September


Mittwoch 18.09.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Seitwärts Avantgarde Session

Bühne frei für improvisierte und experimentelle Musik. Opener:Cleaning Each Other (das international besetzte Trio aus Berlin bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Freier Improvisation, minimalistischer Komposition, Jazz und elektronischer Musik.)
Besetzung:
Rieko Okuda – Piano
Rieko Okuda ist eine in Berlin lebende Pianistin, gebürtig aus Japan. Während ihres Jazz Studiums in den USA entdeckte sie ihr Interesse für improvisierte Musik. Sie trat auf mit u.a. Marshall Allen, Elliot Levin und Tristan Honsinger.
Jonathan Nagel Bassist
ins ein aufstrebendes Talent am Kontrabass. Er tritt auf mit verschiedenen eigenen Gruppen und Michael Moore Pool aus Amsterdam. Der Schlagzeuger David Rosenstock war 2008 der Gewinner des Bisegger- Förderpreises der Stadt Bielefeld als außergewöhnliches Nachwuchs-Talent.
Chris Hill – Drums
wurde am 18. Juli 1946 geboren und wuchs in Boston auf. Das musikalische Wunderkind beherrschte Schlagzeug, Bass, Keyboard, Horn, Gitarre und Komposition, bevor er legal fahren konnte. Die Free Spirits, eine Jazz-Rock-Band, waren seine erste große musikalische Leistung. Die Besetzung bestand aus Gitarrist Larry Coryell, Jim Pepper (Tenor-Saxophon), Bob Moses (Schlagzeug), Columbus „Chip“ Baker (Gitarre) und Hills (Bass und Gesang). Bob Thiele produzierte ihre Alben auf ABC Records, veröffentlicht in 1966-1967. Im Jahr 1994 veröffentlichte Polygram ihr unveröffentlichtes Live-Album mit dem Titel Tokyo Live.



Donnerstag 19.09.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

Opener: Tim Nicklaus BDay Project



Freitag 20.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Leibniz Theater

Juliano Rossi

„That’s Amore!“; Swing-Show, MIT Lutz Krajenski am Piano



Freitag 20.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Gemeindehaus, Kappellenbrink 1, Seelze-Velber

JMS-Trio

Das JMS-Trio kommt nach Velber: Mal temperamentvoll, mal groovy, mal melancholisch, meistens melodisch, dabei immer packend. Die musikalische Welt des Pianisten Jan-Marco Schäfer ist vielfältig.



Freitag 20.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
JazzSalon, Sorgenser Str.31, Burgdorf

Frank Muschalle Trio

Blues & Boogie feat. Engelbert Wrobel



Freitag 20.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Albie Donnelly‘s Supercharge

Rhythm & Blues, Soul, Funk und jede Menge britischer Humor. Auch nach 46 Jahren „on the road” ist „full power” das Markenzeichen der „Rentnercombo“ um das Liverpooler Original Albie Donnelly.  Vollbart, dunkle Brille, auf Hochglanz polierte Glatze: Mr. Supercharge ist noch immer die Coolness in Person und mit seiner gereiften Stimme und den Spielkünsten am Tenorsaxophon ein echtes Unikat. Fette Bläserarrangements und kraftvolle R&B-Grooves sind garantiert, wabernde Hammond-Sounds und wohldosierter Klamauk sind ein Spaß für sich. Let’s have a good time!
Albie Donnelly (voc, sax), Molly Duncan (sax), Jürgen „Big Jay“ Wieching (voc, sax), Gary Winters (tpt), Andre Tolba (voc, gtr), Horst Bergmeyer (org, b), Uwe Petersen (d)



Samstag 21.09.

Beginn
17.00 Uhr

Ort
Anna Blume

„Jazz at 5“: Hot Club de Linden

Jazz im Stil von Django Reinhardt



Sonntag 22.09.

Beginn
11.00 Uhr

Ende
14.00 Uhr

Ort
Park in Ilten, Rudolf-Wahrendorff-Straße, Sehnde

Jazz im Park

Swing mit den Blackpoint Jazzmen. Mit an Bord seit vielen Jahren der Bassist und Sänger Bernd Senger, Organisator des „Jazz im Park” und Geschäftsführer im Klinikum Wahrendorff. Eintritt frei



Sonntag 22.09.

Beginn
14.00 Uhr

Ende
18.00 Uhr

Ort
Hauptbahnhof (Höhe Gleis 13/14)

„SchlemmerJazz“

Live-Jazz und Probieraktionen; heute mit Rhumba Kartell Nord (Swing der 50er Jahre)



Sonntag 22.09.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Elmar Braß – Stephan Abel Quartett

Der Saxophonist Stephan Abel und der Pianist Elmar Braß spielen seit Jahren in unterschiedlichen Projekten zusammen und gehören zu den profiliertesten Musikern der han- noverschen Jazzszene mit Ausstrahlung weit über die Stadtgrenzen hinaus. Kompositionen des Mainstream – Jazz und der Hardbop – Ära stehen auf dem Programm der Band.
Ungezügelte Spielfreude, Lust an der spontanen Improvisation und der Spaß an swingen- dem Jazz erinnern an die grossen Tugenden des lebendigen Jazz der 50er und 60er Jahre, ohne im Traditionalismus zu verharren. Der Bassist Martin Gjakonovski zählt zu den renommiertesten Bassisten Europas, zusammen mit dem Oldenburger Schlagzeuger Christian Schoenefeldt bildet er das rhythmische Fundament des heutigen Abends.



Sonntag 22.09.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Stadttheater Peiner Festsäle

Glenn Miller Orchestra

Swing-Klassiker



Sonntag 22.09.

Beginn
19.30 Uhr

Ort
Käthe-Kollwitz-Schule, Podbielskistraße 230

KKS Big Band trifft International Big Band

In der 19. Ausgabe der Konzertreihe „KKS Big Band trifft…“ ist wieder eine der besten Bigbands Norddeutschlands zu hören, diesmal die International Big Band, ein Orchester, in dem herausragende junge deutsche und polnische Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker zusammen unter der Leitung von Thorsten Maaß musizieren. Die International Big Band ist ein Projektorchester des Landesmusikrates Niedersachsen.



Montag 23.09.

Beginn
19.30 Uhr

Ort
Neues Rathaus (Mosaiksaal)

„Klassik und Jazz im Neuen Rathaus“

In der Reihe der Musikschule Hannover spielt das Jazz-Quartett Andreas Burckhardt (Saxophon), Andreas Bürgel (Piano), Michael Cammann (Kontrabass) und Dieter „Zipper” Schmiegelok (Schlagzeug) unter dem Motto „The Jazz Of Mozart & Chopin”.



Montag 23.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jakob Bro Trio

Spätestens nach der Veröffentlichung seines Debütalbums beim Münchener Jazzlabel ECM ging es für den dänischen Gitarristen Jakob Bro nur noch steil nach oben. Zuletzt feierte der Meister der leisen Töne große Erfolge mit dem Live-Album „Bay of Rainbows“, für das er sich einmal mehr den international gefragten Bassisten Thomas Morgan und den amerikanischen Schlagzeuger Joey Baron an die Seite holte. Beim European Jazzfestival im Luxushotel Schloss Elmau entpuppte sich das Trio 2018 als Offenbarung inmitten der ansonsten dargebotenen musikalischen Routine. „Die Musik möchte ihre eigene Richtung einschlagen. Unsere Aufgabe ist es, ihr zu folgen“, ließen die drei gegenüber den begeisterten Kritikern verlauten. Wir dürfen gespannt sein, in welche Klangwelten uns das Trio auf der Bühne des Jazz Clubs entführen wird!
Jakob Bro (gtr), Thomas Morgan (b), Joey Baron (d)



Mittwoch 25.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jacob Karlzon Trio

Als Jazzmusiker würde sich Jacob Karlzon selbst eigentlich nicht bezeichnen, denn für die Jazz-Tradition konnte er nie großes Interesse aufbringen. Stattdessen tummelte sich der Pianist aus Malmö in der schwedischen Heavy-Metal-Szene, die seine Kompositionen bis heute beeinflussen. Und doch gilt Karlzon zu Recht als einer der herausragenden schwedischen Jazzpianisten seiner Zeit. Wer den aktuellen Stücken seines Trios lauscht, der erlebt melodiereichen Jazz in Klangfarben von zartem Pastell bis hin zu explosivem Rot – gespielt mit technischer Extravaganz und kammermusikalischem Einfühlungsvermögen, wie es nur einem eingespielten Team möglich ist. „Open Waters“ heißt das aktuelle Album, das der schwedische Komponist mit in den Club bringt.
Jacob Karlzon (p), Morten Ramsbøl (b), Rasmus Kihlberg (d)



Donnerstag 26.09.

Beginn
18.30 Uhr

Ort
Kreuzkirche, Goldener Winkel

„Feierabendmusik – A jazzy Afterwork“

„September Song”; Axel LaDeur (Orgel) spielt „Werke von Bach bis Jazz”. Anschl. Getränke und Gespräche in der Turmhalle; Eintritt frei



Donnerstag 26.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
KulturKaffee Rautenkranz, Isernhagen

Judith Tellado Duo

Jazz mit karibischer Seele mit der in Hamburg lebenden Sängerin Judith Tellado aus Puerto Rico und Georg Sheljasov (Piano und Gitarre)



Donnerstag 26.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

„Blues Joint“-Session

fällt aus



Donnerstag 26.09.

Beginn
21.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsessions

Opener: Sophia Günst Band; + DJ Mija



Freitag 27.09.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Spencker Petry Wulfmeier

In dieser kammermusikalisch ausgerichteten Trio-Besetzung treffen drei Musiker mit individueller Klangsprache und reichem Erfahrungsschatz aufeinander. Grundlage des Reper- toires sind Originalwerke der drei Musiker, in denen verschiedene Einflüsse von Avantgarde, Folk, Modern Jazz oder Bebop hörbar werden. Ergänzt durch Werke aus dem reichen Schatz des Great American Songbooks des 20. Jahrhunderts, erklingt das bewerte akustisches Markenzeichen dieses Trios: Hörbilder und musikalische Geschichten auf der Grundlage eines transparent und filigran abgestimmten Gesamtklangs. Virtuos gespielt sind die solistischen Exkurse, meisterhaft sicher und entspannt ist das Zusammenspiel. Frischer Wind aus der Niedersächsischen Landeshauptstadt. Ein Premium-Klangerlebnis das höchsten Ansprüchen genügt.
Klaus Spencker – Gitarre; Felix Petry – Saxofon; Eike Wulfmeier – Klavier



Freitag 27.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Lily Dahab

Die Sängerin aus Buenos Aires bringt ihr aktuelles, drittes Album „Bajo un mismo cielo“ mit in den Jazz Club und spielt auf ihre ganz persönliche Art mit den vielfältigen Möglichkeiten der World Music.  In ihren Eigenkompositionen und Bearbeitungen lateinamerikanischer Songs greift die Enkelin syrischer und türkischer Einwanderer zurück auf all jene Klänge und Rhythmen, die sie bereits als Kind aufgesogen hat. Unüberhörbar ist auch die Zeit, die Lily Dahab in Spanien gelebt hat: Flamenco, Tango, Bossa Nova, Candobe und arabische Melodieornamentik vermischen sich wie selbstverständlich in den Stücken der Jazzsängerin. Lily Dahabs Virtuosität sind anscheinend keine Grenzen gesetzt.
Lily Dahab (voc), Bene Aperdannier (p), Jo Gehlmann (gtr), Camilo Villa (b), Topo Gioia (perc)



Samstag 28.09.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Marktkirche

„Begegnungen“

Jazz und Klassik mit  Ulfert Smidt (Orgel) und Lennart Smidt (Klavier)



Samstag 28.09.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Tanzhaus Bothe, Podbielskistr. 299 B

Walt Kracht & His Orchestra

Let’s dance – Ballroomparty zum 25-jährigen Big-Band-Geburtstag. Walter „Walt” Kracht und sein Orchester servieren beim Jubiläumsball moderne Tanz- und Unterhaltungsmusik im swingenden Big Band Sound. Freuen darf man sich zudem auf musikalische Gäste, Tanz & Showeinlagen und Fingerfood.



Samstag 28.09.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Bianca Gismonti Trio

„Bianca Gismonti has the uncanny ability or gift of making our soul fly happily“, schwärmte die brasilianische Sängerin Jane Duboc über die am Jazz orientierte Klaviermusik ihrer Landsmännin. Tatsächlich bestechen die Kompositionen von Bianca Gismonti durch eine beglückende Verbindung aus brasilianischen Rhythmen, lyrischen Harmonien und inspirierenden Melodien. Die in Rio de Janeiro geborene Pianistin und Komponistin begann ihre musikalische Ausbildung bereits im zarten Alter von zehn Jahren. Es folgten etliche erfolgreiche Alben mit dem Klavierduo Gisbranco. Für ihr jüngstes Projekt holte sich Gismonti den Bassisten Antonio Porto und den Schlagzeuger Julio Fatavigna an die Seite, mit denen sie seither nicht nur in Südamerika, sondern auch in Japan und Europa große Erfolge feiert.
Bianca Gismonti (p, voc), Antonio Porto (b, gtr, voc), Julio Falavigna (d)



Sonntag 29.09.

Beginn
11.00 Uhr

Ende
17.00 Uhr

Ort
Park in Ilten, Rudolf-Wahrendorff-Straße, Sehnde

Jazz im Park

Der heutige XXL-Jazz Sonntag steht unter dem Motto „Mike’s Sunday”, zu Ehren des 2004 verstorbenen, ehemaligen Jazz-Club-Chefs Mike Gehrke. Mit dabei sind die Marshmallows (11.00-12.40 Uhr),  Lothar Krist B3 featuring Shereen Adam (13.00-14.45 Uhr) und B. B. & The Blues Shacks (15.00-17.00 Uhr). Eintritt frei



Sonntag 29.09.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Tonhallenorchester featuring Udo Moll

Udo Moll lebt in Köln und arbeitet als Komponist, Trompeter und Klangkünstler. Nach einem Studium an der Musikhochschule Köln (Jazztrompete bei Manfred Schoof, Komposition bei Johannes Fritsch) beschäftigte er sich mit experimenteller zeitgenössischer Musik, Improvisation, Weltmusik und Medienkunst. Tourneen, Gastspiele und Residenzen führten ihn in mehr als die halbe Welt (USA, Chile, Japan, Korea, Mali, Sudan, Taiwan, Iran, Syrien, Libanon etc). Seit einigen Jahren intensive Beschäftigung mit der Integration von computerbasierten Prozessen in elektroakustische live-Performances. Arbeit mit Videokünstlerinnen, Schauspielern, Tanztheater. In jüngster Zeit Erforschung von analogen Modularsynthesizern. Kompositions-Stipendien u.a. für Villa Aurora (Los Angeles) und Vil- la Kamogawa (Kyoto). Radiophone Klangkunstarbeiten für Deutschlandfunk Kultur.



Oktober


Mittwoch 02.10.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
KRH Klinikum Siloah (Seitenhalle), Stadionbrücke 4

Art Of Duo – Moritz + Braß

Raimund Moritz (Saxophon) und Elmar Braß (Piano) spielen ausgesuchte Standards aus dem Great American Songbook als auch die ein oder andere Eigenkomposition; Moderation: Bernd Schönhofer



Donnerstag 03.10.

Ort
Gartenhaus, Küchengartenstr. 2 A

Håkon Kornstad Trio

„Tenor hoch zwei: Der junge Norweger Håkon Kornstad spielt Saxophon und singt italienische Opernarien. Im Trio mit Akkordeon und Kontrabass kreiert er für das Label Grappa sein eigenes Genre aus Oper und Jazz – hypnotisch, elegisch und packend.“ – Bayerischer Rundfunk (DE). Kornstad der als ehemals norwegischer Jazz-Rebell, u.a. an der Seite von Bugge Wesseltoft, seine plötzliche Leidenschaft für die Musik des klassischen Kanons entdeckte, hat sich zu einer eigenen musikalischen Spezies entwickelt. Håkon Kornstad hat mit seiner eigenen Offenheit für Musik ein stetig wachsendes Publikum auf der ganzen Welt nachhaltig berührt und überrascht. Auf dem Album „Im Treibhaus“ wird der Zuhörer zu einer neo- viktorianischen Show mit drei der besten norwegischen Improvisatoren eingeladen, die eine transformative Synergie zwischen romantischer Vokalmusik und skandinavischem Jazz schaffen. Wie gesagt, ohne Grenzen und mit vielen Überraschungen ist das Album und ihre Konzerte ein wahrer Ausdruck der seltenen Ansammlung musikalischer Einflüsse Kornstads.
Håkon Kornstad—Tenor, Tenor Saxophon, Flöte; Sigbjørn Apelund – Harmonium;
Mats Eilertsen—Kontrabass



Freitag 04.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Faust Warenannahme

Jazz’n’Poetry

Chicago 1986. Im Jazz-Club Green Mill platzt einem Mann der Kragen. Er will, dass Lyrik wieder das ist, was sie mal war: laut, leise, lustig, traurig. Hauptsache lebendig. Keine Verkleidung, keine Musik, kein Tisch und kein Stuhl. Nur die Vortragenden und ihr Text. Hannover 2019. Dreiunddreißig Jahre später holt Moderator Johannes Berger die Musik wieder zurück, ohne dass die Poesie in den Hintergrund rückt. Bis zu vier Slam-Poeten von nah und fern stellen sich beim hannoverschen Jazz-Slam in einem lyrischen Wettbewerb der improvisierten Musik einer Jazz-Combo. Eine Veranstaltung von “Macht Worte!” – der hannoversche Poetry Slam.



Freitag 04.10.

Beginn
203.0 Uhr

Ort
Jazz Club

Carla Bley Trio

Nachdem die „Grande Dame des Jazz“ im vergangenen Jahr gesundheitsbedingt ihre Tour durch Europa absagen musste, freuen wir uns nun umso mehr, sie im orangefarbenen Jazzkeller begrüßen zu dürfen. Seit den 1960er Jahren steht ihr Name für unermüdliche Kreativität, stetige Erneuerung und beständige Entwicklung musikalischer Substanz. 1982, in jenem Jahr, als sie mit Charlie Haden „The Ballad of the Fallen“ aufnahm, begann zugleich ihre Zusammenarbeit mit ECM-Produzent Manfred Eicher. Und obwohl ihr musikalisches Werk seit 40 Jahren von eben jener großen Plattenfirma vertrieben wird, ist „Trios“ das erste Album, das sie direkt für ECM aufgenommen hat. Drei Namen – drei Legenden, es erwartet uns ein außergewöhnliches, kostbares Konzerterlebnis.



Samstag 05.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Quintetto Denner

Vier Klarinetten, ein Klavier: Die Maestro aus dem Land der Zypressen richten seit 18 Jahren eine Minestrone „musicale extra speziale“ an. Bei ihren Auftritten präsentiert das Klarinetten-Quartett immer wieder a cappella die unterschiedlichsten Kompositionen der Jazztradition und eigene Werke auf bislang nie gehörte Weise. Ihr neues Projekt ist eine Reise durch vier Jahrhunderte italienischer Musik – von klassischen bis zeitgenössischen Klängen, von Oper bis Pop. Ob Monteverdi wohl geahnt hat, dass er eines Abends neben Ennio Morricone auftreten wird?



Sonntag 06.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

MØA

MØAs Kompositionen sind Ausgangspunkt für ausgedehnteKlangexpeditionen. Durch Improvisa- tion, Kommunikationund Interaktion geleitet laden sie in sphärischeSoundscapes ein. Vorsichtig herantastend, zielstrebigvoranschreitend entwickelt sich ein farbenprächtigesKlangbild mit pulsierendem Groove, das die Energie undLeidenschaft der Musik wiederspiegelt und mitnimmt aufeine Reise mit überraschendem Ausgang. Hingabe und Mut zum Risiko sind das Leitmotif von MØAs musikalischenErzählstücken.
Maischa Perdelwitz -Gesang; Max Hobohm – Klavier; Johannes Keller – Bass; Matthias Meyer – Schlagzeug



Donnerstag 10.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

Trift

In vielfältiger Besetzung interpretiert und arrangiert die Combo Songs neu oder widmet sich alten Klassikern. Auch eigene Songs, ganz im Zeichen des groovigen Jazz-Pops, finden dabei vermehrt den Weg ins Repertoire der noch jungen Band. Für einen vollen Sound sorgen Gesang, Trompete, Bass, Schlagzeug, Gitarre und Klavier.
Echte Überraschungsmomente entstehen durch Jazz- und Funkstücke mit deutschen Texten, die Sängerin Doro stilecht über die Lippen bringt. Mit ihrer authentischen Stimme transportiert sie die Stimmung der Stücke auf beeindruckende Art und Weise. Natürlich dürfen auch improvisierte Soli der Instrumentalisten nicht fehlen.



Freitag 11.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Lutz Krajenski Band feat. Darryll Smith

Tribute to Barry White“ nennt der hannoversche Tastenzauberer sein Programm, für das er die Hits des viel zu früh verstorbenen Sängers mit der tiefen Kratzbürstenstimme bearbeitet hat. Daraus entstanden sind soulige Jazzversionen weltbekannter Titel wie „Let the Music play“ oder „You‘re the First, the Last, my Everything“. Zur Unterstützung hat sich Lutz Krajenski den Soul-Sänger Darryll Brendon Smith an die Seite geholt, der auf den karibischen Inseln Trinidad und Tobago zur Welt kam und sich neben der gesanglichen Karriere auch als Schauspieler und Songwriter einen Namen machte. Die Songs von Barry White präsentiert er mit einer großen Verneigung vor dem Original, bringt aber zugleich auch jede Menge von seinem eigenen Stil ein.
Lutz Krajenski (keys), Darryll Smith (voc), Bruno Müller (gtr), Arnd „Arni G“ Geise (b), Robbie Smith (d, voc)



Samstag 12.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Friend ’n Fellow

Die gemeinsame Musikgeschichte von Constanze Friend und Thomas Fellow begann 1991 in Leipzig und wurde in ihren Anfangsjahren stark geprägt von den gemeinsamen Auftritten mit Ray Charles, Al Jarreau oder der Blues-Legende Luther Allison. Inzwischen haben Friend ’n Fellow den Klang einer mehrköpfigen Band auf Stimme und Gitarre übertragen. Unter der Oberfläche ihrer eigenen und adaptierten Songs blieb jedoch immer ein Nachhall aus den Anfangsjahren erhalten: Jazz, Blues, Country – und immer wieder auch Soul. Auch 2019 klingt ihr Sound sowohl virtuos als auch intim. Nach 100.000 verkauften Alben haben sie nun ihr zwölftes Werk mit dem Titel „Characters“ im Gepäck. Wir freuen uns auf zwölf selbst geschriebene Songs, die ganz in der Tradition des akustischen Blues stehen.



Sonntag 13.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Mareike Wiening Quintett

„Metropolis Paradise“ ist das neue Album der Schlagzeugerin Mareike Wiening und die letzte Produktion des berühmten Systems Two Studios in Brooklyn, New York. Die mehrfach ausgezeichnete Musikerin ist durch ein DAAD-Stipendium vor sieben Jah- ren nach New York gezogen und hat sich dort über die Jahre in der New Yorker Jazz- Szene etabliert. Sie gab Konzerte im Blue Note Jazzclub, beim Winter Jazzfest New York und in der Carnegie Hall. Auf der Bühne stand sie u.a. mit John Zorn und der aufstreben- den Vibraphonistin Sasha Berliner. Nun ist sie zurück in Deutschland und bringt erstmalig ihre Band nach Europa. Die aktuelle Formation ist die Fortführung des seit 2014 bestehenden Quintetts mit Saxo- phonist Rich Perry, Pianist Glenn Zaleski/Dan Tepfer, Gitarrist Alex Goodman und Bassist Johannes Felscher. Alle Mitspieler sind als Solisten und als Bandmitglieder wegweisend, wie zum Beispiel beim Maria Schneider Orchestra und mit Ravi Coltrane. Sie zählen zu den besten ihres Fachs und gehören zur Spitze des Jazz in New York.
Inspiriert ist die Musik nicht nur von den Einflüssen des Big Apple, sondern auch von Wienings früherer Lebensstation: Skandinavien. Eingängige Melodien, interessante Rhythmen und clevere Basslines verleihen der Musik ihren einzigartigen Charakter. Der musikalische Dialog zwischen Solist und Begleitung ist dabei ein weiteres Merkmal der Band:
Das Resultat ist ein außergewöhnliches Programm „mit einer modulierenden harmoni- schen Sprache und einem vorwärtstreibendem Groove. Die Musik ist teils kammermusi- kalischer Jazz, teils intensiv rockig, teils frei improvisiert“. (Giovanni Russonello-The New York Times).
Rich Perry (US) – Tenor Saxophon; Glenn Zaleski (US) – Klavier; Alex Goodman (CA) – Gitarre; Johannes Felscher (DE) – Kontrabass; Mareike Wiening (DE) – Schlagzeug, Komposition



Dienstag 15.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Matthias Gmelin Sextett

Man kennt sich aus New York und trifft sich in München, wo der Drummer Matthias Gmelin und sein Ensemble seit mehr als 20 Jahren fester Bestandteil der Jazzszene sind. Anlässlich der Produktion des lange überfälligen Debütalbums „Vibes Waltz“ hat sich das Sextett ihren Mentor, Jazz-Urgestein Joe Chambers, an die Seite geholt und wollte eigentlich auch mit eben jenem auf große Tournee gehen. Leider ist der Meister der Mallets ernsthaft erkrankt und so sprang der deutsche Trompeter, Sänger und Pianist Johannes Faber spontan ein. Uns erwartet auch in dieser Besetzung ein spannendes Release – denn für seine neuen, melodisch-harmonischen Kompositionen ließ sich Gmelin nicht nur von afrokubanischer und brasilianischer Musik, sondern auch von dem Sound der visionären Blue Note Records aus den 1960er Jahren inspirieren.



Mittwoch 16.10.

Beginn
21.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Seitwärts Avantgarde Session: MØA

MØAs Kompositionen sind Ausgangspunkt für ausgedehnteKlangexpeditionen. Durch Improvisa- tion, Kommunikationund Interaktion geleitet laden sie in sphärischeSoundscapes ein. Vorsichtig herantastend, zielstrebigvoranschreitend entwickelt sich ein farbenprächtigesKlangbild mit pulsierendem Groove, das die Energie undLeidenschaft der Musik wiederspiegelt und mitnimmt aufeine Reise mit überraschendem Ausgang. Hingabe und Mut zum Risiko sind das Leitmotif von MØAs musikalischenErzählstücken.
Maischa Perdelwitz -Gesang; Max Hobohm – Klavier; Johannes Keller – Bass; Matthias Meyer – Schlagzeug



Donnerstag 17.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Nils Wogram Nostalgia

„In der Natur zu sein, ist für mich eine wichtige Inspirationsquelle“, ließ uns der deutsche Jazz-Posaunist Nils Wogram mit Blick auf sein 2015 veröffentlichtes Album „Nature“ wissen. So war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich der Komponist nach den eher abstrakten und teilweise rockigen Kompositionen der vorangegangenen Jahre auf das Vergnügen eines rein physischen Klangempfindens besinnen würde. Die Stücke, die Wogram für „Nature“ mit seiner Band Nostalgia aufnahm, mögen angesichts ihrer ungewohnten Schlichtheit zunächst überraschen, begeistern aber gerade durch ein deutlich reduziertes, akustisches Hörvergnügen. Als Zuhörer folgen wir Wograms musikalischer Reise auf die höchsten Berggipfel, lauschen den Sounds, die über einen imaginären Horizont zu schweifen scheinen und bestaunen die einzigartige Schönheit der Naturschauspiele, wenn sich die Hammondschwaden wie schwere Nebel ins Tal senken.



Freitag 18.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Pavillon

Jazzwoche Hannover 2019: Fette Hupe feat. Shannon Barnett, Frederik Köster, Kalle Kalima

Festival-Auftakt und Jubiläumsgala: Die Jazzwoche beginnt mit einer riesigen Geburtstagsparty und die Fette Hupe ist als Geburtstagskind mittendrin. Zusammen mit ihren Lieblings-Gästen Shannon Barnett, Frederik Köster und Kalle Kalima lässt sich das Aushängeschild der hannoverschen Jazzszene unter der Leitung von Timo Warnecke und Jörn Marcussen-Wulff selbst hochleben und bringt zwei Sets packender Bigband-Musik auf die Bühne. Im Mittelpunkt stehen dabei die Klänge der drei Ausnahme-Solisten, die es sich nicht nehmen lassen persönlich zu gratulieren und ihre spannenden und farbenreichen Bigband-Kompositionen im Gepäck haben.
Shannon Barnett – Posaune, Komposition; Frederik Köster – Trompete, Komposition; Kalle Kalima – Gitarre, Komposition; Jörn Marcussen-Wulff – Dirigat



Samstag 19.10.

Beginn
13.00 Uhr

Ende
19.00 Uhr

Ort
Gerhardstraße 3 / Nordstadt

Jazzwoche Hannover 2019: Aktionstag „Playing Across Borders“ & ZWÆM Creating a Music Community for Hannover

ZWÆM – Zusammen Wollen Alle Einen Musikcampus. Oder: Zwischen WeidendAmm und E-DamM? Wer braucht einen Namen, wenn es eine Vision gibt: Eine Musik-Community, die für alle ist. Für alle die Musik machen, leben und lieben – über die Grenzen von Genres und Berufungen hinweg. Mit dem Ziel Vernetzung, Kooperation und das Teilen von Erfahrungen zu kultivieren. Denn: Die Leidenschaft für Musik hält uns zusammen. Zu Gast sind u.a. Hannes Witttmer, Lizzy Scharnofske, Tobias Hoffmann, Lena Ingwersen und Linus Volkmann.
13:00 – 15:00 Uhr Roundtable-Gespräche
15:00 – 17:00 Uhr Nordstadt-Erkundungstour (nur mit Einladung)
17:00 -19:00 Uhr Hallo ZWÆM Community! (offen für alle – Eintritt frei)
Achtung: der erste Teil des Aktionstag ist nur auf Einladung. Wer neugierig ist: hallo@nullzwaem.de
ZWÆM ist eine gemeinsame Initiative von:
● Jazz Musiker Initiative Hannover
● MusikZentrum Hannover
● Tonhalle Hannover
● kre|H|tiv Netzwerk Hannover.



Samstag 19.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Gerhardstraße 3 / Nordstadt

Jazzwoche Hannover 2019: C.A.R.

„Playing Across Borders“ & ZWÆM – Community Open-Night mit Konzert.
This is C.A.R.: Die Suche nach Spiritualität in Musik in den Zweitausendzehnern. Vier junge Kölner Musiker entwickeln mit leidenschaftlicher Empathie eine triphafte Melange aus Jazz und Elektronik, Improvisation und Experiment, Science-Fiction und Film Noir, Krautrock und Cyberpunk. Gleißende Energie, kaleidoskopischer Tiefgang, subtile Finesse und eine nicht zu leugnende Liebe zum Beat. Mischkonsum wird hier groß geschrieben.
Leonhard Huhn — saxophone, electronics, voice; Christian Lorenzen — wurlitzer, analog synthesizer; Kenn Hartwig — double bass, electric bass; Johannes Klingebiel — drums



Sonntag 20.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Kino im Sprengel

Jazzwoche Hannover 2019: Tonhallenorchester Hannover feat. Annette Krebs & Steffi Weismann

Annette Krebs ist Komponistin, Performerin und Entwicklerin elektroakustischer Live-Assemblagen. Steffi Weismann ist Komponistin, Performerin und Videokünstlerin. Zusammen mit dem Tonhallenorchester Hannover präsentieren die beiden Künstlerinnen ihre aktuelle Performance „Kaltes Glühen“ (für mikroskopierte Bild- und Soundobjekte) in der Farbe und Klang, Flüssiges und Festes, Sichtbares und Verborgenes miteinander verbunden werden.



Sonntag 20.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Nguyên Lê Quartet

Die Musik von Nguyên Lê befindet sich in einem ständigen Wandel, doch sein Anspruch, den Jazz mit der Musik anderer Kulturen zu verschmelzen, zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Formationen. Mit seinem jüngsten Projekt gelingt es dem in Paris lebenden Gitarristen einmal mehr, den Jazz auf famose Art und Weise mit seinen asiatischen Einflüssen zu kombinieren. Und doch sticht „Streams“ aus der langen Reihe seiner „Weltjazz“-Projekte hervor. Denn hier bedient sich Lê nicht allein eines exotischen Instrumentariums, sondern sucht mithilfe seines Jazz-Quartetts gezielt nach neuen Klängen und zeitgenössischen Strömungen bzw. „Streams“, die in traditionellen Kulturen verwurzelt sind. Das Ergebnis ist ein musikalischer Fluß verschiedenster kultureller Strömungen und Musikkonzepte, die durch Nguyên Lê filigran und synergetisch zu einem neuen Sound vereint werden.



Montag 21.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Keller III, Weidendamm 28

Jazzwoche Hannober 2019: Kathrin Pechlof Trio

Jazzwoche Avantgarde goes Strings. Eine erzählerische Musik, tief und reich an feinsten dynamischen Nuancen. Drei herausragende Instrumentalisten spielen sehr eigenständigen kammermusikalischen Jazz, spannend und beseelt. Die Harfenistin, Improvisateurin und Komponistin Kathrin Pechlof ist eine der wenigen Instrumentalistinnen ihres Fachs, die den Klang der Harfe in den zeitgenössischen Jazzkontext integriert. Sie verfolgt dabei einen eigenen Weg jenseits aller Klischees vom Harfenengel und fernab herkömmlicher Stilkategorien. Bei aller Modernität entsteht Musik von besonderer lyrischer Schönheit. An ihrer Seite sind: Christian Weidner (Saxophon) und Robert Landfermann (Bass).



Montag 21.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jazzwoche Hannover 2019: Felix Lopp Quintett

Linden Jazzsessions & Neues vom Neuen Haus. Im Anschluss an die Festival-Konzerte beginnt das Nachtprogramm der Jazzwoche Hannover im Kulturpalast Linden. Der Club am Schwarzen Bären öffnet seine Pforten für die „Linden Jazzsessions“ und „Neues vom Neuen Haus“. Die Hochschule für Musik, Theater und Medien und die JMI präsentieren von Montag bis Donnerstag vier herausragende Nachwuchs-Ensembles von Studierenden der Jazzabteilung mit anschließenden Sessions bis in die späte Nacht.
Mit seiner neuen Band stellt der Pianist Felix Lopp den subjektiven Erlebnisgehalt verschiedener mentaler Zustände musikalisch dar. Es geht darum, die Komplexität bei gleichzeitiger Simplizität des Fühlens in der Musik abzubilden. Musikalisch lässt er sich hierbei inspirieren von der Kraft einfacher melodischer Ideen und stellt diese dann in einen polyrhythmischen Kontext, wodurch eine Klangwelt kreiert wird, auf der sich jeder Musiker improvisativ entfalten kann.
Janna Berger – Voice; Volkan Tan – Sax; Felix Lopp – Piano; Nils Schnalke – Bass; Marcus Karlsson – Drum



Dienstag 22.10.

Beginn
10.00 Uhr

Ort
IGS List, Röntgnestr. 6

Jazzwoche Hannover 2019: Jazzmeeting Niedersachsen – Workshops & Kinderkonzert

Kinder lieben es, voll im Geschehen zu sein und sind wahre Improvisationskünstler*innen. Dieses Potenzial kann auch in Konzerten genutzt werden und ist im Jazz geradezu natürlich angelegt. In Zusammenarbeit mit der LAG Jazz und dem Landesmusikrat Niedersachsen wird das Thema Musikvermittlung in Form in diesem Jahr umfassend angegangen. Im Konzert zeigen Studierende niedersächsischer Hochschulen und Schüler*innen der IGS List die Ergebnisse eines gemeinsamen Workshop-Programms zur Entwicklung von Jazz-Konzerten mit und für Kinder.
Improvisation Lehren Lernen – Leitung und Konzeption Anne Kussmaul: Workshop für Schüler*innen sowie Fortbildung für Pädagogen*innen und Studierende zu Improvisation und gemeinsamer Gestaltung eines interaktiven Kinder-Konzerts. 20./21.10.2019
Vokal-Improvisationsworkshop – Leitung und Konzeption Eva-Maria Köster: mit einer 5. oder 6. Klasse der IGS List am 21. Oktober + zwei weitere Schulbesuche zur Einführung in den zwei Wochen vorher.
Beide Workshop-Formate kommen heute in einer gemeinsamen Präsentation zum Auftakt des Jazzmeeting Niedersachsen im Rahmen der Jazzwoche Hannover zur Aufführung.
Eintritt frei



Dienstag 22.10.

Beginn
11.15 Uhr

Ende
18.30 Uhr

Ort
Fachhochschule des Mittelstandes, Lister Str. 17

Jazzwoche Hannover 2019: Konferenz Jazzmeeting Niedersachsen

Konferenz Jazzmeeting Niedersachsen in Kooperation mit der LAG Jazz, Musikland Niedersachsen und Landesmusikrat Niedersachsen, gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und vom Niedersächsischen Kultusministerium im Rahmen des Programms Hauptsache Musik. Das Jazzmeeting Niedersachsen ist der Knotenpunkt des Engagements für die Jazzkultur in Niedersachsen. Musiker*innen, Spielstättenbetreiber*innen, Festivalmacher*innen, Lehrende, Jazzinitiativen, Politik und Verwaltung sind eingeladen, gemeinsam an besseren Bedingungen für alle Gestalter*innen der Jazzszene(n) zu arbeiten und sich auf verschiedenen Ebenen weiterzubilden. Nach dem erfolgreichen Auftakt 2017 stehen in diesem Jahr die Themen Jazzmusiker*innen als selbstständige Unternehmer*innen, Jazzmusiker*innen als Musikvermittelnde und die Förderung der Live-Jazzszene im Fokus. Veranstaltet wird das Jazzmeeting von der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Niedersachsen, dem Landesmusikrat Niedersachsen, Musikland Niedersachsen, KlubNetz und der Landesmusikakademie Niedersachsen in Kooperation mit der JMI.
Alle Infos und Anmeldung unter:
http://jazzmeeting-niedersachsen.de
Teilnahmebeitrag Eintritt: 25,00 EUR (15,00 EUR erm.)



Dienstag 22.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Ort wird noch bekanntgegeben

Jazzwoche Hannover 2019: Die Ernte

Blues & Politics – Politisches Streitgespräch und Konzert – Die Ernte wird eingefahren! Es ist höchste Zeit, wieder ins Horn zu stoßen. Vier Jazzmusiker widmen sich einem Repertoire des 20. Jahrhunderts, das in vielen Fällen die Ernte ihrer (Krisen-)Zeit war: Widerstandslieder, Arbeiterlieder, Partisanenlieder und Kampflieder gegen den Faschismus. Die Aussaat unserer Zeit und die herrschende globale Politik wird uns womöglich eine Ernte bescheren, die kaum mehr verdaulich sein wird – nicht zuletzt in der Agrar- und Nahrungsmittelpolitik. Deshalb spielt Ernte getreu dem Motto „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ Musik mit und im Protest. Ohne Liedtexte, dafür mit großer Spielfreude und allem was der Jazz dafür zu bieten hat: Improvisation, Unberechenbarkeit, Energie, Transzendenz und eine Spur Melancholie.
Max Andrzejewski – Schlagzeug; Uli Kempendorff – Saxophon, Klarinette; Kaspar von Grünigen – Bass; Benjamin Weidekamp – Saxophon, Klarinette



Dienstag 22.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jazzwoche Hannover 2019: Jan-Marco Schäfer Trio

Linden Jazzsessions & Neues vom Neuen Haus. Im Anschluss an die Festival-Konzerte beginnt das Nachtprogramm der Jazzwoche Hannover im Kulturpalast Linden. Der Club am Schwarzen Bären öffnet seine Pforten für die „Linden Jazzsessions“ und „Neues vom Neuen Haus“. Die Hochschule für Musik, Theater und Medien und die JMI präsentieren von Montag bis Donnerstag vier herausragende Nachwuchs-Ensembles von Studierenden der Jazzabteilung mit anschließenden Sessions bis in die späte Nacht.
Mal temperamentvoll, mal groovy, mal melancholisch, meistens melodisch, dabei immer packend. Die musikalische Welt des Pianisten Jan-Marco Schäfer ist unsagbar vielfältig: Der Einfluss sakraler Chormusik ist in seinen Kompositionen genauso spürbar wie die Liebe zu Ohrwürmern der Rock-Pop-Geschichte oder der hierzulande reichlich unbekannten West-Coast-Pianistin Jessica Williams. Welche Kunstform könnte solch komplexer Gemengelage besser Herr werden als der Jazz?
Erik Mrotzek – Drums / Percussions; Martin Schwarz – E-Bass; Jan-Marco Schäfer – Klavier / Komposition



Mittwoch 23.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Jazzwoche Hannover 2019: Gilad Hekselman – gHex Trio

Gemeinsam mit dem Jazz Club und der Hochschule für Musik, Theater und Medien wird ein international hochkarätiges Jazz-Trio präsentiert. Gilad Hekselman ist ein Rising Star der internationalen Szene. Mit dem Titel seine aktuellen CD ‚Ask fo Chaos‘ beschreibt er nicht seine Musik, sondern die Entstehungsumgebung: “Wir lieben das Chaos und das damit einhergehende Gefühl der Instabilität. Auch mein Vater-Werden im Jahr 2017 hat meine Musik auf eine sehr intensive Art beeinflusst. Und selbstverständlich ist auch der jetzige politische Zeitgeist chaotisch. Aber ‚Ask for Chaos‘ bedeutet, dass aus dem Chaos Neues entsteht, in der Musik und im Leben allgemein. Frag nach Chaos um dich zu entwickeln.”
Im Vorfeld des Konzertes gibt das Ensemble gHex einen Workshop an Hochschule für Musik, Theater und Medien.
NDR Info ist als Medienpartner dabei und zeichnet das Konzert live auf.
Gilad Hekselman – Gitarre; Rick Rosato – Bass; Jonathan Pinson – Drums



Mittwoch 23.10.

Beginn
22.00 Uhr Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Jazzwoche Hannover 2019: Space Day Habits

Linden Jazzsessions & Neues vom Neuen Haus. Im Anschluss an die Festival-Konzerte beginnt das Nachtprogramm der Jazzwoche Hannover im Kulturpalast Linden. Der Club am Schwarzen Bären öffnet seine Pforten für die „Linden Jazzsessions“ und „Neues vom Neuen Haus“. Die Hochschule für Musik, Theater und Medien und die JMI präsentieren von Montag bis Donnerstag vier herausragende Nachwuchs-Ensembles von Studierenden der Jazzabteilung mit anschließenden Sessions bis in die späte Nacht.
Dem Alltag entfliehen, Gewohnheiten loslassen, sich bewusst der Musik hingeben und in eine andere Welt eintauchen; Dieses Gefühl vermitteln die fünf Musiker von „Space Day Habits“ vom ersten bis zum letzten Ton ihrer Kompositionen. Während des Studiums an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, fanden die Künstler schnell einander durch das gemeinsame Interesse, zusammen neue Wege zu erforschen.
Tim Köhler – Saxophon; Max Feig – Gitarre; Max Hobohm – Piano; Robert Lüngen – Bass; Matthias Meyer – Drums



Donnerstag 24.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Faust Warenannahme

Jazzwoche Hannover 2019: „Unesco City of Music“ Konzert

Musiker*innen Austausch: In Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover treiben die Macher des Festivals die “UNESCO City of Music”-Idee weiter voran und präsentieren zwei Projekte von hannoverschen Künstler*innen, die sich bewusst im Austausch mit anderen europäischen Ländern engagieren. Die Sängerin Chiara Raimondi initiiert 2019 einen Austausch mit Musikern aus Bologna und der Band Massimo Valentini Jumble Music aus Pesaro. Der Saxophonist Richard Häckel stellt speziell für die Jazzwoche ein Ensemble mit Musiker*innen aus Deutschland und Tschechien zusammen. Die Musik wird eigens für das Ensemble komponiert und im Rahmen der Jazzwoche präsentiert. Die Musiker*innen werden mehrere Tage in Hannover verbringen, um das Programm zu erarbeiten.



Donnerstag 24.10.

Beginn
22.00 Uhr

Ort
Kulturpalsst Linden

Jazzwoche Hannover 2019: Scarcella and Friends

Linden Jazzsessions & Neues vom Neuen Haus. Im Anschluss an die Festival-Konzerte beginnt das Nachtprogramm der Jazzwoche Hannover im Kulturpalast Linden. Der Club am Schwarzen Bären öffnet seine Pforten für die „Linden Jazzsessions“ und „Neues vom Neuen Haus“. Die Hochschule für Musik, Theater und Medien und die JMI präsentieren von Montag bis Donnerstag vier herausragende Nachwuchs-Ensembles von Studierenden der Jazzabteilung mit anschließenden Sessions bis in die späte Nacht.
Eine große Besetzung für einen großen Sound: Julian Scarcella liebt den Kontrast, so auch die Musik des extra für die Jazzwoche arrangierten Sets. Einflüsse von Chick Chorea, Snarky Puppy und Scofield bis hin zu Earth Wind and Fire oder Nils Wülker, alles wird in den Kompositionen von Scarcella bedient. Postmoderner Style!
Julian Scarcella- Gitarre; Lucas Hein – Gitarre; Camil Kieltyka – Bass; Ludwig Berner – Bass; Max Hobohm – Keys; Peer Bothmer – Drums/Perc.; Christoph Wirtz – Drums/Perc.; Anthony Williams- Trompete; Tim Köhler – Saxophon; Lasse Richter – Posaune; Special Guest: Mario Ehrenberg-Kempf



Freitag 25.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Bechstein Centrum

Jazzwoche Hannover 2019: Stefan Schultze Solo

„Seine Kompositionen stecken voller überraschender Entwicklungen, voller origineller Ideen, voller Stilbrüche und nicht zuletzt voller ungewöhnlicher Klangfarben. Was Kontraste und Abwechslung angeht, ist Stefan Schultze (ohnehin) ein Meister.“(Deutschlandfunk JazzFacts). Mit seinem Album „System Tribe“ präsentiert der gebürtige Niedersachse Stefan Schultze nun ein eindrucksvolles Statement und ein schlüssiges Dokument für sein originäres und zeitgemäßes Komponieren und Interpretieren als Solist. Einer der facettenreichsten und originellsten Musiker der aktuellen deutschen Jazzszene zu Gast im Bechstein Centrum.



Freitag 25.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Doppelkonzert – Marie-Luisa Ehrlich // Katharina Koch

Bachelor-Konzert Marie-Luisa Ehrlich. Die Sängerin und Pianistin präsentiert zum Abschluss ihres Studiums mit ihrem Trio ein Programm ausgewählter Stücke und eigener Kompositionen. Die dabei entstehende musikalische Interaktion bietet Raum für neue Ideen und Entwicklungen. Jedem klanglichen Anstoß folgen die drei Musiker – reagieren & lenken.
Marie-Luisa Ehrlich – Gesang, Klavier Henriette Thorun – Bass; Benjamin Hoffmann – Schlagzeug



Freitag 25.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Pericopes + 1

Als die Band im Jahr 2007 von Emi Vernizzi und Alessandro Sgobbio gegründet wurde, bestand sie nur aus Saxophon und Klavier. Nachdem das Duo schließlich zehn Jahre später den US-amerikanischen Drummer Nick Wight aufnahm, waren sie Pericopes „+ 1“ und zählten mit ihrem ersten gemeinsam produzierten Album „These Human Beings“ plötzliche zu den „upcoming stars“ der internationalen Szene. Die Band bedient sich einer breiten, von der Popmusik der vergangenen vier Jahrzehnte inspirierten, musikalischen Palette: Dynamische Grooves, klar fokussierter Rhythmus, Rhodes-Sounds und elektronische Effekte prägen den Sound ihrer Eigenkompositionen, mit denen sie an Künstler wie David Bowie, Prince, Chuck Berry und viele andere mehr erinnern wollen.



Samstag 26.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ende
19.15 Uhr

Ort
Béi Chéz Heinz

Jazzwoche Hannover 2019: City of Music-Talk

Playing Across Borders – das kann vieles meinen, hier zum Beispiel Talking über einen Club voll Punkrock, Krökeln oder Studiparties. Jazz ist eher eine Randnotiz im übervollen Angebot des Kellerclubs auf der Grenze von Limmer zu Linden. Im Gespräch am Abend vor der Oberbürgermeister*innenwahl über Clubkultur, Politik für die Nacht und natürlich auch Jazz sind Jürgen Grambeck als Geschäftsführer des Béi Chéz Heinz und Gunnar Geßner vom MusikZentrum Hannover.



Samstag 26.10.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Johnny B. Burgdorf, Sorgenser Straße 30

8. Burgdorfer Boogie Woogie Festival

K.C. Miller (54) begeistert das Burgdorfer Publikum seit vielen Jahren als Pianist und Sänger. Er ist Mitglied der Jazzfreunde und beweist sein Talent in diversen eigenen Bands und bei Gastauftritten in verschiedenen Berliner Gruppen. Als Mitorganisator und künstlerischer Leiter des Burgdorfer Boogie Festivals beweist er immer wieder eine glückliche Hand. Mit dabei sind The Groove Yard Bandits, Dr. Martin Pyrker (Wien) u. Bonaventura Amann. Alle sind erstmalig in Burgdorf.



Samstag 26.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Béi Chéz Heinz

Jazzwoche Hannover 2019: Expressway Sketches

Der Name ist Programm. Der gemeinsame Moment zählt. Die „Sketches“ entstehen auf dem Schnellweg, in nur 10 Minuten entwickeln die drei jungen Kreativen ihre einzelnen Werke. Was nicht fertig wurde, dient als Grundlage für das nächste Werk. So geben sie sich den Rahmen, um sich instinktiv auf das Wesentliche zu konzentrieren, um alle Redundanzen zu vermeiden. Das Ergebnis ist ein moderner, zeitgenössischer Sound, lustvoll präsentiert, mit Freude am Experiment und am Spiel.
Benjamin Schaefer – Klavier; Max Andrzejewski – Schlagzeug; Tobias Hoffmann – Gitarre; Lukas Kranzelbinder – Electric Bass



Samstag 26.10.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Jazz Club

Theo Croker

„Wir sind bereit, kreative Botschaften zu empfangen. Geerdet im Hier und Jetzt, entwerfen wir eine Vision für unsere Zukunft. Die Star People Nation ist auf dem Weg.“ Mit diesen Worten beginnt das ehrgeizige Maifest, dass Theo Croker seinem bislang persönlichsten Werk voranstellt. Croker gehört zu jener jungen Musikergeneration, die in der Jazztradition ebenso zu Hause ist wie in den Stilrichtungen Hip Hop, Funk und Electronica. Mit „Star People Nation“ schafft er sich einen Hort der Kreativität, Spiritualität, der Leidenschaft und Aufgeklärtheit, und er hat eine Mission: „Das Album soll andere dazu anregen, sich selbst, die eigenen Erfahrungen und die eigene mitmenschliche Gemeinschaft anzunehmen. Als Weltbürger können wir alle Teil der Star People Nation sein“, verkündet der US-amerikanische Jazztrompeter.
Theo Croker (tpt), Michael King (p), Eric Wheeler (b), Michael Ode (d)



Sonntag 27.10.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Baumgärtner – Keller – NaabtalDeath – Hobohm

Die drei in Hannover lebenden Musiker Eberhard Meisel aka NaabtalDeath, Max Hobohm und Johannes Keller haben für diesen Abend einen ganz besonderen und sehr hörens- und sehenswer- ten Gast eingeladen: den in Berlin lebenden Schlagzeuger und Improvisator Moritz Baumgärtner. Moritz Baumgärtner gehört zu den Aktivposten und prägenden Figuren der jungen europäischen Jazzszene. Er ist unter anderem festes Mitglied des Melt Trios, des Lisbeth Quartetts, der Johan- na Borchert Band und dem Trio Tau, um nur einige zu nennen.
Außerdem ist er ein sehr begehrter Sideman, hat er doch in den letzten Jahren beispielsweise Konzerte mit Kurt Rosenwinkel, Bob Stewart, Achim Kaufmann, Philipp Gropper, Pablo Held, Jo- hannes Enders, Ack van Rooyen, Julia Hülsmann und Theo Bleckmann gespielt. Die vier werden zusammen im Feld der improvisierten Musik wildern und vielleicht wird auch die ein oder andere Komposition von Max Hobohm und Johannes Keller einfließen.



Sonntag 27.10.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Faust Warenannahme

Fette Hupe feat. Dan Gottshall

Die große Geburtstagssause geht weiter, diesmal wieder im Wohnzimmer der Fetten Hupe in der Faust Warenannahme in Hannover-Linden. Und es hat sich kein Geringerer als der Lead-Posaunist der NDR Bigband Dan Gottshall angekündigt. Mit seinem Programm „Dan’s Music“ zeigt der gebürtige US-Amerikaner, wo seine eigenen musikalischen Wurzeln liegen: Es werden Stücke seines Hamburger Quintetts „Artful Earful“ zu hören sein – und Musik vom Album „The Golem Shuffle“, das er mit Dennis Chambers und Gary Thomas aufgenommen hat. Die ganze Bandbreite seiner Musik eben, mit Gospel-Funk-Grooves aus seiner Heimatstadt Baltimore, lakonischen Balladen, swingendem Jazz und rockigen Fusion-Songs – so vielseitig wie er selbst.
„Ein Konzert sollte eher ein wilder, improvisierter Tanz sein, als ein durchchoreografiertes Ballett“ sagt Dan Gottshall, und freut sich darauf, mit der Fetten Hupe „Dan’s Music“ zu spielen. Dan Gottshall kommt von der Ostküste der USA und spielt erste Posaune in der NDR Bigband. Von 1993 bis 2001 war er erster Posaunist der RIAS Bigband Berlin. Er studierte Posaune in Baltimore, Maryland und wurde nachhaltig durch die Jazzszene in Baltimore geprägt. Nachdem er in verschiedensten Orten der Welt gelebt hat (Pennsylvania, Baltimore, L.A., Köln, Berlin) sieht er sich als ein Weltbürger, der letztendlich in Hamburg gelandet ist.
Zusätzlich zu den über 80 CDs auf denen er mitgewirkt hat (u.a. Mit Chaka Khan, Al Jarreau, Lena Horne, Gary Thomas, Albert Mangelsdorff, Chuck Brown, Joao Bosco, Omar Sosa, Charlie Mariano, Peter Herbolzheimer’s RC&B, The Clayton/Hamilton Big Band, Bobby McFerrin, The Funk Brothers, Norma Winstone, Gladys Knight, Pacquito D‘ Rivera, Kenny Wheeler, etc.) hat er mit „Artful Earful“ sein eigenes Bandprojekt.
Komposition, Posaune, Gesang: Dan Gottshall
Live Visuals Irene Themann
Saxophone: Nils Brederlow, Paul Engelmann, Lars Stoermer, Coco Guerra, Felix Petry
Trompeten: Benny Brown, Gary Winters, Daniel Zeinoun, Axel Beineke
Posaunen: Uwe Granitza, Felix Eilers, Hans Wendt, Robert Hedemann
Rhythmusgruppe: Klaus Spencker (git), Eike Wulfmeier (p), Clara Däubler (b), Timo Warnecke (dr)
Dirigent Jörn Marcussen-Wulff



Mittwoch 30.10.

Beginn
203.0 Uhr

Ort
Jazz Club

Hervé Samb

Mit seinem vierten, im heimatlichen Dakar produzierten Album „Terranga“ könnte es dem in Paris lebenden Gitarristen gelingen, weit über die französische World Jazz-Szene hinaus wahrgenommen zu werden. Die musikalische Mixtur ist eigenwillig, virtuos und zugleich stimmig. Sie bringt westafrikanische und afrobrasilianische Rhythmen zusammen, verknüpft sie zeitweise mit Hip Hop, dem Charme der Griot Music, radikal bearbeiteten Jazz-Klassikern und Pop-Impressionen. Beim Modern Jazz-Klassiker „Giant Steps“ schließlich gelingt es Samb sogar, die Saiten noch schneller zu zupfen als es John Coltrane mit den Klappen seines Saxophons vermochte.
Hervé Samb (gtr, voc), Gino Chantoiseau (b), Mor Junior Ndiaye (perc, voc), Ndiaw Macodou Ndiaye (d)