Januar


Freitag 21.01.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
VfB Wülfel

Blues Joint Session

mit Kay Steffens



Samstag 22.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kirche St. Martini, Brelingen

15. WINTERJAZZ BRELINGEN/Wedemark: Fynn Großmann Quintett

Die Wahrheit über Halbwahrheiten – Bandleader Fynn Großmann gibt mit seinem Debüt-Album „Halbwahrheiten“ (NWog Rec.) einen fulminanten Einstand als Komponist und Arrangeur für sein niedersächsisches Quintett. Er schöpft aus dem Vollen. Unter Verzicht auf technische Spielereien entfaltet er im Zusammenspiel von fünf Instrumenten eine Soundpalette, die von intimen kammermusikalischen Eindrücken bis zur explosiven Anmutung einer Big Band reicht. Die Wahrheit über ,,Halbwahrheiten“ ist, dass es die Musiker trotz aller Spielintensität schaffen, höchst anspruchsvolle, komplexe Kompositionen zwischen modernem Jazz und feinster Kammermusik ungemein luftig und leicht tönen zu lassen.
Fynn Großmann = Altsaxophon, Oboe, Electronics; Phillip Dornbusch = Tenorsaxophon; Marko Djurdjevic = Piano; Clara Däubler = Kontrabass; Johannes Metzger = Schlagzeug



Samstag 22.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Marcia Bittencourt

Marcia Bittencourt eröffnet uns die ganze Bandbreite des brasilianischen Jazz mit großer Leichtigkeit – mal rhythmisch und tanzend, mal nachdenklich und kammermusikalisch. Die Sängerin aus Rio de Janeiro bietet ein mitreißendes Programm mit vielen Schattierungen, das jenseits einer klischeehaften Brazil-Kopie hörenswerte Kompositionen von Roberto Menescal, Ivan Lins, Jorge Ben Jor, Djavan, Ary Barroso und Antônio Carlos Jobim in spannenden und frischen Fassungen präsentiert. Brasilianischer Jazz, Bossa Nova und Choro auf höchstem Niveau, Klassiker der brasilianischen Musik und Eigenkompositionen: Zusammen mit ihren internationalen Spitzenmusikern bringt sie ihrem Publikum Rio de Janeiro ganz nahe.
Marcia Bittencourt (voc), Michael Arlt (g), Kurt Holzkämper (b), Matthias Haffner (d)



Donnerstag 27.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

Blues Joint Session

fällt aus!



Freitag 28.01.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Bobby Rausch

Die Formation Bobby Rausch begeistert mit einem einzigartig kraftvollen, geradlinig tiefen Klang. Inspiriert von den Schnittstellen zwischen Jazz und Hip-Hop, digital und analog, spielen die Berliner eine Musik im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Improvisation. In ihren Konzerten führt Bobby Rausch ihr Publikum unerschrocken durch dunkelste Basstäler und pulsierende Groovescapes.



Februar


Samstag 05.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kirche St. Martini, Brelingen

15. WINTERJAZZ BRELINGEN/Wedemark: Julia Hülsmann Last Chance To Misbehave

Mit der Pianistin Julia Hülsmann ist eine der renommiertesten deutschen Jazzmusikerinnen beim WinterJazz 2022 zu Gast. Für das Projekt „Last Chance to Misbehave” bringt sie zwei junge, stilistisch völlig unterschiedliche Sängerinnen mit. Die dem nordischen Modern Jazz zugewandte Dänin Mia Knop Jacobsen und die aus der Türkei stammende traditionell orientierte Ayse Cansu Tanrikulu harmonieren dabei perfekt. Das Frauentrio kreiert einen musikalischen Kosmos um Poesie, lyrische Bilder und Landschaften. Es bewegt sich dabei frei innerhalb eines großzügig aufgespannten Rahmens im stilistischen Feld von Jazz, Folk und experimenteller Musik. Solcherart vertonte Lyrik – von Shakespeare bis Beaumont – hat man vorher so noch nicht gehört!
Julia Hülsmann = Piano, Komposition; Mia Knop Jacobsen = Gesang, Komposition; Ayse Cansu Tanrikulu = Gesang, Komposition



Samstag 05.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

triosence

Auf dem neuen Album „Giulia“ beschwört das Trio um Pianist Bernhard Schüler die Schönheit des Lebens in elf farbenreichen Stücken, die vielfältiger, optimistischer und virtuoser kaum sein könnten. Ihren Stil bezeichnen die drei Musiker selbst als „Songjazz“, gefühlvoll und eingängig zugleich, ohne deshalb banal zu werden. Besonders wichtig ist ihnen die Gleichberechtigung der Instrumente und das partnerschaftliche Zusammenspiel. Die dabei entstehenden Klangstrukturen schenken den Zuhörern viel Raum für Emotionen, Gedanken und vielleicht sogar Träume. Dabei schöpfen sie aus der ganzen Bandbreite von Jazz, Fusion, Folk, Pop und Worldmusic. Ein Mix, der nicht nur eingefleischte Jazzkenner, sondern auch jene begeistern kann, die den Jazz neu für sich entdecken.
Bernhard Schüler (p), Omar Rodriguez Calvo (b), Tobias Schulte (d)



Montag 07.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Faust (Warenannahme)

HMTMH Combo Night

Ein Konzert des Studienganges Jazz der HMTMH Hannover Die Combos der Jazz-Abteilung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover präsentieren ihre Semester-Ergebnisse. Dabei widmen sich die verschiedenen Ensembles, besetzt mit Studierenden aller Jahrgänge, immer einem bestimmten Komponisten, einem bestimmten Genre oder einem anderen Schwerpunkt, zum Beispiel auch eigenen Kompositionen. Zu hören gibt es eine große Bandbreite aus dem Bereich des Jazz und der jazzverwandten Musik – von Bebop bis Latin, von Funk bis Fusion ist alles mit dabei. Kommt vorbei!
Es gilt die 2G-Plus-Regel. Zutritt nur geimpft oder genesen. Außerdem tagesaktueller Antigen-Test notwendig (außer für Menschen mit Auffrischungsimpfung)!



Dienstag 08.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Faust (Warenannahme)

The S’coolmasters / Studio-Bigband der HMTMH Bigband-Jazz

Semesterabschluss-Konzert. Die Bigband The S’coolmasters unter der Leitung von Andreas Barkhoff sowie die Studio-Bigband unter der Leitung von Jonas Schoen-Philbert sind seit Jahren fester Bestandteil der Jazz-Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien. Beim Semesterabschluss-Konzert präsentieren die Ensembles das im Wintersemester 2021/22 erarbeitete Repertoire, bestehend aus traditionellen und modernen Stücken. Das Programm ist bunt und voller Überraschungen: instrumental, gesungen, laut, leise, brasilianisch, amerikanisch, eigene Musik, aber vor allem auf höchstem Niveau und mit viel Inspiration. So präsentiert die Studio-Bigband unter anderem Titel von Radiohead, Tino Derado und Bastian Maas.
Es gilt die 2G-Plus-Regel. Zutritt nur geimpft oder genesen. Außerdem tagesaktueller Antigen-Test notwendig (außer für Menschen mit Auffrischungsimpfung)!



Samstag 12.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Jazz Club

Wanubalé

Hinter dem Bandnamen „Wanubalé” verbergen sich neun Musiker aus dem Berliner Raum, die sich schon aus der Schulzeit kennen. Inspiriert von der quirligen Jazzszene und Clubkultur der Hauptstadt, vermischen die Jungs unterschiedliche Stilrichtungen wie Jazz, Afro Beat, Breakbeats und Elektronik. Entstanden ist in unendlichen Keller-Jamsessions ein ganz eigener Sound und eine extrem tanzbare Version von Jazz, Neo Soul und Funk. Kein Wunder, den etliche der Bandmitglieder tummeln sich auch als DJ’s in der Berliner Szene. Mit einer vierköpfigen Hornsection und zwei Schlagzeugern überzeugen sie live mit raffinierten Beats, Improvistationen und tollen Arrangements.
Gabriel Rosenbach (tp), Niko Zeidler (sax), Jonathan Steffen (tbn), Anton Kowalski (sax), Max Feig (g), Moses Vester (keys), Moritz Schmolke (b), Heinrich Eißman (d), Philip Schilz (d)



Sonntag 13.02.

Beginn
11.00 Uhr

Ort
Eventlocation S5, Hänigsen, Sägemühlenstraße 5

Kohl & Jatz

Kulinarisches, musikalisch untermalt von Swinging b. Nur VVK unter E-Mail: jazzfreunde-burgdorf@nullonline.de



Sonntag 13.02.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Faust (Warenannahme)

Fette Hupe plays Ernst Jandl feat. Daniel Nerlich

„Gegen den Corona-Blues Vol. 1“ – Die Fette Hupe ist zurück aus der Winterpause und spielt mit aller Kraft gegen den Corona-Blues an. Zusammen mit dem bekannten Schauspieler Daniel Nerlich vertont das 18-köpfige Jazz-Orchester mit Hang zu Experimenten die Texte des Dichters und Sprach-Humoristen Ernst Jandl und kämpft damit mit inspirierender Musik und Lyrik gegen die Folgen der Pandemie für den Kulturbetrieb an: “Kultur trotz(t) Corona”. Die Musik für diesen Abend stammt aus der Feder des ehemaligen Chefdirigenten der NDR-Bigband Dieter Glawischnig, der dem hannoverschen Ausnahmeorchester das Material für dieses Konzert zur Verfügung stellt. In Glawischnigs Kompositionen begegnen sich Musik und Sprache auf Augenhöhe und gehen eine einmalige interaktive Symbiose ein, die die Musiker und den Sprecher zu einer Einheit verschmelzen lassen.
Mit Daniel Nerlich konnte einer der spannendsten deutschen Schauspieler für die Rolle des Ernst Jandl gewonnen werden. Nerlich war von 2019-2021 festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Hannover und arbeitete bis 2021 im Ensemble der Berliner Volksbühne. Zur Zeit spielt er die Titelrolle in “King Lear“ am Theater Luzern. Daniel Nerlich gilt als einer der prägenden Köpfe der Szene und macht auch als Musiker mit seinem Projekt “I who open chest” auf sich aufmerksam.
Wenn eine Bigband diesen Namen verdient hat, dann die Fette Hupe: Der Zusammenschluss hannoverscher Aktivkräfte des modernen Jazz unter der Leitung von Jörn Marcussen-Wulff spielt allerfetteste Arrangements, hupt großartige Soli und hat genauso viel Charme und Witz, wie es der Bandname verspricht. Die Fette Hupe zählt seit ihrer Gründung im Juni 2009 zweifelsohne zu einer der umtriebigsten und beliebtesten Big Bands der norddeutschen Jazz-Landschaft und steht für innovative, genreübergreifende Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Musiker*innen, Schauspieler*innen, bildenden Künstler*innen oder Tänzer*innen und zeigt immer wieder, wie spannend und vielseitig Big-Band-Musik klingen kann. Unter dem Dach der Jazzmusiker-Initiative Hannover steht die Fette Hupe für kompromisslose, selbständige und frische Musik made in Hannover und Niedersachsen. “Fette Hupe haben einen Zusammenhalt, mit dem das Orchester einen Schwebezustand erreicht, den sonst nur sehr Erleuchtete und Gurus hinkriegen.” (Süddeutsche Zeitung)
Sprecher: Daniel Nerlich
Komposition: Dieter Glawischnig Künstlerische Leitung: Jörn Marcussen-Wulff
Saxophon: Nils Brederlow, Paul Engelmann, Coco Guerra, Felix Petry, Lars Stoermer Trompete: Axel Beineke, Benny Brown, Gary Winters, Daniel Zeinoun
Posaune: Felix Eilers, Uwe Granitza, Felix Konradt, Hans Wendt
Gitarre: Klaus Spencker
Klavier: Eike Wulfmeier
Bass: Clara Däubler Schlagzeug: Tobias Backhaus Sound: Raphael Becker-Foss
Die Projekte der Fetten Hupe werden gefördert durch das MWK Niedersachsen, die Stiftung Niedersachsen, die niedersächsische Sparkassenstiftung und das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover.
Es gilt die 2G-Plus-Regel. Zutritt nur geimpft oder genesen. Außerdem tagesaktueller Antigen-Test notwendig (außer für Menschen mit Auffrischungsimpfung)!



Freitag 18.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Gregor Hilden Organ Trio

Funky, bluesy, jazzy – dieses Organ Trio überrascht uns mit Klängen aus dem Grenzbereich von Blues, Soul und Jazz. Initiator des Orgel-Trios der anderen Art ist der Münsteraner Gitarrist Gregor Hilden, der mit einer kriminell guten Mixtur aus Blues, Soul und groovigem Jazz begeistert. Ganz weit oben stehen für die drei etablierten Musiker Spontanität, Improvisation und vor allem Spiellaune, bei der es nicht um schneller, höher, weiter geht, sondern um Musikalität, kombiniert mit hohem Spaßfaktor. Zudem haben die drei neuerdings auch die Stimme als Soundfaktor entdeckt, die sie auf ihrem neuen Album „Second Chapter“ großzügig und gekonnt einsetzen.
Gregor Hilden (g, voc), Wolfgang Roggenkamp (org, voc), Dirk Brand (d, voc)



Samstag 19.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kirche St. Martini, Brelingen

15. WINTERJAZZ BRELINGEN/Wedemark: Nicole Johänntgen Trio Lavendel

Das Bandprojekt „Lavendel“ um die mehrfach ausgezeichnete Saxofonistin und Komponistin Nicole Johänntgen traumwandelt zwischen Modern Jazz, Filmmusik und Swing. Johänntgen hat sich als energetische Improvisatorin auf internationaler Ebene etabliert. Seit 4 Jahren musiziert sie mit der polnischen Vibrafonistin Izabella Effenberg. Das rhythmische Fundament legt der schwedische Tubist und E-Bassist Jörgen Welander. Die Musik des Trios wechselt zwischen zarten märchenhaften Melodien und wilden Improvisationen. Bei „Lavendel“ begegnen sich – in dieser Kombination ungewöhnlich – Saxophon, Vibrafon und Tuba, dazu gesellt sich die Array Mbira, ein selten gehörtes Instrument mit schwingenden Lamellen.
Nicole Johänntgen = Saxophon, Komposition; Izabella Effenberg = Vibraphon, Array Mbira; Victor Hege = Tuba



Samstag 19.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Pablo Held Trio feat. Nelson Veras

Das Pablo Held Trio ist derzeit eine der lebendigsten und bedeutendsten Formationen des europäischen Jazz. Die radikale Spontaneität der Musiker verleiht dem Trio seit Jahren Flügel und ist in dieser Form nur bei wenigen KünsterInnen zu finden. Die Grundlage ihres Erfolgs ist die gewachsene Freundschaft und der gemeinsame schöpferische Wille, beständig Neuland zu betreten. Das künstlerische Gewicht und die Eigenständigkeit der drei Ausnahmemusiker ist immer wieder ein Anziehungspunkt für MusikerInnen des europäischen und amerikanischen Kontinents, die das Trio häufig erweitern. So geschehen auch in der bereits legendären Zusammenarbeit mit dem Brasilianischen Gitarristen Nelson Veras, der sich in das Trio-Geflecht mühelos einwebt und dieses durch sein feines Spiel weiter veredelt.
Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (d), Nelson Veras (g)



Samstag 26.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kirche St. Martini, Brelingen

15. WINTERJAZZ BRELINGEN/Wedemark: Johanna Summer

Über die junge deutsche Pianistin Johanna Summer schreibt Klavier-Ikone Joachim Kühn: „Von der europäischen Klassik kommend, mit wundervollem Anschlag, hat sie etwas Vollkommenes, Eigenes geschaffen. Wunderschöne Musik… Ein neuer Stern am Pianohimmel.“ Selten hat ein Debütalbum einer jungen Instrumentalistin derart schnell solch begeisterte Reaktionen hervorgerufen wie „Schumann Kaleidoskop“ der bereits mehrfach ausgezeichneten Wahl-Berlinerin Johanna Summer. Sie spannt einen weiten, improvisatorischen Bogen über Werke aus Robert Schumanns „Kinderszenen“ und „Album für die Jugend“ – Stücke, die ihr tief vertraut sind und die sie als Ausgangspunkt für komplett freie Improvisationen nutzt. Bei jedem Anlauf lässt sie so ganz neue Musik entstehen.
Das Album erschien beim Label ACT.



März


Freitag 18.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Johnny B., Burgdsorf

Boogiemen’s Friends

Die vier jungen hier im Norden der Republik noch unbekannten Herren machen gewaltig „die Heizung an“. 176 Tasten, 20 flinke Finger, Groove und Spielfreude – das zeichnet das Boogie- und Bluesduo Ulrich Zenkel und Marc Hupfer aus Bamberg aus. Das 2012 gegründete Duo hat sich in den vergangenen Jahren personell und stilistisch stark weiterentwickelt: Julian Göller, studierter Jazzschlagzeuger aus Mannheim und Valentin Findling (hp, voc), ebenfalls studierter Jazzmusiker erweiterten die Bandbreite der Band – eine wunderbare Mischung.