Januar


Sonntag 20.01.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Jörn Marcussen-Wulf Traditional Quintet

Zu erleben ist die Musik von Jörn Marcussen-Wulfs Vorbilder und Helden. Mit Kompositionen von Curtis Fuller, J.J. Johnson, Carl Fontana, u.a., zieht der Bandleader zusammen mit Clara Däubler (b), Christin Neddens (dr), Eike Wulfmeier (p) und Coco Guerra (ts) seinen Hut vor den großen Namen der Jazzposaune. Swingende Standards wechseln sich ab mit energetischen Jazzkompositionen und gefühlvollen Posaunenballaden. Virtuose Spielfreude trifft auf erdigen Hardbop und elegantes Understatement.



Dienstag 22.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Iiro Rantala Trio

Tastenlöwe, Romantiker oder burlesker Spaßvogel: Iiro Rantala sprengt mit seinem Spiel alle Schubladen und ist dabei ebenso virtuos wie unterhaltsam. „Im Kern enthalten meine Kompositionen einfache, eingängige Melodien, an die man sich erinnert“, sagt er und spannt dann, begleitet von seinen kongenialen Partnern, eine traumhaft schöne Leinwand für seine Klanggemälde auf.
Iiro Rantala (p), Lars Danielsson (b), Peter Erskine (dr)



Mittwoch 23.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Tord Gustavsen Trio

„Natürlich mag ich es Dinge zu analysieren, aber zuallererst geht es mir darum, mit meiner Musik die Menschen so anzurühren, wie ich von Musik angerührt werden möchte.“ Durch die Zusammenarbeit mit Silje Nergard wurde der norwegische Pianist einem internationalen Publikum bekannt, mit seinem 2005 veröffentlichten Album „The Ground“ aber gelang ihm der Sprung über den Großen Teich in die Top 10 der Billboard Jazz Charts. Eigene Kompositionen, religiöse skandinavische Musik, norwegische Folklore und Choräle von Johann Sebastian Bach bilden den Grundstock für seine aktuelle CD.
Tord Gustavsen (p, electronics), Jarle Vespesat (d), Sigurd Hole (b)



Donnerstag 24.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

YolanDa Brown Quintet

Sie hat zwei Master und einen Ehrendoktortitel der University of East London, sie schreibt zur Zeit an einer Serie von Kinderbüchern seit sie Mutter geworden ist, sie ist Radio-Moderatorin, sie ist Feinschmeckerin und kann in weniger als 5 Minuten den Zauberwürfel vollenden, aber vor allem ist sie Musikerin, die ihren eigenen Stil erfunden hat: POSH REGGAE – in dem sie ihren „natural rhythm“ gefunden hat, eine elektrisierende Mischung aus Jazz, Soul und Reggae, die sie am liebsten „Sunshine Music“ nennt.
YolanDa Brown (sax), Precious Obimdi (keys), Dave Niskin (gt), Talbert Wilson (dr), Rick Leon James (b)



Samstag 26.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Gisele Jackson & Raphael Wressnig’s Soul Gift Band

Der aus Baltimore stammenden Sängerin wurde das R&B Feeling in die Wiege gelegt, waren doch Aretha Franklin, Mavis Staples oder John Lee Hooker unter ihren Babysittern, während ihr Vater in der Küche seines Musikclubs Essen für diese Ikonen des Funk & Soul zubereitete. Fünfmal bereits erhielt der steirische Hammond Organist Raphael Wressnig den Down Beat Poll als „Best Organ Player of the Year“. Vorsicht! Heute Abend wird das Soulfood very hot and spicy!
Gisele Jackson (voc), Raphael Wressnig (org), Enrico Crivellaro (gt), Horst Michael Schaffer (tp), Hans Jürgen Bart (dr)



Samstag 26.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Haus Brelinger Mitte

13. WINTERJAZZ BRELINGEN: Karolina Strassmayer & Drori Mondlak – Klaro!

Köln – Berlin – New York. KLARO! ist das Quartett der in Köln lebenden Österreicherin Karolina Strassmayer, die auch bekannt ist als Saxofonistin der WDR-BIGBAND. Die amerikanische Jazzpresse hat sie zu den “Top Five Altsaxophonisten” (Downbeat) gekürt. Sie wird begleitet von drei herausragenden Musikern aus Köln, Berlin und New York: dem Schlagzeuger Drori Mondlak, der Vibraphon-Legende David Friedman sowie dem Kontrabassisten Josh Ginsburg. KLARO! verbindet die Lyrik der europäischen Klassik mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse zeitgenössischer Musik. Der Bogen spannt sich von kraftvoll spritzigen Grooves zu poetischen Balladen und explosivem Swing.
Karolina Strassmayer – Altsaxophon, David Friedman – Vibraphon, Josh Ginsburg – Kontrabass, Drori Mondlak – Schlagzeug



Sonntag 27.01.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Tonhallenorchester feat. Annette Krebs

Annette Krebs verbindet filigranes Geräuschmaterial und instrumental anmutende Klänge mit Zuspielungen, die sie in autonomen Schichten anreichert. Seit 2013 entwickelt sie elektroakustische Instrumentalskulpturen: Mikrofonisch verstärkt und verbunden mit Sensoren, Controllern und speziell dafür programmierter Software bilden ausgewählte Klangmaterialien die Basis für neue Solokompositionen. Erste Kompositionen entstanden bereits in der Kindheit, zugleich beschäftigte sich die Künstlerin intensiv mit Malerei und bildender Kunst. Sie studierte Konzertgitarre in Frankfurt am Main und lebt seit 1993 als freischaffende Komponistin und Musikerin in Berlin. Annette Krebs führt ihre Musik regelmäßig innerhalb und außerhalb Europas auf, veröffentlichte zahlreiche CDs und besitzt einen Youtube-Kanal.



Montag 28.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Maciej Obara Quartet

Mit seinem jetzt bei ECM erschienenen lyrischen Album „Unloved“ ist dem polnischen Saxophonisten der Durchbruch in die Top Liga der Jazzszene gelungen. Unüberhörbar dabei die prägende Zeit, die er als Sideman von Tomasz Stanko erlebt hat. Wie seinen großen Mentor verbindet auch ihn die Nähe zur skandinavischen Jazz Szene mit ihrem speziellen melodischen, harmonischen Feeling, und so spiegelt sich auch in der polnisch-norwegischen Besetzung des Quartetts eine perfekte Synthese beider Länder.
Maciej Obara (as), Dominik Wania (p), Ole Morten Vaagan (b), Gard Nilssen (dr)



Mittwoch 30.01.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Ida Sand

Die heimische Kirchenmusik ihrer Mutter, von Beruf Kirchenmusikerin, und die klassische Musik ihres Vaters, von Beruf Opernsänger, prägten ihre Welt als Kind. Aber der Spirit der schwarzen Musik von Ray Charles, Stevie Wonder oder Al Green packte sie unwiderstehlich, und so wurde aus dem Schwedenmädel die „schwärzeste Stimme Skandinaviens“. Von Nils Landgren entdeckt – und seitdem in der Erfolgsspur – legt sie mit dem 5. Album nun ihr tiefstes Bekenntnis zur Sweet Soul Music vor.
Ida Sand (p, voc), Jesper Nordenström (org), Henrik Jansson (gt), Lars Danielsson (b), Nicci Notini (dr)



Februar


Freitag 01.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jungle by Night

Diese neun Jungs aus Amsterdam entwickeln schon seit gemeinsamen Schultagen die klassischen Grooves des afrikanischen Pop der 60er und 70er Jahre weiter. Daraus entstand ein Mix aus Ethnojazz, Afrobeat und Afrofunk, gewürzt mit ein wenig Wüstenblues, Rock and Dub. Und weil zwei der Bandmitglieder obendrein indonesische Wurzeln haben, kommen unverkennbar einige Gamelanklänge zum Vorschein. Die mit Abstand jüngste Band der Clubgeschichte wird den Keller mühelos in einen Dancefloor verwandeln. Mütter haltet Eure Töchter fest!
Bo Floor (tp), Pieter van Exter (ts), Ko Zandvliet (tb), Jac van Exter (gt), Pyke Pasman (keys), Peter Peskens (b), Gino Groeneveld (perc), Tienson Smeets (perc), Sonny Groeneveld (dr)



Sonntag 03.02.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Tinatin

„Step Into My Soul“ – Der einladende Satz step into my soul fasst das Genre, an dem sich TINATINs Musik orientiert und verspricht gleichzeitig tiefe Einblicke in das Persönlichste der Songwriterin. TINATIN steht für den stimmlichen wie sprachlichen Ausdrucksreichtum im deutschen Soul. In TINATINs Texten geht es um entscheidende Augenblicke im Leben, in welchen wir zögern, suchen, sehnen. In denen wir scheitern oder über uns hinausgewachsen. Mit ihrer bildgewaltigen Sprache und unverwechselbar warmen Stimme nimmt sie das Publikum mit auf eine Reise in neue und doch vertraute Welten. Die Sängerin begleitet sich überwiegend selbst an Klavier oder Gitarre, während sie für die Formation Tinatin – Gesang; Klaus Spencker – Gitarre; Sebastian Bauer – Bass; Robert Jöcks – Drums



Sonntag 03.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Hannes Dunker Trio

„Krambambuli“ ist der Titel des Debüt-Albums des Trios. Darin gibt der in Berlin lebende Drummer und Komponist Hannes Dunker seinen beiden hannoverschen Mitmusikern Eike Wulfmeier und Clara Däubler viel Raum für eigene Ideen und Gestaltung: Jazz, Weltmusik, Rock aber auch klassische Musik werden miteinander verwoben zu vielschichtigen, teils ruhigen, nachdenklichen Klanglandschaften.
Hannes Dunker (dr, comp), Eike Wulfmeier (p), Clara Däubler (b)



Donnerstag 07.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Geir Sundstøl

„Brødløs“. Wenn man sich als Autodidakt aus Halden im südöstlichen Norwegen den Ehrentitel „Nordic Master of Atmosphere“ erworben hat, dann darf der Ankündigungstext auch mal etwas lyrischer ausfallen: Die neue CD Brødløs beginnt zumindest, als wären irgendwo im amerikanischen Mittelwesten ein paar norwegische Hobos vom Zug gefallen. Schüttere Gitarren und staubige Slide-Linien treiben wie im Western Büsche vor sich her … Nach mehr als 260 Alben als Sideman bringt Geir Sundstøl seine phantastische Band als Leader mit in den Club.
Erland Dahlen (dr), David Wallumrød (syn), Sanskrit Sheresta (perc, voc), Mats Eilertsen (b, voc), Jo Berger (keys, syn), Nils Petter Molvaer (tp), Geir Sundstol (str)
geirsundstoel.com



Freitag 08.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Jamie Saft

Grenzenlos. Egal ob Jazz, Folk, Dub-Reggae, Oper, Heavy Metal – der stilistisch äußerst vielfältig aufgestellte Jamie Saft spielt seit Mitte der 1990er Jahre als Sideman (auf über 160 Alben) und unter eigenem Namen in der New Yorker Downtown-Szene. Als virtuoser Pianist, Keyboarder, Komponist und Produzent hat Saft seine stilistische Spannbreite, sein multiinstrumentalistisches Können und seine Produktionsfähigkeiten bei John Zorn, Laurie Anderson, Mat Maneri, Iggy Pop, den Beastie Boys und Bad Brains eingesetzt.
Arbeitet Saft nicht für andere, leitet er das New Zion Trio und ein Trio mit Steve Swallow und Bobby Previte. Außerdem ist Saft als Filmkomponist tätig, komponierte den Soundtrack für den Oscar nominierten „Murderball“ und den Sundance-Gewinner „God Grew Tired Of Us“. Und zu guter Letzt betreibt Saft sein unabhängiges Plattenlabel Veal Records und das Studio Potterville International Sound, beide mit Sitz in Kingston, NY.
Jamie Saft zieht es aber immer wieder zum Piano – und sein Spiel darauf ist wahrlich eine Offenbarung. Auf seinem aktuellen Album „Solo A Genova“ feiert er die Musik Amerikas, jongliert mit Stilen und Genres, beschränkt sich in seinem Spiel aber nicht auf die Jazzklassiker von Miles Davis, Bill Evans oder John Coltrane, sondern überrascht auch mit eigenwilligen, lebensbejahend emotionalen Versionen der Musik von Curtis Mayfield, Bob Dylan, Stevie Wonder, Joni Mitchell, ZZ Top und Charles Ives. Dazu sagt Jamie Saft: „Jeder dieser Meister beinhaltet die ganze Geschichte der modernen Musik in ihren jeweiligen Pianowelten. Ihre Musik IST amerikanische, klassische Musik.“
Special Guest des heutigen Konzerts ist Hannovers renommierter Tenorsaxophonist Stephan Abel.



Freitag 08.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Atelier Guido Kratz, Goebenstr. 4

Tom Kölling Band

zur Ausstellung Guido Kratz und R.F. Myller. Swing, Blues, Eigenes und handverlesene Songperlen präsentiert die Band um den hannoverschen Gitarristen und Sänger. Saxophon, Kontrabaß und Percussion ergänzen das Quartett, das einen jazzig grundierten Sound mit klaren Songstrukturen bevorzugt, der aber Räume für Improvisation und Verspieltes lässt. Auch die akustische Gitarre mit lateinamerikanischen Einflüssen hat ihren festen Platz im Repertoire, genau wie die launigen Moderationen des Bandleaders. Seit 2012 ist die Tom Kölling Band einmal im Jahr im Atelier zu Gast. Musiker und Gäste schätzen die besondere Atmosphäre, die auch durch die aktuelle Werkschau mit Keramiken von Guido Kratz und Malerei von R. F. Myller entsteht.



Freitag 08.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Ramón Valle Trio

“The time is now”. Bei den Aufnahmen zu seiner aktuellen CD im Frühjahr war sein Freund, Trompeter Roy Hargrove, noch dabei und verlieh dreien der Kompositionen von Ramón Valle seine ganz persönliche Note. Ein wenig wird die Erinnerung an ihn mitschwingen, wenn der kubanische Pianist, der im September für das beste Instrumental Album des Jahres mit dem „Cubadisco Award“ ausgezeichnet wurde, sein Motto „komplizierteste Rhythmen in Lebensfreude und Melodien voller Optimismus“ in Klang umsetzt.
Ramón Valle (p), Omar Rodriguez Calvo (b), Liber Torriente (dr)



Samstag 09.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Brelingen St. Martini

13. WINTERJAZZ BRELINGEN: Bürgel-Burckhardt Quartett

The Jazz of Mozart & Chopin mit Workshop-Präsentation. Mozart und Chopin als Jazzer? Bürgel & Burckhardt setzen Mozart und Chopin in Szene! „The Jazz of Mozart & Chopin“ greift Kompositionen auf, die die beiden Musiker gelockt hat, sie nicht nur nachzuspielen, sondern mit ihnen zu spielen und sich den Kopf verdrehen zu lassen. Was Bürgel und Burckhardt durch perfekt abgestimmte Teamarbeit im Quartett dabei hervorzaubern, ist beeindruckend. Wenn auch die Adaptionen nicht immer ganz bierernst gemeint sind, so wird doch nichts auf die leichte Schulter genommen – keine Präsentation stumpfer Remixe, kein „Verjazzen“ von Melodielinien. Die Stücke werden in ihrer Substanz ernst genommen und dabei in neue Zusammenhänge und Strukturen versetzt.
Andreas Burckhardt – Saxophon; Andreas Bürgel – Piano; Michael Cammann – Kontrabass; Dieter „Zipper“ Schmigelok – Schlagzeug

Aufgepasst! In Verbindung mit dem Konzert findet am gleichen Tag für Jugendliche und Erwachsene ein Workshop mit dem Quartett statt. Hier geht es um die Frage, wie Musiker*innen fremde Stücke zu etwas Eigenem machen können. Die Workshop-Ergebnisse werden von den Teilnehmer*innen im Rahmen des Konzerts zusammen mit dem Quartett präsentiert.
Infos/ Anmeldeformulare zum Workshop bitte anfordern unter der E-Mail Adresse: konzerte.in.st.martini@nullgmail.com



Samstag 09.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Beady Belle

KONZERT FÄLLT AUS!

„Dedication“. Der Name der norwegischen Band ist auch gleichzeitig das Pseudonym ihrer Sängerin Beate S. Lech. Mit einem reduzierten Instrumentarium erschaffen sie Sounds, die alle Facetten des Electro Jazz erklingen lassen, tief verwurzelt in Soul und Gospel. Beady Belle verneigt sich vor ihren Helden Marvin Gaye, Aretha Franklin oder Stevie Wonder. Unüberhörbar sind aber auch die jüngeren Ikonen des R&B wie Alicia Keys, Lauryn Hill oder Frank Ocean.
Beady Belle (voc), David Wallumröd (keys), Marius Reksjö (b), Björn Saether (dr)



Sonntag 10.02.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Wiebke Schröder Trio

Das Wiebke Schröder spielt vor allem Eigenkompositionen – im Weiteren gehören aber auch Arrangements von Jazzstandards, Popsongs oder Liedern zu ihrem Repertoire. Im Vordergrund stehen für die drei Musiker: Kommunikation, Natürlichkeit und Tiefgang. Als Keimzelle der Kompositionen fungieren Geschichten, Bilder, Gedichte, Sinneseindrücke oder einfach nur eigene Lebenserfahrungen. Auf dem Nährboden von zeitgenössischem Jazz und Einflüssen aus der Klassik gedeiht eine Musik mit weitreichendem Klangspektrum, dem keine Grenzen gesetzt sind: Mal ernst und philosophisch, lyrisch und verspielt oder experimentell und grooveorientiert. Trotz klarer Strukturen bieten die Kompositionen viel Raum für improvisatorische Ausflüge, in denen sich der Zauber des ganz eigenen Bandsounds entfalten kann.
Wiebke Schröder – Klavier, Komposition Matthias Kleiner – Kontrabass; Silas Jakob – Schlagzeug



Dienstag 12.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Adam Ben Ezra

“Pin Drop”. Ganz gleich ob er seine Original-Kompositionen spielt oder wunderbar erfinderische Coverversionen interpretiert, der autodidaktische Multiinstrumentalist aus Israel ist ein kreatives Naturwunder, das einen Raum im Handumdrehen verzaubern kann. Inspiriert von Bach, Sting, Bobby McFerrin oder Chick Corea präsentiert er sich als Komponist ohne musikalische Grenzen. „Pin Drop“ ist sein erstes Solo Album.
Adam Ben Ezra (b, voc, p)



Dienstag 12.02.

Beginn
21.30 Uhr

Students Of Jazz

Django Reinhardt Jazz Session; Eintritt frei



Freitag 15.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Møa & Lisbeth Quartett

Møas Kompositionen sind Ausgangspunkt für ausgedehnte Klangexpeditionen. Durch Improvisation, Kommunikation und Interaktion geleitet laden sie in sphärische Soundscapes ein. Vorsichtig herantastend, zielstrebig voranschreitend entwickelt sich ein farbenprächtiges Klangbild mit pulsierendem Groove, das die Energie und Leidenschaft der Musik wiederspiegelt und mitnimmt auf eine Reise mit überraschendem Ausgang. Hingabe und Mut zum Risiko sind das Leitmotif von Møas musikalischen Einzelstücken.
Gesang – Maischa Perdelwitz; Klavier – Max Hobohm; Schlagzeug – Matthias Meyer; Bass – (t.b.a.)
2009 gegründet, seit 2012 paritätisch auf Berlin und New York verteilt, wurde das Lisbeth Quartett für seine zweite CD Constant Travellers mit einem Jazz-Echo als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Der Nachfolger Framed Frequencies (01/2014) erhielt auch international viel Lob, das folgende Live-Album dokumentierte die Spiel- und Improvisationsfreude der Band auf der Bühne. Am 27. Oktober 2017 erscheint There Is Only Make. „Das neue Album ist mehr aus dem Bandprozess heraus entstanden als unsere früheren Studioproduktionen. Vor den Aufnahmen haben wir die Stücke in vielen Konzerten gemeinsam ausformuliert“, sagt Bandleaderin Charlotte Greve. Sie vergleicht den Prozess mit einem Maler, der nach und nach Details und Tiefe seines Bildes entwickelt. Das Ergebnis sind vielschichtige Stücke, die zwischen ruhigen Passagen und kräftigen Steigerungen oszillieren. Melodische Bögen und klare Formen, subtiles Zusammenspiel und moderne Haltung zeigen Gestaltungswillen und Charakter. Greves hintergründige, teils lyrische Kompositionen sind im besten Sinne zeitlos, vereinen Tiefgang, unaufdringliche Leichtigkeit und weite Spannungsbögen. Natürlich steht Charlotte Greves Alt-Saxophon im Zentrum. Ihr leuchtender, schwebender Ton, die klaren bis verschlungenen Modulationen werden von ihren profilierten Partnern beflügelt. Marc Muellbauers distinguierte Basslinien sind viel mehr als nur Grundierung, Pianist Manuel Schmiedel kreiert phantasievolle Panoramen und Soli, Moritz Baumgärtners unkonventionelles, klangvoll- dynamisches Schlagzeugspiel befeuert rhythmische Finessen. Aus all dem entsteht der innige, pointierte Sound des Lisbeth Quartetts.
Altsaxophon – Charlotte Greve Klavier – Manuel Schmiedel; Bass – Marc Muellbauer Schlagzeug – Moritz Baumgärtner



Samstag 16.02.

Beginn
17.00 + 21.00 Uhr

Ort
Hot Jazz Club, Münster, Hafenweg 26b

John Scofield

John Scofield darf mit Fug und Recht als eine der prägenden Gestalten des Jazz der letzten dreißig Jahre betrachtet werden. Schon vor seiner Zeit bei Miles Davis, die ihn weltbekannt machte, spielte er etwa mit Chet Baker oder bei Charles Mingus. Sein Quartett mit Joe Lovano, Dave Holland und Al Foster prägte die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts nachhaltig, später wagte er sich auch an neuartige Sounds mit Medeski, Martin & Wood oder mit großorchestralen Projekten. In den letzten Jahren überraschte er nicht nur mit seiner New Orleans Revival-Band Piety Street, sondern auch mit dem Album „Country For Old Man“ und der Neuauflage seines Groove-Projekts Überjam. Erstmals in seiner Karriere wagt sich John Scofield Anfang 2019 nun auf eine Solo-Tournee, bei der er ganz allein mit seiner Gitarre auf der Bühne stehen wird. Dass er sich nach eigenem Bekunden nicht daran erinnern kann, jemals ein Solo-Konzert gegeben zu haben, macht die anstehenden Konzerte zu einer echten Besonderheit.



Samstag 16.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Sepalot Quartet

“A new cycle“. Elektrische Beats, pulsierender Bass – das ist unverkennbar die Handschrift des Münchener DJs Sebastian Weiss aus Zeiten der Hip Hop Band Blumentopf. Und doch ist alles auf Anfang gestellt in diesem neuen Projekt. Sepalots Begeisterung für elektronische Sounds und den Druck von Hip Hop Beats werden ergänzt um das Element des Jazz.
Matthias Lindermayr (tp), Angela Aux (b), Fabian Füss (voc, dr), Sepalot (dj)



Sonntag 17.02.

Beginn
11.00 Uhr

Ort
Studio S5, Hänigsen, Sägemühlenst. 5

Kohl & Jatz

Der Kulturverein Jazzfreunde Altkreis Burgdorf lädt wieder zu „Kohl & Jatz“ ein. Die Musik liefern die Black Point Jazzmen mit Wolfgang Heidenreich (tp), Peter Albrecht (tb), Claus Cordemann (cl, as, ts), Rainer Haase (p), Klaus Heuermann (g), Bernd Senger (b, voc) und Peter „Sherry“ Fischer (dr).



Sonntag 17.02.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Moritz & Braß: Art Of Duo

Das kongeniale Duo der beiden Jazzmusiker Raimund Moritz (Saxofon) und Elmar Braß (Piano) beeindruckt durch ungebremste Spielfreude, hohe spielerische Intensität und die virtuose Beherrschung des jeweiligen Instruments. Sowohl ausgesuchte Standards aus dem Great American Songbook als auch die ein oder andere Eigenkomposition versprechen einen mitreißenden Hörgenuss auf höchstem Niveau. Raimund Moritz und Elmar Brass haben schon in diversen Projekten bzw. Konstellationen zusammen gearbeitet. Beide sind renommierte und gefragte Musiker der (nord-) deutschen Jazzszene. Nun also unterwegs im Duo-Format – eine spannende musikalische Begegnung!



Sonntag 17.02.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Faust Warenannahme

Fette Hupe feat. Daniel Nerlich

Mehrdimensional Vol. 4: Fette Hupe plays Ernst Jandl feat. Daniel Nerlich. Das erste Heimspiel des noch jungen Jahres steht an und es ein besonderes: Die Fette Hupe feiert 2019 ihr 10-jähriges Jubiläum und macht jedes Konzert zu einer großen Geburtstagssause. Der hannoversche Schauspieler Daniel Nerlich ist dieses Mal zu Gast und vertont zusammen mit der Fetten Hupe die Texte des Dichters und Sprachhumoristen Ernst Jandl. Die Musik für diesen Abend stammt aus der Feder des ehemaligen Chefdirigenten der NDR Bigband Dieter Glawischnig, der dem hannoverschen Ausnahmeorchester das Material für dieses Konzert als „Geburtstagsgeschenk“ zur Verfügung stellt. In Glawischnigs Kompositionen begegnen sich Musik und Sprache auf Augenhöhe und gehen eine einmalige interaktive Symbiose ein, die die Musiker und den Sprecher zu einer Einheit verschmelzen lassen. Ein Fest der Sinne – Happy Birthday, Fette Hupe!
Mit Daniel Nerlich konnte einer der spannendsten jungen deutschen Schauspieler für die Rolle des Ernst Jandl gewonnen werden. Nerlich ist seit der Spielzeit 2009/2010 festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Hannover und gehört zu den prägenden Köpfen der Szene. Sein starkes Spiel in Titelrollen wie „Woyzeck“, „Hamlet“ oder „Hools“ sorgen regelmäßig für Gänsehaut und auch mit seiner Band „A Boy named River“ macht der gebürtige Hamburger als Sänger und Gitarrist auf sich aufmerksam.
Saxophone Nils Brederlow, Paul Engelmann, Lars Stoermer, Coco Guerra, Felix Petry
Trompeten Benny Brown, Gary Winters, Daniel Zeinoun, Axel Beineke
Posaunen Uwe Granitza, Felix Eilers, Hans Wendt, Robert Hedemann
Rhythmusgruppe Klaus Spencker (git), Eike Wulfmeier (p), Clara Däubler (b), Timo Warnecke (dr)
Dirigent Jörn Marcussen-Wulff
Leitung Timo Warnecke/Jörn Marcussen-Wulff



Mittwoch 20.02.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Seitwärts Avantgarde Session

Opener: NN. Eintritt frei



Freitag 22.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Blues Garage, Isernhagen

The Hamburg Blues Band feat. Chris Farlowe & Krissy Matthews

Die Reeperbahn Bluesrocker auf Tour mit den special guests „The Voice“ Chris Farlowe (ex-Colosseum) sowie dem jungen Gitarristen Krissy Matthews, der bereits mit 12 Jahren mit John Mayall auf der Bühne stand



Samstag 23.02.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Brelingen, St. Martini

13. WINTERJAZZ BRELINGEN: Peter Ehwald Septett

CD-Release-Tour: „Le Septuor de Grand Matin“. Der Saxophonist und Komponist Peter Ehwald hat für die ungewöhnliche Besetzung von „Le Septuor de Grand Matin“ international renommierte Musiker*innen gewonnen. Oszillierend zwischen Jazz und dem Schönberg’schen Kompositionsprinzip der Variation hören wir Musik, die entstanden ist im blauen Licht früher Morgenstunden. In den Kompositionen finden sich musikalische Strukturen europäischer Musik des frühen 20. Jahrhunderts sowie Anklänge an den Jazz der 1970er Jahre mit seiner großen Experimentierfreudigkeit und der Entwicklung des Free Jazz.
Peter Ehwald – Saxophon, Komposition; Almut Kühne – Stimme; Richard Koch – Trompete; Kathrin Pechlof – Harfe; Stefan Schultze – Piano; Matthias Akeo Nowak – Bass; John Schröder – Schlagzeug



Sonntag 24.02.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Felix Petry & Joe Fonda

Felix Petry und Joe Fonda spielen feinsten kammermusikalischen Jazz mit spiritueller Mitte, improvisierte Musik die Grenzen auslotet und neue großartige Eigenkompositionen.
Die Musiker trafen sich im Mai 2010 anläßlich des „VIII Encuentro Internacional de Jazz y Música Viva Monterrey 2010“ in Mexiko. Joe Fonda tourte mit seinen Ensembels die USA, Europa und Asien, und arbeitete dabei mit Künstlern wie Anthony Braxton, Leo Smith, Archie Shepp, Ken Mcintyre, Lou Donaldson, Bill und Kenny Barron, Randy Weston, Han Bennink, Xu Fengia, Curtis Fuller, Slide Hampton, Ramon Lopez, Carla Bley, Bobby Naughton, Bill Dixon, Gebhard Ullmann. „There is more to creative mastership than the surface of satisfaction and political certainty. The music of Joe Fonda is part of a living tradition of belief and dedication. Future historians will be surprised at the breadth of Mr. Fonda’s offerings. This is a real virtuoso and composer of the highest order.“ Anthony Braxton, 1996. Felix Petry komponiert und spielt Saxophon, Klarinette und Querflöte. Seit dem Musikstudium in Köln lebt und arbeitet er als freier Musiker. Konzertreisen führten ihn nach Kanada, Indien, China, Äthiopien und Mexiko. Er arbeitete u.a. mit Rashid Ali, Sonny Fortune, Steve Swell, Omar und Emilio Tamez, Michael Jeffrey Stevens, Ramon Lopez, Simon Nabatov und Joe Fonda. Seit 2013 spielt Felix Petry Baritonsaxophon, Bassklarinette, Klarinette und Querflöte bei der Fetten Hupe in Hannover und Tenorsaxophon in der Formation „Elements“ des hannoveraner Gitarristen Klaus Spencker. Zudem leitet er Tonhallen Improvisationsorchester.



Dienstag 26.02.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Tonhalle

Students Of Jazz

Hamburg Jazz Session; Eintritt frei



Donnerstag 28.02.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Van Ruller – Wulfmeier – Gudenkauf – Schoenefeldt

„Personality Standards Vol. 1“. Als Co-Bandleader haben sich Eike Wulfmeier und Michael Gudenkauf den Oldenburger Drummer Christian Schoenefeldt und den niederländischen Weltklasse Gitarristen Jesse van Ruller an die Seite geholt, um ihr Projekt mit eigenen Kompositionen einzuspielen. Stücke, die ganz persönliche Vorstellungen von modernem Jazz formulieren.
Jesse van Ruller (gt), Eike Wulfmeier (p), Michael Gudenkauf (b), Christian Schoenefeldt (dr)



März


Samstag 09.03.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Haus Brelinger Mitte

13. WINTERJAZZ BRELINGEN: KUU (!) Jelena Kuljic

KUU! ist eine Band der Superlative, ein exponierter Vertreter eines neuen europäischen Jazz mit großem Innovationsgeist. Drei verschworene Instrumental-Individualisten legen ihrer Sängerin Kuschelflächen, dann wieder Nagelbretter aus. Die 1976 in Serbien geborene Jelena Kuljić verließ nach dem Bürgerkrieg ihre Heimat. Daheim hatte sie als ungestümer Punk begonnen, dann studierte sie Jazzgesang in Berlin und bekam hier diverse Kontakte zur Szene. Auf der 2018 beim Label ACT veröffentlichten CD „Lampedusa Lullaby“ führt das Quartett messerscharf vor, wie Jazz mit Punk- und Rockelementen heute funktionieren kann. Krachender Indie-Jazz mit Post-Punk-Attitüde. Mal irrwitzig abgedreht, mal schmerzhaft, mal zart und berührend: Bei „KUU!“ trifft die Sängerin und Schauspielerin (u.a. Volksbühne Berlin, Kammerspiele München) auf zwei Gitarren-Freigeister sowie einem Schlagzeug-Neudenker…
Jelena Kuljić – Gesang; Kalle Kalima – Gitarre, Frank Möbus – Gitarre; Christian Lillinger – Schlagzeug



Samstag 23.03.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Kirche St. Martini

13. WINTERJAZZ BRELINGEN: Sokratis Sinopoulos Quartet

Lyra-Jazz aus dem Hause ECM und aus der Ägäis. ​Man findet nicht viele Menschen, die Lyra spielen. Sokratis Sinopoulos ist ein Meister dieses Instruments. Die von ihm gespielte Lyra ist eine mit dem Bogen gestrichene Kurzhalslaute, die vor allem auf Kreta beheimatet und dort Teil der Volksmusik ist. Sinopoulos bindet das uralte Instrument in eine Jazz-Quartett-Besetzung ein und erschafft damit eine beeindruckende Soundlandschaft. Der Titel seiner CD „Eight Winds“ (ECM) reflektiert verschiedene Strömungen, in denen traditionelle griechische Musik behutsam mit modernen Jazzelementen verknüpft wird. Eine fast archaische Musik, von der man glaubt, sie wäre schon immer da gewesen.
Sokratis Sinopoulos – Lyra; Yann Keerim – Piano; Dimitris Tsekouras – Bass; Dimitris Emanouil – Schlagzeug