September


Samstag 18.09.

Beginn
14.30 Uhr

Ende
ca. 20.00 Uhr

Ort
Hermannshof, Röse 33, Springe-Völksen

Tonhallenfest

Die Tonhalle Hannover feiert die erneute Auszeichnung mit dem Spielstättenpreis „APPLAUS“, die Unterstützung durch „Neustart Kultur“ und natürlich den Jazz.

14.30 Uhr: Mia Knop Jacobsen Quartett
Mia Knop Jacobsen ist eine dänische Sängerin und Komponistin, welche sich durch ihre Fusion von Pop, Folk, Jazz und elektronischer Musik und ihrer klaren und ausdrucksstarken Stimme internationale Anerkennung erlangt hat. So ist sie Gründungsmitglied der Alternativen Rock/Pop Band ROSEMARINE, dessen gleichnamiges Album 2019 auf dem amerikanischen Plattenlabel Ropeadope veröffentlicht wurde. Mia ist außerdem Mitglied des Jazz Trios Last Chance to Misbehave zusammen mit der ECM Künstlerin Julia Hülsmann und der internationalen avantgardistischen türkischen Sängerin Cansu Tanrıkulu. Desweiteren ist sie Frontsängerin des VKKO Orchesters. Als Sängerin tourte sie durch Südamerika, Asien, Nordamerika und Europa und arbeitete mit renommierten Künstlern zusammen. Die in Berlin lebende Sängerin präsentiert nun erstmals eine brandneuen Quartett Besetzung und bringt ihr Programm bestehend aus Eigenkompositionen, Gedichtvertonungen und Neuinterpretationen auf die Bühne.
Mia Knop Jacobsen – Vocals Igor Osypov – Guitar; Marc Muellbauer – Double Bass; Heinrich Köbberling – Drums

15.45 Uhr: Silke Eberhard Trio (Foto)
Höchst originelle Kompositionen, gespielt mit musikalischer Meisterschaft, improvisatorischer Intensität, auch mit Witz und Charme. Das Trio bewegt sich in der stolzen Tradition der Saxofon-Jazztrios. Eberhard kennt die Jazzmoderne, hat sich mit Jazzgrössen wie Mingus, Dolphy und Coleman auseindergesetzt. Aber Eberhard, Roder und Lübke setzen allein durch den Sound, den sie sich im Laufe der Jahre erarbeitet haben, und das gegenseitige Vertrauen und die zehnjährige Trioerfahrung eigene Akzente. „In dieser Gruppe spüre ich grosse Freiheit“, sagt Silke Eberhard über ihre Zusammenarbeit mit dem Bassisten Jan Roder und dem Schlagzeuger Kay Lübke. Obwohl sich das Trio erst 2006 formierte, reicht ihre Geschichte mit den beiden Musikern bis in die Mitte der 90er-Jahre zurück, und die intensive Beziehung der drei ist in jedem Ton zu hören.

17.30 Uhr: Who Manatee
Shannon Barnett: Posaune, Stimme. David Helm: Kontrabass, Gitarre, Klavier, Stimme. Barnett und Helm gehören zu den spannendsten musikalischen Persönlichkeiten der deutschen Jazz Szene. Ihr Duo „Who Manatee“ wurde beschrieben als “ein Feld zwischen avanciertem Jazz und schräg-anrührendem Songwriter-Sound, tastend und fragil, mutig und radikal.”

18.45 Uhr: Tonhallenorchester
Das Tonhallenorchester ist ein Kollektiv aus improvisierenden hannoveraner Jazzmusiker*innen, das bis Anfang 2020 monatlich in der Tonhalle konzertierte. Zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie kommt das Orchester nun wieder zu einem spannenden musikalischen Konzert zusammen. Als Leiter*innen konnten in der Vergangenheit wichtige Personen der frei improvisierenden Szene gewonnen werden, wie z.B. Irene Kepl, Carl Ludwig Hübsch, Christina Fuchs, Urs Leimgruber, Georg Wissel, Thea Soti, Phil Minton, Isabelle Duthoit u.v.a.



Samstag 18.09.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Stadthaus Burgdorf, Sorgenser Str., Burgdorf

Barrelhouse Jazzband

Seit über 60 Jahren gibt es die Barrelhouse Jazzband, Deutschlands erfolgreichstes Jazzensemble – und feuriger Hüter des klassischen Jazz, Blues und Swing. „The Best Of Classic Jazz and Swing“ ist ein Programm, das die Band mit ihrer in New Orleans inspirierten großen Erfahrung zu einem besonderen Konzerterlebnis macht, das gut 100 Jahren Jazzgeschichte umspannt. Die Solisten sind: Reimer von Essen (80, seit 1962 Bandmitglied und Bandleader, cl, alt-sax, voc), Horst „Morsch“ Schwarz (82, seit 50 Jahren Bandmitglied, tp, tb, voc), Frank Selten (82, seit 60 Jahren Bandmitglied, sax, cl), Christof Sänger (p), Lindy „Lady Bass“ Huppertsberg (b), Roman Klöcker (bj, gt), Michael Ehret (d).



Montag 20.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe, Gerhardtstraße 3

Seitwärts Avantgarde Jazz Session

Opener: Akvariet Trio. Die Gruppe stellt ihr zweiten Album vor, das 2022 veröffentlicht werden wird. Die Kompositionen, mit Einflüssen aus dem Jazz, der elektronischen und minimal Musik sowie zeitgenössischer Improvisationsmusik, nehmen den Zuhörer mit auf eine Reise von erzählenden Klängen und bewegenden Bildern, aus poetischen Stimmungen und komplexer tanzender Rhythmik. Im Jahre 2015 formierte sich das Trio Akvariet um den Schlagzeuger Wieland Möller und ist mit der japanischen Pianistin Rieko Okuda und dem finnischen Bassisten Antti Virtaranta international besetzt. Das Trio lässt das Publikum an ihrer musikalischen Forschung im Spannungsfeld von Mikro- und Makrokosmos teilhaben. Es lenkt ihre Aufmerksamkeit auf die kleinen und unbewussten Momente des Alltags und erzählt von diesen mit Hilfe der Musik in vergrösserter Perspektive. Es zoomt an Klangfarben und Stimmungen näher ran oder weiter weg. So ist es möglich in dem Konzert vielfältige Standpunkte auf die ereignisreiche Musik einzunehmen und den verschiedenen Stimmungen der Momente des Lebens gewahr zu werden. Eine wabernd farbenfrohe Klangwelt wird etabliert, in dem das Publikum gefragt ist loszulassen und sich im musikalischen Ozean treiben zu lassen als befände man sich in einer Welt aus Plankton.



Freitag 24.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Sepalot Quartett

Elektrische Beats, pulsierender Bass – das ist unverkennbar die Handschrift des Münchener DJs Sebastian Weiss aus Zeiten der Hip Hop Band Blumentopf. Mit seinem Sepalot Quartet war der bekannte DJ vor zwei Jahren zu Gast im Jazz Club und begeisterte das Publikum mit elektronischen Sounds und Hip Hop Beats, raffiniert ergänzt um das Element des Jazz. Nun präsentiert das Sepalot Quartet das zweite Album und füllt mit einem Mix aus Jazz, Indie, Elektronik und Hip Hop die Zwischenräume zwischen den verschiedenen Genres. Dabei entstehen Sounds zwischen heute und morgen. NOWNEXT ist ein Gegenwartsalbum mit internationalem Format, das die Erinnerungen und Visionen der Bandmitglieder in eine musikalische Form gießt.
Besetzung: Sebastian Weiss alias Sepalot (dj), Fabian Füss (d), Robin Jermer (b), Matthias Lindermayr (trp)
Nur Vorverkauf!



Samstag 25.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

Blue News

Funk, Jazz, Rhythm & Blues



Samstag 25.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Isernhagenhof

Juliano Rossi

Swing vom Feinsten



Samstag 25.09.

Beginn
203.0 Uhr

Ort
Jazz Club

Caro Josée

Nach gut vierzig Jahren „on tour“ hört man ihrer warmen, aber inzwischen doch angeraut-souligen Stimme die Lebenserfahrung deutlich an. Der Sound von Caro Josée atmet den Geist der großen Jazzsängerinnen, der von ihr behutsam in das 21. Jahrhundert transponiert wird. Dabei geht die Sängerin ihren eigenen Weg, ohne dem Druck des trendorientierten Musikbusiness nachzugeben. Zum Anbruch des neuen Jahrzehnts setzt sie mit neu arrangierten, akustischen Songs voller Leidenschaft und einer Prise Soul ihre Reise fort. Beinahe alle Songs, mit denen Caro Josée ihre Geschichten erzählt, stammen entweder von ihr selbst oder aus der Feder ihres Gitarristen Patrick Pagels. „From Major to Minor“ ist feinster Hörgenuss, der vor allem durch das gewisse „Etwas“ in der Stimme der Sängerin zu bestechen weiß.
Besetzung: Caro Josée (voc), Patrick Pagels (g), Tammo Bergmann (d), Thomas Biller (b), Steffan Diedrichsen (org)
Nur Vorverkauf



Mittwoch 29.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Nordkurve

Hagellag

Jazz, Funk, Soul, HipHop



Oktober


Samstag 02.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe, Gerhardtstraße 3

Jazzwoche Hannover: Carlos Bica & Azul

Der in Berlin lebende portugiesische Musiker Carlos Bica ist nicht nur ein treibendes Element der Berliner Jazzszene, sondern auch einer der innovativsten und kreativsten Musiker der europäischen Klangkunst. Neben zahlreichen von ihm initiierten musikalischen Projekten und seiner Tätigkeit als Komponist für verschiedene Film-, Theater- und Tanz-Produktionen, ist das von ihm in den 90er Jahren gegründet Trio Azul das Markenzeichnen des Komponisten geworden. Gemeinsam mit Bica sind hier der Gitarrist Frank Möbus und der New Yorker Ausnahme-Schlagzeuger Jim Black zu hören.



Sonntag 03.10.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Kino im Sprengel

Jazzwoche Hannover: Cinema

mopomoso ist eine der ältesten Konzertreihen für improvisierte Musik und avantgardistischen Jazz in Europa. Die Covid-Pandemie hat John Russell veranlasst, ab Juni 2020 das digitale Format mopomoso digital (kurz: mTV) mit internationaler Beteiligung zu etablieren. Es wird auch fortgesetzt, obwohl seit Ende Juni 2021 wieder Live-Konzerte im Vortex Jazzclub in London durchgeführt werden. Aus 20 Sendungen werden Filme, Teaser und Unveröffentlichtes gezeigt und erklärt und Einblicke in die Produktionsprozesse gegeben. Aufgrund der globalen Vernetzung von mTV werden MusikstudentInnen der Robert-Schumann-Hochschule, Düsseldorf, und der Musashino Art University in Tokio Beiträge liefern. Außerdem sind Clips der FilmemacherInnen Ebba Jahn (Berlin), Helen Petts (London), EnnaWest (Hannover) und Antoine Prum (Luxemburg) zu sehen. Anwesend: Enna West



Montag 04.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe, Gerhardtstraße 3

Jazzwoche Hannover: Felix Lopp Nonett

Mit seiner neuen Band stellt der Pianist Felix Lopp den subjektiven Erlebnisgehalt verschiedener mentaler Zustände musikalisch dar. Es geht darum, die Komplexität bei gleichzeitiger Simplizität des Fühlens in der Musik abzubilden. Musikalisch lässt er sich hierbei inspirieren von der Kraft einfacher melodischer Ideen und stellt diese dann in einen polyrhythmischen Kontext, wodurch eine Klangwelt kreiert wird, auf der sich jeder Musiker improvisatorisch entfalten kann.
Felix Lopp – Klavier; Janna Berger – Gesang; Volkan Tan – Saxophon; Sebastian Bauer – Bass; Matthias Meyer – Schlagzeug; Patrick Huss – Percussion; Max Eisinger – Violine; Kaja Nieland – Viola; Mathis Ubben – Cello



Dienstag 05.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jazzwoche Hannover: Tino Derado Trio

Die Jazzwoche macht wieder Station auf dem Lindener Berg und begrüßt im legendären „Orange Club“ eines der spannendsten Klavier-Trios der Berliner Szene. Neben dem Namensgeber Tino Derado, der als Professor für Jazz-Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover aktiv ist und während seines 13-jährigen Aufenthalts in New York zu einem gefragten Sideman der dortigen Jazz- und Latin-Szene avancierte, ergänzen die beiden Ausnahmemusiker Andreas Lang (Bass) und Heinrich Köbberling (Schlagzeug) das Trio. Mit ihrem aktuellen Album „Hasanaginica“ haben die drei gleichberechtigt agierenden Bühnenpartner ein poetisch-elegantes Jazzwerk geschaffen, das sich gekonnt zwischen dem Great American Songbook und inspirierenden Eigenkompositionen bewegt.



Mittwoch 06.10.

Ort
Grundschule am Lindener Marktplatz

Jazzwoche Hannover: Fabelhaft – Jazzkonzert für Kinder

Wie gewohnt gibt es auch dies Jahr ein Kinderkonzert, das tagsüber stattfindet. Die Jazzwoche ist zu Gast bei der Grundschule am Lindener Marktplatz. Die Band „Fabelhaft“ gab ihr Debut 2019 auf der Jazzahead in Bremen. Bei der Jazzwoche Hannover geben sie ein Konzert für die Schüler*innen der Grundschule am Marktplatz.



Mittwoch 06.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe, Gerhardtstraße 3

Jazzwoche Hannover: Eike Wulfmeier Trio

Die Corona-Pandemie hat die Arbeit vieler Musiker*innen und Ensembles erschwert und zum Erliegen gebracht – für das Eike Wulfmeier Trio hingegen war sie der Startschuss. Zerstreut zwischen Bremen und Berlin entwarfen sie eine ganz eigene und digital gestützte Arbeitsweise, die trotz aller Dezentralität das gemeinsame Entwickeln der eigenen Kompositionen, das stete Forschen nach dem kollektiven Klang und das menschliche Miteinander ermöglicht. Mit Sensibilität und Mut wandern sie mal auf traditionellen Wegen, mal am Rand des Möglichen entlang. Das Eike Wulfmeier Trio wagt gemeinsam einen faszinierend komplexen, emotional berührenden und unverwechselbaren Blick über den Tellerrand des Jazz, am Puls der Zeit. Eike Wulfmeier – Klavier; Michael Gudenkauf – Kontrabass; Lizzy Scharnofske – Schlagzeug



Donnerstag 07.10.

Ort
Rampe, Gerhardtstraße 3

Jazzwoche Hannover: Doppelkonzert Spaces + Angelika Niescier Trio

Das Quartett „Spaces“ formierte sich Ende März während der ersten Corona-Welle. Da sowohl Konzerte als auch Proben nicht möglich waren, begaben sich die vier Musiker*innen auf eine bemerkenswerte Entdeckungsreise: Punkt 19:00 Uhr begannen sie ihre Aufnahmen in ihren jeweiligen Lockdown-Behausungen mit einem vorher abgesprochenen Ton. Nur die Längen der Improvisationen waren festgelegt, alles andere überließen sie der Kraft des Augenblicks. Das Album SPACES „Together Alone“ wurde im Juni 2021 veröffentlicht und erhielt überragende Resonanz in der Presse (u.a. Süddeutsche Zeitung). Andreas Burckhardt – Saxofon; Eike Wulfmeier – Klavier; Clara Däubler – Kontrabass; Willi Hanne – Schlagzeug

Das Angelika Niescier Trio mit Reza Askari am Bass und Moritz Baumgärtner am Schlagzeug durchforscht jeden möglichen Aspekt des Zusammenspiels – mal kammermusikalisch fein und transparent, mal explosionsartig ungestüm und dicht, immer spannungsgeladen bis in den letzten Ton und in die letzte Pause. Die Band präsentiert Niesciers Musik, die zeitlos und zeitgemäß zugleich ist. Die Komplexität und Originalität der Kompositionen ist unüberhörbar, die organische Struktur führt die Zuhörer*innen in mannigfaltige Musikwelten, was die Performance des Trios so spannend macht. Mit absoluter Souveränität transportieren die drei eine fesselnde Intensität durch ihre Musik und ihren Sound.



Freitag 08.10.

Beginn
10.00 Uhr

Ende
19.00 Uhr

Ort
Pavillon

Jazzwoche Hannover: ZWAEM Musikkonferenz „Machen Sie das beruflich?“

Hannovers szene- und branchenübergreifende Musikcommunity ZWAEM lädt professionelle und interessierte Musik- und Kulturschaffende zur ZWAEM Konferenz ein, die am 8. Oktober 2021 im Kulturzentrum Pavillon stattfindet. Gemeinsam wird an Themen der Branche zu arbeiten: Community-Building, die Proberaumsituation in Hannover, die Situation der freischaffenden Musiker*innen in Hannover und wie kann das Berufsbild Musiker*in in Zukunft aussehen. Auf Frontalformate wird verzichtet. Der Pavillon wird zum Coworking Space. Die Konferenz findet im Rahmen der Jazzwoche statt und soll
1.) starke Impulse geben sich zu verbünden, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um
2.) anhand gemeinschaftlich formulierter Verabredungen klar definierte Vorhaben abzuleiten, die im Anschluss umsetzbar sind. Dazu sind neben lokalen Expert*innen in den Bereichen auch viele nationale Gäste eingeladen, die ihre Erfahrungen und Wissen aus ganz Deutschland einbringen.



Freitag 08.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Pavillon

Jazzwoche Hannover: Liun + the Science Fiction Band

Die Wochenzeitung „Die ZEIT“ sieht in der Schweizerin eine der wichtigsten Protagonistinnen „der Wiederbelebung des Jazz- Gesangs jenseits der abgenutzten Standards und Singer-/Songwriterinnen- Klischees“. Seit 2002 lebt die Sängerin Lucia Cadotsch in Berlin und arbeitet dort in vielen progressiven Projekten der Europäischen Szene mit. Mit dem Saxophonisten und Produzenten Wanja Slavin betreibt sie die LIUN + The Science Fiction Band, Synthpop für die Menschen von übermorgen. Das Debütalbum „Time Rewind“ (2019) schlägt ein komplett neues Soundkapitel auf: Urbane Musik mit dunklen Beats, schillernden Synths und pulsierenden Hooklines. Wanja Slavins vielschichtig orchestrale Arrangements werden getragen von Lucia Cadotschs strahlender Stimme. LIUN kreiert so eine phantasmagorische Welt, eine Synthese aus digitalen und analogen Elementen, ein Spiegelbild unserer so faszinierenden wie widersprüchlichen Zeit.
Lucia Cadotsch – Gesang, Synthesizer; Wanja Slavin – Altsaxophon, Synthesizer; Andi Fins – Synthesizer; Bernhard Meyer – Bass; Andi Haberl – Schlagzeug



Samstag 09.10.

Beginn
19.30 + 21.45 Uhr

Ort
Jazz Club

Cécile Verny Quartet

Das Freiburger Quartett besteht seit 32 Jahren und hat absolut nichts von seiner Spielfreude eingebüßt. Das Cécile Verny Quartet ist eine echte Live Band: gereift, fantastisch aufeinander eingespielt und dank des bezaubernden Charismas seiner Sängerin vom ersten Ton an auf Tuchfühlung mit dem Publikum. Ihre sinnliche, erotische, manchmal aber auch verrucht zornig klingende Stimme entfaltet sich mit der Reife einer Künstlerin, die nach all den Bühnenjahren völlig frei davon ist noch imponieren zu müssen. Mit ihrem neuen Album „of Moons and Dreams“ bringt sie eigene Songs in englischer, französischer, deutscher und ihrer afrikanischen Muttersprache auf die Bühne des Clubs, die getragen von elastisch pulsierenden Grooves höchsten Ansprüchen genügt, dabei aber leicht ins Ohr geht und im Gedächtnis haften bleibt.
Besetzung: Cécile Verny (voc), Bernd Heitzler (b), Andreas Erchinger (p, keys), Lars Binder (d, perc)
2 Shows!
Nur Vorverkauf.



Montag 11.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jonatan Morgenstern

Während seines Studiums an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Professor Tino Derado lernte der Berliner Pianist die in der hannoverschen Jazz-Szene aktiven Musiker Sebastian Bauer und Erik Mrotzek kennen. Daraus entstand ein Trio, mit dem der Jazzpianist seine Vorstellungen von aktuellem Jazz verwirklichen kann. Mit seinen Stücken möchte Jonatan Morgenstern das Publikum auf eine phantasievolle Reise in jene Geschichten und Bilder mitnehmen, die Ausgangspunkt seiner Kompostionen sind. In klassischer Trio-Besetzung ziehen die Youngsters alle Register ihres Könnens, inspiriert von Esbjörn Svensson, Bill Evans, Brian Blade oder Chucho Valdés. Modern Jazz und BeBop treffen auf Drum’n’Bass und Latin, und damit lassen sich höchst interessante Geschichten erzählen.
Besetzung: Jonatan Morgenstern (p), Sebastian Bauer (b), Erik Mrotzek (d)
Nur Vorverkauf.



Freitag 15.10.

Beginn
19.30 + 21.45 Uhr

Ort
Jazz Club

Joo Kraus

Jazzrock-Veteranen erinnern sich noch an die Anfänge von Joo Kraus, in denen der Jazztrompeter mit der Gruppe “Kraan” oder dem Nachfolge-Duo „Tab Two“ an der Seite des Bassisten Helmut Hattler Erfolge feierte. Seit 16 Jahren spielt Joo Kraus mittlerweile mit seinem eigenen Quartett, wenn ihm die vielen Buchungen als Session-Profi bei Bands wie BAP, DePhazz, Jazzkantine oder als Sideman namhafter Stars wie Pee Wee Ellis, Omar Sosa oder Paula Morelenbaum die Zeit dazu lassen. Mit seinen befreundeten Mitmusikern kann der Ulmer Jazztrompeter und Komponist die Vielfalt der musikalischen Einflüsse am besten verarbeiten und seinen Ideen freien Lauf lassen. Auf seinem neuen Album „We’re doing well“ ist jeder Song ein Unikat, voller Energie und Imagination. Uns erwartet eine Reise durch Jootopia mit immer neuen Überraschungen.
Besetzung: Joo Kraus (voc, trp), Ralf Schmid (Keys), Veit Hübner (b), Torsten Krill (d)
2 Shows
Nur VVK



Dienstag 19.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Rampe, Gerhardtstraße 3

Seitwärts Jazz Session

Opener: kvp „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“. Drei Musiker mit langer Jazz-Erfahrung präsentieren bei jedem Live-Auftritt ein vitales neues Klang-Kunst-Experiment.
Volker Pietsch, Heiner Metell und Ulrich Hoffmann kommunizieren musikalisch mit Kopf und Herz miteinander, versetzen die Luft in Schwingungen und formen spannende assoziative Klanggeschichten. Das ist den Rahmen um geliebte Hörgewohnheiten zu erweitern und neue zu erleben. „Uns interessiert mehr das Fühlen der Musik als das Inszenieren einer Komposition. Wir nehmen die Zuhörer mit in unser virtuelles Road Movie ohne Drehbuch und an den Seziertisch unseres Musiklabors.“ Mit der instrumentalen Besetzung E-Gitarre, Saxophon und Schlagzeug erzeugt KVP poetische, abstrakte, brachiale und filigrane Klänge und Tonflächen. Freie lrnprovisation, lnstand Composing und Klangforschung sind dabei Strategie.



Freitag 22.10.

Beginn
19.30 + 21.45 Uhr

Ort
Jazz Club

Sandro Roy Unity Band

Während des Lockdowns begeisterte Sandro Roy mit seinem außergewöhnlichen Talent bei unserer gemeinsam mit dem Energieversorger enercity realisierten Streaming-Reihe der Sofakonzerte. Nun kehrt er auf die Bühne des “Orange Club” zurück, um vor Livepublikum aufzutreten. Mit im Gepäck hat der Violinist Eigenkompositionen wie „Souvenir de Paris“, die den Stil seiner großen Vorbilder Stephane Grappelli und Django Reinhardt würdigen. Aber auch Musiker der jüngeren Generation wie etwa Michel Petrucciani oder Richard Galliano inspirieren Sandro Roy zu spannenden Neu-Interpretationen im Spannungsfeld von klassischer Musik und Jazz, durch das er mit schlafwandlerischer Sicherheit begleitet wird von seiner exzellenten Unity Band.
Besetzung: Sandro Roy (vn), Boris Netsvetaev (p), Sven Jungbeck (g), Stefan Rey (b)
2 Shows
Nur VVK