Aziola als „Folk-Tassignon Quartett“ gegründet und 2015 umbenannt. Das Quartett verwandelt Poesie in Klang-Poesie, die bewegt, verstört und Hoffnung schenkt. Bereits auf dem Album „Not About Heroes“ (2021 Jazzwerkstatt) sind Worte des britischen Dichters Wilfred Owen aus Antikriegshaltung und drängendem Optimismus verwoben. Azolia präsentiert nun ein Programm zum 100. Todestag von Rainer Maria Rilke, dass seine Gedichte auf subtile und tief empfundene Weise in Kammer-Jazz-Kompositionen umsetzt. Ohne Schlagzeug, mit Raum für musikalische Interaktion, erkundet die Band Sehnsüchte, Zweifel und Möglichkeiten. Rilkes Sprache wird neu hörbar – zerbrechlich, leuchtend und voller Resonanz. Geleitet wirds Aziola von der belgischen Sängerin Sophie Tassignon und der deutsch-amerikanische Saxophonistin und Klarinettistin Susanne Folk. Die renommierten Musiker Lothar Ohlmeier aus Deutschland und der Schweizer Andreas Waelti vervollständigen die Band. Azolia ist bekannt für seine durchdachten Arrangements, transparenten Texturen, seine unverwechselbare Klangidentität und sein tiefes Gespür für Poesie. Ohne Schlagzeug, aber mit viel Raum für raffinierte musikalische Interaktion, erkundet das Ensemble menschliche Sehnsüchte, Zweifel und Möglichkeiten. In ihren Interpretationen wird Rilkes Sprache neu hörbar – zerbrechlich, leuchtend und voller Resonanz.
Sophie Tassignon = Gesang; Susanne Folk = Altsaxofon, Klarinette; Lothar Ohlmeier = Bassklarinette, Sopransaxofon; Andreas Waelti = Kontrabass