Cubolumos

Im Inneren des Kubus entsteht ein Klang, fein und dünn wie ein Leuchten. Er wird größer, wird kleiner, verändert Farbe und Form – geborgen und von allen vier Seiten geschützt, aber nach oben und unten hin offen. In den facettenreichen Kompositionen werden elektronische und akustische Elemente kombiniert. Das klingt manchmal so intim, wie skandinavische Kammermusik; an anderer Stelle jedoch wieder ausladend und groß. Die vier Musiker entwerfen ihre eigene Version von Contemporary Jazz – er ist hell und dunkel, warm und kalt, immer in Bewegung. Traditionelle Konzepte verbunden mit einem zeitgenössischen Sound. Dass all dies keine Gegensätze sein müssen, sondern sich zu einem Ganzen komplementieren, beweist die Musik von Cubolumos. Dass die Jungs eigentlich nicht aus der Metropole, sondern aus dem Schleswig-Holsteiner Land kommen, verwundert nur auf den ersten Blick. Tatsächlich führten gerade diese Gegebenheiten zu einer langjährigen gemeinsamen musikalischen Vergangenheit in verschiedensten Bands. Nach Jahren des Jazzstudiums in Rotterdam, Hamburg, Düsseldorf und Bremen sind sie wieder zurück im Norden, um ihren ganz persönlichen Jazz zu verwirklichen.
Lasse Golz – Saxophon; Mirko Gibson – Keyboards; Jonas Teichmann – Bass; Frederik Weißel – Schlagzeug