.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Julia Kadel Trio

Es muss schon ein besonderes Erlebnis sein, wenn ein sagenumwobenes Plattenlabel wie „Musik Produktion Schwarzwald (MPS)“ aus Villingen nach 35 Jahren Aufnahmepause wieder die Pforten öffnet, um im legendären Originalstudio ein Album zu produzieren. Die Berliner Pianistin Julia Kadel beschrieb die Atmosphäre bei der Produktion ihres Albums „Kaskaden“ folgendermaßen: „Ich setzte mich an das Instrument und merkte wie ich in Geschichte schwimme!“ Das, was Kadel am altehrwürdigen Flügel jenes Kulturdenkmals mit ihrem Trio einspielte, war aber nicht irgendeine Form von Retro-Jazz, sondern eine, ganz ihrem Freigeist entspringende, Klangfantasie zwischen Harmonik und Atonalität, Spannung und Entspannung.
Julia Kadel (p), Karl-Erik Enkelmann (b), Steffen Roth (d)



Donnerstag 30.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Leibniz Theater

Sax In The City

New Soul Jazz mit The Screenclub feat. David Milzow



Donnerstag 30.01.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsessions

Opener: N.N.



Freitag 31.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Faust (Warenannahme)

Jazz’n’Poetry

Bis zu vier Slam-Poeten stellen sich beim hannoverschen Jazz-Slam in einem lyrischen Wettbewerb der improvisierten Musik einer Jazz-Combo.



Freitag 31.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Dominic Miller Quintet

Phil Collins, Katie Melua, Peter Gabriel, Tina Turner und viele andere mehr holten den in Buenos Aires aufgewachsenen Gitarristen bereits an ihre Seite. Der britische Musiker Sting war nach der Zusammenarbeit für das 1991 aufgenommene Album „The Soul Cages“ sogar derart begeistert, dass er fortan nicht mehr auf das Talent des Gitarristen verzichten wollte – weder im Studio, noch auf der Bühne. Dennoch schaffte es der vielgefragte Musiker namens Dominic Miller nebenbei neun Soloalben unter eigenem Namen zu veröffentlichen. Sein jüngstes Werk „Absinthe“, das er nun nach Hannover bringt, produzierte er im Studio „La Buisonne“ im sonnigen Süden Frankreichs. Uns erwartet eine faszinierende Mischung aus Jazz, Pop, Acoustic Folk, Contemporary Classic, Latin und Tango-Elementen.
Dominic Miller (gtr), Rhani Krija (perc), Nicolas Fiszman (b), Mike Lindup (p), Santiago Arias (bandoneon)



Februar


Samstag 01.02.

Beginn
11.00 Uhr

Ort
Wandelhalle, Bad Pyrmont (bei gutem Wetter: Konzertmuschel im Kurpark)

„Jazzy Pyrmont“

Jazz-Matinée mit Andreas Vogt (dr), Holger Fette (b), Matthias Bößl (g), Kartsen Berger (p) (siehe Foto) und wechselnden Gastmusikern



Samstag 01.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Haus Brelinger Mitte

14. WINTERJAZZ BRELINGEN: MØA & Hauke Schlüter „Die letzte Hoffnung“

Doppelkonzert.
Die Eigenkompositionen der im Umfeld der Hochschule für Musik und Theater Hannover entstandenen Band MØA sind Ausgangspunkt für ausgedehnte Klangexpeditionen. Durch Improvisation und Interaktion geleitet, laden sie in sphärische Soundscapes ein. Vorsichtig herantastend, zielstrebig voranschreitend entwickelt sich ein farbenprächtiges Klangbild mit pulsierendem Groove, das die Energie und Leidenschaft der Musik widerspiegelt und die Zuhörer mitnimmt auf eine Reise mit überraschendem Ausgang. Hingabe und Mut zum Risiko sind das Leitmotiv von MØAs musikalischen Erzählstücken.
Maischa Perdelwitz = Gesang; Max Hobohm = Klavier; Johannes Keller = Bass; Matthias Meyer = Schlagzeug

Musik voller Kontraste von heiter Impressionistischem bis energetischen Lärm verspricht die Die letzte Hoffnung. Die Band hat sich 2014 in Bremen gefunden als ein Zusammenschluss von vier spielfreudigen Nachwuchsmusikern auf genussvoll experimentellen, gleichermaßen traditionsbezogenen wie dem Unsinn frönenden Abwegen. Die vier risikofreudigen Musiker produzieren sowohl düstere als auch eigensinnig heitere Klänge, ihre kontrastreiche Musik reicht von energetischem Lärm bis hin zu melancholischen Balladen.
Hauke Schlüter = Baritonsaxophon, Bassklarinette, Komposition; Jens Rathfelder = Gitarre, Effekte, Komposition; Michael Haupt = Kontrabass, E-Bass; Jannik Stock = Schlagzeug



Sonntag 02.02.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Die Letzte Hoffnung feat. Matthias Schubert

Genussvoll experimentell, dem Unsinn fröhnend, halb gesucht, halb getrieben und vom Schicksal in die Abgründe des Jazz verschlagen, produziert Die Letzte Hoffnung düstere, aber auch eigensinnig-heitere Klänge für die ganz tief liegenden Keller verhangener Jazz- Nächte. Dabei generieren die vier risikofreudigen Instrumentalisten eine Musik voller Kontraste von heiter Impressionistischem über freie Sphären und energetischen Lärm bis hin zu melancholischen Balladen. Ein abwegiges, aber gut genießbares Konzertprogramm!
Matthias Schubert – Tenorsaxophon
Hauke Schlüter – Baritonsaxophon, Bassklarinette, Komposition; Jens Rathfelder – Gitarre, Komposition; Michael Haupt – Kontrabass, Komposition; Jannik Stock – Schlagzeug



Donnerstag 06.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Iiro Rantala

Auch mit den Kompositionen für sein drittes Soloalbum bleibt der finnische Pianist seinem Credo treu: „Jazz braucht Melodien, etwas, an das die Leute andocken können.“ Ganz in der Tradition großer Vorgänger wie Erroll Garner, Art Tatum, Esbjörn Svensson oder Michel Petrucciani schafft er in seinem aktuellen Programm Klangbilder von malerischer Schönheit und Klarheit. Den Januar etwa, auch bekannt als „Monat der Reue“, beschreibt Iiro Rantala mit einer wuchtig-schwermütigen Hymne in Moll. Ein fröhlicher Stakkato-Wirbel hingegen fegt durch den Februar und erinnert an den liebsten Wintersport der Finnen. Lassen wir uns überraschen, welch eindrucksvolle Melodien Iiros Kalender sonst noch für uns bereithält.



Samstag 08.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Sahria

One Worl, all music, one language
Leen Shaaban – Gesang, Violine; Andreas Burckhardt -Saxophone; David K. Ehlers – Piano; Ahed Nofal – Oud; Hadi Andywi – Percussion



Samstag 08.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Robyn Bennett

Die Inspiration für ihr neues Album „Glow“ fand die Wahlpariserin Robyn Bennett auf einer Veranda in Algiers Point, am Westufer des Mississippi. Jene Eindrücke, die sie gemeinsam mit ihrem Bandmitglied Ben van Hille während ihres einmonatigen Aufenthalts in New Orleans gewann, verarbeitete sie in zwölf Songs, die zahlreiche Geräusche, Gerüche und Vibrationen von „ The Big Easy“ musikalisch wiedergeben. Kehren wir für einen Abend gemeinsam zu den Wurzeln des Jazz zurück und genießen Songs, in denen Jazz, Swing und Soul eine authentische Verbindung eingehen.
Robyn Bennett (voc), Ben van Hille (tb), Jean Hervé Michel (sax), Eric Delval (gtr), Laurian Daire (keys, b), Stan Augris (d)



Sonntag 09.02.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Nordmann – NaabtalDeath Duo

Nils Nordmann – synthesizer, sampling, electronic, effects NaabtalDeath – amplified tortured Zither over KAOSS-Quadpads



Dienstag 11.02.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Tonhalle

Students of Jazz

Head Hunters Tribute – Robert Lüngen Eintritt frei



Donnerstag 13.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Marc Copland Trio

Von einem Tag auf den anderen legte der in den 1970er Jahren arrivierte Altsaxophonist das Horn beiseite und verschwand für ganze zehn Jahre von der Bildfläche. Marc Copland nutzte die Ruhe, um sich ganz auf das Piano zu konzentrieren und endlich die Musik zu spielen, die ihm schon immer im Kopf herumgegangen war. Für viele Jazzliebhaber wurde er so zum wandlungsfähigsten und spannendsten Jazzpianisten der Gegenwart. Ein musikalischer Freigeist, der in allen Stilistiken zu Hause ist und in der Interaktion mit seinen kongenialen Partnern ungeahnte musikalische Welten entstehen lässt.
Marc Copland (p), Drew Gress (b), Joey Baron (d)



Freitag 14.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Saxophonquartett

Am 14. und 15.2. 2020 wird Andreas Burckhardt ein neues Saxophonquartett vorstellen. Dieses Ensemble ist aus reiner Spielfreude und gegenseitiger Wertschätzung entstanden. Ein sehr persönliches und gemeinsames Vergnügen in der Welt saxophonistischer Spielereien.
Andreas Burckhardt – Sopran/Altsax; Anke Schimpf – Altsax; Anselm Simon – Tenorsax; Thomas Zander – Baritonsax



Freitag 14.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Joanna Dudkowska Band feat. Chuc Frazier

Mit Joanna Dudkowska und ihrem R&B-Ensemble erleben wir Musik aus unserer Partnerstadt Poznań. Die polnische Bassistin und Sängerin überzeugt mit großem Talent, landete mit ihrem kunstvoll produzierten Bassvideo zu Bachs Cello-Suite Nr. 1 einen millionenfach geklickten Hit auf YouTube und wird vom „Your Blues“-Magazin zu den Top 3 der Szene gezählt. Zusammen mit dem in Polen lebenden Texaner Chuc Frazier besticht ihre Band mit erdigem Groove und einfallsreichen Arrangements der R&B-Klassiker sowie vieler Hits der jüngeren Pop History.
Joanna Dudkowska (b, voc), Chuc Frazier (gtr, voc), Mateusz Urbaniak (p, org), Anastazja Nowak (vln), Adam Konieczny (gtr), Mateusz Brzostowski (d)



Samstag 15.02.

Beginn
11.00 Uhr

Ort
Wandelhalle, Bad Pyrmont (bei gutem Wetter: Konzertmuschel im Kurpark)

„Jazzy Pyrmont“

Jazz-Matinée mit Andreas Vogt (dr), Holger Fette (b), Matthias Bößl (g), Kartsen Berger (p) und wechselnden Gastmusikern (siehe Foto)



Samstag 15.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kirche St. Martini, Brelingen

14. WINTERJAZZ BRELINGEN: Ensemble Eden

Das Ensemble Eden aus Süddeutschland vereint ein Streich- mit einem Jazzquartett und führt in seiner Musik Einflüsse der europäischen und der amerikanischen Musiktradition zusammen. Der emotionale Gehalt aller musikalischen Einflüsse spiegelt sich in den Stücken wider: Das Streichquartett ist nicht nur eines der vielseitigsten Klangkörper, die Klanggestaltung eines Streichinstrument ist auch der des Gesangs sehr ähnlich und ermöglicht wie dieser Tempi mit einer flexiblen Zeitauffassung. Jazz hingegen ist eine perkussive Musik, die energiegeladen ist und groovt. Treibende Kraft hinter dieser überzeugenden Fusion ist Bassist und Komponist Janosch Korell.
​​Anton Mangold = Sopransaxophon; Clemens Lotz = Schlagzeug; Jan-Peter Itze = Klavier; Janosch Korell = Kontrabass, Komposition; Franz Berlin = Violine; Giorgi Paresi = Violine; Veronika Schöttl = Viola; Nico Nesyba = Violoncello



Samstag 15.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Saxophon-Quarett

Dieses Ensemble ist aus reiner Spielfreude und gegenseitiger Wertschätzung entstanden. Ein sehr persönliches und gemeinsames Vergnügen in der Welt saxophonistischer Spielereien.
Andreas Burckhardt – Sopran/Altsax; Anke Schimpf – Altsax; Anselm Simon – Tenorsax; Thomas Zander – Baritonsax



Samstag 15.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Michael Kaeshammer

Er ist ein Virtuose am Piano, herausragender Sänger, Songwriter, Komponist und begeisternder Live-Performer: Sein Mix aus Jazz, Blues und Boogie-Woogie hat Michael Kaeshammer in den zwei Jahrzehnten seiner Bühnentätigkeit bereits zahlreiche Musikpreise und vor allem weltweit ein treues Publikum eingebracht. Für seinen Auftritt im Jazz Club hat er sich den Drummer Geoff Clapp und den Trompeter William Sperandei an die Seite geholt, die dem Quintett den passenden Groove verleihen. Bei dieser locker-musikalischen Präsentation dürfte es das Publikum nicht lange auf den Stühlen halten.
Michael Kaeshammer (p, voc), Geoff Clapp (d), David Piltch (b), Steve Hilliam (sax), William Sperandei (trp)



Sonntag 16.02.

Beginn
11.00 Uhr

Ort
Eventlocation S5, Hänigsen, Sägemühlenstraße 5

Trad. Old Merry Tale Jazz Band

spielen auf zu „Jatz & Kohl“



Sonntag 16.02.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Gabriel Coburger & Tino Derado

Wie viele Jazzer ihrer Generation haben die beiden Musiker sich an der New Yorker New School 1993 kennen gelernt. Es folgten viele gemeinsame Tourneen mit Rigmor Gustafsson und eigenen Projekten in die ganze Welt. Die beiden Musiker verstehen sich blind und werden zur Hälfte Kompositionen aus Timo Dorados Feder und zur anderen Hälfte sich dem amerikanischen Songbook widmen. Ein großes Vertrauen, welches sich über 25 Jahre intensiver Freundschaft aufgebaut hat, spiegelt sich unmittelbar in der Musik wieder.
Gabriel Coburger – Saxophon Tino Derado – Klavier



Dienstag 18.02.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Tonhalle

Students Of Jazz

Jazz Session, Eintritt frei



Mittwoch 19.02.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Seitwärts Avantgarde Session

Opener: KVP. „kontinuierlicher Verbesserungsprozess“. Vier Musiker mit langer Jazz-Erfahrung präsentieren bei jedem Live-Auftritt ein vitales neues Klang-Kunst-Experiment.
Volker Pietsch, Heiner Metell, Ulrich Hoffmann und Volker Dowidat kommunizieren musikalisch mit Kopf und Herz miteinander, versetzen die Luft in Schwingungen und formen spannende assoziative Klanggeschichten. Das istt den Rahmen um geliebte Hörgewohnheiten zu erweitern und neue zu erleben.
Volker Pietsch (gt); Heiner Metell (sax); Uli Hoffmann (dr)



Donnerstag 20.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Sebastian Schunke

Der Auftritt des aus Gehrden stammenden und heute in Berlin lebenden Komponisten und Pianisten wird ein Heimspiel. Und doch hat Sebastian Schunke mit seiner Musik schon die ganze Welt bereist: Sein neues Album „Elusive Beauty“ präsentierte er bereits auf großen Festivals in China, Honkong, Italien und vor allem in Havanna und traf dabei immer wieder auf ein begeistertes Publikum. Auch die Großen des Latin Jazz wie Paquito d’Rivera, Antonio Sánchez oder John Benitez begeistern sich für seinen Stil, in dem der Pianist afro-kubanische Musiktradition mit der Musik des 21. Jahrhunderts spielerisch leicht verbindet.
Sebastian Schunke (p, keys), Diego Pinera (d, perc), Benjamin Weidekamp (cl, electr)



Freitag 21.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jimmy Reiter Band

Der Name Jimmy Reiter steht für Rhythm & Blues: Im Frühjahr 2016 wurde der Osnabrücker Gitarrist und Sänger von „Blues in Germany“ als bester zeitgenössischer Blueskünstler ausgezeichnet, ein Jahr später erhielt seine Band den „German Blues Award“ als beste deutsche Bluesband. Drei Alben produzierte Jimmy Reiter bereits mit gleichbleibender Besetzung – die aktuelle CD „What you need“ und jede Menge groovenden Großstadtblues bringen die vier nun mit in den Jazz Club.
Jimmy Reiter (gtr, voc), Nico Dreier (keys), Jasper Mortier (b), Björn Puls (d)



Samstag 22.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jeff Cascaro Quartett

Für eine „Night of Jazz, Soul & Blues Classics” kommt der grandiose Sänger erneut in den Jazzkeller auf dem Lindener Berg und interpretiert mit seinem warmen Timbre Klassiker vergangener Jahrzehnte und wunderschöne Eigenkompositionen. Inmitten der lässigen Eleganz des Swing, mit denen Jeff Cascaro von seinen erstklassigen Sidemen getragen wird, erklingt seine Trompete mit erdigem Groove. Jazz mit Roots!
Jeff Cascaro (voc, tp), Roberto Di Gioia (p), Christian von Kaphengst (b), Paul Höchstädter (d)



Sonntag 23.02.

Ort
Tonhalle

May Soul

Soul Jazz in der Tonhalle. Die Tonhallenkonzerte führen zusammen, was zusammen gehört. Felix Petry vereint hochkarätige MusikerInnen aus Hannover und Hamburg. Soulklassiker treffen auf neue Kompositionen von Felix Petry. Felix Petry, Lutz Krajenski, Hervé Jeanne und Christin Neddens spielen virtuos mit den Klischees aus Jazz, Blues, Soul und Gospel.
Felix Petry – Saxophone; Lutz Krajenski – Klavier; Hervé Jeanne – Kontrabass; Christin Neddens – Schlagzeug



Dienstag 25.02.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Tonhalle

Projektor

Ein Spiel zwischen Struktur und Freiheit – mit seiner Band Projektor kreiert der Berliner Saxophonist Phillip Dornbusch ein besonderes musikalisches Bild, gekennzeichnet durch sein kompositorisches Kalkül und den Mut zur Freiheit. Der Tenorist projiziert in seinen Kompositionen ein musikalisches Abbild der Gegenwart: Innerhalb seiner Stücke greift er die verschiedensten Emotionen auf, echte Gefühle, die den heutigen Zeitgeist abzeichnen. Besonders beschäftigt er sich mit dem Thema „Fremde“. Es werden unterschiedliche Atmosphären und Farben kreiert, die auch der teils außergewöhnlichen Verwendung der Instrumentierung des „Projektors“ geschuldet sind. So übernehmen alle fünf Charaktere für ihre Instrumente untypische Aufgaben und werfen so ein Bild, welches unklar schimmert aber doch zu leuchten vermag.
Phillip Dornbusch – sax / cl; Johanna Summer – p; Johannes Mann – guit; Roger Kintopf – b; Philip Dornbusch – dr



Samstag 29.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kirche St. Martini, Belingen

14. WINTERJAZZ BRELINGEN: Adam Bałdych Quartet

Jazz ist immer und überall. Schon Nonnen im Mittelalter wie Hildegard von Bingen und Renaissancekomponisten wie Thomas Tallis „hatten den Blues“. Das kann man im „Sacrum Profanum“- Projekt des polnischen Geigenvirtuosen Adam Bałdych (CD bei ACT) voll Staunen lernen. Bałdych hat himmlische Klänge wie „O virga ac diadema“ zu wunderbar irdischen Arrangements umgearbeitet, die ganz im Hier und Jetzt verortet sind und doch zwischen den Welten zu schweben scheinen. Dem gegenüber stellt er seine neuen Kompositionen. Sie alle eint der Geist der improvisatorischen Freiheit. Auf meditative Passagen folgen oft stark von Rhythmik bestimmte Ausbrüche. Mit „Sacrum Profanum“ beweist Bałdych einmal mehr, dass er „der größte lebende Geigentechniker des Jazz“ (FAZ) ist.
Adam Bałdych = Violine, Renaissance-Violine, Komposition; Krysztof Dys = Piano; Michael Baranski = Kontrabass; Dawid Fortuna = Schlagzeug, Perkussion



März


Mittwoch 04.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Wohnungsgenossenschaft Gartenheim, Hildesheimer Str. 142

Joscho Stephan Trio feat. Biréli Lagrène

Der deutsche Jazzgitarrist Joscho Stephan gilt als Virtuose auf dem Gebiet des Gypsy-Jazz. Sein Talent an der akustischen Gitarre stellt er seit Jahren auf internationalen Bühnen unter Beweis. Bei der Aufnahme des Albums „Guitar Heroes“ vor 5 Jahren lernte der Mönchengladbacher Saitenzauberer den französischen Gitarristen und „legitimen Nachfolger von Django Reinhardt“, Biréli Lagrène, kennen. Seitdem sind die beiden freundschaftlich verbunden und haben für dieses Jahr zum ersten Mal einige gemeinsame Konzerte in Deutschland angekündigt. Uns erwarten neben Eigenkompositionen echte Gypsy-Swing-Classics, die Joscho Stephan gemeinsam mit Biréli Lagrène und dem Bassisten Volker Kamp live präsentieren wird.
Joscho Stephan (gtr), Biréli Lagrène (gtr), Volker Kamp (b)



Donnerstag 05.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Elmar Braß Trio

„This Trio lays down a fantastic Groove“, schwärmte das japanische Magazin „Jazz Life“. Der swingende Straight-Ahead-Jazz des Elmar Braß Trios fand mittlerweile schon auf fünf Alben des japanischen Jazzlabels „Atelier Sawano“ aus Osaka ein weltweites Publikum. Auch in Deutschland stehen die drei Jazzmusiker bereits seit vielen Jahren immer wieder gemeinsam auf der Bühne und begeistern mit ihrer ungezügelten Spielfreude. Ihr Repertoire reicht von ausgewählten Standards des Great American Songbooks über Stücke der Hardbop-Ära bis hin zu Eigenkompositionen aus der Feder von Elmar Braß. Der swingende Jazz des hannoverschen Pianisten, der seine solistischen Fähigkeiten schon häufig im Jazz Club unter Beweis stellte, erinnert an die großen Tugenden der 1950er und 1960er Jahre, verharrt dabei aber keinesfalls im Traditionalismus.



Samstag 14.03.

Beginn
11.00 Uhr

Ort
Wandelhalle, Bad Pyrmont (bei gutem Wetter: Konzertmuschel im Kurpark)

„Jazzy Pyrmont“

Jazz-Matinée mit Andreas Vogt (dr), Holger Fette (b), Matthias Bößl (g), Kartsen Berger (p) und wechselnden Gastmusikern



Samstag 14.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Haus Brelinger Mitte

14. WINTERJAZZ BRELINGEN: Fynn Großmann Quintett

Bandleader Fynn Großmann gibt mit seinem Debüt-Album „Halbwahrheiten“ (NWog Rec.) einen fulminanten Einstand als Komponist und Arrangeur für sein niedersächsisches Quintett. Er schöpft aus dem Vollen. Unter Verzicht auf technische Spielereien entfaltet er im Zusammenspiel von fünf Instrumenten eine Soundpalette, die von intimen kammermusikalischen Eindrücken bis zur explosiven Anmutung einer Big Band reicht. Die Wahrheit über ,,Halbwahrheiten“ ist, dass es die Musiker trotz aller Spielintensität schaffen, höchst anspruchsvolle, komplexe Kompositionen zwischen modernem Jazz und feinster Kammermusik ungemein luftig und leicht tönen zu lassen.
Fynn Großmann = Altsaxophon, Oboe, Electronics; Phillip Dornbusch = Tenorsaxophon; Marko Djurdjevic = Piano; Clara Däubler = Kontrabass; Johannes Metzger = Schlagzeug