Seit über anderthalb Jahrzehnten konzipiert, komponiert, improvisiert, inszeniert und produziert das MusikAktionsEnsemble KLANK KonzertEreignisse, Tonträger, Filme, Druckerzeugnisse, Work- shops, Radioarbeiten und Musiktheater – in Besetzungen von Solo bis Quartett, gemeinsam mit anderweitig künstlerischen Kollaborant*innen oder mit großen bis sehr großen Gruppen musikali- scher Enthusiast*innen. Gegründet 2008, versammelt KLANK die ästhetischen Vorgeschichten und die musikalischen Herangehensweisen des Improvisators Reinhart Hammerschmidt (auch Kontrabass) des Multi-Instrumentalisten Markus Markowski (auch Gitarre), des Komponisten und Instrumentalisten Christoph Ogiermann (auch Violine) sowie des Soundperformers und Alltagsschlagzeugers Tim Schomacker. KLANKs Ästhetik: Dauerhafte Erprobung des eigenen Instrumentariums – intensive Auseinandersetzung mit kompositorischen Verfahrensweisen, ästhetischen Konzepten und Spielweisen des 20. und 21. Jahrhunderts – Echtzeit Erkundung der komplexen und dichten Logik von frei improvisierter Interaktion – Aneignung von zunächst nicht-musikalischen Gegenständen und Materialien als Instrument – Sichtbarmachung der Klangerzeugung und der performativen Potenziale konzertanter Musik. NaabtalDeath erkundet als Dilettant mit besonderer Hingabe seit 18 Jahren die amplifizierte Zither, indem diese mit diversen Werkzeugen wie Kuchengabeln, Feilen, Eierschneidern, Dengelhämmern und Spieluhren präpariert und über angeschlossene elektronische Effektgeräte das Zitherspiel in einen bisher ungehörten Klangkosmos überführt.
Reinhart Hammerschmidt – Kontrabass, Sachen; Markus Markowski – Gitarre, Electronics, Percussion, Sachen; Christoph Ogiermann – Violine, Stimme, Sachen; Tim Schomacker – Alltagsperkussion, Stimme, Sachen; NaabtalDeath – amplifizierte tortured Zither, Electronics, keine Stimme, Sachen